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Artikel Tagged ‘MobileMe’

Apple TV mit nitoTV im Test

22. Dezember 2008 2 Kommentare

appletv-1.jpg Gestern sind nicht nur meine Eltern aus München angekommen, sondern auch mein lang erwarteter Apple TV. Ja, so kurz vor Weihnachten arbeitet Hermes auch Sonntags. In jedem Fall sehr begrüßenswert.

Die Verpackung war für Apple Verhältnisse riesig. Passt nicht zur üblichen Linie. Der Inhalt ist schnuckelig anzuschauen und fühlt sich wertig an.

Nun ein wenig zum Gerät an sich: Strom, HDMI und TosLink Audio einstöpseln, einschalten mit der Apple Remote, läuft! Per 802.11n oder Ethernet hat sich der ATV sofort im Netzwerk als AirTunes Empfänger publiziert. Mit wenigen Tastendrücken war ein Mac gekoppelt und iTunes hat sofort begonnen, gigabyteweise Daten (Musik) zu schaufeln.

Bei genau diesem Transfer zeigt sich schon die erste Schwäche der Original-Software: Man ist auf 40 bzw. 160 GB Speicherkapazität beschränkt (USB-Laufwerke oder Netzwerkfreigaben werden nicht unterstützt) und kann ausschließlich Filme und Serien sehen, die in der iTunes Bibliothek gelistet sind. Also stehen an Formaten nur Quicktime mov, h263 und h264 (HD bis 720p) zur Verfügung.

Da mir auch 160 GB nicht für meine Mediensammlung ausreichen, habe ich mich für die 40 GB Version und eine Modifikation der Software entschieden. Die interne Platte nutze ich für Musik. Bilder kommen via MobileMe auf den LCD. Eine Erweiterung namens nitoTV erlaubt es jetzt, USB-Speichermedien zu mounten, von Netzwerkfreigaben abzuspielen, Videos in anderen Formaten (u.a. DivX, XViD, MKV) anzuzeigen und installiert auf Wunsch auch zusätzliche Anwendungen wie den Webbrowser “Couch Surfer”. Hier ein paar Aufnahmen:

appletv-3.jpg appletv-4.jpg appletv-2.jpg

Die Installation von nitoTV ist leider eine etwas frickelige Angelegenheit und erfordert technisches Know How. Alleine das Downgrade der ATV-Software auf 2.1, das nötig ist, um nitoTV mit allen Funktionen auszustatten, erinnert an alte (die Zeit vor ZiPhone oder Dev Team) iPhone Jailbreaks.

Der andere gewaltige Nachteil im Vergleich zum Mediacenter-Hackintosh, der zuvor den Platz unter meinem Fernseher eingenommen hat: Die Hardware ist einfach unperformant. Die Wiedergabe von allen H264 m4v bzw. mov Dateien bis zu einer Bitrate von 6.000 kbps geht recht flüssig von statten. Bei höheren Bitraten werden in schnellen Szenen Frames gedropt. MKVs ruckeln allgemein gerne.

Eine Entscheidung: Neuer “MediaMac” oder Apple TV steht noch aus.

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Das Leben mit MobileMe

20. Dezember 2008 4 Kommentare

mobileme.jpg

Ich hatte ja einen kurzen Erfahrungsbericht über MobileMe versprochen und kann nach 4 Tagen Testbetrieb sagen: Ja, es lohnt sich auch für mich. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten werden nun

  • meine Adressbucheinträge
  • alle drei Kalender
  • die Safari Lesezeichen
  • der Schlüsselbund
  • und meine Transmit Favoriten

automatisch zwischen dem Macbook Pro und dem MacEEE synchron gehalten. Änderungen am Kalender oder Adressbucheinträgen werden OTA (Over-the-Air) binnen Minuten ans und vom iPhone transferiert. Und was ich besonders schätze: Es funktioniert einfach und ohne Rückfragen!

Die Mail-Funktion halte ich für Unsinn und vertraue statt dessen weiterhin auf die Zuverlässigkeit und den unschlagbaren Spamfilter von Google Mail (und “pulle” auf dem iPhone lieber alle 30 Minuten).

Mein Tipp: Kauft euch einen MobileMe Code via eBay USA und für umgerechnet 45€ seid ihr dabei!

Frage: Kennt jemand eine (elegante) Möglichkeit, die Firefox 3 Lesezeichen mit MobileMe kompatibel zu machen?

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Apples MobileMe Chat Support

17. Dezember 2008 Keine Kommentare

supportchat.jpg

Ja, die erste Erfahrung mit MobileMe war in erster Linie eine Fortsetzung an meine .Mac-Erinnerungen…

Das Szenario: Extrem simpel! Auf zwei Macs mit 10.5.5 sowie einem iPhone mit aktueller Firmware sollen Bookmarks, Adressbuch, Kalender und Schlüsselbunde synchron gehalten werden. (auf Pseudo-Push-Mail kann ich verzichten)

Aber schon etwa 2 Minuten nach dem Einrichten haben die Probleme angefangen. Ständig ein Popup:

Geben sie das Passwort für ihren Benutzer Account auf … ein

Außerdem wurde der Schlüsselbund in keine Richtung synchronisiert. Keine Lösung brachte: Das Account-Passwort auf beiden Rechnern angleichen, das Schlüsselbund-Passwort ändern.

Also: Professionelle Unterstützung musste her. Doch anstatt Geld für die Hotline auszugeben, sollte Apples Chat Support das Problem lösen. Ich erwartete ausschließlich aus Textbausteinen zusammen gesetzte Antworten (wie beispielsweise im Apple Store Chat) und wurde positiv überrascht. Zugegeben, die Problemlösung dauerte etwas länger (1 Stunde und 33 Minuten um genau zu sein), aber liegt wohl an der MobileMe Programmierung.

Alleine hätte man das Problem nicht lösen können – unter anderem weil dafür ein zweiter MobileMe-Account nötig war, um das “System auszutricksen”. Florian G., so der Name meines “Operators” war trotz meiner sarkastischen Art freundlich und hat mir bezüglich der “Unvollkommenheit” von MobileMe zugestimmt.

Fazit: Wer ein paar Minuten übrig hat, sollte die Hotline meiden.

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Das Leben ohne MobileMe

15. Dezember 2008 Keine Kommentare

Als Nutzer mehrerer Macs und eines iPhones müsste ich wohl ziemlich genau in Apples Zielgruppe
für MobileMe liegen. Bisher setzte ich auf diese kostenlose Lösung:

  • IMAP eMail-Konten bei Google Mail (gleichzeitig Spam-Filter für alle anderen Accounts, die per POP3 regelmäßig abgeholt werden)
  • Passwörter (1Password) mit Dropbox Sync
  • 3 Kalender bei Google Kalender (CalDav)
  • Lesezeichensynchroniserung mit Google Bookmarks (GMark Firefox Plugin, RSS Feed für Safari)
  • unkritische Dateien, die auf allen Rechnern verfügbar sein sollen per Dropbox
  • Adressbuch (per Symlink) mit Dropbox

Und zugegebenermaßen hat die Lösung recht flüssig funktioniert. Ein neuer Mac war schnell eingerichtet, die Daten teilweise auch unterwegs oder vom Uni-PC einsehbar.

Die Nachteile möchte ich aber auch nicht verschweigen:

  • das iPhone updated Kalender und Adressbuch nur bei der Synchronisation mit iTunes
  • Unter Safari (mein Zweitbrowser) lassen sich die Lesezeichen nicht bequem bearbeiten
  • der Speicherplatz ist in der kostenfreien Variante von Dropbox arg beschränkt (2 GB), die Premiumversion mit 50 GB kostet 99$ je Jahr
  • die Kalender in iCal fühlen sich manchmal “unnatürlich” an, wenn Einträge eine Sekunde nach dem Löschen wieder kurz auftauchen, usw.
  • wie stabil meine Symlink Adressbuchlösung beim gleichzeitigen Ändern eines Eintrags an zwei Geräten ist, möchte ich gar nicht erst testen

Man muss wissen: Ich war bereits .Mac-Abonnent und habe den Dienst gehasst! Die iDisk war praktisch unbrauchbar (wenig Speicher, ständige Fehlermeldungen und miese Geschwindigkeit), der Mail-Account ein Spam-Magnet und die Synchronisation hat viele Duplikate hervor gebracht.

In der Hoffnung, dass Apple die Probleme in den Griff bekommen hat, habe ich mir bei eBay USA einen MobileMe Code für umgerechnet 45€ (statt 79€ im deutschen Apple Store) geordert. Ein Testbericht, ob der Service mittlerweile lohnenswert ist, folgt bald. Versprochen.

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