Offener Abschiedsbrief an Apple [updated]
Eigentlich wollte ich in diesem Artikel nur eine weitere Episode der Ärgernisse mit meinem MacBook Pro beschreiben. Eine Episode, die ihr vorzeitiges Ende in einer Strafanzeige gegen Apple genommen hätte.
Der eine oder andere Leser erinnert sich vielleicht an die Qualität meines MacBook Pros – immerhin hatte ich ja an anderer Stelle schon darüber berichtet. Seit heute steht fest, dass ich wohl in diesem Leben kein Apple Produkt mehr kaufen werde. Warum?
Zur Vorgeschichte
Heute früh sehe ich, dass mein MBP irgendwie komisch dasteht – anders als sonst. Dann habe ich das Gerät vorsichtig umgedreht und schockierendes entdeckt:
Ja, der Akku hat sich ausgedehnt. Von Explosionsspuren zum Glück nichts zu sehen. Hier noch einige Detailansichten:
Apple “Care”
Da es sich hier offensichtlich um einen Materialfehler handelt – immerhin ist der Akku noch keine 1,5 Jahre alt – versuchte ich, schnell jemanden ans Telefon zu bekommen, um mein Problem zu schildern und einen Tauschakku zu erhalten. Samstag ist dafür wohl nicht der richtige Tag, denn erst nach 44 Minuten (zu je 14 Cent / Minute) hatte ich jemanden an der anderen Seite.
Dann allerdings der Brüller: “Ihr Akku ist nicht explodiert.”, diese Ausdehnung sei ein “normales Verhalten am Ende der Lebenserwartung”. Apropos Lebenserwartung: die liegt gemäß Hotline bei 300 Zyklen, also einem guten Jahr bei notebook-typischer Nutzung.
- Tauschakku? Nein.
- Verständnis für meine Verärgerung? Nein.
- Bezüglich des (kleinen) Kratzers auf meinem Glas-Schreibtisch wurde der Fall aber immerhin eskaliert.
Und wenn mich der Kundenservice einer Firma (ja, ich habe mich auch zum Vorgesetzten durchstellen lassen) so verärgert, dass ich direkt im Anschluss am liebsten zur nächsten Polizeidienststelle fahren möchte, um Strafanzeige zu stellen, läuft etwas falsch.
Abschied
Mein erster Mac war ein weißes iBook G4 im Jahr 2003. Es folgten PowerMac, PowerBook, MacBook Pro, Mac Mini und zuletzt ein MacBook Air. Dazu unzähliges Zubehör wie Displays, Peripherie, iPhones und Software.
Doch das ist nicht alles: nicht zuletzt dank meiner Lobeshymnen auf das gute Zusammenspiel zwischen Soft- und Hardware und dem Support aus einer Hand konnte ich viele Freunde vom Mac überzeugen. Mindestens 10 PC User sind so mittlerweile zu begeisterten Macianern geworden, so wie ich einst einer war.
Doch das ist jetzt vorbei. Nach 6 Jahren endet diese Romanze, denn ich werde einer Firma, die ihre Kunden so mies behandelt, nicht weiter mein Geld hinterher werfen. Adieu, Cupertino.
PS: Und zum Glück läuft OS X ja nicht mehr nur auf Geräten mit Apfel-Logo…
PPS: Mein MacBook Pro gibt es demnächst auf eBay zu erstehen.
[UPDATE]
Der Apple Executive Support hat sich vorhin (9.12. vormittags) auf mein Fax hin gemeldet und sich für das Verhalten der Supporthotline und meine Unannehmlichkeiten entschuldigt. Für weitere Rückfragen hinterließ mir die Dame ihren Namen und ihre (kostenlose) Telefonnummer. Die versprochene eMail “Bestellung von Komponenten zur Selbstinstallation” mit kostenlosem Ersatzakku liegt mir mittlerweile vor. Die Wut aus meinem Bauch hat merklich nachgelassen, ein fahler Nachgeschmack bleibt aber: Warum muss man so “drastische” Maßnahmen ergreifen, bis sich was tut?
[/UPDATE]
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Mein offener Abschiedsbrief an Apple: http://www.bigger.cc/1507/offener-abschiedsbrief-an-apple/
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Leider Alltag, wo anders ist aber schlimmer.
Apple ist das kleiner übel in dieser Kloake.
Offener Abschiedsbrief an Apple http://bit.ly/8aqqEs
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Akkus sind Verschleißgegenstände. Wann lernen die Leute es endlich?
1,5 Jahre sind für einen Akku viel. Da ist das beobachtete Verhalten nicht ungewöhnlich.
Strafanzeige kannst du stellen, solange und so oft Du möchtest. Nur bleibt es trotzdem Aktionismus.
BTW, die Uhrzeit Deines Servers, der Blogging-Software oder was auch immer ist falsch eingestellt. Wir haben in Deutschland noch den 05.12., als ich diese Zeile schreiben, während die Kommentare schon den 06. anzeigen. Sommerzeit-Problem?
RT @biggerCC: Mein offener Abschiedsbrief an Apple: http://www.bigger.cc/1507/offener-abschiedsbrief-an-apple/ (via @majorsound_de)
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Guten Abend,
fahre oder gehe in die Lagerst.7 o 8, da kann man dir helfen. Dort sitzt ein autorisierter Apple Händler für Deine Region. Falls erforderlich (Terminabsprache!) lautet die Telefonnummer 0381 4907250.
Heule nicht so schnell rum, denn Du hast leider ein Gerät mit Beipackzettel gekauft! Selbst in Deiner neuen PC-Welt wird es nicht anders sein!
Willkommen in der Welt!
Gruß
Jörg
Lieber Sebastian, du weißt, ich schätze dich sehr. Ich glaube aber auch, dass du gerade – auch wenn du mit deinen Kritikpunkten durchaus Recht hast – ein bisschen über reagierst. Klar, der Akku ist kaputt und der Tisch beschädigt, dass ist durchaus ärgerlich und die Reaktion vom Kundenservice nicht nachzuvollziehen. Bekannt ist Apple doch aber wohl für seinen guten Service. Darum schlage ich dir vor, einfach in den nächsten Apple Store zu stiefeln und von den Ereignissen zu berichten. Ich glaube, du hattest einfach ein bisschen Pech und hast deswegen am Telefon irgendein Dussel erwischt. Kann passieren. Schwamm drüber. Auch Apple ist vor Zipfeln unter den Mitarbeitern nicht gefeit. Was mir überhaupt nicht einleuchten will und weshalb ich auch der Meinung bin, dass unnötige Aufregung herrscht ist, dass du erwogen hast STRAFANZEIGE zu erstatten. Vielleicht magst du das mal erklären. Lieben Gruß, Der Seb
Offener Abschiedsbrief an Apple | bigger.cc: Der eine oder andere Leser erinnert sich vielleicht an die Qualität m… http://bit.ly/8aqqEs
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>> PS: Und zum Glück läuft OS X ja nicht mehr nur auf Geräten mit Apfel-Logo…
DAS wollte ich dir schon vorschlagen, als ich es dann doch noch gelesen habe! Ich hoffe auf viele schöne Beiträge in diese Richtung!
Du schreibst “Apple Care”: hast du den Care Protection Plan um 300€? Wenn ja, dann kann ich das “überzogene” Verhalten verstehen. Man haut 300€ für eine Garantieverlängerung raus und wird im Endeffekt nicht besser behandelt als Susi Jedermann mit ihrem ipod shuffle…
Offener Abschiedsbrief an Apple | bigger.cc http://bit.ly/7PXqzq #apple
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Ich bin erstaunt, wie hohe Wellen der Brief geschlagen hat.
Mir ist durchaus bewusst, dass ein Akku ein Verschleißteil ist. Tatsache ist aber auch: dieses Notebook verschleißt überdimensional viele Akkus (siehe anderer Artikel). Hätte dieser Akku einfach den Geist aufgegeben, wäre ich bestimmt nie auf die Idee gekommen, so einen Aufstand zu machen.
Aber ein platzender Akku, der meinen Schreibtisch beschädigt und das im Anschluss von mehreren Apple-Mitarbeitern als “normales Verhalten” beschrieben wird, nehme ich nicht hin.
Mein Grundwissen in Chemie sagt mir, dass bei solchen chemischen Reaktionen in der Regel auch jede Menge Hitze frei wird. Was, wenn ich das Notebook gerade auf meinem Schoß gehabt hätte?
Im Artikel fehlt außerdem das Zitat einer “technischen Vorgesetzten”, die mir partout nicht versichern konnte, dass beim eingebauten Akku meines MacBook Air nicht irgendwann das gleiche passiert.
@stardust Das Gerät ist schon außerhalb jeder Garantiezeit, nur der Akku war erst 1,5 Jahre alt.
@Sebastian Rothe Strafanzeige wegen versuchter Körperverletzung und Sachbeschädigung. Dann _muss_ sich Apple (bzw. deren Rechtsabteilung) zumindest damit beschäftigen. Ohne nennenswerten Aufwand und Kosten für mich.
@Michael Danke für den Hinweis mit der Serverzeit. Ich dachte, ich hätte das in den Griff bekommen. Werde ich nachher aber nochmal prüfen.
Ach jee, mit deinem Pro hast du doch schon immer Ärger gehabt. Das hättest du mal viel früher abstossen sollen. Alternativen sehen ich übrigens nicht, auch wenn OS X irgendwie auf anderen Geräten läuft, dann aber leider nie alles zu 100%. Ist leider so. Wenn du meinst, du bist bei anderen Herstellern da besser aufgehoben oder wirst dort besser behandelt, würde es mich sehr wundern. Ich finde es ehrlich gesagt etwas übertrieben, aber in den USA hättest du sicher sogar Erfolg damit. In Deutschland wird man dich aber nur auslachen bzw. es einfach ignorieren. Auf die Reaktion und dein neues Gerät bin ich aber trotzdem gespannt
@Oliver Ich kann zum Glück auch prima mit Linux leben. Adobe sollte nur endlich mal die Güte haben, einen Teil ihres Portfolios zu portieren…
Und Hardwaretechnisch möchte ich am liebsten zurück zu Dell. Ich erinnere mich an brillianten (Geschäftskunden-)Support zurück. Hoffentlich hat sich das zwischenzeitlich nicht geändert…
Und mit einem PC kann dir sowas natürlich nicht passieren. LOL Dell….
Wozu brauchst du denn Adobe?
@Thomas Meine Erfahrungen (sind nun schon >2 Jahre her) als Admin mit Dells Kundenservice und deren Kulanz waren durch die Bank positiv.
“Ihr Gerät macht komische Geräusche?” – “Ja. Ich denke, der Lüfter schleift.” – “OK, sichern Sie die Daten, wir tauschen das Gerät morgen aus. Ein Techniker meldet sich bei Ihnen.”
@Oliver Sag mir mal eine schicke Linux Alternative zu Fireworks, um schnell ein paar Webgrafiken zu erstellen… Gibt es bestimmt, aber dann muss ich meinen uralten Workflow wohl anpassen.
@Sebastian: keine Ahnung – Gimp – würde ich sagen – ich versuche Adobe-Produkte komplett zu meiden, aber ich denke Adobe wird außer die Standard-Produkte wie Flash, Air und dem Reader nichts für Linux anbieten – da ist es wohl besser, du gewöhnst sich einen anderen Workflow an
@biggerCC hat Ärger mit Apple: http://is.gd/5dZbD … ich würde an deiner Stelle mal zum örtlichen Dealer gehen #nichtsoschnellaufgeben
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@Sebastian Es ist tatsächlich ein normales Verhalten von Akkus. Es kann passieren, muss aber nicht. Bei normalen Batterien kannst Du dieses Verhalten auch beobachten. Vermeiden kann mann es nur durch rechtzeitigen Tausch von Akkus, ähnlich wie bei Autoverschleißteilen.
Was die Anzeige angeht: wenn bei einem Auto auch etwas kaputt geht, kannst Du bei einem Unfall wegen Verschleißes z.B. der Reifen (Reifenplatzer) nicht auch mit Erfolg den Hersteller anzeigen. Selbst wenn es auf einen Konstruktions-, Herstellungs- oder Montagefehler zurück zuführen ist, wirst mit Anzeige auf versuchter Körperverletzung nur dann einen Erfolg haben, wenn Du grobe Fahrlässigkeit nachweisen kannst.
Vielen Dank für den Beitrag. Erst kürzlich wäre ich beinahe an die Luft gegangen, als sich der Apple Store München geweigert hat, die Festplatte des Mac mini zu wechseln.
Wenn die alte defekt wäre, könnten Sie es machen. Doch da es um den Ersatz mit einer größeren HDD ging, konnten sie ihrem Kunden leider keinen Service bieten. Es tut mir leid, aber bei keinem der verschiedenen PC-Hersteller, mit denen ich in meinem Leben zu tun hatte (u.a. Siemens Nixdorf/Fujitsu Siemens, Dell, Toshiba, IBM/Lenovo, Medion), habe ich erlebt, dass sie sich selbst gegen Geld geweigert haben, Kundendienst zu leisten.
Dass das Thema Komponententausch beim Mac mini deutlich heikler als bei manch anderem PC/Mac ist, weckt noch mehr Unverständnis für Apples Service-Verweigerung. Was würden Kunden machen, die ca. ein/zwei Generationen älter als der durchschnittliche Blogleser sind und denen der gute Service der kleinen, alt eingesessenen Apple-Läden unbekannt ist?
Manch einer will hier den Eindruck erwecken, dass das Verhalten Deines Akkus quasi zur Tagesordnung gehört. Ich kann das nicht behaupten: Ich selbst habe das bei keinem meiner 5 Laptops (jeweils mehrere Jahre im Einsatz) erlebt, kein anderer in meiner Familie. Im Freundeskreis auch nicht. Und während 4 Jahre Studienzeit, in denen jeder Kommilitone einen Laptop intensiv im Einsatz hatte, ist das auch keinem passiert.
Apple-Geräte scheinen doch auch von deutlich mehr Konstruktionsfehlern gekennzeichnet zu sein, als sich mit dem hohen Qualitätsanspruch, den Apple kommuniziert, vereinbaren lässt. Erst letzte Woche musste mein Bruder das Display seines Macbook Air ersetzen lassen. Apple hat – zu unserem Erstaunen – hier anerkannt, dass die Displaykonstruktion eine Fehlkonstruktion ist. Eine ähnliche Fehlkonstruktion ist jedem sicher von den abbrechenden Kanten der Vorgängergeneration des weißen Macbooks bekannt. Bei der Unterseite des neuen weißen Macbooks macht sich wohl noch keiner klar, dass die Unterseite so schön kühl bleibt, weil Gummi Wärme isoliert, während jeder andere PC-Hersteller darum bemüht ist, die Wärme möglichst zügig aus dem Laptop-Gehäuse abzuleiten. Und das Plastik-Unibody-Gehäuse ist wohl eine Hommage an die Fehlkonstruktion der Vorgängergeneration.
Nach diesen Erfahrungen werde werde ich in Zukunft sehr viel zurückhaltender sein, Apple-Hardware im Freundeskreis zu empfehlen. Auch wenn man bezüglich der Qualität anderer Hersteller sich streiten kann, ist es doch unstrittig, dass man sich mittlerweile im PC-Bereich fast zwei PC-Geräte zum Preis eines Apple-Geräts zulegen kann, womit sich die Preis/Leistung-Gewichtung etwas verschiebt.
Aha. Du willst die Sache anschupsen. Das macht Sinn, wollte mich schon über dich wundern … wobei der Abschied von Apple trotzdem immer noch a bisserl übertriebe ist. Meinst nicht?
@Sebastian Rothe Übertrieben oder nicht: Fakt ist, dass sich Apple was Qualität und Service (und gerade diese Kombination ist fies) angeht dramatisch verschlechtert hat seit meinen Anfängen.
Und die beiden dramatischen Vorteile, nämlich das Betriebssystem OS X und das Design ihrer Rechner, mittlerweile obsolet sind: dank Umstieg auf Intel läuft Snow Leopard auch auf Notebooks in der 300€-Klasse und schicke Rechner können “die anderen” mittlerweile auch bauen. Oft sogar besser (z.B. weil non-glossy und abriebfeste Tastaturen).
Na klar – der Kater kommt relativ schnell.
Kauf dir n Thinkpad und lass es unter Linux laufen. Ein bessere Kombination von Hard- und Software habe ich bisher nicht gesehen(und ich bin nicht der Frickeltyp. ich will es installieren und damit arbeiten können und das geht). Bei den Thinkpads stimmt die Qualität und vorallem der Service. Du hast ja mit dem Dell Service für Geschäftskunden Erfahrungen. Das die sich bei Großkunden anstrengen sollte klar sein. Bei Lenovo läufts aber auch im Consumer-Bereich rund. Lüfter kaputt, Hotline angerufen, Menschen dran gehabt, eingeschickt, 3 Tage später wars heile. HDD kurz vorm crashen, HL angerufen, am nächsten Tag hatte ich ne neue HDD! Das läuft, so macht das Spass und so soll es sein.
Das ist einfach ein schwarzer Kasten der läuft und läuft und läuft …
Außerdem arbeitet ein Thinkpad nicht mit Träumen und Fantasien wie es ein Apple-Book tut
my humble opinion
@george Gutes Fazit (sogar mit philosophischem Wert).
Genau diese Idee hatte ich auch. Inklusive MacBook Air durch X200s ersetzen…
Offener Abschiedsbrief an Apple http://www.bigger.cc/1507/offener-abschiedsbrief-an-apple/
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Grade den verlinkten Artikel gelesen, sehr Oberflächlich das ganze.
Ein Akku der 1,5 Jahre hält, das ist schon wahrlich ein gutes Produkt muss ich nach meinen Erfahrungen sagen. Das sich so ein Akku ausdehnt, das wusste ich auch und selbst wenn man es nicht weiss, es gibt so viele Dinge auf der Welt und im alltäglichen Leben die kaum einer kennt oder weiss.
Bei solchen Vorfällen rufe ich nicht die Apple-Hotline an, ich gehe zu meinem örtlichen Premium Apple-Händler und hole mir dort Hilfe.
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…. das is son typischer, von microschuft bezahler heulsusen artikel.
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@Sebastian das finde ich spannend. sollte es denn auch so passieren, wären viele Erfahrungsberichte schön, da ich mir in nächster Zukunft auch mal ein IBM Gerät zulegen will. Auch die Kombination mit einem Linux wäre interessant.
Ich kann den Ärger nur begrenzt verstehen. Ja, ein Akku darf so nicht aufplatzen, da stimme ich voll zu. Allerdings ist die Ursuche hierfür nicht unbedingt direkt Apple anzulasten, da dieses Problem bei allen Anbietern anzutreffen ist… einfach mal googlen und man findet solche Ärgernis auch bei der Konkurrenz.
Dann beschwerst du dich subtil über die Kosten der Hotline. Du kannst jederzeit die 0800er Nummer wählen um mit der Technik zu sprechen. Mir wurde auch schon mal ein Rückruf seitens Apple oder eine Erstattung der entstandenen Kosten angeboten.
Aber: Das natürlich nur dann, wenn das Gerät noch über Garantie verfügt. Ich kann es ehrlich gesagt überhaupt nicht nachvollziehen, wie man so einen Haufen Geld in die Hand nehmen kann und sich dann den ACPP spart?! Wenn der Geiz so ausgeprägt ist dann schlägt man (mit einem gewissen Risiko verbunden) bei eBay zu und kauft einen solchen für einen Bruchteil des sonst üblichen Preises… aber so, hmm, schwer nachvollziehbar.
Wenn man sich nun entschließt auf Garantie zu verzichten… ja, wieso regt man sich dann auf, wenn etwas kaputt geht? Was wäre, wenn nicht der Akku sondern der TFT, die Tastatur, das Laufwerk, das Logicboard oder irgendein anderes Teil kaputt geht? Dann wird auch genörgelt? Ein Mac geht auch oft kaputt, ja. Ich habe auch schon mehr als genug Schwierigkeiten gehabt. Aber dafür gibt es ja die Garantie. Und im Vergleich zu den Erfahrungen, die ich bei meinem damaligen Thinkpad T60 gemacht habe ist das alles schon recht dufte gelaufen…
Ebenso wenig nachvollziehbar ist für mich die Hinnahme bei deinen vorherigen Defekten. Wieso lässt du das Gerät sooft reparieren? Mir wäre hier schon viel früher der Geduldsfaden gerissen und ich hätte ein neues Gerät eingefordert – und das macht Apple im Normalfall auch gerne mit, wenn man sich freundlich aber bestimmend mit den Mitarbeiter der Hotline unterhält.
Also bei meinem alten iBook G4 von 2004 ist der Akku nur still und leise gestorben (nach ~3 Jahren!) und nichts weiter. Wer aber schon so lang, wie der “Heuler” bei Apple ist, sollte aber wissen, dass Apple’s Support gerne mal … ähm eigenwillig … ist.
Einerseits ist das Mist, andererseits hält es viele Buisinessfritzen und Firmen ab, die jetzt mit Dell und Co fahren. Würden die auf Apple Maschinen umsatteln, hätten wir bestimmt bald wieder hässliche PS2 Anschlüsse an noch hässlicheren Gehäusen
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@Kwoth Woraus schließt du, ich hätte kein AppleCare abgeschlossen? Das wäre bei Apple grob fahrlässig, da die sich sonst gerne auch schon nach einem halben Jahr quer stellen (bei meinem Vater erlebt). Aber das Notebook ist mittlerweile schon älter als 3 Jahre = ohne Apple Care “Schutz”.
Der 0800-Hotline-Trick funktioniert leider nicht mehr. Offenbar hat Apple die (letzte?) Lücke im System geschlossen.
Und natürlich habe ich bei den frühen Reparaturen daran gedacht, ihnen das Teil um die Ohren zu hauen. Wäre aber gemäß Apple Rechtsabteilung nur möglich, wenn die Reparatur eines Teils 2 Mal fehlschlägt.
Eigentlich ist es mir egal, ob es eventuell richtig ist, dass sich Akkus nach 15 Monaten ausdehnen und das Gehäuse des Notebooks beschädigen … Ich bin zu Apple-Produkten umgestiegen, weil die Sachen einfach funktionieren. Dabei bezahle ich teilweise erhebliche Aufschläge zu Produkten anderer Hersteller und wenn dann etwas nicht funktioniert, möchte ich vernünftig und entsprechend meines geleisteten Kaufpreises behandelt werden!
Apple sollte ein grosses Interesse daran haben, uns dass Gefühl zu geben auch im Schadensfall richtig aufgehoben zu sein. Wenn ich z.B. €2000 für ein MacBook Pro hinlege, möchte ich bei Problemen nicht rum diskutieren müssen!
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ich will ja nichts sagen aber … du übertreibst… und zwar aus meiner sicht maßlos. klar ist das was passiert ist ärgerlich, aber ich denke da kann man von “einzelfällen” sprechen. ich hab seit jahren erfahrung sowohl mit apple als auch mit dell support. hier und da gibts n paar pfeifen … aber im normalfall ist der applesupport (aus meiner sicht) sogar noch besser und kulanter als dell. ich persönlich muss sagen, dass sich dell schon öffters “dumm” anstellt als apple. viel spaß in der reinen pc welt und mit der ernüchternden erfahrung, dass ein leben ohne apple auch nicht besser ist als mit… wenn nicht sogar etwas grauer und langweiliger.
viel glück
@Sebastian Du hattest geschrieben “Das Gerät ist schon außerhalb jeder Garantiezeit, nur der Akku war erst 1,5 Jahre alt.” – daher meine Annahme.
Die 0800er Nummer (als Trick würde ich das jetzt nicht unbedingt bezeichnen) hat vor 2 oder 3 Wochen noch wunderbar funktioniert, aber gut, generell sollten die 2-3€ recht egal sein, wenn der Rest jedenfalls funktioniert.
Der dir verwehrte Umtausch ist für mich schwer nachvollziehbar… sobald eine aus meiner Sicht ausreichende Summe an Mängeln vorhanden war kam man mir immer kulant entgegen. Mag Glück sein, aber ist bei mir in den letzten 4 Jahren bei diversen MacBook(Pro)s und diverser Peripherie immer wieder mal vorgekommen.
Aber naja, ich kann deinen Unmut in Teilen schon verstehen. Dennoch finde ich einfach, dass man dein persönliches Fazit nicht verallgemeinern sollte.
Und viele Apple-Hasser reiten ja auf solchen Fällen immer gerne rum und das finde ich einfach ungerechtfertigt. Allein durch die schmale Produktpalette ist es immer schön einfach solche Erfahrungsberichte zu finden… sucht man nach einem Acer XYZ-12347bx5 findet man in Summe natürlich weniger. Soll nichts rechtfertigen und du wirst ja vielleicht auch mit einem Dell oder Lenovo Produkt glücklicher… aber ob dies nun aber der absolute Segen ist? Man wird sehen…
Auch Apple geht wahrscheinlich von folgendem aus: “99% aller Fehler sitzen vor dem Monitor!”
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Regel: Suche den Fehler auch im Layer 8
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Also schon putzig, der Artikel – was für eine idealisierte Welt- und Wertvorstellung. Es ist nunmal nicht so, dass Apple die Akkus herstellt. Die Problematik der sich ausdehnenden Akkus ist kein Einzelfall, ich glaube damals wurden die Akkus von Sony geliefert, und da waren durchaus auch andere Herrsteller (Dell, IBM usw.) betroffen. Ich bin selber für 3-4 “Kunden” in Kontakt mit Apple getreten, ein Umtausch des Akkus war jedes Mal überhaupt kein Problem, selbst bei drei Jahre alten Geräten.
Ich glaube aber hauptsächlich bin ich fasziniert von der mangelnden Wahrnehmung des Autors bzgl. der Statistik – nur dass eine Reihe von Ereignissen (4. Akku-Defekt in Folge) unwahrscheinlich ist, bedeutet nicht dass diese nicht eintritt. Aus solch einem Außreisser aber auf die Gesamtheit zu schließen ist meiner Meinung nach einfach falsch.
Aber ich fürchte ehrlich gesagt für den Autor noch schlimmeres: sollte er sich tatsächlich jetzt Mac OS auf einem Crackintosh installieren, wird er dann bestimmt bald öffentlich auf den häufigen Abstürzen oder mangelnder Treiber-Unterstützung herumreiten.
Schade also hauptsächlich, das solch gebloggter Populismus immer wieder Wellen schlägt, weitergebloggt wird und im schlimmsten Fall ungeprüft in den großen Medien landet.
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… welche Treiberprobleme unter einem “Hackintosh” denn bitte? Bei gescheiter Hardware und gesunden Menschenverstand (inkl. ein wenig Ahnung von der Materie) läuft da _alles_ wunderbar.
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Ich bin selber für 3-4 “Kunden” in Kontakt mit Apple getreten, ein Umtausch des Akkus war jedes Mal überhaupt kein Problem, selbst bei drei Jahre alten Geräten.Leider kann ich keine solch positiven Erfahrungen teilen; ich musste mir nach rund zwei Jahren einen neuen Akku kaufen.
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… bis zum nächsten Update, ja.
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Also meine OS X Installation kann ich hier _problemlos_ updaten Vanillakernel und aktuellen Kexts sei danke
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Wenn jetzt Schluss ist mit Apple, soll ich deinen Feed dann bei http://apfelticker.de entfernen?
Wenn ich es richtig verstanden habe willst du ja bei Mac OS bleiben…
Kann ich nachvollziehn – ich war neulich auch mal wieder an dem Punkt die Apfel-Brocken hinzuwerfen …. bedenkzeit hat mich ausreichend abgekühlt um wieder nüchtern über das Thema nachzudenken
Ich wünsch dir viel erfolg mit der Entscheidung – und bin gespannt auf ggf. zunehmende Hackintosh Artikel
Gruss
fidel
Der offizielle Akkutausch war auch limitiert auf eine bestimmte Serie.
d. h. dein akku entsprang nach dieser logik wohl nicht der fehlerhaften Sony (?) Charge.
Im Rahmen dieser austauschprogramme ist apple definitiv gut und einfach im Umgang. Das Problem liegt eher in den Fällen ohne offizielle Massenaktion.
gruss
fidel
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