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BlackBerry 8520 Prepaid (CallYa)

10. September 2011 Keine Kommentare

Dank trulco durfte ich in den letzten Tagen ein BlackBerry Curve 8520 in Kombination mit dem ersten (und derzeit einzigen) BlackBerry kompatiblen Prepaid Tarif Deutschlands testen.

Von trnd bekam ich zum Testen ein Starterpaket mit folgendem Inhalt zur Verfügung gestellt:

  • BlackBerry Curve 8520 (mit microUSB-Kabel, 2GB microSD-Karte, Ladegerät, Headset, Software, etc.)
  • CallYa SIM-Karte (Startguthaben inklusive)
  • Anleitungen und Infos zur Testaktion
Das Paket gibt es so auch direkt bei Vodafone für 169,99€ zu kaufen.

Die Hardware: BlackBerry Curve 8520

Das Curve 8520 ist das derzeit günstigste Einsteigermodell des kanadischen Herstellers Research in Motion (RIM), wurde bereits im August 2009 veröffentlicht, hat aber schon das neue optische Trackpad statt dem Navigationsball, der die “Brombeeren” anno dazumal berühmt machte. Das Alter merkt man dem Smartphone aber dennoch bei den technischen Daten an:

  • Perfekte Hosentaschengröße: 109 x 60 x 13.9 mm
  • Schön leicht: 106 Gramm (mit Akku)
  • Akkulaufzeit: bei mir etwa 2 Tage bei durchschnittlicher Nutzung (E-Mail-Push, Facebook, Twitter, …)
  • Display mit (leider nur) 320 x 240 px Auflösung
  • QWERTZ-Tastatur
  • 2 Megapixel Kamera (Fotos max: 1600 x 1200 px, Videos max: 320 x 240 px), ohne LED-Licht oder -Blitz
  • 256 MB Speicherplatz (durch microSD-Karten erweiterbar, max. 32 GB; im Lieferumfang: eine 2 GB Karte)
  • 512 MHz Prozessor
  • Kommunikation/Daten:
    • Quad-Band GSM (GPRS, EDGE): 850 / 900 / 1800 / 1900 (aber leider kein UMTS!)
    • WLAN 802.11b/g
    • Bluetooth 2.0 (mit A2DP für Stereo-Audio Übertragung)

Wer – von der aktuelle Gigahertz-Jagd geblendet – jetzt ein lahmes oder ruckeliges Smartphone-Erlebnis erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt – meist läuft alles sehr flott.

Die eingebaute 2 Megapixel Fixfokus Kamera reicht für Schnappschüsse aus, die Farben werden meist brauchbar wieder gegeben. Wer höhere Ansprüche hat, wird mit der geringen Auflösung und dem fehlenden Blitz (oder LED-Licht) wohl nicht glücklich.

Sehr schmerzlich finde ich jedoch, dass der Hersteller auf UMTS- und GPS-Module verzichtet hat. Das heißt: unterwegs reicht die Geschwindigkeit dank RIMs Kompressionstechnik zwar locker aus, um E-Mails und BBM-Nachrichten in Echtzeit zu empfangen und senden, aber surfen auf “normalen” Webseiten macht mit maximal 236 kbps nicht wirklich Spaß. Und mal eben auf einer Karte die eigene Position anzeigen lassen oder gar Navigation im Auto: Fehlanzeige.

Für Android oder iPhone Nutzer enttäuschend: die BlackBerry App Word, wo Curve Nutzer Anwendungen herunterladen können. Es ist nicht nur die Auswahl stark eingeschränkt, sondern vor allem meist kostenpflichtig und nicht immer qualitativ überzeugend.

Wo das kleine Kraftpaket hingegen auch iPhone 4 und das Samsung Galaxy S schlägt sind die textgestützten Kommunikationsdienste, vor allem E-Mail und SMS. Schneller war ich noch nie. Sehr gut gefällt mir auch der BBM (BlackBerry Messenger), den ich trotz nur weniger BBM Kontakte mittlerweile intensiver Nutze als SMS. Er ist:

  • schnell und einfach – wie eine SMS
  • mit Anhängen (Bilder, Audio, etc.) – wie eine MMS
  • automatische Zustell- und Lesebestätigung
  • kostenlos
  • und leider nur zwischen BlackBerry Usern…

iPhone 4 - BlackBerry Curve - Galaxy S

Der Tarif: CallYa Smartphone Fun (BlackBerry)

Eins vorab: ich bin seit etwa zwei Jahren Vertragskunde bei o2 (im Tarif o2 o online) und meine Rechnungen überschreiten trotz Datenflat selten 20 Euro. Der voreingestellte CallYa Tarif hingegen ist gar nicht nach meinem Geschmack. Zu kompliziert und für mein Nutzungsverhalten einfach völlig unpassend.

  • Grundgebühr 12,48€ (2,49€ + 9,99€)
  • Darin enthalten: BlackBerry Dienste Flat (E-Mail, BBM, IM) + Internet (Drosselung ab 200 MB)
  • Je Gespräch zu Vodafone (Inland): 29 Cent
  • SMS zu Vodafone (Inland): 1. SMS/Tag: 29 Cent, 2.-100. SMS/Tag: kostenlos, ab der 101. SMS/Tag: 19 Cent
  • Je Gespräch ins Festnetz (Inland): 29 Cent
  • Je Minute in anderen Handynetze: 29 Cent
  • SMS in die anderen Handynetze: 19 Cent

Wer denkt sich denn so einen Tarif aus? Wo Preise in drei verschiedenen Abrechnungseinheiten ausgedrückt werden: €/Gesprächsminute, €/Gespräch und € für die erste SMS und dann ab der 101. wieder, jeweils unterschieden nach Netz. Ich will mir ehrlich gesagt nicht vor jeder Interaktion mit meinem Handy überlegen, welche Kosten denn dieses Mal auf mich zukommen bzw. welche Freunde im Vodafone Netz unterwegs sind (dank Rufnummernportierung ist das ja auch nicht einfach zu erkennen)…

Eventuell aufgrund eines Fehlers (denn laut der uninformierten CallYa Hotline in Kairo, Ägypten [sic!] wäre diese Kombination gar nicht möglich) kann man mit der auf dem Curve vorinstallierten “Mein CallYa”-App in die Tarifoption Smartphone Fun wechseln, die für die (wohl) gleiche Grundgebühr nicht nur eine SMS-Flat in alle Netze, sondern auch sonst einfache und günstige Konditionen bietet (9 Cent pro SMS und Gesprächsminute in alle inländischen Netze) bietet.

@Vodafone: hier bitte unbedingt nachbessern! Sowohl was die unübersichtlichen Tarife und -optionen angeht als auch Schulung der Hotline-Mitarbeiter. Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, während der Testphase nichts aus eigener Tasche zahlen zu müssen…

Die Netzabdeckung war bisher durchwegs gut – selbst in neuen Gebäuden, wo o2 teilweise Probleme hat. Leider hat Vodafone aber viele Funkmasten direkt von GPRS auf UMTS umgerüstet und die Brückentechnik EDGE übersprungen. Dort surft man dann mit maximal 53,6 kBit/s.
Zwei Rechenbeispiele: die Anzeige einer kleinen Webseite (200 KB) dauert so über eine halbe Minute. Und eine Beispiel-App aus der App World mit 2 MB mehr als fünf Minuten…

Links

  1. CallYa Prepaid Tarif
  2. BlackBerry Curve 8520
  3. BlackBerry Messenger

Geocaching Apps für Android

24. Oktober 2009 7 Kommentare

[Update: Neuer Artikel vom 24. Oktober 2010 mit c:Geo und Columbus]

Eines vorab: Geocaching auf Android Mobiltelefonen ist nicht ganz so bequem wie vom iPhone gewohnt. Das liegt vornehmlich daran, dass es (noch) keine offizielle Anwendung von Groundspeak, der Firma hinter Geocaching.com gibt.

Die hohe Genauigkeit der AGPS-Sensoren macht aber selbst das G1 zum interessanten Geocaching-Utensil, weshalb ich hier kurz zwei kostenlose Apps vorstellen möchte.

Cache ‘n’ Go

Cache ‘n’ Go ist kostenlos im Android Market erhältlich. Über den eingebauten Browser wird die Geocaching.com Seite mit Umkreissuche gestartet. Die gefundenen Treffer lassen sich relativ bequem in den integrierten Speicher importieren. Kartenansicht und Kompass werden auf einer Seite dargestellt. Leider lässt sich die Kartenansicht nicht auf “Straßenkarte” umstellen und auch nicht deaktivieren (um beispielsweise Datenvolumen zu sparen).

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Geobeagle

Geobeagle ist Open Source und steht unter Apache 2.0 Lizenz. Wer Caches in der Nähe sucht, öffnet den normalen Android Browser, besucht Geocaching.com, wählt einen Cache aus und klickt dort auf den “Google Maps” Button. Im “Aktion durchführen mit” Menü wählt man GeoBeagle und schon kann es losgehen. Alternativ lassen sich die Wegpunkte auch vorab am Computer herunterladen (z.B. im LOC- oder für Premiummitglieder auch GPX-Format) und am Handy dann importieren. Die Kompassdarstellung ist zwar schlicht, zeigt aber alle notwendigen Informationen an. Bei Google Maps lässt sich zwischen Satelliten- und Kartendarstellung wählen.

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PwnageTool 3.0 out!

20. Juni 2009 9 Kommentare

Endlich ist es so weit. So mancher (mich eingeschlossen) wartet bereits seit über eine Woche auf den Jailbreak für die Softwareversion 3.0.

Bildschirmfoto am 2009-06-20 um 00.02.16.png Bildschirmfoto am 2009-06-20 um 00.02.09.png

Was kann das PwnageTool 3.0?

  • iPhone 2G (Classic) UNLOCKEN und JAILBREAKEN
  • iPhone 3G UNLOCKEN (mit Ultrasn0w) und JAILBREAKEN
  • iPod Touch 1. Gen JAILBREAKEN

Für den iPod Touch der zweiten Generation ist momentan leider noch keine Lösung verfügbar.

Das Vorgehen ist dabei wie gehabt:

  1. Eigenes Gerät anhand der Piktogramme auswählen
  2. Im Profimodus die gewünschten Optionen (SIM-Unlock, Bootlogos, etc.) anpassen
  3. “Custom_Restore.ipsw” erzeugen
  4. iPhone in den DFU Modus versetzen
  5. Per iTunes (auch 8.2, auch Snow Leopard!) mit eigenem Diskimage wieder herstellen

Dieses Vorgehen hat bei mir zum gewünschten Ergebnis geführt: Cydia & Co sind wieder am angestammten Platz und sogar der YouTube Player erfüllt endlich seinen Zweck unter 3.0. Neu ist das Programm “Icy“, das als Ersatz für den etwas angestaubten Installer dienst.

Den Download und weitere Informationen findet Ihr wie üblich im Blog des iPhone Dev Teams.

Mehr Details von Snow Leopard 10.6

14. Juni 2009 3 Kommentare

32 vs 64 Bit

Dass Apple es hinbekommt, 64 Bit bis zum finalen Release reibungslos laufen zu lassen, darf erwartet werden. Außerdem werden die Entwickler zukünftig ihre Plugins als 64 Bit-Verionen anbieten, momentan sieht es aber noch so aus, wenn ich eine Erweiterung in der Systemeinstellung aufrufe:

BF1.jpg BF2.jpg BF3.jpg

Vorschau

Wer eine schnelle Übersicht braucht, kann sich die Thumbnails (wie in iPhoto und dem neuen Finder per Schieberegler in der Größe variabel) ganzseitig einblenden lassen. Auch der Effekt beim Ausklappen der “Mappe” ist gut gelungen.

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[UPDATE]
Hab gerade noch was richtig praktisches gefunden: das Erstellen von “Anmerkungen” von PDF Dokumenten wurde dramatisch verbessert.
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[/UPDATE]

Drag & Drop

Scheinbar haben manche (z.B. Fireworks CS3) Probleme, wenn mehrere Dateien per Drag & Drop auf das Docksymbol gezogen werden. Es öffnet sich nur eine Datei. Mit andere Apps (z.B. Vorschau, Firefox 3.5) konnte ich den Fehler nicht reproduzieren.

[iPhone App] iNet

2. Mai 2009 5 Kommentare

Ich habe vorhin ein richtig praktisches iPhone Programm gekauft, das ich hier vorstellen möchte.
Es handelt sich um iNet (1,59€ / 1,99$ – iTunes Store Link) von BananaGlue, ein mobiles Tool für Netzwerkadmins und technisch versiertere Heimvernetzer.

Ohne den Rechner hochzufahren / aus dem Ruhezustand zu erwecken erfährt man in wenigen Sekunden, welche Geräte gerade im Netzwerk hängen und welche Dienste sie anbieten. Das sieht bei mir wie folgt aus:

IMG_0015.PNG IMG_0016.PNG IMG_0017.PNG IMG_0019.PNG
(evtl. ein wenig zu viel Technik auf 60qm…)

Sehr interessant ist die Sortiermöglichkeit nach angebotenem Dienst: damit lassen sich z.B. alle per DAAPD freigegebenen Musikserver oder alle Airport-Basisstationen schnell finden. Wer mal schnell die Konnektivität testen möchte, greift auf die integrierten Ping-Funktion zurück, die praktischerweise mit Adressbuch für “gute” Ziel-URLs ausgestattet ist:

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Die eingebaute Hilfefunktion ist umfangreich und gut umgesetzt.
Fazit: Das Geld wert!

[iPhone] Skype App + Jailbreak FIX [updated]

31. März 2009 2 Kommentare

Die gestrige Ankündigung hat die Herzen vieler Skype-Fans höher schlagen lassen. Heute ist es soweit: Die native Skype App fürs iPhone ist da! Frei von Werbung und nervigen Statusnachrichten (ala Fring):

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Nach kurzer Testphase mein Urteil: Der Wurf ist gelungen! Die Anwendung ist flüssig und iPhone-like. Weder die Sprachqualität noch sonstige Features müssen einen Vergleich mit anderen Chat- oder VoIP Programmen fürchten. Einziger Nachteil: Das ganze funktioniert nur über WLAN, nicht jedoch im UMTS-Netz. Das ist gerade für Nutzer mit Daten-Flatrate ärgerlich.

Skype gibt es ab sofort kostenlos im offiziellen App Store.

[UPDATE 1, 2 + 3]

fscklog berichtet von Abstürzen bei gejailbreakten iPhones. Ich konnte das bei mir (v 2.2.1 jailbreaked iPhone 2G) nicht reproduzieren. Es wäre natürlich spannend zu wissen, in welcher Situation Skype abschmiert…

Der Verursacher: Schuld ist das Framework “Mobile Substrate”, das u.a. in Winterboard, Cyntact und Clippy zum Einsatz kommt.

Die Lösung: Saurik verdanken wir eine neue Version, in der das Problem zwar nicht gelöst wurde, aber elegant umgangen wird (alle Funktionen werden für die Skype App deaktiviert). Dazu einfach mit Cydia auf Version 0.9.2803-1 (oder aktueller) updaten.

[/UPDATE]