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Campus Party Europe mit “interessanten” Teilnahmebedingungen

28. Juli 2012 Keine Kommentare

Campus Party Europe BerlinDas großspurig als “biggest electronic entertainment event in the world” beworbene Event kommt vom 21. bis 26. August erstmals nach Deutschland. Berlin Tempelhof, um genau zu sein.

Das ist schön.

Weniger schön finde ich die Teilnahmebedingungen (Terms & Conditions), die statt der angekündigten “truly unique environment” bei den meisten Geeks eher für Missfallen sorgen dürften.

Ein paar Highlights gefällig?

  1. Echtnamenspflicht, sonst kein Einlass (§8, 4)
  2. Foto Upload erforderlich für Camping Area (§4, 1)
  3. kein Konsum oder Transport von Alkohol auf dem gesamten Gelände (§9, 1)
  4. keine Zigaretten (Transport oder Konsum) auf dem Gelände (§9, 1)
  5. kein Betreten des Geländes “under the influence of alcohol” (§9, 1)
  6. maximal ein Notebook oder ein Desktop Rechner je Teilnehmer. Diese Geräte müssen zur Sicherheit auch vom Veranstalter mit Tags versehen werden, sonst darf man das Gelände nicht mehr damit verlassen. (§8, 5)
  7. Registration Badge und Personalausweis (o.ä.) müssen ständig offen getragen bzw. mitgeführt werden (§9, 1)
    Und mein persönliches Highlight ist in §6, 2: “Therefore, it is forbidden for participants to use, promote, provide, sell, use, among others, any pornography [...].”. Die Nutzung wurde in einem Satz gleich zwei Mal verboten. ^^

Neben dem happigen Eintrittspreis (192€ inkl. Camp Unterkunft [*]) empfinde ich auch das optionale Catering (3 Mahlzeiten am Tag) mit 160€ als überteuert. Knapp 11€ je Mahlzeit (wenn man das Frühstück Mahlzeit nennen möchte) sind für Berliner Verhältnisse IMHO unangebracht.

Habt auch ihr noch lustigen Inhalt gefunden? Ich freue mich auf Kommentare…

[*] Glücklicherweise habe ich zwei Tickets gewonnen und darf mich über diesen Punkt eigentlich nicht beschweren…

Fazit zum Android Developer Lab 2010 Berlin

3. November 2010 Keine Kommentare

Gestern war ich in Berlin. Google und die Hochschule Beuth hatten eingeladen zum deutschen Android Developer Lab 2010.


Foto by pixelfahnder


Fotos by Falko Richter

An sich eine gute Idee, doch haben mir zahlreiche Organisationsmissstände den Spaß verdorben.

Bevor ich mit dem Tagesprogramm anfange, gleich der erste Missstand: es gab keine offizielle Agenda. Auf der Anmeldungsseite waren nur 4 Google Mitarbeiter aufgelistet und der grobe Zeitrahmen angegeben (10-17 Uhr). Bei Xing fand man weitere (inoffizielle) Informationen zum Event, dort wurde die Hoffnung auf eine kleine Gingerbread (Android 3.0) Einführung geweckt.

Die Veranstaltung war ziemlich schnell ausgebucht, 300 Registrierte wurden zugelassen.

Wer mit der Hoffnung, Neues zu hören, nach Berlin fährt und dann nur über das “alte” OS 2.2 (Froyo) erfährt, ist wohl berechtigt enttäuscht. Konkrete Nachfragen nach neuen Features wurden billig gekontert: “What is Gingerbread?”.

Konkret durften wir 4 englischsprachigen Vorträgen lauschen:

  • Einführung in die “neuen” Features von 2.2
  • bessere User Interfaces für Android
  • native Anwendungen (C/C++) für Android (NDK)
  • wie man “epische” (epic) Anwendungen erzielt

Wer diese Punkte mit der Agenda für den Google Developer Day 2010 kommenden Dienstag in München abgleicht wird dramatische Überschneidungen finden. Ein Besuch beider Veranstaltungen ist damit für den einen oder anderen Teilnehmer mit unnötigem Aufwand und Kosten verbunden.

Das Mittagessen war auch irgendwie nicht das wahre. Den Teilnehmern wurde empfohlen, die nahe Mensa zu nutzen. Das Preis/Leistungsverhältnis war zumindest bei meiner Mahlzeit nicht gerechtfertigt. Hier hätte sich der Gastgeber ruhig um Sonderkonditionen oder seperate Verpflegung bemühen können. Zumindest ein Hinweis auf die nahe “Fressmeile” mit zahlreichen asiatischen und türkischen Schnellimbissen wäre angebracht gewesen.

Ein weiteres organisatorisches Highlight war ein kurz vor Veranstaltungsbeginn aufgetauchter Link auf der Anmeldeseite der Hochschule, der sich wie folgt las:

Google has a really exciting present for you, [...] but it did not make it to this event in time, but for christmas.

Wer sich Hoffnungen machte, wurde enttäuscht. Der Link wurde wieder offline genommen, eine Klarstellung erfolgte nicht.

Man darf hoffen, dass die Hochschule aus diesem – zweiten – Lab lernt. Ich jedenfalls werde mich nur noch bei vorheriger Veröffentlichung der Themen auf den Weg nach Berlin machen. Trotzdem danke an die Jungs von Google! Die hatten Abends wohl noch ihren Spaß in der C-Base

Mit Jörg Tauss im Bundestag

12. September 2009 4 Kommentare

Allen, die gestern Abend leider nicht mit dabei sein konnten sei gesagt: Ihr habt eine richtig gute – etwa 2,5 stündige – Führung verpasst. Es war zwar nicht mein erster Besuch im Berliner Reichtstag, aber der bis dato eindeutig beste. Für die Daheimgebliebenen oder alle, die erst heute zur Demo “Freiheit statt Angst” nach Berlin reisen, hier ein paar Impressionen (aufgenommen mit meinem Handy):

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Begrüßung im Paul-Löbe-Haus (im Sitzungssaal des Ausschusses für Kultur und Medien)

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Checkinautomaten für airberlin und Lufthansa sowie 3 Geldautomaten finden sich in den Katakomben des Gebäudes
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Im SPD Fraktionsraum konnte sich Tauss einige Seitenhiebe auf ehemalige SPD Kollegen nicht verkneifen

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Von der Besuchertribüne aus zeigt er uns…

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…seinen exponierten Sitzplatz im Plenarsaal.

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Und ein obligatorisches Foto der Kuppel bei Nacht.
Vom anschließenden Zusammensitzen bei Bier und Berliner Spezialitäten habe ich dann keine Fotos mehr gemacht. Fest steht: Jörg Tauss nutzt sein iPhone richtig aus. ;)