[Gastartikel] Glossy for the World
Sitzen oder nicht sitzen das ist hier die Frage!
Ein Gedicht eines Glossy gestraften Publizisten
“Vorgeschichte” oder “Der Tag an dem ich zum Poeten wurde”
Ein Traum von einem Ostersonntag mit strahelndem Sonnenschein und Temperaturen um die 24°C bewegten mich dazu, meine Aktivitäten – samt MacBook – nach draußen an die frische Luft zu verlagern!
Doch schon kurz nachdem ich meinen Platz an der Sonne eingenommen hatte,
erkannte ich schnell wieder welch Vorteil so ein Glossy Bildschirm doch mit sich bringt.
Endlich konnte ich mich mal wieder selbst sehen ohne in einen herkömmlichen Spiegel zu schauen oder Photo Booth zu starten (das kann ja schließlich jeder).
Nein Spaß so schlimm ist es dann auch nicht, zumindest dann nicht wenn man sich nicht ganz dumm anstellt und direkt in die Sonne setzt (wer will denn schon braun gebräunt durch den Sommer laufen).
“Ich merk schon ich bin zu viel mit dem Basti zusammen, jetzt werd ich auch schon ironisch”.
Nun ja um auf die Beweggründe zurück zu kommen die mich veranlasst hatten meine poetische Ader zum leben zu erwecken. Als ich dann nach einigen Minuten hin und her rutschen endlich einen Platz gefunden hatte der mir erlaubte – trotz meines “Glossy Displays” – an der Sonne zu sitzen und gleichzeitig an meinem MacBook zu arbeiten, war ich schon wieder soweit, dass ich dem Basti mitteilen musste wie recht er doch hatte mit der Aussage über die “Glossy Displays”. – Die ich übrigens schon seit anbeginn mit ihm teile nur ein guter Freund von uns beiden nicht, und ihm ist dieses sommerliche poetische Gedicht auch gewidmet – Da der Basti aber gerade Unterwegs war und ich immer noch großen Mitteilungsbedarf hatte, verfasste ich schnell mal eine E-Mail. Kurze Zeit später bekamm ich dann auch schon einen Anruf und die Anfrage ob ich das ganze vielleicht veröffentlichen wolle. Und tada, hier ist die E-Mail nun für alle lesbar. Viel Spaß und ein schönen restlichen Osterfeiertag!!!
Glossy for the World – Ein literarisches Welterbe
Danke Bumi,
dank Dir kann ich nicht draussen sitzen und am Notebook arbeiten, muss mich verstecken unter den Blättern eines Baumes dessen Dach mir freudigen Schatten spendet. dank Dir muss ich auf die Nacht warten, deren Dunkelheit eine Erlösung für denjenigen ist der des Glossy’s gestraft sei, die frische Luft nur geniessen zu können ohne die Nacht zu scheuen und gleicher Zeiten am Notebook zu sitzen ohne sich des Glossy’s zu schämen. dank Dir werd ich mich immer fragen “WIESO… ich will es doch nur verstehen” (King of Queens), dank Dir werd ich des Genusses der Sonne und gleichzeitigen Nutzung des mobilen Zeitalters entsagen um der Masse zu folgen, denn “Wir sind GLOSSY” und allen Zweiflern dessen Frage lauten sollte “können wir das schaffen” sag ich nur eins, halte euch an die Worte eines Mannes der sagte: “Yes we can” (B. Obama)
und um abschließend mit dem Zitat eines bekannten und angesehenem Bloggers zu sprechen:
“Die Bumis dieser Welt haben gewonnen” (S.Stiffel)
mit glossigen Grüßen
NL
PS: Muss ich sagen wenn die Sonne richtig steht, und ich das Notebook direkt in die besagt richtig stehende Sonne stell, kann ich sogar mit sehr “geringer” bis gar ganz “ohne” Bildschirmhintergrundbeleuchtung arbeiten.
Zwar wirkt das dann alles bisserl Farblos aber es geht.
Also vonwegen Glossy ist Mist.
“Es gibt keine schlechten Glossy Displays nur schlechte Aufstellorte.”
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Dankeschön fürs Schreiben, Nick!
Wie so mancher Leser versteht, MUSSTE dieser Text einfach abgedruckt werden…
Ich möchte nur kurz erwähnen, dass ich Anfangs von dieser, nennen wir es mal, Modeerscheinung (Glossy-Display) sehr angetan war. Sattere, nein geradezu, übertrieben verspielte Farben und das zum gleichen Preis. Nur Anfangs habe ich ein solches Gerät auch nicht selbst besessen und habe es nur in vermeintlich optimalen Situationen (z.B. Nachts), bei Freunden, genutzt.
Als ich mir dann selbst das aktuelle MacBook angeschafft habe, fand ich plötzlich den Preis von knapp 1700 EUR nicht mehr gerechtfertigt, da ich das doch so handliche Notebook tagsüber, weder draußen NOCH DRINNEN benutzen konnte. Es ist echt nervig. Ein klarer Vorteil (vor Allem für Frauen) liegt darin, immer einen großen Spiegel dabei zu haben, find ich gut
Ach ja, ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ich mein MacBook aus eben diesem Grund zurückgeschickt habe! Die nette Dame vom Apple-Service-Center meinte, ich sei nicht der Erste der das Display als Rückgabegrund angab. Naja, jetzt haben Sie ja wieder einen Non-Glossy eingeführt, schade das es aber nur in der teuersten Version des MacBookPro verfügbar ist :/
Mit nicht(mehr)-glossigen Grüßen
Thomas
Oder sollten wir ihn MacEee Bumi nennen?
Da muss ich mich als Nutzer eines MBP (unibody) inzwischen leider anschließen. Gestern saß ich in der gläsernen Juri-Bib der Uni. Die Jalousien waren runtergefahren und trotzdem muss ich die Helligkeit des Displays recht hoch drehen um ordentlich lesen zu können. Den Schwund bei der Akkulaufzeit kann man noch locker ausgleichen, doch graut mir schon vor den Sommermonaten in denen man einfach mal draußen sitzen will. Denn erstens werde ich wohl große Schwierigkeiten haben irgendwas zu lesen und zweitens wird die Arbeitszeit dann wahrscheinlich auf zwei Stunden reduziert. Verflixt. Vor ein paar Tagen war ich mal wieder im apple store in muc und habe einen Blick auf ein 17″ MBP aus der Vorserie geworfen. Das hatte kein Glossy, sah aber auch anständig aus.
Mein Fazit: Ohne Glossy wäre das MBP (unibody) immernoch glamourös.