Vorhang zu – Warum Kinos sterben

Es ist selten geworden, dass mich ein Kinotrailer überzeugen kann, Snacks und Softdrinks in einem Cineplex Center statt auf der heimischen Couch zu konsumieren.
Wer sich dann aber den folgenden Screenshot (CineStar Rostock) ansieht, wird vielleicht verstehen, warum ich jetzt doch lieber ein paar Wochen warte, bis der Film für 10€ im Regal oder – noch besser – für meinen Apple TV im iTunes Store steht.
Eigentlich ist mit 8,20 € meine Schmerzgrenze in anbetracht der schier endlosen Zwangswerbung schon überschritten. Aber dem Onlinekäufer (der dadurch dem Kinobetreiber potentiell Personalkosten einspart) noch eine “Systemgebühr” zuzumuten, grenzt in meinen Augen an mutwillige Geschäftsschädigung.
Zum Vergleich: mein Lieblingskino im Münchner Raum schafft es, den gleichen Film für 5,50 € – inkl. Onlinereservierung aber ohne Werbung – anzubieten…
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Leider nur zu wahr…
Das ist nur noch frech – da hab ich heute lieber ne gute Pizza mit meiner Freundin für das Geld gegessen
Ich bin ja mal gespannt, ob sich der Rostocker Kinobetreiber ebenfalls äußert, dem ich diesen Link natürlich nicht vorenthalten wollte…
@Lundner: Für 18 Euro war wohl mehr als nur eine Pizza drin?
Hallo, was für ein Thema. Habt ihr nichts zu tun, ihr HartzIV – Typen?
@Henry Brinkmann Danke für einen der geistreichsten Kommentare seit langem…
Ich habe heute Nachmittag mal die Rostocker Kinos in ihren Preisen für den Film “Illuminati” (reguläre Abendvorstellung gegen 20.00 Uhr) verglichen, nachdem ich deinen Artikel gelesen hatte.
Deinen Gesamtpreis kann ich sogar noch überbieten! Im Rostocker Capitol dürfte ich insgesamt sogar 20,90 EUR für zwei Kinokarten inklusive Servicegebühr bezahlen. Meiner Meinung nach gibt es dafür nur noch ein passendes Wort: Wucher!