Die meisten von euch werden FocalPrice.com ja schon kennen. Es handelt sich dabei um einen chinesischen Elektronik- und Gadgetversand, der weltweit kostenlos liefert – und das zu sehr günstigen Preisen.
Gerade was Zubehör angeht, kaufe ich gerne bei FocalPrice und dem vergleichbaren Mitbewerber DealExtreme ein.
Nächsten Mittag, also am 19. Januar 2011, startet FocalPrice einen Ableger für Apple Zubehör mit dem Namen “iThrough – For Apple Accessories Only”. Nicht, dass mich das interessieren würde, aber unter euch sind laut Statistik ja einige Macianer…
Konkret wird es dort Zubehör für:
Mac
iPod
iPhone und
iPad
geben. Einen kleinen Überblick über die erhältlichen Produkte kann man sich ja schonmal bei Focalprice selbst verschaffen.
Ich rechte mit den üblichen Modalitäten:
Zahlung per Kreditkarte oder PayPal
Versand als internationales Einschreiben, Dauer ~ 2-3 Wochen
Zoll fällt auf Elektronik aus China nicht an, aber ggf. Einfuhrumsatzsteuer (19%) ab einem Warenwert von 22 Euro (je Sendung)
Wer auf Schnäppchen im Zubehörbereich aus ist, sollte sich diesen Link schonmal bookmarken:
Ein weiteres Gadget gab es diese Weihnachten geschenkt. Einen kleinen Testbericht will ich euch nicht vorenthalten.
Es handelt sich dabei um das Archos 70 Internet Tablet, das manche vielleicht schon auf der IFA 2010 im September zu Gesicht bekommen haben. Die vorweihnachtliche Lieferbarkeit war – gelinge gesagt – problematisch, aber das Glück mir hold.
Ein bisschen zur Technik: es handelt sich dabei um ein Gerät mit 7 Zoll Bildschirm. Verbaut hat Archos hier einen Multitouch-fähigen kapazitiven Touchscreen – ein deutlicher Fortschritt zu den alten resistiven (drucksensitiven) Bildschirmen und DAS Unterscheidungsmerkmal gegenüber den Billigheimern aus Fernost oder von 1&1. Aber auch die sonstige Ausstattung kann sich sehen lassen:
8 GB (Flash) oder 250 GB (Festplatte) Speicherplatz
erweiterbar mit MicroSD Karten (max. 32 GB)
1 GHz Cortex A8 Prozessor
WLAN 802.11 b/g/n
Bluetooth 2.1
Mini HDMI Ausgang
USB Host Modus: Anschluss von USB-Stick, Tastatur, etc.
Li-Polymer-Akku mit etlichen Stunden Laufzeit (siehe unten)
Android 2.2 “Froyo”
Das klingt gut, oder? Und erinnert ein wenig an die Spezifikationen des Samsung Galaxy Tab. Was unterscheidet die beiden Geräte?
geringere Bildschirmauflösung beim Archos 70 – dadurch weniger scharf, aber bessere Unterstützung für viele Apps (Stichwort: schwarzen Rahmen ala iPad)
kein eingebautes UMTS-Modul – stattdessen Tethering über Bluetooth, USB oder WLAN (Alternative: MiFi)
kein eingebauter GPS-Receiver – Anbindung per Bluetooth möglich
Leistungstechnisch liegen die beiden ebenfalls dicht zusammen, laut Quadrant Benchmark führt das Archos 70 mit einem Score von etwa 1300 gegenüber dem Galaxy Tab mit etwa 1100.
Usability
Die tatsächliche Nutzbarkeit und Geschwindigkeit lässt sich oft schwer in Worte fassen. Deshalb war ich so frei, ein kleines Video aufzunehmen. Entschuldigt die Qualität – der Oscar für die beste Kameraführung muss wohl noch ein wenig auf mich warten…
Zu sehen ist unter anderem der Homescreen, einige App-Launches, Google Maps 5 (mit Vektorgrafiken), der neue Google Market, “Bilderrahmen”, der Dateibrowser sowie Archos’ Musik-App.
Tipps für Archos 70 Nutzer
Besorgt euch zu Beginn gleich eine ordentliche Tastatur: mit SwiftKey oder Swype lässt sich gleich viel schneller tippen.
Besser konfigurierbar und schlanker als der default Launcher ist der kostenlose Zeam Launcher (im Market).
Stichwort Tasche: aus China bekommt man hier eine passende Ledertasche (~ 7 € inkl. Versand) und hier eine passende Hülle (~ 3 € inkl. Versand) geliefert. Habe beide in Benutzung.
Tablet-optimierte Apps: Dolphin Browser HD, Twidroyd und natürlich Angry Birds, das auf dem großen Bildschirm richtig Spaß macht.
Fazit
Archos ist mit dem Archos 70 ein tolles, erschwingliches Gerät gelungen. Eine Kaufempfehlung für Android-begeisterte Technikfreaks kann ich aussprechen, wer sich noch überzeugen will, findet wahrscheinlich im nächsten MediaMarkt ein A70 (oder das Schwestermodell Archos 101IT) ausgestellt.
Was mir hingegen nicht so gut gefällt ist die Anfälligkeit für Fingerabdrücke – sowohl auf dem Display als auch auf dem schwarzen Bereich darum – die hier über meine normale Aversion gegen glossy Bildschirme hinaus geht. Auch hat die aktuelle Firmwareversion noch kleinere Bugs (von der wohl nur Nutzer der inoffiziell verfügbaren GApps betroffen sind), um die sich Archos aber kümmern will. Einen Hersteller, der in Verbraucherforen aktiv ist, kann man eigentlich nicht genug loben…
Diese Winzlinge wissen zu überraschen, und das in vielerlei Hinsicht. In erster Linie soll dieses Gadget als Stereolautsprecher für Mobiltelefone, MP3-Player oder Notebooks dienen. Der Hersteller hat mir freundlicherweise ein Exemplar zum Testen überlassen.
Woxter Microbeat
Überraschung 1: Den Strom beziehen sie über einen internen Akku, der nach 45 Minuten Ladezeit (USB) bis zu 5 Stunden Wiedergabe ermöglicht. Der Ladezustand lässt sich an der Farbe der integrierten LED ablesen.
Überraschung 2: Mit Freunden macht es noch mehr Spaß! Es lassen sich praktisch unendlich viele Microbeats verbinden (jede Box hat einen Micro-USB Eingang und einen Klinkenstecker-Ausgang). 2 Boxen geben Stereo, ab 6 Boxen geht es richtig los…
Überraschung 3: Die beiden Boxen haften nicht nur aneinander, sondern können dank magnetischer Oberfläche und mitgelieferten Saugnäpfen beinahe jede glatte Oberfläche als Resonanzkörper für satten Bass nutzen.
Mehrere Microbeats
Fazit: der Klang ist in Anbetracht der Größe überraschend gut, sollte aber natürlich nicht mit Geräten in anderer Preislage verglichen werden. Apropos Preislage: Leider ist das Gerät noch nicht direkt in Deutschland erhältlich. Das Set mit nur einer Box kostet im Shop von Woxter knapp 20 Euro. Als mobiler Begleiter zum Badesee oder ins Ferienhaus sind sie ideal geeignet.
Angesichts stetig wachsender Besucherzahlen habe ich heute spontan den Entschluss, das Design von bigger.cc individueller zu gestalten, in die Tat umgesetzt.
Ziel war aber nicht nur die Schaffung eines höheren Wiedererkennungswertes, sondern auch eine vereinfachte Navigation. Dafür habe ich einen Großteil der bestehenden Artikel in neue Rubriken eingeteilt und selbige prominent platziert.
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