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Artikel Tagged ‘Kostenlos’

Kostenloses Blackberry Playbook für Entwickler

13. Januar 2011 1 Kommentar

Die Aktion ist nicht neu, da sich aber gestern die Bedingungen gelockert haben, weise ich euch trotzdem darauf hin:

RIM, der Blackberry-Hersteller, verschenkt an alle Entwickler, die bis zum 15. März 2011 (zuvor 1. Februar) eine App für das bald erscheinende Playbook einreichen, ein ebensolches Gerät. Wer mit “Playbook” nichts anfangen kann, dem helfe ich mit einer Video-Review von der CES 2011 auf die Sprünge:

Die technischen Daten sind recht knackig (Dual-Core 1 GHz CPU, 1 GB RAM, FullHD-Playback, 2 HD Kameras, 7″ Display mit 1024×600 Pixel Auflösung) und das Betriebssystem erinnert an das auf Multitasking getrimmte Palms WebOS. Eine interessante Kombination.

Warum RIM das macht? Mobile Plattformen definieren sich aktuell über die Anzahl und Qualität der im Marktplatz verfügbaren Anwendungen. Ein Gerät ohne nennenswerte Apps wird nicht gekauft, für ein Gerät ohne ausreichend Nutzer entwickelt niemand. Um diesem Henne-Ei-Problem zu entkommen, lockt der Hersteller hier schon vor Marktstart Entwickler ins eigene Lager.

Welche Voraussetzungen müsst ihr und eure App erfüllen?

  • je Entwickler gibt es nur ein Playbook – unabhängig davon, wie viele Apps eingereicht werden
  • die Anwendung – und alle ggf. nötigen Korrekturen – müssen bis 15. März 2011 im App World Vendor Portal eingereicht sein
  • eure App muss in irgendeiner Form auch für andere nützlich sein und muss über mehr als eine Funktion (Beispiel: ein Bild anzeigen) verfügen
  • Programmierkenntnisse in Flex/Actionscript (AIR SDK) oder Webtechnologien (WebWorks SDK) sind von Vorteil
  • ein Windows PC oder Mac ist momentan noch unabdingbar

Details zu den Aktionsbedingungen und Bedingungen des Marktplatzes.

Wie funktioniert das grob?

  1. Tools runterladen (Achtung: der Flash Builder ist kostenpflichtig, kostenlose 30 Tage (FB 4) bzw 60 Tage (FB 4.5) Demoversion erhältlich)
  2. Einführung lesen (Windows / Mac) und ggf. Webcasts anschauen
  3. eigene App entwickeln
  4. beim Vendor Portal registrieren
  5. zum Notar gehen und Identität bestätigen lassen (hat mich 12,50€ gekostet und etwa 10 Minuten gedauert)
  6. App einreichen und warten
  7. über kostenloses Playbook freuen (Achtung: ggf. fallen Einfuhrabgaben – also Einfuhrumsatzsteuer und evtl. Zoll – an)

Ein guter Startpunkt ist diese Infoseite.

Meine Erfahrungen

Ich habe nach Weihnachten angefangen, mich intensiver mit Tablet OS zu beschäftigen und bin jetzt mit der dritten ActionScript-App fertig. Sagen wir es so: es gibt schlimmeres. Die Doku ist zwar noch nicht vollständig, einige qnx-Elemente verhalten sich noch nicht so, wie man das erwartet, aber im Forum findet man oft schnell eine Lösung oder bekommt einen Tipp.

Meinen justdict.com Client habe ich am 8. Januar eingereicht, seit dem 11. ist er “under review”.

Jetzt stürze ich mich noch auf das neue WebWorks SDK, womit ich hoffe, meine webOS Apps (z.B. myGeoTools) bequem portieren zu können. Die Anwendungen werde ich aber dann hier nochmal gesondert vorstellen.

Was sagt ihr zur Aktion? Interessant? Seid ihr dabei?

Grooveshark – Spotify for the rest of us

15. November 2010 Keine Kommentare

Während wir Deutschen weiterhin auf die (Proxy-freie und legale) Nutzung Spotify warten dürfen, habe ich mich in ein ähnliches Angebot verguckt: Grooveshark.

Flash Startseite Flash Playback HTML 5 Preview

Die US-amerikanische Firma bietet quasi die gleiche Funktionalität nur ohne den ganzen “Mist” aussenrum. Grooveshark ist:

  • kostenlos
  • ohne Anmeldung sofort nutzbar
  • IP-Sperren-frei (keine Sperre für Deutschland)

Ja, ihr habt richtig gelesen! Einfach www.grooveshark.com öffnen, nach einem Track suchen und dann wahlweise automatisch ähnliche Songs hinzufügen lassen (“Radio”) oder die Lieblingssongs selbst aus dem Katalog heraussuchen. Man kann alle Vorschläge mit den bekannten Funktionen als gut oder schlecht (Titel wird sofort übersprungen) markieren. Angemeldete Nutzer können Songs auch favorisieren und die angelegten Playlisten dauerhaft speichern.

Für faire 3$ im Monat wird man VIP-Mitglied. Dafür erhält man zum Beispiel:

  • native mobile Clients für iPhone (Cydia), Android, webOS und Blackberry
  • den Grooveshark Desktop (Adobe Air)
  • last.fm Scrobbling
  • und (Highlight): man kann die HTML5 Preview der Seite schon jetzt nutzen

Zu schön um wahr zu sein? Entgegen anderslautender Diskussionen im deutschen Raum scheint die Seite legal zu sein – siehe Wikipedia (EN).

Deshalb mein Tipp: einfach testen! (Und dann hier bedanken, falls es euch gefällt ;) )

JustDict – das neue “instant” Wörterbuch

14. November 2010 5 Kommentare

Die Idee entsprang aus einer Notsituation: für HP/Palm webOS gibt es bis zum heutigen Tag kein einziges offline Wörterbuch! Das hängt wohl mit der Faulheit der Entwickler zusammen, die Wörterbucher nachträglich – also erst nach der Installation – auf die Palm Geräte zu schieben. “Mitliefern” wie bei Apples iOS oder Android ist (leider) nicht möglich.

Also machte ich mich auf die Suche nach freien (Open Source, Creative Commons, etc.) Wörterbüchern. Fazit: es gibt nur eine “ordentliche” Quelle für diese Daten: StarDict und daran angelehnte Projekte. Hier findet man haufenweise GPL-lizenzierte und Public Domain Datenbanken, die man für eigene Projekte verwenden kann. Sofern man die Daten denn aufgearbeitet bekommt… Denn für den produktiven Einsatz im Web und auf mobilen Endgeräten ist eine relationale Datenbank besser geeignet als das DICT Format (RFC2229). Meine ersten “Erfolge” habe ich per Twitter dokumentiert:

Nach etlichen Stunden war dann endlich ein funktionaler – und halbwegs performanter (< 10 Minuten / Wörterbuch) – Konverter geschrieben. Am nächsten Schritt arbeite ich gerade: der nachträglichen, schrittweisen Übertragung der komprimierten Daten ans Telefon.

Bis dahin sind schon zwei “Nebenprodukte” entstanden.

Zum einen die Webseite justdict.com, die dank “Instant”-Funktion wie Google die Suchergebnisse sofort anzeigt:

Zum anderen ein erster webOS Client “JustDict Free”, der ohne offline Datenbank auskommen muss, als kostenloser Download im Palm App Catalog.

Screencast:

Und nun zu euch: Kritik? Feedback? Ideen?

Links:

Günstige Telefonkonferenzen

22. Oktober 2010 2 Kommentare

Telefonkonferenzen sparen Zeit und Geld – das ist nicht neu. Wie man beim Einsatz dieser Technologie allerdings nochmal sparen kann, steht hier.

Worum geht es prinzipiell? Mehrere Teilnehmer wählen sich – in der Regel selbstständig – ins Konferenzsystem ein und können durch die Eingabe einer zuvor bekannt gegebenen PIN in das Gespräch einklinken. Während mit ISDN oder GSM Mobiltelefonen in der Regel maximal Dreiergespräche möglich sind, wird häufig auf kommerzielle Anbieter zurück gegriffen.

Zu den großen Vorteilen von Konferenzschaltungen gehören

  • Produktivitätssteigerungen
  • sparsamer Umgang mit Ressourcen
    • Reisekosten
    • Umweltaspekt
  • Entlastung der Mitarbeiter
  • schnellere Entscheidungsprozesse

Neben den bekannten und bekanntermaßen teuren Diensten (u.a. von der Telekom und Genesys) gibt es auch Anbieter, die diesen Service deutlich günstiger anbieten können.

Neben reinen Onlinediensten (z.B. Skype) gibt es auch PowWowNow. Konferenzen mit Teilnehmern aus Deutschland erhält man hier quasi kostenlos. Lediglich die Telefongebühren (9c / Minute aus dem Festnetz) fallen an.

Wer auf Profi-Funktionen (z.B. andere / internationale Einwahlnummern oder Gesprächsaufzeichnung) nicht verzichten kann, sollte sich unbedingt den „Premium Zugang“ ansehen.

Wie funktioniert das?

  1. Einfach auf www.pownowwow.de surfen
  2. Im Reiter „Offener Zugang“ eMail-Adresse eingeben
  3. Die erstelle PIN zusammen mit Terminvorgabe per eMail / IM / etc. an alle Teilnehmer weiterleiten.
  4. Alle Teilnehmer rufen die Telefonnummer (01803 001 179) an
  5. Dort den PIN (aus Schritt 3) über die Telefontastatur eingeben & konferenzen!

Und nun die obligatorische Frage an meine Leser: wie handhabt ihr das Thema Telefonkonferenz im Büro oder privat?

Links

Nativer Evernote Client für Linux: Nevernote

18. Oktober 2010 3 Kommentare

Dass es sich bei Evernote um ein großartiges Projekt handelt, stellt in der Netzwelt wohl kaum jemand in Frage. Wer täglich mit vielen Informationen hantieren muss – und das vielleicht noch an den verschiedensten Orten – weiß die ausgeklügelten Features zu schätzen. Neulingen empfehle ich dieses Intro-Video (EN).

Evernote ist nativ für folgende Plattformen verfügbar:

  • Mac
  • iOS (iPhone, iPod Touch, iPad)
  • Android
  • Blackberry
  • webOS (Palm Pre & Pixi)
  • und sogar: Windows und Windows Mobile

Was hier ganz klar fehlt ist Linux! Wer sich bisher mit Lösungen wie Wine oder der Installation in einer virtuellen Maschine zufrieden geben musste, sollte sich jetzt Nevernote ansehen.

Der “clone of Evernote designed to run on Linux” (mittlerweile in Version 0.92.x) kann sogar mit einigen Features aufwarten, die dem Originalclient fehlen, zum Beispiel:

  • Verschlüsselung der lokalen Datenbank
  • benutzerdefinierte Shortcuts
  • PDF Anzeige: inline oder als Icon
  • automatisches Importieren ganzer Ordner in Evernote
  • diverse zusätzliche Bearbeitungsmöglichkeiten: Hintergrundfarben, Titelzeilen, Highlighting etc.

Und so siehts dann aus (Screenshots):

BTW: Der Client ist in Java geschrieben und somit theoretisch auch unter OS X und Windows lauffähig (Installer für beide Plattformen werden bereit gestellt).
Trotz zweier Hauptnachteile (Suche erst nach Online Sync verfügbar und zeitweiligen Fehlern, die ich auf die Evernote API zurück führe) mein Tipp: einfach mal testen!

Links:

Geocaching Apps für Android

24. Oktober 2009 5 Kommentare

[Update: Neuer Artikel vom 24. Oktober 2010 mit c:Geo und Columbus]

Eines vorab: Geocaching auf Android Mobiltelefonen ist nicht ganz so bequem wie vom iPhone gewohnt. Das liegt vornehmlich daran, dass es (noch) keine offizielle Anwendung von Groundspeak, der Firma hinter Geocaching.com gibt.

Die hohe Genauigkeit der AGPS-Sensoren macht aber selbst das G1 zum interessanten Geocaching-Utensil, weshalb ich hier kurz zwei kostenlose Apps vorstellen möchte.

Cache ‘n’ Go

Cache ‘n’ Go ist kostenlos im Android Market erhältlich. Über den eingebauten Browser wird die Geocaching.com Seite mit Umkreissuche gestartet. Die gefundenen Treffer lassen sich relativ bequem in den integrierten Speicher importieren. Kartenansicht und Kompass werden auf einer Seite dargestellt. Leider lässt sich die Kartenansicht nicht auf “Straßenkarte” umstellen und auch nicht deaktivieren (um beispielsweise Datenvolumen zu sparen).

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Geobeagle

Geobeagle ist Open Source und steht unter Apache 2.0 Lizenz. Wer Caches in der Nähe sucht, öffnet den normalen Android Browser, besucht Geocaching.com, wählt einen Cache aus und klickt dort auf den “Google Maps” Button. Im “Aktion durchführen mit” Menü wählt man GeoBeagle und schon kann es losgehen. Alternativ lassen sich die Wegpunkte auch vorab am Computer herunterladen (z.B. im LOC- oder für Premiummitglieder auch GPX-Format) und am Handy dann importieren. Die Kompassdarstellung ist zwar schlicht, zeigt aber alle notwendigen Informationen an. Bei Google Maps lässt sich zwischen Satelliten- und Kartendarstellung wählen.

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[iPhone] Skype App + Jailbreak FIX [updated]

31. März 2009 2 Kommentare

Die gestrige Ankündigung hat die Herzen vieler Skype-Fans höher schlagen lassen. Heute ist es soweit: Die native Skype App fürs iPhone ist da! Frei von Werbung und nervigen Statusnachrichten (ala Fring):

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Nach kurzer Testphase mein Urteil: Der Wurf ist gelungen! Die Anwendung ist flüssig und iPhone-like. Weder die Sprachqualität noch sonstige Features müssen einen Vergleich mit anderen Chat- oder VoIP Programmen fürchten. Einziger Nachteil: Das ganze funktioniert nur über WLAN, nicht jedoch im UMTS-Netz. Das ist gerade für Nutzer mit Daten-Flatrate ärgerlich.

Skype gibt es ab sofort kostenlos im offiziellen App Store.

[UPDATE 1, 2 + 3]

fscklog berichtet von Abstürzen bei gejailbreakten iPhones. Ich konnte das bei mir (v 2.2.1 jailbreaked iPhone 2G) nicht reproduzieren. Es wäre natürlich spannend zu wissen, in welcher Situation Skype abschmiert…

Der Verursacher: Schuld ist das Framework “Mobile Substrate”, das u.a. in Winterboard, Cyntact und Clippy zum Einsatz kommt.

Die Lösung: Saurik verdanken wir eine neue Version, in der das Problem zwar nicht gelöst wurde, aber elegant umgangen wird (alle Funktionen werden für die Skype App deaktiviert). Dazu einfach mit Cydia auf Version 0.9.2803-1 (oder aktueller) updaten.

[/UPDATE]

[Webdev] Kostenlose IP Geolocation DB

27. März 2009 Keine Kommentare

Wer seinem Nutzer personalisierte Inhalte oder zielgerichtete Werbung auf der Webseite präsentieren möchte, kommt in der Regel an einem IP Geolocation Dienst nicht vorbei.

Ein großer Anbieter wie IP2Location verlangt für eine Datenbank, die das Land, den Provider, die Stadt (inkl. PLZ, Telefonvorwahl, GPS-Koordinaten) sowie die Zeitzone für (fast) jede IP-Adresse ausspucken kann 800 US$ je Server.
Andere kommerzielle Anbieter (teilweise mit beschränkten kostenlosen Zugängen) sind: MaxMind, Quova oder Digital Element (englisch). Eine gänzlich kostenlose API – allerdings nur auf Länderebene – bietet: Hostip.info.

globeip.jpg

Unabhängig von der rechtlichen Situation (Datenschutz & Co) würde ich die IP-Adressen meiner Besucher äußerst ungern an irgendeine API übergeben. Marcs Blog schafft Abhilfe: Hier erhält man eine monatlich aktualisierte SQL-Datenbank für den eigenen Server zum Download (ca. 10 MB), die sich recht bequem einsetzen lässt:

Beispiel: 84.152.217.167 (T-Online DSL)

Dann eine SQL-Abfrage:

SELECT * FROM `ip_group_city` where `ip_start` <= ((INET_ATON('84.152.217.167'))/256) ORDER BY ip_start DESC LIMIT 1

Als Ergebnis erhält mal folgende Daten zurück:

ip_start | country_code | region_code | city | zipcode | latitude | longitude

Fazit: Eine schicke Angelegenheit, die jeder Webmaster durchaus testen sollte!