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Die Evolution am Handymarkt [CeBIT 2011]

3. März 2011 1 Kommentar

Eine Revolution im Mobilfunktmarkt wie die Jahre zuvor gab es 2011 auf der CeBIT nicht zu sehen. Die Hersteller waren dennoch fleißig, ihre Produkte mit neuen Features wie NFC (Near Field Communications = Kurzstreckenfunk: eine Technik, die künftig drahtlose Bezahlvorgänge vereinfachen könnte) oder 3D Kameras auszustatten.

Erster Hersteller auf meinem Messerundgang war Microsoft. Windows Phone 7 läuft ja bislang eher schleppend an. Das Interesse hielt sich auch am – ansonsten sehr gut besuchten – Microsoft-Stand zurück. Anstehen musste man jedenfalls nicht, um mit einem der ausgestellten WP7 Handys spielen zu können.

Apropos Windows Phone 7: Der neue Haus- und Hoflieferant Nokia war ebenfalls mit einem Stand vertreten, wenn auch in einer anderen Halle. Zu sehen gab es – wie erwartet – aber die “alten” Modelle mit Symbian^3.

Nebenan gab es bei Sony Ericsson das Xperia Play zu begutachten. Wer eine PSP-ähnliche Erfahrung vermutet, wird wohl enttäuscht werden. Die Ladezeiten und Grafik blieben bei meinem Test hinter der “richtigen” Spielekonsole zurück. Spaß macht es aber trotzdem und ich hoffe, dass dieses Gerät neue Impulse für die Spielebranche setzt, ihre Titel künftig auch für Android zu portieren.

Samsung hatte die Vorabversion ihres neuen Top-Modells Galaxy S 2 ausgestellt. Hut ab: So viel Technik in ein so kompaktes und leichtes Gehäuse packt sonst derzeit keiner. Wer sich an den Samsung-üblichen Softwareanpassungen (u.a. Touchwiz und KIES) nicht stört, findet mit dem S 2 einen perfekten Begleiter für unterwegs.

Überrascht hat mich BlackBerry. Nein, außer dem PlayBook gab es keine neuen Geräte zu sehen. Bisher hatte ich die Business-Telefone eher als “antik” belächelt, aber nach einigen Minuten Praxistest ließ sich das Bold (ohne Touchscreen) mit dem Trackpad mindestens genauso schnell bedienen wie das Handy, das ich täglich nutze. Auch das Spitzenmodell Torch mit Touchscreen und ausziehbarer Tastatur wusste zu gefallen.

LG schickt zwei neue Boliden ins Rennen. Beide unter dem Label Optimus, beide mit Zweikern-Prozessor und eingebautem HDMI Ausgang. Hauptunterschied ist die Kamera: Im Optimus P990 Speed kommt eine 8 Megapixel Kamera mit FullHD Video zum Einsatz, beim P920 3D sind es zwei 5 Megapixel Kameras, die gemeinsam 3D Filme aufzeichnen können. Nicht nur aufzeichnen kann das letztgenannte Modell, sondern das Display kann auch ohne Brille oder andere Hilfsmittel dreisimensionale Inhalte (Filme, aber auch Spiele) wiedergeben.

Kein Handy zeigt o2, aber den Prototypen eines Automaten mit zukunftsweisender Bezahltechnik: Per Anruf (künftig auch NFC) lässt sich bequem bargeldlos bezahlen. Dazu ruft man momentan die auf dem Automaten aufgedruckte Telefonnummer an, Sekunden später darf man das gewünschte Produkt wählen. Es folgt eine abschließende Bestätigungs-SMS.

Nicht ausgestellt hat leider HP/Palm. Es folgt noch ein allgemeines Fazit mit Highlights der CeBIT 2011, die weder mit Tablets noch Mobiltelefonen zu tun haben.

Tablet Highlights von der CeBIT 2011

3. März 2011 Keine Kommentare

Auch letztes Jahr gab es auf der CeBIT schon viele Tablets zu sehen. Brauchbar waren da allerdings noch wenige. Mittlerweile sind die Prozessoren (meist Dualcore) weiter, die Hardware dünner, leichter und vor allem hochwertiger. Deshalb hier (m)ein neuer Ausblick auf das Tablet-Jahr 2011.

(Marktstart und Preise beziehen sich auf Deutschland für das jeweilige Basismodell.)

Motorola XOOM
Marktstart: April 2011 (die ersten 3 Monate exklusiv bei der Telekom)
Einführungspreis: 700 €
Persönlicher Eindruck: Hmm, naja. Das ausgestellte Gerät hatte die finale Softwareversion installiert, verhielt sich aber dennoch träge und zickig (Programmabstürze und Probleme mit der Internetverbindung über HSDPA).

HTC Flyer
Marktstart: April 2011
Einführungspreis: 500 €
Persönlicher Eindruck: Netter kleiner Kasten, etwas schwer, aber hochwertig verarbeitet mit Alu-Unibody. Beste Innovation hier ist die Stiftbedienung, die unabhängig vom kapazitiven Multitouch-Display das Tablet zum Grafiktablett umfunktioniert, um Notizen zu schreiben oder Dinge zu markieren.

BlackBerry PlayBook
Marktstart: Juni/Juli 2011
Einführungspreis: 500-600 €
Persönlicher Eindruck: Obwohl das Display die gleiche Diagonale ausweist wie beispielsweise der HTC Flyer oder mein Archos 70 wirkt das Gerät von RIM sehr klein. Die gummierte Oberfläche fasst sich gut an, die Vorab-Version des Betriebssystems hat großes Potential. Hier wurde die Usability von webOS mit perfekter Geschwindigkeit (auf iPad-Niveau) kombiniert.

LG Optimus Pad
Marktstart: April 2011
Einführungspreis: 900 €
Persönlicher Eindruck: Das flotteste Android Tablet auf der CeBIT. Die Displaydiagonale bildet mit 9 Zoll eine schöne Zwischengröße zwischen iPad (10″) und den 7″ Tablets. Das Optimus Pad nimmt Filme mit zwei Kameras auch in 3D auf und kann diese über microHDMI an angeschlossenen 3D-Fernsehern ausgeben. Der Einführungspreis (seit Ankündigung schon um 100 Euro gesenkt) ist jedoch deutlich zu hoch.

Asus EeePad Transformer
Marktstart: Mai 2011
Einführungspreis: 450 €
Persönlicher Eindruck: Das einzige Android Tablet zur CeBIT, das ich sofort kaufen würde. Das Tablet lässt sich ins Scharnier einklicken, wodurch man ein Netbook mit vollwertiger Tastatur und Trackpad erhält. So macht Android 3.0 Spaß.

Asus EeePad Slider
Marktstart: April 2011
Einführungspreis: unbekannt
Persönlicher Eindruck: Witziges Konzept, das gut aussieht, aber in Sachen Verarbeitung und Handhabung hinter dem hausinternen Konkurrenten Transformer zurück bleibt. Die Tastatur ist nicht auf Notebook-Niveau und man verliert die Vorteile eines reinen Tablets, falls man die Tastatur unterwegs mal nicht benötigt.

ARCHOS
Am Stand von Archos gab es kaum interessante Neuigkeiten zu sehen, jedoch wurde die neue Produktlinie ARNOVA angekündigt. Auch bisher waren Archos Tablets beim Preis-/Leistungsniveau immer ganz vorne mit dabei, jedoch sollen mit ARNOVA neue Käuferschichten angesprochen werden. So verbaut man hier günstigere Komponenten, unter anderem resistive Touchscreens und mehr Kunststoff, um Preise unter 200 € realisieren zu können.

Das war also mein kleiner Tablet-Messe-Rundgang. Hier geht’s weiter mit den Handy-Highlights

[CeBIT 2010] Gadgets: Woxter Microbeat

6. März 2010 Keine Kommentare

Diese Winzlinge wissen zu überraschen, und das in vielerlei Hinsicht. In erster Linie soll dieses Gadget als Stereolautsprecher für Mobiltelefone, MP3-Player oder Notebooks dienen. Der Hersteller hat mir freundlicherweise ein Exemplar zum Testen überlassen.

Woxter Microbeat

Woxter Microbeat

Überraschung 1: Den Strom beziehen sie über einen internen Akku, der nach 45 Minuten Ladezeit (USB) bis zu 5 Stunden Wiedergabe ermöglicht. Der Ladezustand lässt sich an der Farbe der integrierten LED ablesen.
Überraschung 2: Mit Freunden macht es noch mehr Spaß! Es lassen sich praktisch unendlich viele Microbeats verbinden (jede Box hat einen Micro-USB Eingang und einen Klinkenstecker-Ausgang). 2 Boxen geben Stereo, ab 6 Boxen geht es richtig los…
Überraschung 3: Die beiden Boxen haften nicht nur aneinander, sondern können dank magnetischer Oberfläche und mitgelieferten Saugnäpfen beinahe jede glatte Oberfläche als Resonanzkörper für satten Bass nutzen.
Mehrere Microbeats

Mehrere Microbeats

Fazit: der Klang ist in Anbetracht der Größe überraschend gut, sollte aber natürlich nicht mit Geräten in anderer Preislage verglichen werden. Apropos Preislage: Leider ist das Gerät noch nicht direkt in Deutschland erhältlich. Das Set mit nur einer Box kostet im Shop von Woxter knapp 20 Euro. Als mobiler Begleiter zum Badesee oder ins Ferienhaus sind sie ideal geeignet.
Links

[CeBIT 2010] Rückblick

6. März 2010 2 Kommentare

Heute geht sie zu Ende, die CeBIT 2010. Sie war geprägt von deutlich weniger Ausstellern und halbleeren Messehallen als in den Jahren zuvor.

CeBIT 2010

CeBIT 2010

Und dennoch gab es auch dieses Jahr wieder einiges zu sehen! Die deutlich spürbaren Trends waren:

3D

3D fasziniert die Massen! Stände mit neuen (brillenlosen) 3D Monitoren hatten richtige Menschentrauben vor ihren Messeständen. Und zugegeben: die Technik überzeugt, auch wenn sie sich auf Fotos nicht einfangen lässt!
Hier 3 Produkte im Fokus:
  1. 3D Kamera + Viewer als Bundle (MoboView ECi3D)
    3d Cam

    3D Kamera

    3D Kamera 2

    Kamera von Hinten

  2. Die beste Qualität ohne Brille gab es beim Fraunhofer HHI: 3D4YOU
  3. alltagstaugliches Heimkino mit schicken Brillen fand man bei Hyundai
    Hyundai 3D

    Hyundai Heimkino

    Hyundai 3D 2

    mit schicken Brillen

Berührungslose Steuerung

Nicht nur für Menschen mit Behinderung sind berührungslose Steuerungen ein Thema. Sie können für jeden Computerbenutzer nützlich und bequem sein. Der schwedische Hersteller Tobii präsentierte beispielsweise einige Produkte mit präzisem (und unsichtbaren) Augentracking, die u.a. für Marktforschungszwecke zum Einsatz kommen.
Augensteuerung

Augensteuerung

Einen anderen Weg geht das Fraunhofer IGD, die Handbewegungen einige Zentimeter über einer Platte analysieren und zur Steuerung eines Computers nutzen.

Touchscreens und Multitouch

Touchscreens (vorzugsweise natürlich mit Multitouch) haben sich auf der Messe durchgesetzt. Wohin das Auge schaut: Displays voller Fettabdrücke und Schlieren. Nicht nur Microsoft, sondern auch die meisten Gerätehersteller setzen dazu auf Windows 7, wobei die derzeit in Arbeit befindliche Linux-Unterstützung (siehe Video) vielversprechend aussieht.
Multitouch

Windows 7 Multitouch

Mobiltelefone

Leider gab es hier kaum Neues zu entdecken, denn die meisten Geräte wurden bereits vor 3 Wochen auf der MWC in Barcelona gezeigt. Meine zwei Highlights waren:

(Einen ausfühlichen Hands-on-Test gibt es bald bei www.an-droid.net)

HTC Highlights

HTC Highlights

Zu anderen Entdeckungen (u.a. eBook-Reader, Tablet PCs / iPad Klone) folgen hier eigene Themen-Specials.
Und noch ein Schlusswort… Liebe Telekom, mein Tipp an euch für die CeBIT 2011: bietet doch ausnahmsweise mal zeitgemäße Tarife an, statt das Geld eurer Kunden wieder in einen riesigen Stand zu investieren! (Stichwort: mobile Datentarife)

[CeBIT] Special: Eee Keyboard PC

8. März 2009 Keine Kommentare

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DSC_0037.jpgAm Donnerstag konnten sich meine Mitstreiter herzlich wenig für den kleinen Tastatur PC von Asus begeistern. Grund genug für mich, ihn selbst nochmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Die beiden Ausstellungsstücke waren mittlerweile hinter Glas in Sicherheit gebracht, was mir gleich die unverhoffte Ehre einbrachte, ein paar Worte mit dem zuständigen Asus Product Manager zu wechseln.

DSC_0040.jpgDie Eckdaten der “Tastatur”:

  • Intel Atom 1,6 GHz – 1 GB RAM
  • 16/32 GB SSD Festplatte
  • Windows XP
  • 802.11n, LAN, Bluetooth 2.0
  • 5 Zoll Touchscreen (Auflösung: 480×800 Pixel)
  • VGA & HDMI out, Stereo in & out, 3x USB
  • inkl. Akku: 950g

Also wofür demnächst Geld (je nach Ausstattung 350-500€) hinblättern? Das Konzept macht durchaus Sinn. Vor allem, wenn man den nicht ausgestellten TV-Connector mit einbezieht, der die Inhalte von der Fernbedienung auf die heimische Mattscheibe zaubert. In Kombination mit einer Eee Box vielleicht die Home Entertainment Lösung schlechthin.

einfach-eee.de hat zwei eindrucksvolle Videos (Interview + Test) online gestellt.

“Haben will” macht sich breit. Aber: das Modell kommt Mitte 2009 erst in Asien, bei Erfolg später in den Staaten und hierzulande auf den Markt.

[CeBIT] Windows Mobile & “My Phone”

8. März 2009 Keine Kommentare

Besser als der Repräsentant einer Softwarefirma, die für alle mobilen Plattformen Lösungen entwickelt, kann ich es auch selbst nicht ausdrücken:

“Es liegt nicht an der Hardware. Es ist das Betriebssystem, das zu langsam ist.”

Wir schreiben das Jahr 2009. Alle Welt versucht, Apples iPhone zu kopieren. Manchen (nüviphone G60) gelingt das recht gut, anderen weniger (Blackberry Storm). Gar keine Mühe hingegen gibt sich Microsoft. Beweis?

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Dieses Bild zeigt www.spiegel.de geöffnet auf einem HTC HD mit Windows Mobile 6.1. Wer kann mir jetzt erklären, wozu 3G+ und der riesige Touchscreen gut sind? Oder die oft sehr träge Reaktion auf einfachste Interaktionen. So wird aus einem Scrollversuch eben ein Klick.

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Das war genug gemeckert.
In angenehm heimisch klingendem Dialekt wurde mir der neue Dienst “My Phone” vorgeführt. Integriert in den normalen live.com-Dienst bietet es kostenlos die schnurlose Synchronisierung per WLAN oder 3G der üblichen Verdächtigen (Kalender, Kontakte, Aufgaben), funkt aber zusätzlich Fotos, Videos, Musik und den SMS-Speicher an Microsoft Server.
Der Service befindet sich derzeit in einer halb geschlossenen Betaphase; Microsoft schaltet regelmäßig neue Tester frei.

[CeBIT] Forschung & Entwicklung

7. März 2009 Keine Kommentare

Natürlich musste ich meiner Alma Mater – der Universität Rostock – ebenfalls einen Besuch abstatten. Denn weder meine Kommilitonen noch ich selbst waren im Bilde, an welchen Themen die eigene Fakultät derzeit arbeitet.

Mich am stärksten beeindruckt haben:

1. Computer on a stick

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Es handelt sich dabei um einen vollwertigen Computer (inkl. CPU) in Größe eines älteren USB-Speichersticks, der über diese Schnittstelle auch mit Strom versorgt wird und im Gastbetriebssystem mittels einer VLC-ähnlichen, aber proprietären treiberlosen Technik, den Bildschirminhalt des (sicheren) Stick-Betriebsystems anzeigt. Als beispielhafte Anwendung wird am Stand sicheres Onlinebanking gezeigt. Link: Telebanking-Stick / Com2Stick

2. das Schnarch-frei Kissen

DSC_0118.jpgDieses Kissen könnte die sanfte und operationsfreie Lösung meines lauten, nächtlichen Problems werden und so manche Ehe retten. Das Kissen besteht im Inneren aus mehreren mit Luft gefüllten Kammern, die sich seperat füllen und leeren lassen. Über eine gezielte Steuerung des Luftdrucks lässt es sich nicht nur bequem einschlafen: Sobald die Technik Schnarchgeräusche wahrnimmt wird der Kopf in eine unbequeme Lage gedrückt, das Unterbewusstsein sorgt dann für eine neue schnarchfreie Schlafposition. Offizieller Name: Atmungs-Support-System

Mit meinem iPhone leider nicht kompatibel war der InfoBeacon, ein vernetzter Bluetooth-”Spammer”, der eingeschaltete Mobiltelefone in Reichweite beispielsweise mit Shoppingtipps versorgen kann.

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Ein zweiter Stand durfte natürlich ebenfalls nicht auf meinem Rundgang durch Halle 9 fehlen: das Fraunhofer IGD.Hier wird eine faszinierende Technik gezeigt, wie sich Geschichte besser erleben lässt: ein iPhone oder UMPC (mit Kamera auf der Rückseite) dient als Hardware.

Die vom Institut für grafische Datenverarbeitung entwickelte Software erkennt in Echtzeit auf den Bilddaten der Kamera bekannte Objekte (z.B. den Reichstag in Berlin) und blendet dann Optionen ein, das Gebäude aus dem gleichen Blickwinkel zu einem anderen Zeitpunkt zu betrachten.
DSC_0148.jpgAuch ein zweidimensionaler Stadtplan wird mit iPhone um eine dritte Dimension und Zusatzinformationen (z.B. den ehemaligen Grenzverlauf) erweitert.

[CeBIT] “iPhone Killer” [updated]

7. März 2009 Keine Kommentare

Mein Unwort des Jahres: iPhone-Killer”.

Und egal, welches Gerät in den vergangenen Monaten so betitelt wurde: keines kam auch nur annähernd an die Usability eines iPhones heran, wenn es denn überhaupt erschienen ist.

Auf der CeBIT hatte ich nun selbst ein paar Alternativen in Händen. Zum Beispiel das Nokia 5800:

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Ein ausführlicher Test war mangels SIM-Karte und WLAN-Verfügbarkeit leider nicht möglich. Dennoch hat sich schnell herausgestellt, dass Nokia ein gut ausgestattetes Gerät mit einer fast unbrauchbaren Software versehen hat: die Oberfläche orientiert sich an (nicht mehr existenten) Hotkeys und ist oft in Untermenüs verschachtelt. Häufig muss man scrollen, was aber nur mit seitlichen Scrollbalken funktioniert, die nicht leicht zu treffen und zu bedienen waren.
Eine Erfahrung der ganz anderen Art machte ich im Anschluss: innerlich schon als Vaporware abgestempelt, wurde ich am Asus Stand von gleich zwei nüvifone Modellen überrascht. Zum einen das M20:
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Dank Presseausweis wurde das sonst hinter einem Glaskasten vor den Fingern der Besucher geschützte Gerät zumindest teilweise von einem Asus Mitarbeiter wunschgemäß bedient. Die Software für Windows Mobile ist noch nicht komplett fertig gestellt, zeigt aber vor allem eins: Hände weg von Windows Mobile.
Das Schwestermodell G60 auf Linuxbasis stellte sich hingegen schon tapfer den Besuchern und wusste zu begeistern: Alle Programme starteten ohne merkliche Verzögerung sofort. Das Scrollen läuft iPhone-like flüssig und bequem. Wenn Garmin für diese Plattform Softwareentwicklungen zulässt, könnte sich vielleicht die erste spannende Alternative entwickeln.
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[update]
Am heutigen Samstag habe ich ein paar weitere Modelle mit Touchscreen näher inspizieren können. Darunter “mein” Hoffnungsträger Google G1 basierend auf Android:
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Ja, das Gerät läuft im Gegensatz zu Windows Mobile flüssig. Aber aus dem Hause Google hätte ich eine durchdachtere Benutzerführung erwartet. Die zahlreichen Programme waren zwar schnell gestartet, aber dass man im Webbrowser zur Adresseingabe nicht die Adresszeile antippen muss, sondern diesen Punkt nur durch drücken von “Menü” > “zu URL gehen” erreicht, erscheint mir arg unlogisch.
Zweiter Kandidat – gleich nebenan – war der Blackberry Storm.
Ich fasse mich kurz:

  • kein WLAN
  • 3 Personen ist es nicht auf Anhieb gelungen die Tastensperre zu entfernen
  • ich konnte keinen Webbrowser ausfindig machen
  • ob der Bildschirm gedrückt werden möchte oder “streicheln” reicht, ist inkonsistent
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[CeBIT] The Clone Wars [updated]

7. März 2009 Keine Kommentare

Hackintosh-Freunde dürfen sich freuen: Endlich wird Apple-Design günstig… Zumindest so ähnlich.

Was man an den Ständen von MSI und Gigabyte vorfindet wirkt wie nie umgesetzte 2007er Designentwürfe aus Cupertino. Kleines Quiz: wer findet das Original?

DSC_0200.jpg Imac_G5_20inch.jpg DSC_0197.jpg DSC_0199.jpg

Schick auch das neue MSI X340 (ab 500€) (hier abgebildet das Schwestermodell X320) als Macbook Air (ab 1700€) Alternative:

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Wie versprochen: Es war zwar am “Consumer-Saturday” etwas schwierig, eins der heute vor fettigen Fingern geschützten Geräte vor die Linse zu bekommen, ein sehr freundlicher MSI Mitarbeiter hat mir aber ausgeholfen und ein X340 aus der Vitrine geholt.

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[CeBIT] The next MacEee?

6. März 2009 2 Kommentare

Der Trend zur Augenwischerei setzt sich 2009 fort. Wer Notebooks mit Display (statt Spiegel) sucht, wird nur noch selten fündig. Ein Modell, dass sich dem Widersetzen kann ist der Eee S101.

Setzt man das Gerät als Nachfolger des Eee 1000H an, hat sich einiges getan:

  • Der Preis ist merklich gestiegen (ab etwa 520€)
  • Das Gehäuse sieht edler aus / ist kleiner und leichter geworden
  • Es kommen nur noch SSD (Solid State Drives) zum Einsatz
  • Alle Betriebssysteme kommen künftig aus Redmond (XP Pro, Vista, Windows 7)

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Auf dem Stand wurde das Gerät auch mit der Windows 7 Betaversion gezeigt. Erstaunlicherweise lief Windows 7 trotz nur 1 GB RAM ähnlich flüssig wie XP. Ich musste die Chance nutzen und Geekbench installieren / laufen lassen:

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Etwas Ernüchterung brachte Richards Artikel bei macnotes: Um Treiberunterstützung für Linux und Standardkonforme Hardware (Hackintoshes) wird sich Asus künftig nicht mehr kümmern, da man ausschließlich auf Windows 7 setzt.