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Passwortmanagement mit LastPass

Keine Frage, 1Password ist eine klasse Lösung. Allerdings mit einigen Nachteilen: Der Hersteller hält der Apple Plattform strikt die Treue. Will heißen: 1Password gibt es nur für OS X, iPhone + iPod touch.
Wer nun in der Arbeit Windows, zu Hause vielleicht Linux und unterwegs ein MacBook nutzt, schaut in die Röhre. Bis jetzt.

Seit einigen Wochen nutze ich nun LastPass als neuen Passwortmanager. Vom Funktionsumfang nehmen sich die beiden Produkte kaum etwas, der wichtigste Unterschied ist die Plattform: LastPass läuft “in der Cloud” als webbasierter Dienst.
Auf diesen webbasierten Dienst können dann unzählige Clients zugreifen, zum Beispiel

  • Extensions für Firefox, Safari, Google Chrome, Internet Explorer
  • Entschlüsselungssoftware “LastPass Sesame” (Premium)
  • Clients für iPhone, Blackberry, Windows Mobile, Android und Symbian S60 (Premium)

Sehr praktisch: der Datenbestand ist überall synchron.

Es gibt zwei Arten der Mitgliedschaft bei LastPass: die kostenfreie, die einem aber dennoch alle grundsätzlichen Funktionen bietet und eine Premium Variante, die darüber hinaus weitere Clients (Mobiltelefone, PCs) bietet und auf Werbung verzichtet. LastPass Premium kostet 12 $ / Jahr (etwa 8,60 €). So viel ist mir dieser praktische Service wert!

Um den Umstieg einfacher zu gestalten bietet der Dienst zahlreiche Importfunktionen, darunter Filter für:

  • Firefox Passwortmanager
  • 1Password
  • eWallet
  • KeePass
  • MyPasswordSafe
  • SplashID

P.S.: Alle Passwörter werden stets clientseitig verschlüsselt, bevor sie an den Dienst übertragen werden. Wer sich näher mit der eingesetzten Technik (“salted” hashing, etc.) auseinander setzen möchte, findet in den FAQ weitere Infos.

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  1. 5. Januar 2010, 19:24 | #1

    Passwortmanager sind ein Muss! Wer kann sich schon all die ganzen Passwörter merken, geschweige denn sich immer wieder neue möglichst kryptische und zufälige Zeichenfolgen ausdenken.

    Aber alle Passwörter irgendwo “in die Cloud” geben? Ich weiß nicht, dabei habe ich irgendwie kein gutes Gefühl. Egal ob die nun verschlüsselt sind oder nicht. Was ist denn wenn der Dienst mal nicht erreichbar ist, dann kann man seine Daten nicht nutzen, oder wenn er wie so mancher Hoster einfach abschaltet oder verkauft wird, was ist dann mit den sensiblen Daten? Dann doch lieber KeePass auf einem USB Stick, den kann man zwar auch verlieren, aber das Risiko ist doch geringer.

  2. 5. Januar 2010, 20:21 | #2

    @Dirk Das ungute Gefühl mit Cloud Computing kenne ich nur zu gut. Weil ich aber davon ausgehen kann, dass meine Passwörter nicht in fremde Hände gelangen, selbst wenn deren Server gehackt wird, kann ich wieder ruhig schlafen. ;-)
    Und die LastPass Daten lassen sich auch offline (und vom USB Stick) nutzen.

  3. 5. Januar 2010, 23:25 | #3

    Hallo,
    also LastPass gibt es auch für Windows Systeme:
    Windows 2000/XP/Vista/ & Windows 7, https://lastpass.com/misc_download.php

    Freut mich das LastPass mehr und mehr Anhänger findet!

  4. Kay
    29. Januar 2010, 18:49 | #4

    Alternativ kann ich XMarks empfehlen, was neben Lesezeichen auch Passwörter syncen kann (derzeit nur bei Firefox). Der Dienst beschränkt die Nutzung daher auf den FF-Passwortmanager.

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