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Artikel Tagged ‘Apple’

FocalPrice Ableger für Apple Zubehör

14. Januar 2011 Keine Kommentare

Die meisten von euch werden FocalPrice.com ja schon kennen. Es handelt sich dabei um einen chinesischen Elektronik- und Gadgetversand, der weltweit kostenlos liefert –  und das zu sehr günstigen Preisen.

Gerade was Zubehör angeht, kaufe ich gerne bei FocalPrice und dem vergleichbaren Mitbewerber DealExtreme ein.

Nächsten Mittag, also am 19. Januar 2011, startet FocalPrice einen Ableger für Apple Zubehör mit dem Namen “iThrough – For Apple Accessories Only”. Nicht, dass mich das interessieren würde, aber unter euch sind laut Statistik ja einige Macianer…

Konkret wird es dort Zubehör für:

  • Mac
  • iPod
  • iPhone und
  • iPad

geben. Einen kleinen Überblick über die erhältlichen Produkte kann man sich ja schonmal bei Focalprice selbst verschaffen.

Ich rechte mit den üblichen Modalitäten:

  • Zahlung per Kreditkarte oder PayPal
  • Versand als internationales Einschreiben, Dauer ~ 2-3 Wochen
  • Zoll fällt auf Elektronik aus China nicht an, aber ggf. Einfuhrumsatzsteuer (19%) ab einem Warenwert von 22 Euro (je Sendung)

Wer auf Schnäppchen im Zubehörbereich aus ist, sollte sich diesen Link schonmal bookmarken:

http://www.ithrough.com/

Mobile Entwicklungsplattformen im Vergleich

18. Oktober 2010 9 Kommentare

Das Eintreten Microsofts in den hart umkämpften Smartphone Markt mit Windows Phone 7 in diesen Tagen hat mich dazu bewegt, einige Fakten in eine Tabelle zu übertragen.

Sie soll anderen Entwicklern helfen, die “passende Plattform” zu finden. Damit ist gemeint, ob sich das Entwickeln für eine Plattform lohnt, weil es sowohl genügend potentielle Anwender gibt/geben wird als auch der Marktplatz noch nicht überschwemmt ist.

iOS vs Android vs webOS vs bada vs WP7

Die Zahlen sind – soweit möglich – den aktuellsten offiziellen Quellen entnommen.

Was haltet ihr für die interessanteste Plattform?
Wo engagiert ihr euch bereits bzw. habt es vor?

Passwortmanagement mit LastPass

5. Januar 2010 4 Kommentare

Keine Frage, 1Password ist eine klasse Lösung. Allerdings mit einigen Nachteilen: Der Hersteller hält der Apple Plattform strikt die Treue. Will heißen: 1Password gibt es nur für OS X, iPhone + iPod touch.
Wer nun in der Arbeit Windows, zu Hause vielleicht Linux und unterwegs ein MacBook nutzt, schaut in die Röhre. Bis jetzt.

Seit einigen Wochen nutze ich nun LastPass als neuen Passwortmanager. Vom Funktionsumfang nehmen sich die beiden Produkte kaum etwas, der wichtigste Unterschied ist die Plattform: LastPass läuft “in der Cloud” als webbasierter Dienst.
Auf diesen webbasierten Dienst können dann unzählige Clients zugreifen, zum Beispiel

  • Extensions für Firefox, Safari, Google Chrome, Internet Explorer
  • Entschlüsselungssoftware “LastPass Sesame” (Premium)
  • Clients für iPhone, Blackberry, Windows Mobile, Android und Symbian S60 (Premium)

Sehr praktisch: der Datenbestand ist überall synchron.

Es gibt zwei Arten der Mitgliedschaft bei LastPass: die kostenfreie, die einem aber dennoch alle grundsätzlichen Funktionen bietet und eine Premium Variante, die darüber hinaus weitere Clients (Mobiltelefone, PCs) bietet und auf Werbung verzichtet. LastPass Premium kostet 12 $ / Jahr (etwa 8,60 €). So viel ist mir dieser praktische Service wert!

Um den Umstieg einfacher zu gestalten bietet der Dienst zahlreiche Importfunktionen, darunter Filter für:

  • Firefox Passwortmanager
  • 1Password
  • eWallet
  • KeePass
  • MyPasswordSafe
  • SplashID

P.S.: Alle Passwörter werden stets clientseitig verschlüsselt, bevor sie an den Dienst übertragen werden. Wer sich näher mit der eingesetzten Technik (“salted” hashing, etc.) auseinander setzen möchte, findet in den FAQ weitere Infos.

Links

Apple “Care” bei Jessen Lenz Rostock

29. Dezember 2009 6 Kommentare

Ein netter Leser hatte mich bei meinem letzten Ärgernis mit Apple (geplatzter Akku) auf den Apple Servicepartner in Rostock – Jessen Lenz aufmerksam gemacht.

Nur eine Woche später kam ich dank meines Zeitnotebooks (MB Air) in den zweifelhaften Genuss, genau diesen authorisierten Servicepartner zu testen. Woran kränkelte das Air?

  • der Lüfter hat nach einiger Zeit nervende (Schleif-)Geräusche von sich gegeben
  • das Scharnier am Display wies von Anfang an den Air-Serienfehler (Apple Support Artikel) auf, bot also immer weniger Festigkeit. Resultat: ein wackelnder / zufallender Monitor.

Natürlich kommen solche “Problemchen” in einem Notebookleben vor und eine generell schlechte Qualität würde ich Apple auch nicht unterstellen.

Traurig ist aber – mal wieder – der Service. Für 250 Euro gibt es im Apple Care Protection Plan einfach keine nennenswerte Leistung. Für deutlich weniger Aufpreis gibt es bei anderen Herstellern 3 Jahre Next-Day Vor-Ort (z.B. Toshiba 3 J, 172 Euro).
Hier also meine aktuelle Reparaturhistorie:

  • 10.12.2009 vormittags Anruf bei Apple Care, nette Mitarbeiterin, zwei Reparaturnummern bekommen
  • 10.12.2009 mittags Habe das Gerät bei Jessen Lenz in der Lagerstraße vorbei gebracht. Aussage: “Vielleicht schaffen wir das sogar bis zum kommenden Dienstag (15.12.)”
  • 13.12.2009 mir raucht ärgerlicherweise meine Time Machine Festplatte ab
  • 16.12.2009 Ich rufe bei Jessen Lenz an. Aussage: “Gerät ist schon repariert, aber noch nicht von Apple freigegeben.”
  • 21.12.2009 Ich rufe erneut bei Jessen Lenz an. Aussage: “Ist immer noch nicht freigegeben.” Das Angebot, meine Kreditkartendaten als Sicherheit zu hinterlegen, damit ich das Notebook über Weihnachten mit nach München nehmen kann, wurde ausgeschlagen. Noch schlimmer: ich bat darum, mir wenigstens meine wichtigsten Daten auf einen USB Stick sichern zu dürfen. Antwort: “Dafür holen wir das Gerät nicht aus unserem Lager”.
  • 29.12.2009 Erneuter Anruf meinerseits: ein Band erzählt mir, dass das Büro erst ab 11.01.2010 wieder besetzt sei.

[UPDATE vom 1.1.2010]

  • 01.01.2010 Bekomme – trotz Neujahr – telefonisch die Info, dass Apple den Ersatzteil-Status freigegeben hat. Am 4. Januar kann ich mir das Gerät abholen.

[/UPDATE]

[UPDATE 4.1.2010]

  • 04.01.2010 Wow! Habe das Notebook endlich zurück. Jetzt ab zu eBay damit!

[/UPDATE]

Ursächlich für diese extreme Verzögerung ist laut Jessen Lenz eine kleine Delle an der linken Seite des Monitors:

Widersprüchlich dazu sagt der Reparaturstatus auf apple.com, dass mein Gerät schon seit 15.12. zum Abholen bereit ist:

Wer gerade seine Thesis über TQM schreibt, jetzt aufpassen, denn genau so müssen Reparaturen laufen:

  • Reparaturzeit länger als einen Monat
  • proaktive Kundenkommunikation vermeiden
  • und ja nicht im Sinne des Kunden handeln

Was mich brennend interessiert: was machen mittelständische Firmen, die mit Apple Rechnern arbeiten müssen? Ersatzgeräte oder zugesicherte Reparatur-/Antwortzeiten (also das was man als professionellen Support bezeichnen könnte) gibt es ja beim angebissenen Apfel nicht! Also immer Ersatzgeräte im Lager halten!?

P.S.: Bevor mich Fanboys in den Kommentaren belehren: mir ist durchaus bewusst, dass Reparaturen besser verlaufen können und es auch zuvorkommende Service Partner gibt. Allen Münchnern empfehle ich z.B. dringend den (ggf. weiten) Weg nach Isen zu Agelero IT-Systeme bzw. direkt in den Apple Store. Aber: in Rostock gibt es keine Alternative!

Offener Abschiedsbrief an Apple [updated]

5. Dezember 2009 34 Kommentare

sadapple.jpgEigentlich wollte ich in diesem Artikel nur eine weitere Episode der Ärgernisse mit meinem MacBook Pro beschreiben. Eine Episode, die ihr vorzeitiges Ende in einer Strafanzeige gegen Apple genommen hätte.

Der eine oder andere Leser erinnert sich vielleicht an die Qualität meines MacBook Pros – immerhin hatte ich ja an anderer Stelle schon darüber berichtet. Seit heute steht fest, dass ich wohl in diesem Leben kein Apple Produkt mehr kaufen werde. Warum?

Zur Vorgeschichte

Heute früh sehe ich, dass mein MBP irgendwie komisch dasteht – anders als sonst. Dann habe ich das Gerät vorsichtig umgedreht und schockierendes entdeckt:

DSC_0008.jpg DSC_0010.jpg

Ja, der Akku hat sich ausgedehnt. Von Explosionsspuren zum Glück nichts zu sehen. Hier noch einige Detailansichten:

DSC_0002.jpg DSC_0005.jpg

Apple “Care”

Da es sich hier offensichtlich um einen Materialfehler handelt – immerhin ist der Akku noch keine 1,5 Jahre alt – versuchte ich, schnell jemanden ans Telefon zu bekommen, um mein Problem zu schildern und einen Tauschakku zu erhalten. Samstag ist dafür wohl nicht der richtige Tag, denn erst nach 44 Minuten (zu je 14 Cent / Minute) hatte ich jemanden an der anderen Seite.

Dann allerdings der Brüller: “Ihr Akku ist nicht explodiert.”, diese Ausdehnung sei ein “normales Verhalten am Ende der Lebenserwartung”. Apropos Lebenserwartung: die liegt gemäß Hotline bei 300 Zyklen, also einem guten Jahr bei notebook-typischer Nutzung.

  • Tauschakku? Nein.
  • Verständnis für meine Verärgerung? Nein.
  • Bezüglich des (kleinen) Kratzers auf meinem Glas-Schreibtisch wurde der Fall aber immerhin eskaliert.

Und wenn mich der Kundenservice einer Firma (ja, ich habe mich auch zum Vorgesetzten durchstellen lassen) so verärgert, dass ich direkt im Anschluss am liebsten zur nächsten Polizeidienststelle fahren möchte, um Strafanzeige zu stellen, läuft etwas falsch.

Abschied

Mein erster Mac war ein weißes iBook G4 im Jahr 2003. Es folgten PowerMac, PowerBook, MacBook Pro, Mac Mini und zuletzt ein MacBook Air. Dazu unzähliges Zubehör wie Displays, Peripherie, iPhones und Software.
Doch das ist nicht alles: nicht zuletzt dank meiner Lobeshymnen auf das gute Zusammenspiel zwischen Soft- und Hardware und dem Support aus einer Hand konnte ich viele Freunde vom Mac überzeugen. Mindestens 10 PC User sind so mittlerweile zu begeisterten Macianern geworden, so wie ich einst einer war.

Doch das ist jetzt vorbei. Nach 6 Jahren endet diese Romanze, denn ich werde einer Firma, die ihre Kunden so mies behandelt, nicht weiter mein Geld hinterher werfen. Adieu, Cupertino.

notebooks.jpg

PS: Und zum Glück läuft OS X ja nicht mehr nur auf Geräten mit Apfel-Logo…

PPS: Mein MacBook Pro gibt es demnächst auf eBay zu erstehen.

[UPDATE]

Der Apple Executive Support hat sich vorhin (9.12. vormittags) auf mein Fax hin gemeldet und sich für das Verhalten der Supporthotline und meine Unannehmlichkeiten entschuldigt. Für weitere Rückfragen hinterließ mir die Dame ihren Namen und ihre (kostenlose) Telefonnummer. Die versprochene eMail “Bestellung von Komponenten zur Selbstinstallation” mit kostenlosem Ersatzakku liegt mir mittlerweile vor. Die Wut aus meinem Bauch hat merklich nachgelassen, ein fahler Nachgeschmack bleibt aber: Warum muss man so “drastische” Maßnahmen ergreifen, bis sich was tut?

[/UPDATE]

iTunes 9 Review

10. September 2009 8 Kommentare

Da ist es also: iTunes 9.

Bildschirmfoto 2009-09-10 um 08.30.18.png

Bildschirmfoto 2009-09-10 um 08.46.47.pngUnd es kommt mit tollen neuen Features, wie beispielsweise

  • Home Sharing
    Ganz legal Musik zwischen den Computern (bis zu 5) im Heimnetzwerk tauschen
  • iTunes LP
    Kaufanreiz für komplette Alben
  • iTunes Store
    neue Optik mit besserer Übersicht

Nun aber zu den traurigen Angelegenheiten:

  • kein 64-Bit Cocoa
    sondern weiter an die alte Anwendung “drangepflanscht”
  • böse UI Fehlgriffe
    wie diese Buttons, die auch vom “Real Player” aus dem Jahr 1999 stammen könnten:
    Bildschirmfoto 2009-09-10 um 08.37.09.png
  • Geschwindkeitseinbußen
    gerade der Store fühlt sich jetzt richtig träge an. Die Aktivitätsanzeige bestätigt meine Vermutung: CPU-Auslastung zwischen 40-60% bei Nutzung des Stores.

Liebes Apple-Team: Bitte schreibt iTunes X komplett NEU!

Und was haltet ihr vom Update?

[Update]

Dank Wolf hier ein Screenshot der Bedienelemente aus iTunes 8:
iTunesOld.png

MacBook Pro 15″ endlich wieder non-glossy

11. August 2009 3 Kommentare

Diese gute Nachricht ist mir einen Blogeintrag wert:Bildschirmfoto 2009-08-11 um 16.16.00.png

Danke, dass ihr Apple mit eurem Kaufverhalten dazu bewegt habt, endlich wieder ein kaufbares 15 Zoll Notebook auf den Markt zu werfen. Für einen Aufpreis von 45,01 Euro wird das MBP nun (wie das große Schwestermodell) mit einem matten Display gebaut.

Zitat aus dem Apple Store:

Das 15-Zoll Mac Book Pro verfügt über einen Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung und einer Auflösung von 1440 x 900 Pixel. Wähle einen Standardbildschirm mit Hochglanzanzeige, mit dem du Grafiken, Fotos und Videos in satteren Farben und tieferen Schwarztönen ansehen kannst, oder optional einen matten Bildschirm.

Wer also auf sattere (= verfälschte) Farben steht, kann auch weiterhin ein Glossy-Modell wählen, das bei viel Außenlicht nicht zu benutzen ist.

Bildschirmfoto 2009-08-11 um 16.15.47.png

Trotzdem: Danke Apple!

Link:

[Howto] AppleTV 2.4 + nitoTV 0.7.6

29. Juni 2009 Keine Kommentare

Warum nicht den nun schon diverse Maleaktualisierten AppleTV, der auch schon einige Versionen von Perian, CouchSurfer und nitoTV ertragen musste, mal sauber neu aufsetzen? Gesagt. Getan.

iphone-os-24.jpg

Und so hat es bei mir funktioniert:

Zurücksetzen des Gerätes auf Werkseinstellungen

  • AppleTV einschalten
  • Auf der Fernbedienung (Apple Remote) die Menü und die Minus (-) Taste zusammen 6 Sekunden gedrückt halten
  • Neustart abwarten
  • Deutsch als Sprache auswählen (ziemlich weit unten)
  • “Auf Werkseinstellungen zurücksetzen”

Update auf OS 2.4

  • Das Gerät muss nach dem Reset neu konfiguriert werden
  • LAN / WLAN Verbindung neu einrichten
  • Einstellungen > Allgemein > Software aktualisieren

atvusb-creator.pngUSB Patchstick für Apple TV

  • Version für Windows / Mac OS X via Google Code downloaden
  • USB Stick einstecken, atvusb-creator starten
  • Bei Installation Options “XMBC/Boxee for Mac” abwählen
  • Wichtig: Als USB Target Device den USB Stick auswählen
  • “Create Using ->” drücken und etwa 10 Minuten Geduld haben
  • AppleTV Stromstecker ziehen, USB-Stick in den Port stecken, Strom wieder einstecken
  • Sobald die entsprechende Meldung auf dem Fernseher erscheint: USB-Stick abziehen, Gerät durch erneutes Trennen vom Stromnetz neu starten

nitoTV bekommen / Software Menu loswerden

  • Software Menu > 3rd Party Plugins > Update Software Menu
  • AppleTV neu starten (durch Trennen vom Stromnetz)
  • Software Menu > 3rd Party Plugins > Search for Updates
  • Software Menu > 3rd Party Plugins > Install nitoTV 0.7.6
  • Reboot Finder

Jetzt wird es ein wenig kniffeliger: Man muss per SSH vom Mac / Windoof Rechner aus auf AppleTV zugreifen (Benutzername und Passwort lauten “frontrow”) und folgende Befehle ausführen:

cd /System/Library/CoreServices/Finder.app/Contents/PlugIns/

sudo mv SoftwareMenu.frappliance SoftwareMenu.frappliance.old

  • nitoTV > Settings > Utilities > Reboot Finder
  • nitoTV > Settings > General > File Playback Mode: Quicktime
  • nitoTV > Settings > Install Software > Install Turbo’s Kextloader
  • nitoTV > Settings > Install Software > Smart Installer
  • nitoTV > Settings > Utilities > Reboot Finder

Voilá: Ziel erreicht!

Nach diesem letzten Reboot lassen sich evtl vorhandene USB-Festplatten wieder anschließen und die darauf befindlichen Filme bequem per nitoTV abspielen. Ob man die gefühlte Geschwindigkeitsverbesserung auch messen könnte? Diese Frage lasse ich mal im Raum stehen.

Ultrasn0w out! [updated]

23. Juni 2009 1 Kommentar

iPhone3G.jpgEndlich ist er da, der Unlock! Danke Dev-Team

Der lang erwartete Weg zum Entfernen des SIM-LOCK für das iPhone 3G / Software OS 3.0

Und so funktioniert es:

  1. Falls noch nicht geschehen auf iPhone OS 3.0 upgraden
  2. iPhone 3G mit dem PwnageTool jailbreaken (Cydia unbedingt mitinstallieren!)
  3. Cydia starten
  4. Das Repository repo666.ultrasn0w.com in Cydia hinzufügen
  5. Anschließend nach ‘ultrasn0w’ suchen und den Fund installieren
  6. iPhone 3G neu starten
  7. Viel Spaß!

[UPDATE]

Ich habe gerade ein iPhone 3G in die Finger bekommen und den Vorgang getestet:

Foto.jpg Foto 3.jpg Foto 2.jpg Foto 4.jpg

Hat wunderbar geklappt. Zeitaufwand gesamt: <3 Minuten.

[/UPDATE]

Videos für Apple TV konvertieren II (Elgato Turbo264 HD)

21. Juni 2009 19 Kommentare

turbo264HD.jpgVor einem halben Jahr hatte ich bereits einen Artikel verfasst, wo ich verschiedene Methoden vorstellte, MKV (Matroska Container und H264 mit “zu hohen” Bitraten) in Apple TV kompatible M4V Container umzuwandeln. Als Softwareempfehlung sprach ich damals für VisualHub (wird leider nicht mehr weiter entwickelt) und HandBrake (verschluckt sich an manchen Videos) aus.

Als Elgato den HD-fähigen Nachfolger ihres Turbo.264 Hardware-Encoder-Sticks vorgestellt hat, war klar: das Gerät muss zumindest angetestet werden. Und trotz Amazons problemlosem Rücktrittsrecht habe ich mich entschlossen, dieses Stück Hardware zu behalten!

Was bekomme ich

Im Lieferumfang ist neben dem Stick, der wie ein alter, zu dick geratener Speicherstick aussieht, ein wenig bedrucktes Papier und die Installations-CD samt Seriennummer auf der Rückseite.

Die Software hat es in sich: Sie besticht mit einer simplen Oberfläche, die den meisten meiner Anforderungen (Auswahl des Audiotracks, wobei Dolby Digital 5.1 wahlweise beibehalten wird und nur ein Geräte-Profil, beispielsweise Apple TV, gewählt wird) gerecht wird. Wer tiefer einsteigen möchte, kann sich in den Einstellungen auch mit Details wie Overscan, Interlacing-Modus oder Entropie-Codierung spielen.

Bild 2.png

Was leistet diese Lösung?

Im Gegensatz zu den reinen Softwarelösungen, die bei so manchem Video einfach abstürzen oder teilweise die Audiospur vermurksen, habe ich mit dem Stick noch keine Probleme entdecken können. Sämtliche Videos, die HandBrake zur Verzweiflung gebracht haben, liefen einwandfrei durch.

Natürlich muss auch die erzielte Geschwindigkeit verglichen werden. Für einen Film (100 Minuten, MKV) benötigte mein MacBook Pro (erste Generation) mit HandBrake etwa 6 Stunden. Elgatos Turbo.264 HD vollbringt das gleiche Werk in guten 2 Stunden.

Bild 1.pngBild 5.png

Aber auch für andere Szenarien, z.B. den Schnitt von Urlaubsvideos, ist Elgato gerüstet: Denn Exporte aus iMovie, QuickTime Pro, Final Cut Pro und EyeTV werden ebenfalls beschleunigt.

Was muss ich dafür auf den Tisch legen?

Die UVP liegt bei 149€, Amazon verlangt 136€ inklusive Versand.