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Artikel Tagged ‘Geotagging’

Geocaching Apps für Android

24. Oktober 2009 5 Kommentare

Eines vorab: Geocaching auf Android Mobiltelefonen ist nicht ganz so bequem wie vom iPhone gewohnt. Das liegt vornehmlich daran, dass es (noch) keine offizielle Anwendung von Groundspeak, der Firma hinter Geocaching.com gibt.
Die hohe Genauigkeit der AGPS-Sensoren macht aber selbst das G1 zum interessanten Geocaching-Utensil, weshalb ich hier kurz zwei kostenlose Apps vorstellen möchte.

Cache ‘n’ Go

Cache ‘n’ Go ist kostenlos im Android Market erhältlich. Über den eingebauten Browser wird die Geocaching.com Seite mit Umkreissuche gestartet. Die gefundenen Treffer lassen sich relativ bequem in den integrierten Speicher importieren. Kartenansicht und Kompass werden auf einer Seite dargestellt. Leider lässt sich die Kartenansicht nicht auf “Straßenkarte” umstellen und auch nicht deaktivieren (um beispielsweise Datenvolumen zu sparen).

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Geobeagle

Geobeagle ist Open Source und steht unter Apache 2.0 Lizenz. Wer Caches in der Nähe sucht, öffnet den normalen Android Browser, besucht Geocaching.com, wählt einen Cache aus und klickt dort auf den “Google Maps” Button. Im “Aktion durchführen mit” Menü wählt man GeoBeagle und schon kann es losgehen. Alternativ lassen sich die Wegpunkte auch vorab am Computer herunterladen (z.B. im LOC- oder für Premiummitglieder auch GPX-Format) und am Handy dann importieren. Die Kompassdarstellung ist zwar schlicht, zeigt aber alle notwendigen Informationen an. Bei Google Maps lässt sich zwischen Satelliten- und Kartendarstellung wählen.

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Picasa für Mac OS X (beta)

19. Januar 2009 Keine Kommentare

PicasaLogo.jpgPicasa kenne ich aus alten Windows-Tagen. Und schon damals beeindruckte das Programm mit einer schier unfassbaren Geschwindigkeit. Auf einem alten W2k-Notebook, das beinahe bei Notepad.exe ins Schnaufen kam, fand Picasa binnen Minuten alle Bilder auf der Festplatte und präsentierte auch Thumbnails schneller als der Windows Explorer.

In den letzten Monaten ist zum einen umzugs- zum anderen studienbedingt leider wenig Zeit für die DSLR-Fotografie übrig geblieben. Trotzdem muss ein Programm die tausenden alten Bilder verwalten.

Folgende habe ich mir angesehen:

  • Apple iPhoto
    Positiv: günstig, gute Integration in iTunes, iWork, ecto, etc.
    Negativ: bei vielen Bildern langsam, intransparente Ablage der Dateien
  • Apple Aperture
    Positiv: gute OS X Integration, perfekte RAW-Unterstützung
    Negativ: recht teuer, langsam
  • Adobe Lightroom
    Positiv: Cross-Plattform
    Negativ: Flash-mäßige Oberfläche, noch langsamer als Aperture

Und nun: Picasa.

Erster Eindruck: Die Oberfläche ist nicht typisch für Mac-Anwendungen.
Zweiter Eindruck: Die Oberfläche erfüllt ihren Zweck dennoch vorbildlich und Google ist es gelungen, die von Windows gewohnte Geschwindigkeit mit zu portieren!

Picasa tastet meine Ordnerstruktur nicht an, importiert neue Fotos bequem in diese bestehende Struktur, bietet bequemen Export. Die Software startet auch auf meinem MacEee mit großer Bibliothek in unter 2 Sekunden, bearbeitet RAW-Fotos problemlos und genauso schnell wie JPEGs. Gesichtserkennung und Geotagging funktionieren über das Webinterface, sobald man die Fotos synchronisiert hat.

Schick wäre sicherlich, die letzt genannten Funktionen auch offline (ala iPhoto 09) nutzen zu können. Denn ich habe nicht vor, alle Bilder der “Datenkrake” Google anzuvertrauen.

Meine Empfehlung: Dieses Programm sollte jeder Hobbyfotograf zumindest antesten!

Link: Picasa Download

Das 29€ Outdoor-GPS

16. Januar 2009 6 Kommentare

Heute hat mich nicht nur mein neues Fahrrad erreicht, sondern auch ein kleines Päckchen aus China. Inhalt: Mein Outdoor Navigationsgerät, das ich kürzlich für umgerechnet etwa 29€ plus Versand (Gesamtpreis unter 34€) aus China via eBay bestellt habe. Tipp: ZWEI Geräte sind hier noch verfügbar (Der Verkäufer nimmt einen Preisvorschlag von 35$ an)

DSC_0109.jpg

Es handelt sich um ein iFinder Go2 der hier recht unbekannten Marke Lowrance in der US-Version. Im Gegensatz zu “normalen” Auto-Navigationsgeräten hat das Go nur sehr rudimentäre Karten (große Gewässer, Großstädte und Länder) für Europa implementiert. Dadurch ist eine automatische Routenberechnung natürlich nicht möglich.

DSC_0107.jpg Das widerspricht aber auch dem primären Zweck des Gerätes: Der Outdoor-Einsatz auf dem Fahrrad, beim Bergsteigen, im Segelboot, beim Suchen von Geocaches o.ä. Die hierfür passenden Routen findet man in keinem 08-15-Navi, sondern stellt sich die Routen vorab zusammen. An dieser Stelle möchte ich erneut auf TrailRunner aufmerksam machen, eine geniale Software, um Routen am Mac unter Zuhilfenahme unterschiedlichen Kartenmaterials anzulegen. Viele Windows-User schwören auf EasyGPS.

Fast alle Testberichte stimmen überein, dass das Gerät im Einsteigersegment ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis (Neupreis in Deutschland liegt bei 90-120€) aufweist. Gelobt wird vor allem die Genauigkeit und Empfangsstärke (ich habe im Wohnzimmer recht flott einen 3D-Fix! bekommen). Aber auch das geringe Gewicht und die Laufzeit mit zwei normalen AA-Batterien oder Akkus beeindrucken: 50 Stunden ohne, 20 Stunden mit mittlerer Beleuchtung. (Diese Zeiten wurden von Benutzern und nicht dem Hersteller angegeben)

Ich habe heute den Doppeltest vorgenommen: Fahrrad + GPS und war von beiden positiv überrascht.

Bekannte Nachteile: Keine offizielle Unterstützung für Datentransfers zwischen PC/Mac und iFinder Go. Aber hier kann Abhilfe geschaffen werden: Findige Tüftler haben die PIN-Belegung auf der Rückseite veröffentlicht, was mich auf die Idee brachte, ein serielles Kabel für 0€ selbst zu basteln:

DSC_0111.jpg
Ich warte noch auf die Lieferung des “USB zu Seriell”-Adapters, um die Funktionalität (auch und vor allem am Mac) zu prüfen, dann stelle ich eine Bastel- und Installationsanleitung online.

Kurze Manöverkritik zur Keynote

6. Januar 2009 Keine Kommentare

keynote.jpg

Worauf ich mich am meisten gefreut hab, wurde leider nicht erwähnt: Details zu Snow Leopard (OS X 10.6).

Zuerst die Software. Ich erwähne allerdings nur die Punkte, die ich nicht für sinnnfreies Gedöns (neue Vorlagen, Animationen und ähnlichen Schnickschnack) halte:

1. iLife ’09

iPhoto hat die marktüblichen (Picasa) Funktionen: Gesichtserkennung und Geotagging nachgereicht bekommen.

iMovie sieht überarbeitet und endlich nutzbar aus. So, wie iMovie ’08 wohl ursprünglich hätte aussehen sollen.

Garageband bietet nun virtuellen Musikunterricht. Eine neue und kreative Idee.

Der Spaß kostet 79€.

2. iWork ’09

Pages bekommt einen Vollbildmodus und einen Gliederungsmodus spendiert. Endlich sind auch Serienbriefe möglich.

Numbers hat vor allem im Funktionsumfang (Formeln und Grafiken) zugelegt. Außerdem lassen sich in Pages verwendete Tabellen mit dem Originaldokument verlinken (ala MS Office).

Keynote lässt sich per (kostenpflichtiger) iPhone App steuern.

iWork.com ist ein zukünftig kostenpflichtiges und abgespecktes Google Docs zur Kollaboration, allerdings um die Möglichkeit beraubt, Dokumente auch online zu bearbeiten.

Kritik: Warum wird iWork.com nicht in MobileMe integriert? Der Speicherplatz wäre ja vorhanden und die Dokumente idealerweise schon auf der iDisk.
Und jede neue “Version” von iWork, die in erster Linie dazu dient, Pages, Numers und Keynote endlich als ernstzunehmende Konkurrenz zu Microsoft Office aufzustellen, lässt sich Apple fürstlich (79€ pro Jahr) bezahlen.

3. iTunes

(Fast) alle Titel sind nun “iTunes Plus“, das heißt DRM-frei und mit 256 kb/s codiert. Dafür behalten die Plattenlabel es sich vor, aktuelle Titel auch für mehr als die gewohnten 0,99$/€ an den Mann oder die Frau zu bringen.
iPhone 3G Telefonierer lässt man nun auch per UMTS-Verbindung im Store einkaufen.

Nun zur Hardware:

Wie von vielen erwartet wurde auch das neue MacBook Pro 17″ auf “unibody”, also dem aus wenigen Teilen gefertigen Alukörper, umgestellt. Das Gerät ist gleichzeitig das erste Apple Notebook, das auf Wunsch auch ohne glossy Display (non-glare) geliefert wird. Diese Option kostet allerdings satte 45€ Aufpreis. Apropos Preis: In Deutschland sind in der Standardkonfiguration für 2499 € weder Adapterkabel für den Bildschirm noch eine Fernbedienung enthalten. Den für mich entscheidenden (siehe Erfahrungsbericht) Todesstoß verpasst Apple dem Gerät allerdings durch den fest verbauten Akku. Da hätten noch so viele “Spezialisten” auf der Bühne über platzsparende Akku-Technik referieren können: Ich verzichte zugunsten eines Wechselakkus lieber auf 5 oder 10 Minuten Laufzeit.

Und jetzt liebe Fanboys: Hackt auf mich ein. ;-)