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iTunes Server (DAAPD) für Linux

itunes.jpgWer mit einer relativ kleinen Festplatte (und irgendwann sind doch alle Platten relativ klein?!) vorlieb nehmen muss, spielt früher oder später mit dem Gedanken, einen Teil oder gar die komplette Musiksammlung auszulagern. Meine Sammlung würde mit knapp 25 GB auf dem Air einfach zu viel Platz beanspruchen.

Nun gibt es mehrere Lösungswege aus dem Dilemma:

  • Die iTunes Bibliothek (~/Music) auslagern
    • auf eine mobile 2,5″ USB-Festplatte
    • als Dateiserver-Freigabe
    • am Airport Extreme
  • Einen iTunes Server (DAAP) einrichten
    • alten Mac (mit iTunes)
    • Linux-Server (mit mt-daapd / Firefly)

Da nach Möglichkeit auch mehrere Computer/Benutzer gleichzeitig auf die Musiksammlung zugreifen sollen, habe ich mich für die Serverlösung entschieden. Einige aktuelle NAS (Netzwerkfestplatten), z.B. diese von Synology, haben iTunes Server Unterstützung ab Werk an Board.
firefly.jpg Wer aber sowieso einen Heimserver rumstehen hat, fährt mit der Softwarelösung Firefly (vormals mt-daapd) besser.

Screenshot.png

Eine schicke Installationsanleitung findet sich bei Rudkin on Linux. Hat bei mir mit der aktuellen Ubuntu Server Version einwandfrei funktioniert. Ich habe für das Musikverzeichnis noch eine Samba Dateifreigabe eingerichtet, um neue Songs hinzuzufügen.
Stabil läuft firefly derzeit nur unter Windows. Im Nightly Verzeichnis finden sich jedoch auch Versionen für Windows und Mac OS X. Nicht jeder Betreibt seinen Server mit Linux, oder doch?

Richtig schick wird die Lösung aber erst in Kombination mit mehreren über die Wohnung verteilten AirTunes Lautsprechern und einem iPhone als Fernbedienung.

Noch keine Lösung habe ich derzeit für die Musikverwaltung auf dem Server (ID3-Tags, Cover, etc.) sowie die Synchronisation mit einem iPod. Lösungsvorschläge?

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  1. 11. April 2009, 11:51 | #1

    hallo,
    kann man mit so einer serverlösung seine ipods synchen?

  2. 11. April 2009, 15:39 | #2

    Ja, es geht… Aber leider nicht sonderlich elegant.
    Wenn du – wie ich – den Ordner via Fileserver freigibst, kann ein Mac die Inhalte als Bibliothek sehen (automatische Verwaltung der Dateien ausgeschaltet und ein Tool wie z.B. Libra vorausgesetzt) und auch an iPods etc. synchronisieren.

  3. mayads
    24. Juni 2009, 17:07 | #3

    Inwiefern kann ich denn mit einem firefly server eine apple airport express station ( mit Airtunes ) und iPhone/iPod Touch als Fernbediinung verwenden. Erkennt die Apple-Hardware den firefly server als iTunes an?

    Das wäre genau die Lösung die ich schon ewig suche.

  4. 24. Juni 2009, 20:04 | #4

    @mayads Jedes iTunes (und manche andere Softwarelösung) zeigt den Firefly Server wie eine iTunes Freigabe an (siehe Screenshot). Diesen Computer kannst du dann per iPhone (Remote App) steuern. Die Remote App erlaubt es auch, den Ton dann z.B. via Apple TV oder “Air Tunes” Lautsprechern auszugeben.
    Eine direkte Steuerung/Wiedergabe vom Server aus ist leider *derzeit* nicht möglich.

  5. DoOoley
    9. Juli 2009, 17:21 | #5

    Was bringt mir denn dann der Firefly Server!? Keine Cover, Kein Sync etc. Dann doch lieber eine Samba Freigabe und vielleicht noch eine VM mit iTunes für AirTunes/iPhone Steuerung. Einen dedizierter iTunes Server wäre hier echt schön :-(

  6. Steffen
    17. Juli 2009, 12:52 | #6

    Also für mich sieht das so aus als ob die Albencover angezeigt werden… wenn man den Screenshot oben anschaut.
    Was meint ihr?
    Vielleicht hat jemand Erfahrungen und kann Licht ins Dunkle bringen.

  7. 17. Juli 2009, 13:03 | #7

    @Steffen Ja, Cover funktionieren.

    @DoOoley Samba-Shares machen mit iTunes nicht wirklich Spaß. Die VM-Lösung klingt spannend, sollte ich mal testen!

  1. 2. Mai 2009, 10:53 | #1

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