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Artikel Tagged ‘Glossy’

Toshiba T110 Test + Linux Tipps [updated]

6. Januar 2010 3 Kommentare

Da ich im Dezember ohne MacBook Air gen München fliegen musste (warum lässt sich hier nachlesen), habe ich Ersatz beschafft.

Meine Anforderungen:

  • hohe Portabilität (10-13 Zoll)
  • geringes Gewicht (bis 1,5 kg)
  • guter Bildschirm (möglichst non-glossy, hohe Auflösung)
  • ausreichend Leistung für Eclipse und die Wiedergabe von 720p Filmen
  • und nicht zuletzt: gute Serviceoptionen

In diesem Bereich driften die Angebote weit auseinander. Auf der einen Seite gibt es den Premium-Sektor, z.B. lachte mich Lenovos X200s sehr an. Hier verzichtet man aber auf modernes Design und praktische Funktionen, wie eine Webcam, zugunsten von Business Features (Fingerabdruck Scanner, robustes Gehäuse). Leider ist aber der Preis in Deutschland happig (der Grundpreis liegt bei über 1600 Euro). Auf der andere Seite stehen Netbooks mit Atom Prozessor…

Nach einiger Recherche und dem Besuch von 3 Elektronikmärkten war der Kompromiss ein Toshiba T110. Auch wenn er nicht alle Punkte meiner Wunschliste erfüllt
- das Klavierlackgehäuse zieht Fingerabdrücke an
- das Display ist glossy
wird das Gerät zu einem sehr fairen Preis (um die 500 Euro) angeboten.

Dafür erhält man aber jede Menge Technik:

  • Intel Pentium Low Voltage (SU2700) Prozessor mit 1,3 GHz
  • 3 GB DDR3 RAM (800 MHz)
  • 250 GB Festplatte (5.400 rpm)
  • 11,6″ LED-backlit LCD Display im 16:9 Format
  • fantastische Auflösung (1366×768 Pixel)
  • GMA 4500M Grafikkarte
  • HDMI + VGA Ausgang (max. 1920×1200 Pixel)
  • guter Akku (Laufzeit unter Windows 7 etwa 6-7 Stunden, mit Ubuntu etwa 5, jeweils mit hellem Display und WLAN aktiviert)
  • WLAN 802.11b/g (leider kein n)
  • 5-in-1 Kartenleser (SD, Memory Stick (Pro), MMC, xD)
  • Windows 7 Home Premium vorinstalliert

Meine Einschätzung nach 3 Wochen: Die Tastatur ist gut, das Touchpad zu klein, aber okay. Das Display lässt sich mit maximaler Helligkeit trotz Spiegeleffekt aber ertragen.

Zurück zum Betriebssystem: Windows kann ich – egal wie gut die Benutzeroberfläche bei 7 auch gelungen ist – nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Die Installation von Ubuntu gelingt mit einigen Tricks, unterliegt aber folgenden Beschränkungen:

  • Das eingebaute Mikro wird von ALSA nicht erkannt
  • Die Stromsparfunktionen sind Linux-typisch eher mau

Und jetzt noch ein Tipp, wie man Ubuntu (samt WLAN) vom USB Stick installiert bekommt:

  1. Unter Windows aktuelles BIOS Update von Toshiba herunterladen und installieren
  2. Ubuntu 9.10 (aktuelle Version, 32-Bit) herunterladen, Windows “USB Installer” herunterladen. USB Stick dann mit dem Tool erstellen.
  3. Computer herunterfahren, Neu starten und direkt per “ESC”-Taste ins BIOS Setup wechseln. Dort WLAN deaktivieren (sonst bricht Live CD mit einem Kernel Panic ab)
  4. BIOS-Einstellungen speichern, nach dem Neustart mit der “F2″-Taste den Boot Device Selector öffnen. Hier den USB Stick auswählen.
  5. Ubuntu normal installieren und einrichten. Achtung: Es steht nur LAN zur Verfügung, also ggf. Kabel bereithalten.

Jetzt kommt der (ziemlich dreckige) WLAN Fix:

  1. Windows XP Treiber für WLAN Karte hier bei Toshiba herunterladen. Im Terminal per

    sudo apt-get install ndiswrapper-common ndisgtk

    den ndis-Wrapper sowie die GUI dazu installieren.

  2. Den vermeintlich defekten Realtek Treiber sperren: dazu per

    sudo gedit /etc/modprobe.d/blacklist.conf

    die Blacklist laden und dort folgende Zeile ergänzen:

    blacklist rtl8187se

  3. Notebook herunterfahren, beim Neustart in die BIOS-Einstellungen wechseln, WLAN dort aktivieren, speichern, neu starten
  4. Unter “Systemverwaltung > Windows WLAN Treiber” nun den heruntergeladenen Windows Treiber installieren. Ab diesem Zeitpunkt funktioniert WLAN, doch leider ohne WPA(2)-Verschlüsselung
  5. Jetzt kommt der verblüffende Trick. Folgende Befehle im Terminal ausführen:

    sudo rmmod ndiswrapper;sudo modprobe rtl8187se

    Dadurch wird der ndis-Wrapper entladen und an dessen Stelle der “defekte” Treiber geladen. Voila: Alles funktioniert.

  6. Wer zu faul ist, diesen Trick bei jedem Neustart erneut ausführen, bastelt sich ein Bash-Script und lässt es per RC bei jedem Start laden.

[UPDATE]

Um es Ubuntu zu ermöglichen, die Displayhelligkeit zu regeln, einfach folgendes durchführen:

  1. Die Datei /etc/default/grub mit Superuser-Rechten zum Bearbeiten öffnen (sudo vi /etc/default/grub)
  2. In der Zeile GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT folgendes ergänzen:
    nomodeset acpi_backlight=vendor
  3. Zu guter Letzt noch die Konfiguration anwenden per sudo update-grub
  4. Jetzt lässt sich die Monitorhelligkeit mit den Hardwaretasten steuern.

[UPDATE]

Bei Fragen oder Tipps zu Linux auf diesem Gerät einfach melden!

MacBook Pro 15″ endlich wieder non-glossy

11. August 2009 3 Kommentare

Diese gute Nachricht ist mir einen Blogeintrag wert:Bildschirmfoto 2009-08-11 um 16.16.00.png

Danke, dass ihr Apple mit eurem Kaufverhalten dazu bewegt habt, endlich wieder ein kaufbares 15 Zoll Notebook auf den Markt zu werfen. Für einen Aufpreis von 45,01 Euro wird das MBP nun (wie das große Schwestermodell) mit einem matten Display gebaut.

Zitat aus dem Apple Store:

Das 15-Zoll Mac Book Pro verfügt über einen Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung und einer Auflösung von 1440 x 900 Pixel. Wähle einen Standardbildschirm mit Hochglanzanzeige, mit dem du Grafiken, Fotos und Videos in satteren Farben und tieferen Schwarztönen ansehen kannst, oder optional einen matten Bildschirm.

Wer also auf sattere (= verfälschte) Farben steht, kann auch weiterhin ein Glossy-Modell wählen, das bei viel Außenlicht nicht zu benutzen ist.

Bildschirmfoto 2009-08-11 um 16.15.47.png

Trotzdem: Danke Apple!

Link:

[Gastartikel] Glossy for the World

13. April 2009 4 Kommentare

Sitzen oder nicht sitzen das ist hier die Frage!
Ein Gedicht eines Glossy gestraften Publizisten

“Vorgeschichte” oder “Der Tag an dem ich zum Poeten wurde”

Ein Traum von einem Ostersonntag mit strahelndem Sonnenschein und Temperaturen um die 24°C bewegten mich dazu, meine Aktivitäten – samt MacBook – nach draußen an die frische Luft zu verlagern!
Doch schon kurz nachdem ich meinen Platz an der Sonne eingenommen hatte,
erkannte ich schnell wieder welch Vorteil so ein Glossy Bildschirm doch mit sich bringt.

glossy1Endlich konnte ich mich mal wieder selbst sehen ohne in einen herkömmlichen Spiegel zu schauen oder Photo Booth zu starten (das kann ja schließlich jeder).
Nein Spaß so schlimm ist es dann auch nicht, zumindest dann nicht wenn man sich nicht ganz dumm anstellt und direkt in die Sonne setzt (wer will denn schon braun gebräunt durch den Sommer laufen).
“Ich merk schon ich bin zu viel mit dem Basti zusammen, jetzt werd ich auch schon ironisch”.

Nun ja um auf die Beweggründe zurück zu kommen die mich veranlasst hatten meine poetische Ader zum leben zu erwecken. Als ich dann nach einigen Minuten hin und her rutschen endlich einen Platz gefunden hatte der mir erlaubte – trotz meines “Glossy Displays” – an der Sonne zu sitzen und gleichzeitig an meinem MacBook zu arbeiten, war ich schon wieder soweit, dass ich dem Basti mitteilen musste wie recht er doch hatte mit der Aussage über die “Glossy Displays”. – Die ich übrigens schon seit anbeginn mit ihm teile nur ein guter Freund von uns beiden nicht, und ihm ist dieses sommerliche poetische Gedicht auch gewidmet – Da der Basti aber gerade Unterwegs war und ich immer noch großen Mitteilungsbedarf hatte, verfasste ich schnell mal eine E-Mail. Kurze Zeit später bekamm ich dann auch schon einen Anruf und die Anfrage ob ich das ganze vielleicht veröffentlichen wolle. Und tada, hier ist die E-Mail nun für alle lesbar. Viel Spaß und ein schönen restlichen Osterfeiertag!!!

Glossy for the World – Ein literarisches Welterbe

Danke Bumi,

dank Dir kann ich nicht draussen sitzen und am Notebook arbeiten, muss mich verstecken unter den Blättern eines Baumes dessen Dach mir freudigen Schatten spendet. dank Dir muss ich auf die Nacht warten, deren Dunkelheit eine Erlösung für denjenigen ist der des Glossy’s gestraft sei, die frische Luft nur geniessen zu können ohne die Nacht zu scheuen und gleicher Zeiten am Notebook zu sitzen ohne sich des Glossy’s zu schämen. dank Dir werd ich mich immer fragen “WIESO… ich will es doch nur verstehen” (King of Queens), dank Dir werd ich des Genusses der Sonne und gleichzeitigen Nutzung des mobilen Zeitalters entsagen um der Masse zu folgen, denn “Wir sind GLOSSY” und allen Zweiflern dessen Frage lauten sollte “können wir das schaffen” sag ich nur eins, halte euch an die Worte eines Mannes der sagte: “Yes we can” (B. Obama)

und um abschließend mit dem Zitat eines bekannten und angesehenem Bloggers zu sprechen:
“Die Bumis dieser Welt haben gewonnen” (S.Stiffel)

mit glossigen Grüßen
NL

PS: Muss ich sagen wenn die Sonne richtig steht, und ich das Notebook direkt in die besagt richtig stehende Sonne stell, kann ich sogar mit sehr “geringer” bis gar ganz “ohne” Bildschirmhintergrundbeleuchtung arbeiten.
Zwar wirkt das dann alles bisserl Farblos aber es geht.
Also vonwegen Glossy ist Mist.

“Es gibt keine schlechten Glossy Displays nur schlechte Aufstellorte.”

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Das ideale Notebook für die Uni

4. April 2009 10 Kommentare

Es treten an: Zwei Leichtgewichte mit Mac OS X, mit den man den Uni-Alltag besser meistern kann. In der linken Ecke: Apples MacBook Air, in der rechten Ecke: Asus “MacEee” Eee 1000H.

Smackdown

Die Regeln: Die Praxistauglichkeit beurteile ich anhand typischer Studenten-relevanter Kriterien, wobei je Kriterium maximal 5 Punkte vergeben werden.

Kriterium Eee Air

Vor der Uni

Anschaffungspreis
Keine Frage, keine Diskussion: Hier stehen etwa 340€ beim Eee PC mindestens 1700€ für den Apfel gegenüber. Neben den Computern an sich müssen beim Air noch Schutzhülle und ein Monitor-Adapter, beim MacEee eine Speichererweiterung auf 2 GB und eine neue WLAN-Karte sowie OS X angeschafft werden.
Die Endpreise: Eee 480 € – Air 1760 €
5 0
Einrichtung
Dafür entscheidet der Mac dieses Duell klar für sich: Er kommt ab Werk mit vorinstalliertem OS X Leopard. Wer in der Lage ist, seinen eigenen Namen zu tippen und ein Touchpad zu bedienen, ist in wenigen Minuten online.
Anders beim Eee: Es gibt im Netz zwar Schritt-für-Schritt Anleitungen, ein wenig technische Begabung schadet aber nicht und der Vorgang dauert mindestens eine Stunde.
0 3
Transport
Beide Kontrahenten sind klein und leicht. Auf die Waage mit den beiden: Das Air gewinnt knapp mit 1,36 kg vs 1,45 kg. Beim Volumen liegen Air und Eee zwar fast gleichauf, allerdings punktet der MacEee durch seine unschlagbare Handlichkeit. Leider ist der Eee außen in Klaverlackoptik gehalten und sehr Anfällig für Kratzer.
2 3

In der Vorlesung

Wenig Platz
Hier trumpft der Eee mit seiner geringen Breite von weniger als 27 Zentimetern auf. Nur bei diesem Modell bleibt auf dem Pult noch genug Platz für einen DIN A4 Collegeblock.
2 0
Display
Glossy Displays gehören zu den unmöglichsten “Errungenschaften” der PC-Fabrikanten. Leider hat sich auch Apple wider jeglicher Logik dazu entschieden, den unwissenden Käufer mit glänzenden Geräten zu ködern. Das MacBook Air ist zwar noch die Vorstufe zur Glasplatten-Front bei den aktuellen Unibody-Geräten, aber leider trotzdem mit dem glänzenden Display des weißen MacBooks ausgestattet.
Anders Asus: Hier leuchtet ein helles, entspiegeltes 10 Zoll Display. Nur die Auflösung von 1024×600 ist verbesserungswürdig.
3 1
Tastatur & Trackpad
Irgendwo muss Asus ja gespart haben: Die Tastatur hat fast (95%) “Normalgröße”, das Trackpad darunter ist aber eine Zumutung. Die Hardwaretasten für primäre und sekundäre Maustaste sind billig und lassen sich nur schwer drücken. Multitouch beschränkt sich unter OS X auf vertikales Scrollen mit zwei Fingern. Das Air hat eine normalgroße Tastatur und ein – in meinen Augen – perfektes Touchpad mit Gestensteuerung (wie beim iPhone).
0 3
Design, Haptik und Neidfaktor
Das Urteil fällt eindeutig aus: Hier kommt keiner an Cupertino ran. Die geschwungene Form, die das Air noch dünner erscheinen lässt ist sexy.
0 3
Rechenleistung
Eines vorab: Beide Notebooks reichen aus, um – ohne je an die Leistungsgrenzen zu stoßen – im Internet zu surfen, eMails zu schreiben und natürlich für die bekannten Officeanwendungen. Beide sind für aktuelle (3D) Spiele gleichermaßen ungeeignet. Anseine Grenzen stößt der Eee aber beispielsweise bei der Wiedergabe von High Definition Videos aus MKV Containern.
Die Geekbench Scores: Eee 751 – Air 2241.
1 2
Akkulaufzeit
Wer nicht mehr als zwei Vorlesungen am Tag hat, kann bei beiden Geräten das Netzteil zu Hause lassen. Sie halten unter Unibedingungen (WLAN aktiviert, Display hell, mehrere Programme in Benutzung) mehr als 2x 90 Minuten durch. Der MacEee macht nach 3:45, das Air nach 4:10 Stunden schlapp. Dafür ist ärgerlicher weise der Akku bei letzterem nicht wechselbar, sondern fest im Gehäuse verbaut.
3 2
fazit1

Mein Fazit: Beide Geräte sind gut für Studenten geeignet. Letztendlich hängt die Entscheidung davon ab, wie viel Geld zur Verfügung steht und ob einem die Vorteile des Apple Originals einen so hohen Aufpreis wert sind.

[CeBIT] MacEee Touch

6. März 2009 3 Kommentare

Warum der Traum (Asus Eee T91 / T101H) ausgeträumt ist:

DSC_0153.jpg DSC_0152.jpg

Ohne Worte.

Apples Verkaufszahlen brechen ein [UPDATED]

20. Januar 2009 7 Kommentare

Wie bei Onkel Heise berichtet, sind bei Apple im vierten Quartal 2008 die Verkaufszahlen um 23% gegenüber dem Vorquartal geschrumpft.

glossyair.jpgJa, man könnte es als Ursache jetzt den Bildungssektor oder die Finanzkrise anführen. Meiner Meinung nach liegt es aber überwiegend an der aktuellen Produktpalette:

  1. Der prinzipiell interessante Mac Mini kommt mit veralteter Hardware daher und ist schlicht zu teuer.
  2. Die gut ausgestatteten Mac Pros kosten etwa 400% mehr als die gleiche Hardware in anderem Gehäuse (PC).
  3. Alle tragbaren (unter 17 Zoll) Computer werden nur noch mit Spiegeln statt Displays geliefert.
  4. Fest verbaute Akkus kann Apple nur an Neukunden ohne Erfahrung mit Apple Akkus verkaufen.
    [UPDATE]
  5. Auch das neue – unverschämt teure – Cinema Display taugt eher als Schminkspiegel denn zum Arbeiten.
  6. Für Geräte im Netbook-Segment sieht Apple keine Chance, Verkauspreise von 1000€+x durchzusetzen, weshalb der Markt nicht angepeilt wird.
    [/UPDATE]

Oder kümmert sich ein Fanboy gar nicht um solche Kleinigkeiten und es liegt letztendlich doch an der Finanzkrise?

Was meint ihr dazu?

[UPDATE 2]

Die Überschrift mag tatsächlich etwas zu reisserisch formuliert sein: Bei iPods und iPhones konnte Apple Rekordgewinne verbuchen.

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