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BlackBerry PlayBook – die erste Woche

4. Mai 2011 Keine Kommentare

Seit fast einer Woche ist das neue BlackBerry PlayBook jetzt bei mir. Das ist der richtige Zeitpunkt, ein erstes Fazit zu ziehen.

Ich bin seit Dezember 2010 Tablet Nutzer (Archos 70 IT- ein Android 2.2 Tablet) und habe mich damals schon bewusst für ein Modell mit sieben Zoll entschieden. Es ist für mich der praktischere Formfaktor. Eine Größe, bei der man nicht nachdenken muss, ob man das Gerät jetzt mitnimmt oder nicht, denn es passt in jede Tasche.

Um solche Größenvergleiche zu visualieren, habe ich vor einiger Zeit ja collate.us ins Leben gerufen (Achtung: moderner Webbrowser erforderlich):

Zwischen dem Archos und dem PlayBook liegen Welten. Was sechs Monate in der Halbleiterwelt alles ändern können. Nicht nur die deutlich besseren technischen Daten (Dual Core statt Single Core 1GHz ARM CPU, 1 GB statt 256 MB RAM), sondern auch die Verarbeitung des RIM-Gerätes wissen zu begeistern.

Einen direkten Vergleich vom Browser (samt Flash), PDFs, App World vs Android Market und eMail habe ich in diesem (ruckeligen) Video festgehalten:

Was im Video so nicht gezeigt wird:

Der Bildschirm ist großartig und muss nicht nicht vor dem iPad 2 verstecken. Ganz im Gegenteil: die Pixeldichte ist mit 182 ppi deutlich über dem iPad Niveau mit 132ppi. Weil der schwarze Rahmen um das Display auch touch-sensitiv ist, konnte RIM eine sehr intuitive Steuerung mit Gesten einführen. HPs webOS lässt grüßen, wobei das bald erscheinende HP TouchPad ohne Gestensteuerung auskommen muss.

Das PlayBook hat den besten Browser, den ich je auf einem mobilen Gerät gesehen habe. Alles sehr “smooth” und neben HTML5 wird auch Flash ordentlich (tatsächlich sogar stabiler und schneller als auf meinem PC) unterstützt.

Result: 100/100 Scored 258 + 9 Bonus Points Result 2348.6 ms

Multitasking ist annähernd perfekt umgesetzt. Wahlweise laufen Anwendungen im Hintergrund weiter oder werden bei Benutzung einer anderen App pausiert. Oli hat Multitasking kürzlich auf die Spitze getrieben: 1080p Video Playback, Need for Speed und ein geöffneter Browser samt Flash-Inhalten parallel. Das gesamte System ließ sich weiterhin butterweich bedienen.

Hauptnachteil: Die Zahl der Anwendungen in der BlackBerry App World ist noch stark eingeschränkt – laut offiziellen Angaben waren es 3000 Anwendungen zum Marktstart. Das ist mehr als die 48 nativen Honeycomb Apps (Stand Mitte April), aber natürlich deutlich weniger als für iOS verfügbar ist. Besonders hervorheben möchte ich Facebook sowie Video Chat.

Habt ihr Fragen? Soll ich bestimmte Dinge vor dem deutschen Marktstart (im Juni) genauer beleuchten? Ab in die Kommentare damit!

Browser Asteroids

7. Oktober 2010 Keine Kommentare

Nette Spielerei für die Mittagspause:

Mit den Pfeiltasten jede Internetseite zerschießen und dafür Punkte kassieren. Das kostenlose Javascript Bookmarklet “Kick Ass”  macht so richtig Spaß.

Hier bookmarken und dann zum Beispiel auf Facebook.com testen! Oder ihr geht einfach auf Zylom.de und spielt ein paar kostenlose Online Spiele durch.

(via @Afelia)

Browsen mit Stainless

22. März 2009 Keine Kommentare

stainless.jpgSicher kein völlig neuer Tipp, aber ich bin eben erst darüber gestolpert: Der Webbrowser Stainless. Doch der Browser ist nicht nur frei von Rost, sondern verzichtet auch auf vielen anderen Schnickschnack.

Dafür arbeitet jeder Tab als eigener Prozess (Google Chrome lässt grüßen), was beim Surfen mit vielen Reitern und Fenstern spürbar die Performance verbessert. Unter der Haube werkelt WebKit mit der aus Safari vertrauten Renderleistung stabil vor sich hin.

stainlessrender.jpg

Die Oberfläche ist genau wie ich es mag: schlicht und funktionell. Keine dreidimensionalen Thumbnails, keine unnötigen Buttons. Auch auf eine Statusleiste lässt sich verzichten, denn Link-URLs werden statt dessen semi-transparent am unteren Bildschirmrand eingeblendet. Die Lesezeichen finden sich nur als Favicons am linken Rand. Eine richtige Verwaltung für selbige fehlt. Das könnte den einen oder anderen Linksammler stören.

Sehr gut umgesetzt ist “Private Browsing“, also der Surfmodus, bei dem keine Spuren zurück bleiben. Private Browsing lässt sich Tab-weise einsetzen und ist dann deutlich am roten Rahmen um die URL erkennbar. Ebenfalls erwähnenswert ist die Möglichkeit, mit mehreren Identitäten (auf Cookie-Basis) gleichzeitig zu surfen. Damit kann man zum Beispiel in mehreren Tabs in verschiedenen Google Accounts gleichzeitig eingeloggt sein.

Ein einziger Wermutstropfen bleibt: Leider bietet mein Passwortmanager 1Password (noch) kein Plugin.

Fazit: Sollte man ausprobieren.

Dezente Werbung sieht anders aus [updated]

13. März 2009 5 Kommentare

Ich hatte mich aus Solidarität zu Contentprovidern und Webplattformen entschlossen, keine Werbeblocker, wie beispielsweise das Adblock Plus Plugin für Firefox oder Safari AdBlock mehr einzusetzen.

An kontextsensitive, textbasierte Anzeigen habe ich mich gewöhnt. Wahrscheinlich würden sie mir mittlerweile auf manchen Seiten sogar fehlen ;)

Aber Flash-”Feuerwerke”, wie sie lokalisten (Pro7 / Sat1) heute abfeuert, ändern meine Einstellung grundlegend (auch wenn es sich dabei um Apple Werbung handelt!):

lokalistenwerbung.jpg
Das Objekt ist ein 850×300 Pixel großes Video samt Ton.

Was ist eure Meinung zum Thema (Flash-)Werbung auf Webseiten? Habt ihr einen Blocker installiert? Welcher ist performant und gut?

[UPDATE]

Nach 2 Tagen und unzähligen erbosten Kommentaren im Feedback Bereich hat der Anbieter heute auf normale Werbung zurück gerudert:

lokisnormal.jpg

[/UPDATE]