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Snow Leopard 32 oder 64 bittig?

24. August 2009 Keine Kommentare

Version.pngDer eine oder andere hat es ja via Twitter schon mitbekommen: Ich habe mein Air auf die designierte Gold Master Version (Build 10A432) von Snow Leopard upgedated, also die Version, die angeblich dieser Tage bereits massenhaft auf DVDs gebrannt wird, um in den Handel zu kommen.

Was dabei auffällt (nicht nur mir, sondern auch den Jungs von macworld.com), ist die Tatsache, dass der Kernel im 32 bit Modus startet, obwohl Hardware und EFI definitiv 64-Bit kompatibel ist:

no64bit.png

Snow Leopard lässt sich zwar manuell auch mit 64-Bit Kernel booten:

  1. OS X ausschalten
  2. Computer einschalten
  3. sofort die beiden Tasten 6 + 4 drücken und gedrückt halten (Für 32-Bit: Tasten 3 + 2)
  4. Booten abwarten (dauert etwas länger als gewöhnlich)

Allerdings bereitet dieser Modus Probleme mit einigen Treibern (inklusive iPhone Tethering).

Und nun?

Hat man als Apple Kunde jetzt eine Situation ähnlich der bei Microsoft Windows: entweder man verzichtet auf Arbeitsspeicher oder auf Peripherie?

Macworld.com sagt dazu nein: Der 32-Bit Kernel unterstützt bis zu 32 Gigabyte RAM und erlaubt es dennoch, Anwendungen im 64-Bit-Modus auszuführen, damit diese von Funktionen in neuen Intel Prozessoren zu profitieren:

Applications running in Snow Leopard will have access to a full 16 exabyte virtual address space, just the same as if they were running in a 64-bit kernel. As a result, there’s very little difference between booting into the 64-bit kernel and the 32-bit kernel in current Mac systems.

Das stimmt wohl: hier ein Screenshot von Snow Leopard (32-Bit Kernel) und 64-Bit Safari mit manueller Möglichkeit zum “Downgrade” auf 32-Bit:

64-Bit-Safari.png

Ich bin auf jeden Fall auf die weiteren Entwicklungen gespannt…

Updates in Snow Leopard 10A411

16. Juli 2009 2 Kommentare

Bildschirmfoto 2009-07-15 um 14.28.51.png

Was hat sich getan? Bei einer Downloadgröße von knapp 750 MB hätte man mehr erwarten können als:

Quicktime

Die Benutzerschaltflächen im neuen Design. Aber immer noch keine Einstellungen.

QuickTime.png

Dock

Schickere, modernere Gestaltung.

Bildschirmfoto 2009-07-15 um 14.26.50.png

Safari 4

Upgedated auf 4.0.3 (Build 6531.4). Keine spürbaren Veränderungen.
Bildschirmfoto 2009-07-16 um 08.07.32.png

[Webdev] Web-Arbeitsumgebung unter OS X

30. April 2009 3 Kommentare
header.jpg

Natürlich gibt es eierlegende Wollmilchsäue wie Coda, die möglichst viele Funktionen unter einer Oberfläche vereinen. Aber Entwickler, die keinen Edu-Rabatt anbieten, werden in diesem Artikel auch nicht verlinkt ;)
Ich fahre mit kleinen, seperaten Anwendungen aber sowieso besser. Und meine Auswahl möchte ich euch hier vorstellen:

1. Terminal

Absolut unverzichtlich! /Applications/Utilities/Terminal.app

2. Macfusion / MacFUSE

macfusion.jpg

Macfusion mountet als schickes GUI-Frontend für MacFuse SSH- und FTP- Server bequem ins Mac OS X Dateisystem

3. Cornerstone

Mein Liebling unter den Subversion-Clients. Stabil, schnell und schick. Natürlich bekommt man Checkouts und Updates auch über die Command Line hin, aber ich stoße spätestens bei Locks oder dem Merges an meine Grenzen.

4. TextMate / SubEthaEdit

Die Klassiker unter den Texteditoren. Zwar habe ich TextMate öfter im Einsatz, SubEthaEdit ist dafür beim gemeinsamen Entwickeln oder Besprechen von Code unersetzlich. Gibt es eigentlich mittlerweile eine Art online Version von SubEthaEdit? Sollte doch umsetzbar sein…

5. Changes

changesapp.jpg

Bei Oli werden ihr die kostenlosen Tools DiffMerge und Apples Filemerge vorgestellt. Ich bevorzuge Changes, da man nicht die Apple Developer Tools auf der Festplatte haben muss und eine schicke Cocoa GUI geboten bekommt. Auch die nahtlosen Plugins für u.a. TextMate sollen hier Erwähnung finden.

6. Hex Color Picker

Bild 4.png

Ein sehr nützliches Plugin: Es erweitert das OS X-weite Farbauswahlpopup um hexagonale Farben.

Und was setzt ihr ein?

[Hackbook] Dell Mini 9

8. April 2009 9 Kommentare

dellmini.jpgBlog-Leser und Mac Fan Thomas hat mich gebeten, seinen Dell Mini 9 von Ubuntu auf das Betriebssystem seiner Wahl umzurüsten. Da ich mich bis jetzt hauptsächlich mit Netbooks aus Asus Eee Serie beschäftigt habe, war der Dell eine willkommene Abwechslung.

Wie sich diesem Vergleich von Boing Boing entnehmen lässt, ist das Mini 9 das derzeit einzige Hackbook, bei dem die gesamte Hardware ohne Einschränkungen unterstützt wird:

comparisonchart.jpg
Also ran an den Speck: iDeneb 1.4 ließ sich zwar problemlos aufspielen, aber nach der Installation geht wichtige Hardware ab (Ethernet, WLAN, Sound, SD-Karten-Leser). Anstatt die Probleme einzeln und manuell zu beheben, versuchte ich mich lieber an der Gizmodo Methode. Drei Rohlinge später musste ich einsehen, dass wohl auch mein Laufwerk nicht mit der DVD-Methode kompatibel ist. Also eine externe Platte frei geräumt und voilà: Nach einigem Hin- und Her (Bootloader von Festplatte oder DVD) startet Mac OS X doch irgendwann hoch. Das Update auf 10.5.6 klappte dann ebenfalls.

DSC_0009.jpg DSC_0011.jpg DSC_0013.jpg DSC_0015.jpg
Fazit: Kein anderes Netbook unterstützt OS X so vollumfänglich. Aber der 9 Zoll Bildschirm und die zu klein geratene Tastatur verdammen das Gerät (leider) zur reinen Surfmaschine (oder wie Gizmodo sagt: “toilet computer”). Denn selbst das Tippen einer eMail wird (auch mit schmalen Fingern) zur Herausforderung. Und die 32 GB SSD ist leider so gut wie voll, wenn man Betriebssystem, iLife und iWork installiert hat.