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Nativer Evernote Client für Linux: Nevernote

Dass es sich bei Evernote um ein großartiges Projekt handelt, stellt in der Netzwelt wohl kaum jemand in Frage. Wer täglich mit vielen Informationen hantieren muss – und das vielleicht noch an den verschiedensten Orten – weiß die ausgeklügelten Features zu schätzen. Neulingen empfehle ich dieses Intro-Video (EN).

Evernote ist nativ für folgende Plattformen verfügbar:

  • Mac
  • iOS (iPhone, iPod Touch, iPad)
  • Android
  • Blackberry
  • webOS (Palm Pre & Pixi)
  • und sogar: Windows und Windows Mobile

Was hier ganz klar fehlt ist Linux! Wer sich bisher mit Lösungen wie Wine oder der Installation in einer virtuellen Maschine zufrieden geben musste, sollte sich jetzt Nevernote ansehen.

Der “clone of Evernote designed to run on Linux” (mittlerweile in Version 0.92.x) kann sogar mit einigen Features aufwarten, die dem Originalclient fehlen, zum Beispiel:

  • Verschlüsselung der lokalen Datenbank
  • benutzerdefinierte Shortcuts
  • PDF Anzeige: inline oder als Icon
  • automatisches Importieren ganzer Ordner in Evernote
  • diverse zusätzliche Bearbeitungsmöglichkeiten: Hintergrundfarben, Titelzeilen, Highlighting etc.

Und so siehts dann aus (Screenshots):

BTW: Der Client ist in Java geschrieben und somit theoretisch auch unter OS X und Windows lauffähig (Installer für beide Plattformen werden bereit gestellt).
Trotz zweier Hauptnachteile (Suche erst nach Online Sync verfügbar und zeitweiligen Fehlern, die ich auf die Evernote API zurück führe) mein Tipp: einfach mal testen!

Links:

  1. fellowweb
    20. Oktober 2010, 00:00 | #1

    Verwendest Du selbst auch Nevernote?

    Mich würde interessieren, inwieweit der Web Client auf nicht unterstützten Plattformen nicht eine interessante Alternative ist.

  2. 20. Oktober 2010, 06:16 | #2

    @fellowweb Ja, an einem meiner zwei Rechner verwende ich Nevernote.
    Die Weboberfläche _könnte_ ein Segen sein, ist aber reichlich lieblos umgesetzt. Von Web 2.0 oder HTML5 keine Spur, was heißt: Anhänge müssen umständlich per “Attach file” Dialog anhängt werden statt per Drag&Drop, statt Autosave ein “Save and close” Button, fehlende Darstellung etlicher Anhänge, etc. Und wer seine Notizen auch hin und wieder mal offline braucht, schaut in die Röhre…

  3. fellowweb
    20. Oktober 2010, 10:57 | #3

    Klasse, vielen Dank für die kurze Schilderung Deiner Erfahrungen!

  1. 13. November 2010, 22:25 | #1