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Eee 1000H mit Mac OS X 10.5.6 (iDeneb 1.4)

25. März 2009 44 Kommentare

Ich hatte ja bereits einen Weg beschrieben, wie man das leider nicht völlig kompatible iPC auf dem kleinen Eee 1000H installiert bekommt.
Vor einiger Zeit ist endlich die neue Version der (bei Eee Usern) legendären iDeneb “Distribution” erschienen: iDeneb 1.4

Picture 1.png

Nach einem zweiwöchigen Testlauf kann ich bestätigen: Alles bleibt gut! Vieles wird besser:

  • OS Version 10.5.6 (dadurch problemlose Unterstützung von iLife 09, iWork 09, Safari 4 Beta)
  • bessere Tastenunterstützung (Power-, Stromspar und Helligkeitstasten) dank DSDT Fix

Eine gute (englischsprachige) Schritt für Schritt Anleitung bietet – wie üblich – Niklaus in seinem Blog. Bei Bedarf kann ich den Text, der überwiegend mit dem iDeneb 1.3 Tutorial aus dem IPIS-Wiki übereinstimmt, auch auf Deutsch bereit stellen. Wer ein bisschen mitdenkt und keinen Schritt auslässt, hat hier flott einen netten Hackintosh.

Wichtig für User mit deutscher bzw. anderer europäischer Tastaturbelegung: Ich habe einen Fix für die Tasten “<” und “^” gefunden: Niklaus beschreibt hier die Methode (Tausch der PS2 Controller Kernel Extension) inklusive Download.

Picasa für Mac OS X (beta)

19. Januar 2009 Keine Kommentare

PicasaLogo.jpgPicasa kenne ich aus alten Windows-Tagen. Und schon damals beeindruckte das Programm mit einer schier unfassbaren Geschwindigkeit. Auf einem alten W2k-Notebook, das beinahe bei Notepad.exe ins Schnaufen kam, fand Picasa binnen Minuten alle Bilder auf der Festplatte und präsentierte auch Thumbnails schneller als der Windows Explorer.

In den letzten Monaten ist zum einen umzugs- zum anderen studienbedingt leider wenig Zeit für die DSLR-Fotografie übrig geblieben. Trotzdem muss ein Programm die tausenden alten Bilder verwalten.

Folgende habe ich mir angesehen:

  • Apple iPhoto
    Positiv: günstig, gute Integration in iTunes, iWork, ecto, etc.
    Negativ: bei vielen Bildern langsam, intransparente Ablage der Dateien
  • Apple Aperture
    Positiv: gute OS X Integration, perfekte RAW-Unterstützung
    Negativ: recht teuer, langsam
  • Adobe Lightroom
    Positiv: Cross-Plattform
    Negativ: Flash-mäßige Oberfläche, noch langsamer als Aperture

Und nun: Picasa.

Erster Eindruck: Die Oberfläche ist nicht typisch für Mac-Anwendungen.
Zweiter Eindruck: Die Oberfläche erfüllt ihren Zweck dennoch vorbildlich und Google ist es gelungen, die von Windows gewohnte Geschwindigkeit mit zu portieren!

Picasa tastet meine Ordnerstruktur nicht an, importiert neue Fotos bequem in diese bestehende Struktur, bietet bequemen Export. Die Software startet auch auf meinem MacEee mit großer Bibliothek in unter 2 Sekunden, bearbeitet RAW-Fotos problemlos und genauso schnell wie JPEGs. Gesichtserkennung und Geotagging funktionieren über das Webinterface, sobald man die Fotos synchronisiert hat.

Schick wäre sicherlich, die letzt genannten Funktionen auch offline (ala iPhoto 09) nutzen zu können. Denn ich habe nicht vor, alle Bilder der “Datenkrake” Google anzuvertrauen.

Meine Empfehlung: Dieses Programm sollte jeder Hobbyfotograf zumindest antesten!

Link: Picasa Download

Kurze Manöverkritik zur Keynote

6. Januar 2009 Keine Kommentare

keynote.jpg

Worauf ich mich am meisten gefreut hab, wurde leider nicht erwähnt: Details zu Snow Leopard (OS X 10.6).

Zuerst die Software. Ich erwähne allerdings nur die Punkte, die ich nicht für sinnnfreies Gedöns (neue Vorlagen, Animationen und ähnlichen Schnickschnack) halte:

1. iLife ’09

iPhoto hat die marktüblichen (Picasa) Funktionen: Gesichtserkennung und Geotagging nachgereicht bekommen.

iMovie sieht überarbeitet und endlich nutzbar aus. So, wie iMovie ’08 wohl ursprünglich hätte aussehen sollen.

Garageband bietet nun virtuellen Musikunterricht. Eine neue und kreative Idee.

Der Spaß kostet 79€.

2. iWork ’09

Pages bekommt einen Vollbildmodus und einen Gliederungsmodus spendiert. Endlich sind auch Serienbriefe möglich.

Numbers hat vor allem im Funktionsumfang (Formeln und Grafiken) zugelegt. Außerdem lassen sich in Pages verwendete Tabellen mit dem Originaldokument verlinken (ala MS Office).

Keynote lässt sich per (kostenpflichtiger) iPhone App steuern.

iWork.com ist ein zukünftig kostenpflichtiges und abgespecktes Google Docs zur Kollaboration, allerdings um die Möglichkeit beraubt, Dokumente auch online zu bearbeiten.

Kritik: Warum wird iWork.com nicht in MobileMe integriert? Der Speicherplatz wäre ja vorhanden und die Dokumente idealerweise schon auf der iDisk.
Und jede neue “Version” von iWork, die in erster Linie dazu dient, Pages, Numers und Keynote endlich als ernstzunehmende Konkurrenz zu Microsoft Office aufzustellen, lässt sich Apple fürstlich (79€ pro Jahr) bezahlen.

3. iTunes

(Fast) alle Titel sind nun “iTunes Plus“, das heißt DRM-frei und mit 256 kb/s codiert. Dafür behalten die Plattenlabel es sich vor, aktuelle Titel auch für mehr als die gewohnten 0,99$/€ an den Mann oder die Frau zu bringen.
iPhone 3G Telefonierer lässt man nun auch per UMTS-Verbindung im Store einkaufen.

Nun zur Hardware:

Wie von vielen erwartet wurde auch das neue MacBook Pro 17″ auf “unibody”, also dem aus wenigen Teilen gefertigen Alukörper, umgestellt. Das Gerät ist gleichzeitig das erste Apple Notebook, das auf Wunsch auch ohne glossy Display (non-glare) geliefert wird. Diese Option kostet allerdings satte 45€ Aufpreis. Apropos Preis: In Deutschland sind in der Standardkonfiguration für 2499 € weder Adapterkabel für den Bildschirm noch eine Fernbedienung enthalten. Den für mich entscheidenden (siehe Erfahrungsbericht) Todesstoß verpasst Apple dem Gerät allerdings durch den fest verbauten Akku. Da hätten noch so viele “Spezialisten” auf der Bühne über platzsparende Akku-Technik referieren können: Ich verzichte zugunsten eines Wechselakkus lieber auf 5 oder 10 Minuten Laufzeit.

Und jetzt liebe Fanboys: Hackt auf mich ein. ;-)