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Zeitung zum Hören – myAudioNews

28. August 2009 6 Kommentare

zeitungen.jpgViele Leser werden das Problem kennen: Natürlich würde man sich gerne auf dem Weg in die Arbeit oder Universität auf dem Laufenden halten, doch wie?

Ganz altmodisch mit riesiger Zeitung in der Hand?
Oder modern mit iPhone auf den Mobilportalen der Zeitungen – sofern Netzabdeckung gegeben ist?
Und Autofahrern ergeht es noch schlechter: sie sind auf die unlustigen Radiomoderatoren der Frühsendungen und deren Nachrichtenauswahl angewiesen.

myAudioNews.de

könnte hier der Lückenfüller werden und ich habe den Dienst für euch einige Tage getestet.

Als Quelle dienen drei hochqualitative Zeitungen (Süddeutsche, Handelsblatt und Frankfurter Allgemeine), deren Artikel von professionellen Sprechern vorgelesen werden. Als zahlender Abonnent darf man sich sein eigenes Programm zusammen stellen, indem man

  • Rubriken.pngRubriken (u.a. Politik, Wirtschaft, Sport) als “Soll”, “Kann” oder “Nein” markiert
  • Zeitungen ausschließt oder priorisiert
  • wählt, ob man lieber mehr Kurznachrichten oder stattdessen weniger, aber längere Artikel hört
  • redundante Artikel (aus mehreren Quellen zu einem Thema) ausschließt oder zulässt

Worüber man sich beim Anbieter noch Gedanken gemacht hat, ist die Verbreitung der Inhalte, denn die MP3-Dateien lassen sich nicht über den eigenen Benutzer-Account direkt herunterladen, sondern man kann auch wahlweise

  • eine tägliche eMail mit direkten Links zum Download bekommen
  • die persönliche Auswahl als Podcast für iTunes abonnieren (Sync mit iPod, iPhone)
  • über eine Festnetznummer abhören
  • per spezielle Software direkt auf den Blackberry und Windows Mobile Geräte laden

Die Inhalte stehen morgendlich ab 5 Uhr zur Verfügung!

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Was kostet der Spaß?

Single Medium: 9,90 € / Monat
= 20 Minuten Zeitung je Tag aus einer Zeitung nach Wahl.

Pressespiegel: 14,90 € / Monat
= 30 Minuten Zeitung je Tag aus allen drei Zeitungen.

Beide Angebote sind monatlich kündbar, auch bereits entrichtete Gebühren werden zurückerstattet.

Fazit

Leider nicht ganz günstig könnte myAudioNews dennoch eine interessante Option für Geschäftsleute werden, denn bequemer geht es nicht, sich während der Fahrt ins Büro über aktuelle Themen zu informieren. Auch als Ergänzung zu den Webportalen perfekt!
Was mir noch fehlt: zeitgemäßes Homepagedesign und eine native Anwendung für iPhone und iPod touch!

myAudioNews.png

Links

Picasa für Mac OS X (beta)

19. Januar 2009 Keine Kommentare

PicasaLogo.jpgPicasa kenne ich aus alten Windows-Tagen. Und schon damals beeindruckte das Programm mit einer schier unfassbaren Geschwindigkeit. Auf einem alten W2k-Notebook, das beinahe bei Notepad.exe ins Schnaufen kam, fand Picasa binnen Minuten alle Bilder auf der Festplatte und präsentierte auch Thumbnails schneller als der Windows Explorer.

In den letzten Monaten ist zum einen umzugs- zum anderen studienbedingt leider wenig Zeit für die DSLR-Fotografie übrig geblieben. Trotzdem muss ein Programm die tausenden alten Bilder verwalten.

Folgende habe ich mir angesehen:

  • Apple iPhoto
    Positiv: günstig, gute Integration in iTunes, iWork, ecto, etc.
    Negativ: bei vielen Bildern langsam, intransparente Ablage der Dateien
  • Apple Aperture
    Positiv: gute OS X Integration, perfekte RAW-Unterstützung
    Negativ: recht teuer, langsam
  • Adobe Lightroom
    Positiv: Cross-Plattform
    Negativ: Flash-mäßige Oberfläche, noch langsamer als Aperture

Und nun: Picasa.

Erster Eindruck: Die Oberfläche ist nicht typisch für Mac-Anwendungen.
Zweiter Eindruck: Die Oberfläche erfüllt ihren Zweck dennoch vorbildlich und Google ist es gelungen, die von Windows gewohnte Geschwindigkeit mit zu portieren!

Picasa tastet meine Ordnerstruktur nicht an, importiert neue Fotos bequem in diese bestehende Struktur, bietet bequemen Export. Die Software startet auch auf meinem MacEee mit großer Bibliothek in unter 2 Sekunden, bearbeitet RAW-Fotos problemlos und genauso schnell wie JPEGs. Gesichtserkennung und Geotagging funktionieren über das Webinterface, sobald man die Fotos synchronisiert hat.

Schick wäre sicherlich, die letzt genannten Funktionen auch offline (ala iPhoto 09) nutzen zu können. Denn ich habe nicht vor, alle Bilder der “Datenkrake” Google anzuvertrauen.

Meine Empfehlung: Dieses Programm sollte jeder Hobbyfotograf zumindest antesten!

Link: Picasa Download

Kurze Manöverkritik zur Keynote

6. Januar 2009 Keine Kommentare

keynote.jpg

Worauf ich mich am meisten gefreut hab, wurde leider nicht erwähnt: Details zu Snow Leopard (OS X 10.6).

Zuerst die Software. Ich erwähne allerdings nur die Punkte, die ich nicht für sinnnfreies Gedöns (neue Vorlagen, Animationen und ähnlichen Schnickschnack) halte:

1. iLife ’09

iPhoto hat die marktüblichen (Picasa) Funktionen: Gesichtserkennung und Geotagging nachgereicht bekommen.

iMovie sieht überarbeitet und endlich nutzbar aus. So, wie iMovie ’08 wohl ursprünglich hätte aussehen sollen.

Garageband bietet nun virtuellen Musikunterricht. Eine neue und kreative Idee.

Der Spaß kostet 79€.

2. iWork ’09

Pages bekommt einen Vollbildmodus und einen Gliederungsmodus spendiert. Endlich sind auch Serienbriefe möglich.

Numbers hat vor allem im Funktionsumfang (Formeln und Grafiken) zugelegt. Außerdem lassen sich in Pages verwendete Tabellen mit dem Originaldokument verlinken (ala MS Office).

Keynote lässt sich per (kostenpflichtiger) iPhone App steuern.

iWork.com ist ein zukünftig kostenpflichtiges und abgespecktes Google Docs zur Kollaboration, allerdings um die Möglichkeit beraubt, Dokumente auch online zu bearbeiten.

Kritik: Warum wird iWork.com nicht in MobileMe integriert? Der Speicherplatz wäre ja vorhanden und die Dokumente idealerweise schon auf der iDisk.
Und jede neue “Version” von iWork, die in erster Linie dazu dient, Pages, Numers und Keynote endlich als ernstzunehmende Konkurrenz zu Microsoft Office aufzustellen, lässt sich Apple fürstlich (79€ pro Jahr) bezahlen.

3. iTunes

(Fast) alle Titel sind nun “iTunes Plus“, das heißt DRM-frei und mit 256 kb/s codiert. Dafür behalten die Plattenlabel es sich vor, aktuelle Titel auch für mehr als die gewohnten 0,99$/€ an den Mann oder die Frau zu bringen.
iPhone 3G Telefonierer lässt man nun auch per UMTS-Verbindung im Store einkaufen.

Nun zur Hardware:

Wie von vielen erwartet wurde auch das neue MacBook Pro 17″ auf “unibody”, also dem aus wenigen Teilen gefertigen Alukörper, umgestellt. Das Gerät ist gleichzeitig das erste Apple Notebook, das auf Wunsch auch ohne glossy Display (non-glare) geliefert wird. Diese Option kostet allerdings satte 45€ Aufpreis. Apropos Preis: In Deutschland sind in der Standardkonfiguration für 2499 € weder Adapterkabel für den Bildschirm noch eine Fernbedienung enthalten. Den für mich entscheidenden (siehe Erfahrungsbericht) Todesstoß verpasst Apple dem Gerät allerdings durch den fest verbauten Akku. Da hätten noch so viele “Spezialisten” auf der Bühne über platzsparende Akku-Technik referieren können: Ich verzichte zugunsten eines Wechselakkus lieber auf 5 oder 10 Minuten Laufzeit.

Und jetzt liebe Fanboys: Hackt auf mich ein. ;-)