Archiv

Artikel Tagged ‘Notebook’

Toshiba T110 Test + Linux Tipps [updated]

6. Januar 2010 3 Kommentare

Da ich im Dezember ohne MacBook Air gen München fliegen musste (warum lässt sich hier nachlesen), habe ich Ersatz beschafft.

Meine Anforderungen:

  • hohe Portabilität (10-13 Zoll)
  • geringes Gewicht (bis 1,5 kg)
  • guter Bildschirm (möglichst non-glossy, hohe Auflösung)
  • ausreichend Leistung für Eclipse und die Wiedergabe von 720p Filmen
  • und nicht zuletzt: gute Serviceoptionen

In diesem Bereich driften die Angebote weit auseinander. Auf der einen Seite gibt es den Premium-Sektor, z.B. lachte mich Lenovos X200s sehr an. Hier verzichtet man aber auf modernes Design und praktische Funktionen, wie eine Webcam, zugunsten von Business Features (Fingerabdruck Scanner, robustes Gehäuse). Leider ist aber der Preis in Deutschland happig (der Grundpreis liegt bei über 1600 Euro). Auf der andere Seite stehen Netbooks mit Atom Prozessor…

Nach einiger Recherche und dem Besuch von 3 Elektronikmärkten war der Kompromiss ein Toshiba T110. Auch wenn er nicht alle Punkte meiner Wunschliste erfüllt
- das Klavierlackgehäuse zieht Fingerabdrücke an
- das Display ist glossy
wird das Gerät zu einem sehr fairen Preis (um die 500 Euro) angeboten.

Dafür erhält man aber jede Menge Technik:

  • Intel Pentium Low Voltage (SU2700) Prozessor mit 1,3 GHz
  • 3 GB DDR3 RAM (800 MHz)
  • 250 GB Festplatte (5.400 rpm)
  • 11,6″ LED-backlit LCD Display im 16:9 Format
  • fantastische Auflösung (1366×768 Pixel)
  • GMA 4500M Grafikkarte
  • HDMI + VGA Ausgang (max. 1920×1200 Pixel)
  • guter Akku (Laufzeit unter Windows 7 etwa 6-7 Stunden, mit Ubuntu etwa 5, jeweils mit hellem Display und WLAN aktiviert)
  • WLAN 802.11b/g (leider kein n)
  • 5-in-1 Kartenleser (SD, Memory Stick (Pro), MMC, xD)
  • Windows 7 Home Premium vorinstalliert

Meine Einschätzung nach 3 Wochen: Die Tastatur ist gut, das Touchpad zu klein, aber okay. Das Display lässt sich mit maximaler Helligkeit trotz Spiegeleffekt aber ertragen.

Zurück zum Betriebssystem: Windows kann ich – egal wie gut die Benutzeroberfläche bei 7 auch gelungen ist – nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Die Installation von Ubuntu gelingt mit einigen Tricks, unterliegt aber folgenden Beschränkungen:

  • Das eingebaute Mikro wird von ALSA nicht erkannt
  • Die Stromsparfunktionen sind Linux-typisch eher mau

Und jetzt noch ein Tipp, wie man Ubuntu (samt WLAN) vom USB Stick installiert bekommt:

  1. Unter Windows aktuelles BIOS Update von Toshiba herunterladen und installieren
  2. Ubuntu 9.10 (aktuelle Version, 32-Bit) herunterladen, Windows “USB Installer” herunterladen. USB Stick dann mit dem Tool erstellen.
  3. Computer herunterfahren, Neu starten und direkt per “ESC”-Taste ins BIOS Setup wechseln. Dort WLAN deaktivieren (sonst bricht Live CD mit einem Kernel Panic ab)
  4. BIOS-Einstellungen speichern, nach dem Neustart mit der “F2″-Taste den Boot Device Selector öffnen. Hier den USB Stick auswählen.
  5. Ubuntu normal installieren und einrichten. Achtung: Es steht nur LAN zur Verfügung, also ggf. Kabel bereithalten.

Jetzt kommt der (ziemlich dreckige) WLAN Fix:

  1. Windows XP Treiber für WLAN Karte hier bei Toshiba herunterladen. Im Terminal per

    sudo apt-get install ndiswrapper-common ndisgtk

    den ndis-Wrapper sowie die GUI dazu installieren.

  2. Den vermeintlich defekten Realtek Treiber sperren: dazu per

    sudo gedit /etc/modprobe.d/blacklist.conf

    die Blacklist laden und dort folgende Zeile ergänzen:

    blacklist rtl8187se

  3. Notebook herunterfahren, beim Neustart in die BIOS-Einstellungen wechseln, WLAN dort aktivieren, speichern, neu starten
  4. Unter “Systemverwaltung > Windows WLAN Treiber” nun den heruntergeladenen Windows Treiber installieren. Ab diesem Zeitpunkt funktioniert WLAN, doch leider ohne WPA(2)-Verschlüsselung
  5. Jetzt kommt der verblüffende Trick. Folgende Befehle im Terminal ausführen:

    sudo rmmod ndiswrapper;sudo modprobe rtl8187se

    Dadurch wird der ndis-Wrapper entladen und an dessen Stelle der “defekte” Treiber geladen. Voila: Alles funktioniert.

  6. Wer zu faul ist, diesen Trick bei jedem Neustart erneut ausführen, bastelt sich ein Bash-Script und lässt es per RC bei jedem Start laden.

[UPDATE]

Um es Ubuntu zu ermöglichen, die Displayhelligkeit zu regeln, einfach folgendes durchführen:

  1. Die Datei /etc/default/grub mit Superuser-Rechten zum Bearbeiten öffnen (sudo vi /etc/default/grub)
  2. In der Zeile GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT folgendes ergänzen:
    nomodeset acpi_backlight=vendor
  3. Zu guter Letzt noch die Konfiguration anwenden per sudo update-grub
  4. Jetzt lässt sich die Monitorhelligkeit mit den Hardwaretasten steuern.

[UPDATE]

Bei Fragen oder Tipps zu Linux auf diesem Gerät einfach melden!

Apple “Care” bei Jessen Lenz Rostock

29. Dezember 2009 6 Kommentare

Ein netter Leser hatte mich bei meinem letzten Ärgernis mit Apple (geplatzter Akku) auf den Apple Servicepartner in Rostock – Jessen Lenz aufmerksam gemacht.

Nur eine Woche später kam ich dank meines Zeitnotebooks (MB Air) in den zweifelhaften Genuss, genau diesen authorisierten Servicepartner zu testen. Woran kränkelte das Air?

  • der Lüfter hat nach einiger Zeit nervende (Schleif-)Geräusche von sich gegeben
  • das Scharnier am Display wies von Anfang an den Air-Serienfehler (Apple Support Artikel) auf, bot also immer weniger Festigkeit. Resultat: ein wackelnder / zufallender Monitor.

Natürlich kommen solche “Problemchen” in einem Notebookleben vor und eine generell schlechte Qualität würde ich Apple auch nicht unterstellen.

Traurig ist aber – mal wieder – der Service. Für 250 Euro gibt es im Apple Care Protection Plan einfach keine nennenswerte Leistung. Für deutlich weniger Aufpreis gibt es bei anderen Herstellern 3 Jahre Next-Day Vor-Ort (z.B. Toshiba 3 J, 172 Euro).
Hier also meine aktuelle Reparaturhistorie:

  • 10.12.2009 vormittags Anruf bei Apple Care, nette Mitarbeiterin, zwei Reparaturnummern bekommen
  • 10.12.2009 mittags Habe das Gerät bei Jessen Lenz in der Lagerstraße vorbei gebracht. Aussage: “Vielleicht schaffen wir das sogar bis zum kommenden Dienstag (15.12.)”
  • 13.12.2009 mir raucht ärgerlicherweise meine Time Machine Festplatte ab
  • 16.12.2009 Ich rufe bei Jessen Lenz an. Aussage: “Gerät ist schon repariert, aber noch nicht von Apple freigegeben.”
  • 21.12.2009 Ich rufe erneut bei Jessen Lenz an. Aussage: “Ist immer noch nicht freigegeben.” Das Angebot, meine Kreditkartendaten als Sicherheit zu hinterlegen, damit ich das Notebook über Weihnachten mit nach München nehmen kann, wurde ausgeschlagen. Noch schlimmer: ich bat darum, mir wenigstens meine wichtigsten Daten auf einen USB Stick sichern zu dürfen. Antwort: “Dafür holen wir das Gerät nicht aus unserem Lager”.
  • 29.12.2009 Erneuter Anruf meinerseits: ein Band erzählt mir, dass das Büro erst ab 11.01.2010 wieder besetzt sei.

[UPDATE vom 1.1.2010]

  • 01.01.2010 Bekomme – trotz Neujahr – telefonisch die Info, dass Apple den Ersatzteil-Status freigegeben hat. Am 4. Januar kann ich mir das Gerät abholen.

[/UPDATE]

[UPDATE 4.1.2010]

  • 04.01.2010 Wow! Habe das Notebook endlich zurück. Jetzt ab zu eBay damit!

[/UPDATE]

Ursächlich für diese extreme Verzögerung ist laut Jessen Lenz eine kleine Delle an der linken Seite des Monitors:

Widersprüchlich dazu sagt der Reparaturstatus auf apple.com, dass mein Gerät schon seit 15.12. zum Abholen bereit ist:

Wer gerade seine Thesis über TQM schreibt, jetzt aufpassen, denn genau so müssen Reparaturen laufen:

  • Reparaturzeit länger als einen Monat
  • proaktive Kundenkommunikation vermeiden
  • und ja nicht im Sinne des Kunden handeln

Was mich brennend interessiert: was machen mittelständische Firmen, die mit Apple Rechnern arbeiten müssen? Ersatzgeräte oder zugesicherte Reparatur-/Antwortzeiten (also das was man als professionellen Support bezeichnen könnte) gibt es ja beim angebissenen Apfel nicht! Also immer Ersatzgeräte im Lager halten!?

P.S.: Bevor mich Fanboys in den Kommentaren belehren: mir ist durchaus bewusst, dass Reparaturen besser verlaufen können und es auch zuvorkommende Service Partner gibt. Allen Münchnern empfehle ich z.B. dringend den (ggf. weiten) Weg nach Isen zu Agelero IT-Systeme bzw. direkt in den Apple Store. Aber: in Rostock gibt es keine Alternative!

Offener Abschiedsbrief an Apple [updated]

5. Dezember 2009 34 Kommentare

sadapple.jpgEigentlich wollte ich in diesem Artikel nur eine weitere Episode der Ärgernisse mit meinem MacBook Pro beschreiben. Eine Episode, die ihr vorzeitiges Ende in einer Strafanzeige gegen Apple genommen hätte.

Der eine oder andere Leser erinnert sich vielleicht an die Qualität meines MacBook Pros – immerhin hatte ich ja an anderer Stelle schon darüber berichtet. Seit heute steht fest, dass ich wohl in diesem Leben kein Apple Produkt mehr kaufen werde. Warum?

Zur Vorgeschichte

Heute früh sehe ich, dass mein MBP irgendwie komisch dasteht – anders als sonst. Dann habe ich das Gerät vorsichtig umgedreht und schockierendes entdeckt:

DSC_0008.jpg DSC_0010.jpg

Ja, der Akku hat sich ausgedehnt. Von Explosionsspuren zum Glück nichts zu sehen. Hier noch einige Detailansichten:

DSC_0002.jpg DSC_0005.jpg

Apple “Care”

Da es sich hier offensichtlich um einen Materialfehler handelt – immerhin ist der Akku noch keine 1,5 Jahre alt – versuchte ich, schnell jemanden ans Telefon zu bekommen, um mein Problem zu schildern und einen Tauschakku zu erhalten. Samstag ist dafür wohl nicht der richtige Tag, denn erst nach 44 Minuten (zu je 14 Cent / Minute) hatte ich jemanden an der anderen Seite.

Dann allerdings der Brüller: “Ihr Akku ist nicht explodiert.”, diese Ausdehnung sei ein “normales Verhalten am Ende der Lebenserwartung”. Apropos Lebenserwartung: die liegt gemäß Hotline bei 300 Zyklen, also einem guten Jahr bei notebook-typischer Nutzung.

  • Tauschakku? Nein.
  • Verständnis für meine Verärgerung? Nein.
  • Bezüglich des (kleinen) Kratzers auf meinem Glas-Schreibtisch wurde der Fall aber immerhin eskaliert.

Und wenn mich der Kundenservice einer Firma (ja, ich habe mich auch zum Vorgesetzten durchstellen lassen) so verärgert, dass ich direkt im Anschluss am liebsten zur nächsten Polizeidienststelle fahren möchte, um Strafanzeige zu stellen, läuft etwas falsch.

Abschied

Mein erster Mac war ein weißes iBook G4 im Jahr 2003. Es folgten PowerMac, PowerBook, MacBook Pro, Mac Mini und zuletzt ein MacBook Air. Dazu unzähliges Zubehör wie Displays, Peripherie, iPhones und Software.
Doch das ist nicht alles: nicht zuletzt dank meiner Lobeshymnen auf das gute Zusammenspiel zwischen Soft- und Hardware und dem Support aus einer Hand konnte ich viele Freunde vom Mac überzeugen. Mindestens 10 PC User sind so mittlerweile zu begeisterten Macianern geworden, so wie ich einst einer war.

Doch das ist jetzt vorbei. Nach 6 Jahren endet diese Romanze, denn ich werde einer Firma, die ihre Kunden so mies behandelt, nicht weiter mein Geld hinterher werfen. Adieu, Cupertino.

notebooks.jpg

PS: Und zum Glück läuft OS X ja nicht mehr nur auf Geräten mit Apfel-Logo…

PPS: Mein MacBook Pro gibt es demnächst auf eBay zu erstehen.

[UPDATE]

Der Apple Executive Support hat sich vorhin (9.12. vormittags) auf mein Fax hin gemeldet und sich für das Verhalten der Supporthotline und meine Unannehmlichkeiten entschuldigt. Für weitere Rückfragen hinterließ mir die Dame ihren Namen und ihre (kostenlose) Telefonnummer. Die versprochene eMail “Bestellung von Komponenten zur Selbstinstallation” mit kostenlosem Ersatzakku liegt mir mittlerweile vor. Die Wut aus meinem Bauch hat merklich nachgelassen, ein fahler Nachgeschmack bleibt aber: Warum muss man so “drastische” Maßnahmen ergreifen, bis sich was tut?

[/UPDATE]

[Werbung] 24mobile.de Handyshop

1. Oktober 2009 Keine Kommentare

Blog Marketing Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag
24mobile.png

Wer hier häufiger liest, hat schon einige Artikel über UMTS Tarife gelesen. Mit der heutigen Vorstellung von 24mobile.de, einem anbieterunabhängiger Handyshop für Handys, Handyverträge, Notebooks, Netbooks sowie Datentarife, kommt man möglicherweise sogar günstiger Weg als mit den bisherigen Tipps.

Mobiles Internet ist derzeit in aller Munde. Egal wann, egal wo – Mini-Laptops oder Netbooks haben ohnehin viele Leute ständig dabei. Mit einem aktuellen Datentarif hat man dann künftig auch das Internet dabei: eMails, Chats, Zugriff auf den Firmenserver usw. Um dieser wachsenden Nachfrage nach Datentarifen und -produkten Rechnung zu tragen, hat sich das Portal 24mobile.de dazu entschlossen, ihr Angebot um eine neu geschaffene Kategorie namens “Mobiles Internet” zu erweitern. Potentielle Kunden haben dort die Möglichkeit, Produkte und Tarife einfach und unabhängig zu kombinieren.

Was bisher für Mobiltelefone bereits ein außergewöhnlicher Service war, nämlich beliebige Endgeräte (Handies) mit beliebigen Tarifen zu kombinieren, ist nun auch für tragbare Computer, UMTS Sticks in Kombination mit Datentarifen möglich.

Wie funktioniert der Service?

Der Nutzer stellt wählt in der Rubrik “mobiles internet” zuerst den Hersteller. Momentan finden sich dort unter anderem:SonyVaio.png

  • Samsung
  • Sony (z.B. das VAIO VGN P11Z)
  • Toshiba
  • ASUS
  • Acer
  • Hewlett Packard (HP)
  • LENOVO

provider.png

Im Anschluss gilt es, das gewünschte Modell auszusuchen. Auswahlfelder (z.B. Bluetooth, HDMI-Ausgang, GPS) erleichtern die Auswahl, da nur noch passende Geräte angezeigt werden. Hat das Notebook keine UMTS Funktion eingebaut, liefert 24mobile.de ein UMTS Modem in Form eines USB Sticks mit. Zur gewählten Hardware präsentiert der Anbieter dann übersichtlich die möglichen Tarife in einer Tabelle, die neben dem Anschaffungspreis (für die Hardware) auch monatliche Grundgebühr sowie ggf. Mindestumsatz und Anschlussgebühr anzeigt.

Wer statt einem neuen Notebook, weil er mit seinem bestehenden noch gut zurecht kommt und lieber bares Geld möchte: kein Problem! Beim Abschluss eines neuen Datentarifs sind bis zu 420 Euro Auszahlung aufs Konto möglich! Mehr zum Thema gibt es bei “Datentarife mit UTMS und Auszahlung”. Dadurch reduzieren sich die monatlichen Kosten für eine Datenflatrate rechnerisch natürlich spürbar!

In einem Interview äußerte sich Thorsten Piontek, Geschäftsführer von 24mobile.de, so: “Mit der neuen Rubrik Mobiles Internet reagieren wir auf die hohe Nachfrage unserer Kunden nach diesen Angeboten. Wir wollen es ihnen auf diese Weise noch einfacher machen, das passende Net- oder Notebook zu finden und bieten bei der Wahl des Tarifs die höchstmögliche Auswahl“.

Darüber hinaus betreibt 24mobile.de auch einen Blog, in dem regelmäßig über aktuelle Handy- und Smartphone Neuheiten, technische Entwicklungen und sonstige News berichtet wird.

Fazit: Wer nach einem Tarif sucht, sollte möglichst nicht direkt beim Provider abschließen, sondern erst nach Alternativen umschauen.

Medion Akoya Mini E1312

27. August 2009 2 Kommentare

Medion Akoya Mini E1312Jetzt geht es also endlich richtig los mit den lange erwarteten AMD Netbooks. Den Anfang machte im Juli Medion und jetzt legen sie für den Deutschen Massenmarkt nach: Ab heute, 27. August, verkauft Aldi Süd wieder das

MEDION® AKOYA® Mini E1312

Medion verscherbelte ja schon öfters Netbooks in Standardausführung (dafür aber teils in pink oder mit Glitzersteinen verziert), dieses Mal erscheint die Ausstattung aber nur auf den ersten Blick vertraut:

  • 160 GB Festplatte
  • 1 GB RAM
  • 802.11n / LAN / Bluetooth

Aber nun zu den Unterschieden:

  • AMD Sempron 210U Prozessor (1,5 GHz) statt der üblichen Intel Atom CPU
  • 11,6 Zoll (29 cm) glossy Display statt des üblichen 10 Zoll LCD
  • Radeon Express 1250 mit HDMI Out statt der üblichen Intel GMA 950 mit VGA
  • Cardreader (SD, MS, MMC)

Preis: 399 Euro.

Fazit

Als Mac-User bevorzuge ich genrell Geräte mit Intel-Prozessoren, die im Zweifelsfall auch Mac OS X statt Windows ausführen könnten. Dieses Modell ist auf den ersten Blick ersichtlich mit zu wenig Arbeitsspeicher ausgestattet, kommt mit stark spiegelndem Display daher und wird seine Leistungsfähigkeit erst in weiteren Tests beweisen müssen.

Hat einer meiner Leser dieses Gerät schon bei sich rumstehen? Bitte melden!

MacBook Pro 15″ endlich wieder non-glossy

11. August 2009 3 Kommentare

Diese gute Nachricht ist mir einen Blogeintrag wert:Bildschirmfoto 2009-08-11 um 16.16.00.png

Danke, dass ihr Apple mit eurem Kaufverhalten dazu bewegt habt, endlich wieder ein kaufbares 15 Zoll Notebook auf den Markt zu werfen. Für einen Aufpreis von 45,01 Euro wird das MBP nun (wie das große Schwestermodell) mit einem matten Display gebaut.

Zitat aus dem Apple Store:

Das 15-Zoll Mac Book Pro verfügt über einen Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung und einer Auflösung von 1440 x 900 Pixel. Wähle einen Standardbildschirm mit Hochglanzanzeige, mit dem du Grafiken, Fotos und Videos in satteren Farben und tieferen Schwarztönen ansehen kannst, oder optional einen matten Bildschirm.

Wer also auf sattere (= verfälschte) Farben steht, kann auch weiterhin ein Glossy-Modell wählen, das bei viel Außenlicht nicht zu benutzen ist.

Bildschirmfoto 2009-08-11 um 16.15.47.png

Trotzdem: Danke Apple!

Link:

Prepaid UMTS Flatrate für 14,99 / Monat

25. Juni 2009 36 Kommentare

prepaid-flatrates-1m.jpgAldi Talk / Medion Mobile macht es seit heute sogar ohne Vertrag möglich:

Einen ganzen Monat (30 Tage) lang für nur 14,99€ / Monat unbegrenzt mobil surfen. Wer lieber nur tageweise online geht, greift zur Tagesflatrate für 1,99 / Tag.

Die SIM-Karte gibt es ab sofort an der Kasse jedes Aldi Marktes deutschlandweit für 12,99€ inkl. 10€ Startguthaben zu kaufen.

Außerdem verkauft der virtuelle Netzbetreiber simlock-freie UMTS-Sticks zum fairen Preis von 59,99€.

Tipp: Wer einen günstigen, simlockfreien Stick sucht, dem sei der Vodafone Websessions USB Stick empfohlen (< 30€).

Technische Daten des WEB STICK S4011:

  • WebStick.jpgautomatische Installation des MEDIONmobile Verbindungsassistenten
  • Unterstützung von GSM, GPRS, EDGE, UMTS und HSDPA
  • Datenübertragung mit bis zu 3,6 Mbit/s1
  • Versand und Empfang von SMS
  • Speicherkartenslot für mircoSD (bis 8 GB)

Leider findet eine Drosselung (auf GPRS Geschwindigkeit) statt

  • ab 5 GB / Monat bei der Monatsflatrate
  • ab 1 GB / Tag bei der Tagesflatrate

Als Netz nutzt Medion Mobile wie die meisten Discounter E-Plus mit allen damit verbundenen Nachteilen. Wer prüfen möchte, wie die UMTS / GPRS Netzabdeckung aussieht, kann dazu diese Karte verwenden.

GEZ – Nein Danke!

31. Mai 2009 2 Kommentare

800px-gez_logosvg.pngEine Farce sondersgleichen:

Seit 1. Januar 2007 treibt die GEZ auch Gebühren für Nutzer neuartiger Rundfunkgeräte (namentlich: PCs, Notebooks, Server sowie PDAs und Mobiltelefone mit Webbrowser) ein. Diese Regelung traf prinzipiell Angestellte ohne angemeldeten Fernseher oder Radio mit knapp 6€ je Monat. Für Unternehmen und Selbstständige sieht es trauriger aus: Hier sind Gebühren für jedes Gerät zu entrichten!

Eingeführt wurden diese Gebühren mit dem Argument, dass viele Programme des ÖR auch im Internet zugänglich sind. Wie beispielsweise (fast) alle Radiosender als Stream. Von ARD und ZDF wurde auch eine Online-Mediathek aufgebaut, die zeitlich unbeschränkt Zugriff auf viele selbst produzierte Sendungen ermöglichte.

Zum 1. Juni werden die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten nun gezwungen, bis zu 80% ihrer Online-Inhalte ersatzlos zu streichen. Die Mediatheken bleiben zwar erhalten, allerdings sind die Inhalte nur noch maximal eine Woche lang abrufbar. Grund hierfür ist der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag, der die Auftritte einschränkt.

Aber: “Neuartige Rundfunkgeräte” bleiben gebührenpflichtig.

Was tun? Links:

Mein Vorschlag: Verschlüsselung (per Smartcard). Die erforderlichen Endgeräte sind durch die Einsparungen bei der Abschaffung der GEZ zu finanzieren.

mactrade.de – Günstig oder Finger weg? [updated]

17. April 2009 18 Kommentare

Ich gehe in der Rolle des Beschwer-Adairs (vgl. Tommy Jaud “Millionär”) einfach nicht auf. Auf dieses Negativbeispiel für schlechten Kundenservice muss jedoch aufmerksam gemacht werden:

marware.jpgZur Vorgeschichte: Für mein Air brauche ich eine schicke, eng anliegende Lederhaut zum Schutz vor Kratzern. Also habe ich beim günstigsten billigsten Anbieter – mactrade – bestellt. Ein kleiner grüner LKW signalisierte mir baldige Lieferbarkeit.

Leidensweg

[03.04.2009 09:31] Bestellung
[03.04.2009 09:54] Zahlung per sofortueberweisung.de

Interessanterweise kam im Anschluss keine “Vielen Dank für Ihre Zahlung” Nachricht. Das war zu verkraften, denn ich erwartete ja eher die Versandbestätigung.
Aber nichts dergleichen:

[08.04.2009 19:44] Statusanfrage an den Kundenservice…
[10.04.2009 09:13] Antwort: Versand erfolgt am 14.04.

Natürlich wurde nicht am 14.04. versandt. Mactrade bietet im Jahr 2009 leider immer noch keine Möglichkeit, den Status einer Bestellung online zu verfolgen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

[16.04.2009 07:53] Statusanfrage an den Kundenservice…
[16.04.2009 08:28] Antwort: “Sie erhalten in den nächsten Stunden eine Versandbestätigung”

Es kam auch “in den nächsten Stunden” keine Bestätigung.

[17.04.2009 08:03] Statusanfrage an den Kundenservice…

[UPDATE]

[17.04.2009 11:41] eMail von mactrade: Ware versandt
[17.04.2009 11:56] Eine (nette) Entschuldigungsmail kam noch hinterher…

Jetzt gilt es, abzuwarten.

[/UPDATE]

Hätte ich doch vor Bestellung ein wenig gegoogelt: Dem mündigen Verbraucher wären sofort die Testberichte bei dooyoo oder Ciao übel aufgestoßen. Wer anschließend nach dem mactrade Management sucht, könnte den Eindruck gewinnen, deren Fokus liege im Versand von Erotikartikeln (redvision.de) und der Erschließung weiterer lukrativer Einnahmequellen.

Wie sind eure Erfahrungen mit diesem Versandhändler? Gibt es günstige und vor allem zuverlässige Alternativen?