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Geocaching Apps für Android

24. Oktober 2009 7 Kommentare

[Update: Neuer Artikel vom 24. Oktober 2010 mit c:Geo und Columbus]

Eines vorab: Geocaching auf Android Mobiltelefonen ist nicht ganz so bequem wie vom iPhone gewohnt. Das liegt vornehmlich daran, dass es (noch) keine offizielle Anwendung von Groundspeak, der Firma hinter Geocaching.com gibt.

Die hohe Genauigkeit der AGPS-Sensoren macht aber selbst das G1 zum interessanten Geocaching-Utensil, weshalb ich hier kurz zwei kostenlose Apps vorstellen möchte.

Cache ‘n’ Go

Cache ‘n’ Go ist kostenlos im Android Market erhältlich. Über den eingebauten Browser wird die Geocaching.com Seite mit Umkreissuche gestartet. Die gefundenen Treffer lassen sich relativ bequem in den integrierten Speicher importieren. Kartenansicht und Kompass werden auf einer Seite dargestellt. Leider lässt sich die Kartenansicht nicht auf “Straßenkarte” umstellen und auch nicht deaktivieren (um beispielsweise Datenvolumen zu sparen).

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Geobeagle

Geobeagle ist Open Source und steht unter Apache 2.0 Lizenz. Wer Caches in der Nähe sucht, öffnet den normalen Android Browser, besucht Geocaching.com, wählt einen Cache aus und klickt dort auf den “Google Maps” Button. Im “Aktion durchführen mit” Menü wählt man GeoBeagle und schon kann es losgehen. Alternativ lassen sich die Wegpunkte auch vorab am Computer herunterladen (z.B. im LOC- oder für Premiummitglieder auch GPX-Format) und am Handy dann importieren. Die Kompassdarstellung ist zwar schlicht, zeigt aber alle notwendigen Informationen an. Bei Google Maps lässt sich zwischen Satelliten- und Kartendarstellung wählen.

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[Webdev] Kostenlose IP Geolocation DB

27. März 2009 Keine Kommentare

Wer seinem Nutzer personalisierte Inhalte oder zielgerichtete Werbung auf der Webseite präsentieren möchte, kommt in der Regel an einem IP Geolocation Dienst nicht vorbei.

Ein großer Anbieter wie IP2Location verlangt für eine Datenbank, die das Land, den Provider, die Stadt (inkl. PLZ, Telefonvorwahl, GPS-Koordinaten) sowie die Zeitzone für (fast) jede IP-Adresse ausspucken kann 800 US$ je Server.
Andere kommerzielle Anbieter (teilweise mit beschränkten kostenlosen Zugängen) sind: MaxMind, Quova oder Digital Element (englisch). Eine gänzlich kostenlose API – allerdings nur auf Länderebene – bietet: Hostip.info.

globeip.jpg

Unabhängig von der rechtlichen Situation (Datenschutz & Co) würde ich die IP-Adressen meiner Besucher äußerst ungern an irgendeine API übergeben. Marcs Blog schafft Abhilfe: Hier erhält man eine monatlich aktualisierte SQL-Datenbank für den eigenen Server zum Download (ca. 10 MB), die sich recht bequem einsetzen lässt:

Beispiel: 84.152.217.167 (T-Online DSL)

Dann eine SQL-Abfrage:

SELECT * FROM `ip_group_city` where `ip_start` <= ((INET_ATON('84.152.217.167'))/256) ORDER BY ip_start DESC LIMIT 1

Als Ergebnis erhält mal folgende Daten zurück:

ip_start | country_code | region_code | city | zipcode | latitude | longitude

Fazit: Eine schicke Angelegenheit, die jeder Webmaster durchaus testen sollte!