Apple und das leidige Thema Qualität
Der Premium-Anbieter, der gerne auch mal den einen oder anderen Euro mehr für die – zugegebenermaßen innovativen – Produkte verlangt, scheint davon auszugehen, dass sich der durchschnittliche Fanboy alle 15 Monate das Nachfolgermodell des aktuellen Notebooks kauft und somit nicht an die (engen) Grenzen der Hardware stößt. Mein MacBook Pro hat diese 15 Monate nun deutlich überschritten. Und das macht sich bemerkbar:
Mein MacBook Pro nutzt das DRITTE Netzteil – das zweite musste nach einem Schmorbrand ersetzt werden – und sieht schon wieder so aus:
Außerdem steckt der VIERTE Akku im Gehäuse, wobei alle Vorgänger wegen merkwürdigem Verhalten (1. Akku: Sony-Umtauschaktion, 2. Akku: Laufzeit 2 Minuten, 3. Akku: unregelmäßiges willkürliches Ausschalten) ausgetauscht werden mussten. Und auch der Vierte ist nach 15 Monaten am Ende:
Ein neuer Akku und ein neues Magsafe Netzteil kosten im AppleStore mehr, als andere Hersteller – unter anderem Dell, Asus, Acer – für Komplett-Notebooks verlangen. Irgendwie traurig.


klingt als wärest du ein wenig vom pech verfolgt. alle meine netzteile sind noch wunderbar in ordnung und mein akku hat nach 24 monaten immernoch 93%. tut mir wirklich ein wenig leider für dich.
@matthias. Beneidenswert. Aber das Notebook an sich war schon ein Montagsgerät, das nach 3 Wochen zum Mainboardtausch eingeschickt werden musste. Andere Hersteller (z.B. Dell, mit denen ich geschäftlich viel zu tun hatte) tauschen in Härtefällen auch mal das ganze Gerät aus.
Das Netzteil vom MacBook Pro ist wirklich von minderer Qualität und der selbst der “neue” Akku hält nicht länger als 2h durch. Da ich beim Betriebssystem flexibel bin (solange es kein Windows ist) wird das nächste Notebook ein Mainstream X86 Gerät werden.
Bild vom Netzteil: http://data.tumblr.com/vH4YoUJjZfbtbzq7CuM8ZJMmo1_500.jpg