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Artikel Tagged ‘Akku’

Die neue LED LENSER X21R im Test

19. Februar 2012 4 Kommentare

“Puh, was ist denn jetzt los?” So oder so ähnlich wird wohl jeder reagieren, wenn man die riesige Taschenlampe zückt und einschaltet. LED LENSER wagt sich hier auf ganz neues Terrain und meine Erfahrungen mit dem neuen Spitzenmodell gebe ich euch jetzt weiter.

Allgemeines

Hersteller der X21R ist die deutsche Firma Zweibrüder Optoelectronics. Sie ist seit Mitte Dezember 2011 im Handel verfügbar und wird zu Preisen um etwa 420 Euro (Stand Februar 2012) gehandelt.

Lieferumfang

Im stabilen und robust wirkenden Koffer befinden sich neben der eigentlich Leuchte X21R:

  • ein etwas klobiger Akku
  • eine stabile Ladehalterung (ermöglicht die Montage an der Wand – Dübel und Schrauben liegen bei) zzgl. Netzteil
  • Trageriemen nebst gummierten Manschetten zur Befestigung an der Lampe
  • SmartCard (nicht unwichtig bei so vielen Funktionen) zur Erklärung aller verschiedenen Lichtmodi

Technische Daten

Jetzt geht es ein wenig ans Eingemachte. Was leistet der High Performance Scheinwerfer?

  • 7x High End Power LEDs
  • 412 mm (41,2 cm) lang
  • 1440 g (1,4 kg) Gesamtgewicht
  • bis zu 1600 Lumen Leuchtkraft
  • 4x DNiMH Batterien (im Akkuschlauch verbaut)
  • 7 Std. durchschnittliche Leuchtdauer (bei minimaler Helligkeit)
  • Leuchtweite von bis zu 600 Metern

Smart Light Technology

Wer sich jetzt fragt, was “schlaues Licht” oder “intelligentes Licht” (Smart Light Technology) bedeutet, liest einfach weiter.

  • Grundlage: es ist ein computeroptimierter Microcontroller verbaut, der sich anhand dreier verschiedener Lichtprogramme an die Anforderungen des Benutzers anpasst. Die drei Programme sind:
    1. Professional (qualifizierte Nutzung einer Taschenlampe, z.B. Geocaching)
      Modi: Power, Low Power, Dim, Blink, S.O.S.
    2. Easy (normale Taschenlampennutzung)
      Modi: Low Power, Dim
    3. Defence (Sicherheitsmodus, z.B. für Nachtwächter)
      Modi: Power, Strobe
  • Bedient wird das ganze über einen einzigen Schalter zur Kontrolle aller Programme und Lichtmodi.
  • Einsatzszenarien der verschiedenen Lichtmodi:
    1. Defence Strobe (schnell blinkendes Licht, schmerzend bzw. tränend in den Augen, gut gegen Angreifer)
    2. Power (lang anhaltendes Licht)
    3. Low Power (automatisch regulierte Dimmung)
    4. S.O.S. (Notsignal)
    5. Dim (Dimmung auf 15 % seiner ursprünglichen Helligkeit, energiesparend)
    6. Blink (langsam blinkendes Licht)
    7. Boost (greller Lichtstrahl)

X-Lens System

Eine der Neuheiten (zumindest für mich) ist das X-Lens System. Trick dieses Systems ist es, die Lichtkegel mehrerer Linsen zu synchronisieren, also ihre Leuchtkraft zu bündeln. Bei der X21R werden alle 7 LEDs zu einem scharfen Lichtkreis kombiniert, der sich von der Helligkeit auch nicht hinter Autoscheinwerfern vergleichen muss.

 

 

Stromzufuhr

Das Ladesystem besteht aus einer magnetische Ladebuchse, die einen anwendungsfreundlichen Ladevorgang ermöglicht, da das bei vielen anderen Modellen übliche, umständliches Entnehmen des Akkus entfällt. Verschleißfreie Magnetkontakte sorgen für eine problemlose Ladung und dem Schutz vor Verschmutzung.

Zu diesem Konzept tragen auch vergoldete Kontakte zum Akkufach bei, die bessere Leitungsfähigkeit und weniger Verschleiß bedeuten. Ich kenne so hochwertige Verarbeitung sonst nur von High-End Audio-Equipment.

Etwa fünf Minuten vor Ende der Akkuleistung wird durch mehrmaliges kurzes Blinken dessen baldiges Ableben angezeigt: “Bring mich zur Steckdose”.

Die 12-eckige Form des Lichtkopfes und Akkufaches soll ein unerwünschtes Wegrollen verhindern, was im Außeneinsatz (unebene flächen) aber eher mäßig funktioniert.

Einsatzszenarien

Für die X21R gibt es viele Einsatzszenarien: als ambitionierter Hobbyfotograf weiß ich 1600 Lumen Leuchtkraft durchaus zu schätzen. Denn damit bekomme ich auch weiter entfernte Objekte ordentlich ausgeleuchtet. Bei Langzeitbelichtungen ergeben sich wunderbare Möglichkeiten der Lichtmalerei. Leider hat das Rostocker Wetter in den letzten Tagen keine ausgiebigen Fototouren zugelassen, aber ich trage ein X21R beleuchtetes Leuchtturm-Motiv nach…

Aber auch andere Einsätze erfordern viel Licht: Sicherheitsdienste, Feuerwehren, Rettungsdienste. Immer dann, wenn Größe und Gewicht eher nebensächlich sind, kommt diese LED Lenser groß raus.

Mein Fazit

Die Taschenlampe besteht aus hochwertigen Materialen und sieht edel aus, dabei ist sie griffig und liegt trotz oder gerade wegen ihres Gewichts gut in der Hand. Genau dieses Gewicht wird zum Problem, wenn man sie wirklich für längere Zeit aktiv als Taschenlampe einsetzen möchte: hier bietet sich der Einsatz des Umhängegurts an.

Ich denke, sie würde sich gut zur Verteidigung eignen, um potentiellen Angreifern “ordentlich eins über die Rübe ziehen zu können”, in meiner Tasche macht sie der Led Lenser M7R aber keine Konkurrenz, denn als “Immer-dabei-Lampe” ist sie einfach zu lang bzw. klobig; sie beansprucht zu viel Stauraum.

Bei der X21R handelt es sich um eine qualitativ hochwertige Taschenlampe mit extrem hellen Licht. Aufgrund der enormen Größe und des hohen Gewichts sehe ich für den privaten Gebrauch nur wenige Einsatzszenarien und spreche meine Empfehlung daher professionellen Anwendern (Fotografen, Sicherheitsdiensten, etc.) aus.

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Tablet Highlights von der CeBIT 2011

3. März 2011 Keine Kommentare

Auch letztes Jahr gab es auf der CeBIT schon viele Tablets zu sehen. Brauchbar waren da allerdings noch wenige. Mittlerweile sind die Prozessoren (meist Dualcore) weiter, die Hardware dünner, leichter und vor allem hochwertiger. Deshalb hier (m)ein neuer Ausblick auf das Tablet-Jahr 2011.

(Marktstart und Preise beziehen sich auf Deutschland für das jeweilige Basismodell.)

Motorola XOOM
Marktstart: April 2011 (die ersten 3 Monate exklusiv bei der Telekom)
Einführungspreis: 700 €
Persönlicher Eindruck: Hmm, naja. Das ausgestellte Gerät hatte die finale Softwareversion installiert, verhielt sich aber dennoch träge und zickig (Programmabstürze und Probleme mit der Internetverbindung über HSDPA).

HTC Flyer
Marktstart: April 2011
Einführungspreis: 500 €
Persönlicher Eindruck: Netter kleiner Kasten, etwas schwer, aber hochwertig verarbeitet mit Alu-Unibody. Beste Innovation hier ist die Stiftbedienung, die unabhängig vom kapazitiven Multitouch-Display das Tablet zum Grafiktablett umfunktioniert, um Notizen zu schreiben oder Dinge zu markieren.

BlackBerry PlayBook
Marktstart: Juni/Juli 2011
Einführungspreis: 500-600 €
Persönlicher Eindruck: Obwohl das Display die gleiche Diagonale ausweist wie beispielsweise der HTC Flyer oder mein Archos 70 wirkt das Gerät von RIM sehr klein. Die gummierte Oberfläche fasst sich gut an, die Vorab-Version des Betriebssystems hat großes Potential. Hier wurde die Usability von webOS mit perfekter Geschwindigkeit (auf iPad-Niveau) kombiniert.

LG Optimus Pad
Marktstart: April 2011
Einführungspreis: 900 €
Persönlicher Eindruck: Das flotteste Android Tablet auf der CeBIT. Die Displaydiagonale bildet mit 9 Zoll eine schöne Zwischengröße zwischen iPad (10″) und den 7″ Tablets. Das Optimus Pad nimmt Filme mit zwei Kameras auch in 3D auf und kann diese über microHDMI an angeschlossenen 3D-Fernsehern ausgeben. Der Einführungspreis (seit Ankündigung schon um 100 Euro gesenkt) ist jedoch deutlich zu hoch.

Asus EeePad Transformer
Marktstart: Mai 2011
Einführungspreis: 450 €
Persönlicher Eindruck: Das einzige Android Tablet zur CeBIT, das ich sofort kaufen würde. Das Tablet lässt sich ins Scharnier einklicken, wodurch man ein Netbook mit vollwertiger Tastatur und Trackpad erhält. So macht Android 3.0 Spaß.

Asus EeePad Slider
Marktstart: April 2011
Einführungspreis: unbekannt
Persönlicher Eindruck: Witziges Konzept, das gut aussieht, aber in Sachen Verarbeitung und Handhabung hinter dem hausinternen Konkurrenten Transformer zurück bleibt. Die Tastatur ist nicht auf Notebook-Niveau und man verliert die Vorteile eines reinen Tablets, falls man die Tastatur unterwegs mal nicht benötigt.

ARCHOS
Am Stand von Archos gab es kaum interessante Neuigkeiten zu sehen, jedoch wurde die neue Produktlinie ARNOVA angekündigt. Auch bisher waren Archos Tablets beim Preis-/Leistungsniveau immer ganz vorne mit dabei, jedoch sollen mit ARNOVA neue Käuferschichten angesprochen werden. So verbaut man hier günstigere Komponenten, unter anderem resistive Touchscreens und mehr Kunststoff, um Preise unter 200 € realisieren zu können.

Das war also mein kleiner Tablet-Messe-Rundgang. Hier geht’s weiter mit den Handy-Highlights

[CeBIT 2010] Gadgets: Woxter Microbeat

6. März 2010 Keine Kommentare

Diese Winzlinge wissen zu überraschen, und das in vielerlei Hinsicht. In erster Linie soll dieses Gadget als Stereolautsprecher für Mobiltelefone, MP3-Player oder Notebooks dienen. Der Hersteller hat mir freundlicherweise ein Exemplar zum Testen überlassen.

Woxter Microbeat

Woxter Microbeat

Überraschung 1: Den Strom beziehen sie über einen internen Akku, der nach 45 Minuten Ladezeit (USB) bis zu 5 Stunden Wiedergabe ermöglicht. Der Ladezustand lässt sich an der Farbe der integrierten LED ablesen.
Überraschung 2: Mit Freunden macht es noch mehr Spaß! Es lassen sich praktisch unendlich viele Microbeats verbinden (jede Box hat einen Micro-USB Eingang und einen Klinkenstecker-Ausgang). 2 Boxen geben Stereo, ab 6 Boxen geht es richtig los…
Überraschung 3: Die beiden Boxen haften nicht nur aneinander, sondern können dank magnetischer Oberfläche und mitgelieferten Saugnäpfen beinahe jede glatte Oberfläche als Resonanzkörper für satten Bass nutzen.
Mehrere Microbeats

Mehrere Microbeats

Fazit: der Klang ist in Anbetracht der Größe überraschend gut, sollte aber natürlich nicht mit Geräten in anderer Preislage verglichen werden. Apropos Preislage: Leider ist das Gerät noch nicht direkt in Deutschland erhältlich. Das Set mit nur einer Box kostet im Shop von Woxter knapp 20 Euro. Als mobiler Begleiter zum Badesee oder ins Ferienhaus sind sie ideal geeignet.
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Offener Abschiedsbrief an Apple [updated]

5. Dezember 2009 34 Kommentare

sadapple.jpgEigentlich wollte ich in diesem Artikel nur eine weitere Episode der Ärgernisse mit meinem MacBook Pro beschreiben. Eine Episode, die ihr vorzeitiges Ende in einer Strafanzeige gegen Apple genommen hätte.

Der eine oder andere Leser erinnert sich vielleicht an die Qualität meines MacBook Pros – immerhin hatte ich ja an anderer Stelle schon darüber berichtet. Seit heute steht fest, dass ich wohl in diesem Leben kein Apple Produkt mehr kaufen werde. Warum?

Zur Vorgeschichte

Heute früh sehe ich, dass mein MBP irgendwie komisch dasteht – anders als sonst. Dann habe ich das Gerät vorsichtig umgedreht und schockierendes entdeckt:

DSC_0008.jpg DSC_0010.jpg

Ja, der Akku hat sich ausgedehnt. Von Explosionsspuren zum Glück nichts zu sehen. Hier noch einige Detailansichten:

DSC_0002.jpg DSC_0005.jpg

Apple “Care”

Da es sich hier offensichtlich um einen Materialfehler handelt – immerhin ist der Akku noch keine 1,5 Jahre alt – versuchte ich, schnell jemanden ans Telefon zu bekommen, um mein Problem zu schildern und einen Tauschakku zu erhalten. Samstag ist dafür wohl nicht der richtige Tag, denn erst nach 44 Minuten (zu je 14 Cent / Minute) hatte ich jemanden an der anderen Seite.

Dann allerdings der Brüller: “Ihr Akku ist nicht explodiert.”, diese Ausdehnung sei ein “normales Verhalten am Ende der Lebenserwartung”. Apropos Lebenserwartung: die liegt gemäß Hotline bei 300 Zyklen, also einem guten Jahr bei notebook-typischer Nutzung.

  • Tauschakku? Nein.
  • Verständnis für meine Verärgerung? Nein.
  • Bezüglich des (kleinen) Kratzers auf meinem Glas-Schreibtisch wurde der Fall aber immerhin eskaliert.

Und wenn mich der Kundenservice einer Firma (ja, ich habe mich auch zum Vorgesetzten durchstellen lassen) so verärgert, dass ich direkt im Anschluss am liebsten zur nächsten Polizeidienststelle fahren möchte, um Strafanzeige zu stellen, läuft etwas falsch.

Abschied

Mein erster Mac war ein weißes iBook G4 im Jahr 2003. Es folgten PowerMac, PowerBook, MacBook Pro, Mac Mini und zuletzt ein MacBook Air. Dazu unzähliges Zubehör wie Displays, Peripherie, iPhones und Software.
Doch das ist nicht alles: nicht zuletzt dank meiner Lobeshymnen auf das gute Zusammenspiel zwischen Soft- und Hardware und dem Support aus einer Hand konnte ich viele Freunde vom Mac überzeugen. Mindestens 10 PC User sind so mittlerweile zu begeisterten Macianern geworden, so wie ich einst einer war.

Doch das ist jetzt vorbei. Nach 6 Jahren endet diese Romanze, denn ich werde einer Firma, die ihre Kunden so mies behandelt, nicht weiter mein Geld hinterher werfen. Adieu, Cupertino.

notebooks.jpg

PS: Und zum Glück läuft OS X ja nicht mehr nur auf Geräten mit Apfel-Logo…

PPS: Mein MacBook Pro gibt es demnächst auf eBay zu erstehen.

[UPDATE]

Der Apple Executive Support hat sich vorhin (9.12. vormittags) auf mein Fax hin gemeldet und sich für das Verhalten der Supporthotline und meine Unannehmlichkeiten entschuldigt. Für weitere Rückfragen hinterließ mir die Dame ihren Namen und ihre (kostenlose) Telefonnummer. Die versprochene eMail “Bestellung von Komponenten zur Selbstinstallation” mit kostenlosem Ersatzakku liegt mir mittlerweile vor. Die Wut aus meinem Bauch hat merklich nachgelassen, ein fahler Nachgeschmack bleibt aber: Warum muss man so “drastische” Maßnahmen ergreifen, bis sich was tut?

[/UPDATE]

Geek Tools

25. Juli 2009 6 Kommentare

Heute geht es mal um was zum Anfassen. Ich wollte euch Werkzeug vorstellen, das mein Leben einfacher macht.

Makita Akkuschrauber im Koffer

Natürlich gibt es auch günstigere Elektroschrauber zu kaufen, aber meine Erfahrungen mit Werkzeug aus dem Discounter grenzen an Selbstverstümmelung und mein Bosch Ixo hat erst kürzlich den Geist aufgegeben. Bohrmaschinen und Akkuschrauber von Makita wurden mir von einem Schreiner und einem Elektriker als “unkaputtbar” angepriesen. Gehört, im gut sortierten Maschinenhandel bestellt. (Und nicht bereut.)

makita-box-1.jpg makita-box-2.jpg

Was stellt man damit an? Zum Beispiel Montagearbeiten aller Art. Schon mal versucht, mehr als eine Hand voll Computer mit neuer Grafikkarte auszustatten? Voilá: Mit diesem Schrauber ist ein neuer Geschwindigkeitsrekord sicher. Aber auch Racks lassen sich damit schnell und präzise montieren.

Druckluft Reinigung

Vielleicht hätte ich ein paar Fotos verstaubter PC-Innenleben posten sollen, aber die meisten Leser werden das auch selbst schon mal erlebt haben: Das Mainboard komplett mit einer hellgrauen Schicht bedeckt. Da sind Schäden durch Überhitzung quasi vorprogrammiert. Jetzt gibt es “Spezialisten”, die versuchen mit dem Haushaltsstaubsauger Herr des Problems zu werden: aber nur eine falsche Bewegung später sitzt ein Kondensator nicht mehr am rechten Fleck. Mein Lösungsansatz:

kompressor-1.jpg kompressor-2.jpg

Einfach wegpusten!

Casemodder haben darüber hinaus wohl noch Inverter Schweißgeräte und ggf. Drehmaschinen in ihrer Werkstatt stehen. Leider fehlt mir dafür einfach der Platz.

So: nun noch die Frage ins Publikum: Welches Werkzeug verwendet ihr?

Apples Verkaufszahlen brechen ein [UPDATED]

20. Januar 2009 7 Kommentare

Wie bei Onkel Heise berichtet, sind bei Apple im vierten Quartal 2008 die Verkaufszahlen um 23% gegenüber dem Vorquartal geschrumpft.

glossyair.jpgJa, man könnte es als Ursache jetzt den Bildungssektor oder die Finanzkrise anführen. Meiner Meinung nach liegt es aber überwiegend an der aktuellen Produktpalette:

  1. Der prinzipiell interessante Mac Mini kommt mit veralteter Hardware daher und ist schlicht zu teuer.
  2. Die gut ausgestatteten Mac Pros kosten etwa 400% mehr als die gleiche Hardware in anderem Gehäuse (PC).
  3. Alle tragbaren (unter 17 Zoll) Computer werden nur noch mit Spiegeln statt Displays geliefert.
  4. Fest verbaute Akkus kann Apple nur an Neukunden ohne Erfahrung mit Apple Akkus verkaufen.
    [UPDATE]
  5. Auch das neue – unverschämt teure – Cinema Display taugt eher als Schminkspiegel denn zum Arbeiten.
  6. Für Geräte im Netbook-Segment sieht Apple keine Chance, Verkauspreise von 1000€+x durchzusetzen, weshalb der Markt nicht angepeilt wird.
    [/UPDATE]

Oder kümmert sich ein Fanboy gar nicht um solche Kleinigkeiten und es liegt letztendlich doch an der Finanzkrise?

Was meint ihr dazu?

[UPDATE 2]

Die Überschrift mag tatsächlich etwas zu reisserisch formuliert sein: Bei iPods und iPhones konnte Apple Rekordgewinne verbuchen.

[/UPDATE 2]

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