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Artikel Tagged ‘Provider’

bigger.cc als neues Abmahnopfer? [updated]

12. Dezember 2009 67 Kommentare

Seit Anfang Oktober bin ich mit einigen “Spaßprojekten” Kunde bei ServCity. Meine Erfahrungen mit Qualität und Kundenservice hatte ich an anderer Stelle bereits verbloggt.

Dank Googles Algorithmen taucht dieser Artikel bei der Suche nach ServCity mittlerweile auf der ersten Trefferseite auf. Das reicht der Firma aus Lemgo offenbar, um mir nun offen mit einer anwaltlichen Abmahnung zu drohen:

Abmahnung

Da mein Artikel ausschließlich auf (belegbaren) Fakten basiert, räume ich – trotz der oft nicht nachvollziehbaren Rechtssprechung – meinem Provider keine großen Chancen ein. Gerne weise ich an dieser Stelle auch auf der Streisand Effekt hin, den schon andere Unternehmen (z.B. Jack Wolfskin oder PearC) in letzter Zeit zu spüren bekamen.

[UPDATE]

Abmahnung2Offenbar habe ich nun doch nicht mehr bis Montag Zeit. Arbeitet da ein fleißiger Rechtsanwalt auch am Samstag?

[/UPDATE]

[UPDATE2]

Es geht ja doch! Gestern Abennd kam noch eine Kündigung von der ServCity Buchhaltung mit Kündigungstermin 1.4.2010. Unbequeme, weil bloggende, Kunden zu gehen, kann ich immerhin _irgendwie_ nachvollziehen. Auch wenn der Text natürlich Nonsense ist:

Sehr geehrte(r) Herr Sebastian Stiffel,
Hiermit bestaetigen wir Ihre Kuendigung des Vertrages zum Ende der Laufzeit.
Kuendigungstermin: 01.04.2010
[...]
Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfuegung und hoffen auf Ihre
Zufriedenheit
.

[/UPDATE2]

Was sagen denn meine juristisch bewanderten Leser dazu? Oder Blog-Kollegen, die ähnliches erlebt haben?

Erfahrungsbericht Nummernportierung blau.de > o2

29. Oktober 2009 2 Kommentare

Nachdem ich – wie Oli – beim letzten Angebot von o2 gleich zugeschlagen habe, stand ich vor einem Problem:

Das Netz von o2 ist hier in Rostock und Umgebung nicht nur deutlich besser ausgebaut, sondern bietet den Datenturbo HSDPA, was im direkten Vergleich mit 2 baugleichen Android-Geräten den Seitenaufbau im Durchschnitt um 300% beschleunigt. Während die nur unwesentlich teureren Gesprächsminuten bei mir ohnehin kaum ins Gewicht fallen, entsprechen 50 Frei-SMS im Datenpaket M für mich einer Quasi-Flatrate.

Es war also klar, dass ich mit meiner Hauptrufnummer zu o2 wechseln möchte.

Was gilt es zu tun?

  1. Rufnummernmitnahme zu o2 ankündigen
    (dazu das Formular “Mitnahme der Mobilfunknummer” hier downloaden, ausfüllen und an o2 faxen)
  2. Verzichtserklärung an blau.de senden
    (Formular hier downloaden, ausfüllen und an blau.de faxen)
  3. Portierungsgebühr i.H.v. 24,95€ an blau.de überweisen
    WICHTIG: Eine verrechnung mit eventuell vorhandenem Guthaben ist nicht möglich, ihr müsst exakt den Betrag von 24,95 an folgende Bankdaten überweisen:
    Blau Mobilfunk GmbH / Konto: 159 09 00 / BLZ: 478 400 65 (Commerzbank Gütersloh)
  4. Eingang der Portierungsgebühr abwarten
    der Eingang wird in der Regel binnen 3 Werktagen per eMail bestätigt.
  5. o2 informieren
    Einfach eine kurze eMail an o2-RUFNUMMERNMITNAHME@o2.com unter Angabe der Kundennummer und alten Rufnummer, dass die Übernahme nun durchgeführt werden kann.
  6. Restguthaben auszahlen lassen
    Sobald die alte Karte von blau.de deaktiviert wurde, kann man sich (gebührenfrei) das Restguthaben auszahlen lassen. Anweisungen dazu bekommt man per eMail an service@blau.de.

Das ganze Prozedere dauerte bei mir etwa 2 Wochen. Wie sind eure Erfahrungen damit?

o2 im Sparwahn? Lieferung per Hermes

6. Oktober 2009 4 Kommentare

Wer es nicht glauben kann: meine Empfehlung für die günstige Datenflatrate von o2 (Angebot derzeit verlängert) erfolgte völlig selbstlos. Ich habe selbst auch direkt zugeschlagen, um zu sehen, ob ich mit dieser Kombination aus Netz und Tarif in Rostock glücklich werde.

o2logo.jpgKurz nach der Bestellung fangen die Probleme jedoch schon an… Die Auslieferung soll durch Hermes erfolgen. Mir schwant übles. Außerdem steht in der eMail vom o2:

Zu Ihrer Sicherheit wird die Bestellung nur an Sie persönlich übergeben. Bei der Lieferung wird daher Ihre Identität anhand Ihres Personalausweises bzw. Ihres Reisepasses in Verbindung mit einem Adressnachweis (z.B. Meldebestätigung oder KFZ-Schein) überprüft. Bitte halten Sie diese Dokumente bei der Zustellung bereit.

Sehr witzig, liebe Manager bei o2, denn die Auswahl eines Zeitfensters oder Wunschtermins war im Bestellprozess nicht möglich! Erwartet ihr ernsthaft, dass sich potentielle Kunden eine Woche frei nehmen, um die Zustellung in Empfang zu nehmen?

Während DHL – wo dieses Verfahren PostIdent heißt – zumindest meine Adresse findet, kann mich der Hermes Fahrer angeblich nicht lokalisieren. Ich soll eine kostenpflichtige Hotline anrufen. Die Warteschleife dauerte wenigstens keine 2 Minuten. Meine Adresse ist korrekt, der Fahrer kommt _irgendwann_ in den nächsten Tagen nochmal…

Auch das Tracking von Hermes ist einfach das Letzte. Vor einigen Jahren habe ich deren IT Abteilung über eine fiese Sicherheitslücke in Kenntnis gesetzt, die das massenhafte Auslesen von Kunden- und Empfängerdaten zuließ und auf Wunsch alle Preise offen legte. Das haben sie schnell in den Griff bekommen, aber konsistent ist ihr System weiterhin nicht. Die folgenden beiden Screenshots sind mehr oder weniger zeitgleich entstanden:

Bildschirmfoto 2009-10-06 um 10.33.51.png Bildschirmfoto 2009-10-06 um 10.34.31.png
Welche Aussage stimmt nun?

Dass ich bei weitem kein Einzelfall bin, zeigen unter anderem diese Fälle bei Das Sprachrohr, BlogWave und im Gulli Forum.

Hallo o2!

Falls ihr dies lest (und das tut ihr, immerhin geht eine Kopie an die Pressestelle): tut euren Kunden was Gutes und ändert die Versandmodalitäten! T-Mobile schafft das ja auch irgendwie…

[Update]

Heute lag ein Brief (Deutsche Post) von Hermes im Briefkasten. Ich zitiere:

Ihr Name stand weder auf dem Klingelschild noch auf dem Briefkasten

Muss er wohl doch, sonst hätte sich auch die Deutsche Post heute mit der Zustellung schwer getan…

[/Update]

ServCity.de – vServer im Selbsttest

5. Oktober 2009 152 Kommentare

Der eine oder andere wird wissen, dass ich neben Uni und Hiwi Job noch an ein paar Webdiensten bastle, z.B. an

Gerade sind alle offline. Warum? Weiterlesen:

Diese kleinen Projekte sind bis vor kurzem auf einem Dell Poweredge gelaufen, der in meinem Büro als Testserver steht. Dank Standleitung von Kabel Deutschland war auch die Verfügbarkeit kein Thema.

Doch ich werde langsam alt und das Ding ist mir für den Dauereinsatz unter der Schreibtischleuchte einfach zu laut geworden. Also habe ich mich im Netz ein bisschen nach bezahlbaren virtuellen Servern (vServern) umgesehen und dabei die wirklich günstigen Angebote von ServCity.de gefunden. Der von mir auserwählte Tarif “Business” enthält laut Anbieter für monatlich 8,99 Euro

  • 50 GB HDD (RAID 1 gespiegelt)
  • eine Traffic Flatrate
  • 850 MB RAM garantiert (max. 4096 MB)
  • 1 IP-Adresse
  • 1 .de-Domain

Meine Odyssee Erfahrungen mit ServCity

Die Kurzfassung

Bestellt, bezahlt (PayPal), alles – trotz mäßiger Geschwindigkeit – eingerichtet. Doch schlimmer: der Server war ab dem 2. Tag gar nicht mehr nutzbar, denn die virtuelle Festplatte lief ohne meine Einwirkung so voll, dass sich u.a. mySQL nicht mehr starten ließ.
Angekündigte Reparaturzeit: 3 Tage! Der Kunden”service” verweigerte mir anschließend noch mein Rücktrittsrecht gemäß Fernabsatzgesetz.serverput.jpg

Die lange Version

Donnerstag, 01.10.2009 – 15:12
“Ein wirklich verlockender Preis.” Gedacht, bestellt und direkt per PayPal für 6 Monate im Voraus bezahlt.

Freitag, 02.10.2009 – 13:37
Leider immer noch keine Zugangsdaten erhalten. Beschwerde an den Support gemailt und habe tatsächlich kurz darauf die Zugangsdaten erhalten.

Samstag, 03.10.2009 – ganztags
Debian ist konfiguriert, alles läuft irgendwie suboptimal und langsam…

Sonntag, 04.10.2009 – gegen 10 Uhr
Der Server ist nicht mehr erreichbar. Nicht per Browser, nicht per SSH. Laut “VServer Control Panel” ist aber alles in Ordnung: also abwarten und Tee trinken.

Sonntag, 04.10.2009 – ein paar Stunden später
Der Server ist immer noch nicht erreichbar. Tippe mein Problem via Live!Zilla und hoffe auf schnelle Hilfe.

Sonntag, 04.10.2009 – noch später
Server immer noch down, keine Antwort. Dann probiere ich eben die per Mail mitgeteilte ICQ Nummer zur Kontaktaufnahme aus. Keine Reaktion. VServer mit dem Control Panel neugestartet. SSH Zugriff geht wieder: “df” sagt 100% der Platte voll. “ls” sagt, dass nur 7 Dateien überhaupt größer als 10 MB sind. eMail an die info-Adresse!

Sonntag, 04.10.2009 – 21:29
Endlich: eMail vom Support

Zu diesem Problem/Thema, haben Sie bereits eine E-Mail Newsletter erhalten.

Öhm. Nein. Habe ich nicht.

Erneute Antwort:

[...] da nicht alle Kunden mit dem Problem betroffen sind, können wir eine Kurzfristige Lösung nicht anbieten. [...] Das Problem mit dem Kernel ist unter anderem die Festplatten Kapazität an einzelnen Virtuellen Maschinen, welche wir beheben werden. [...]

[...] Das Festplatten Problem, dauert nicht bis Donnerstag an, dieser wird bereits am Dienstag behoben sein. [...]

Bereits am Dienstag = in drei Tagen. Das ist natürlich schlecht. Ich trete also gemäß Fernabsatzgesetz vom Vertrag zurück. Statt sich für entstandene Unannehmlichkeiten zu entschuldigen, windet sich ServCity in falsch ausgelegten Paragraphen des BGB, z.B.:

  • §312b: Ups, aber ich bin doch gar kein Unternehmer, sondern handle als Privatperson
  • §312d Absatz 3: Gilt laut Gesetzestext natürlich nur, wenn beide Geschäftspartner ihre Vereinbarung vollständig erfüllt haben. Das hat der Provider aber offensichtlich nicht.

Dabei war die Widerrufsbelehrung in meinem Bestellvorgang alles andere als wasserdicht (man beachte die quasi nicht vorhandene Rechtschreibung sowie fehlenden Sätze):

Bildschirmfoto 2009-10-05 um 13.50.38.png

Montag, 05.10.2009
Auch einiges Hin und Her mit dem Geschäftsführer von ServCity, Herrn Marek Zarai, brachte keine Lösung: man besteht auf Erfüllung des Vertrages meinerseits. Mir scheint, ich bin der einzige “anspruchsvolle” Kunde auf diesem Planeten. Und ich werde das Gefühl nicht los, dass sich noch Anwälte um diesen Mist kümmern müssen.

Fazit

Ach, das Fazit spare ich mir heute lieber. ;)
Habt ihr auch Erfahrungen mit ServCity gemacht? Welche anderen vServer Anbieter sind nicht nur bezahlbar, sondern auch empfehlenswert?

[Werbung] 24mobile.de Handyshop

1. Oktober 2009 Keine Kommentare

Blog Marketing Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag
24mobile.png

Wer hier häufiger liest, hat schon einige Artikel über UMTS Tarife gelesen. Mit der heutigen Vorstellung von 24mobile.de, einem anbieterunabhängiger Handyshop für Handys, Handyverträge, Notebooks, Netbooks sowie Datentarife, kommt man möglicherweise sogar günstiger Weg als mit den bisherigen Tipps.

Mobiles Internet ist derzeit in aller Munde. Egal wann, egal wo – Mini-Laptops oder Netbooks haben ohnehin viele Leute ständig dabei. Mit einem aktuellen Datentarif hat man dann künftig auch das Internet dabei: eMails, Chats, Zugriff auf den Firmenserver usw. Um dieser wachsenden Nachfrage nach Datentarifen und -produkten Rechnung zu tragen, hat sich das Portal 24mobile.de dazu entschlossen, ihr Angebot um eine neu geschaffene Kategorie namens “Mobiles Internet” zu erweitern. Potentielle Kunden haben dort die Möglichkeit, Produkte und Tarife einfach und unabhängig zu kombinieren.

Was bisher für Mobiltelefone bereits ein außergewöhnlicher Service war, nämlich beliebige Endgeräte (Handies) mit beliebigen Tarifen zu kombinieren, ist nun auch für tragbare Computer, UMTS Sticks in Kombination mit Datentarifen möglich.

Wie funktioniert der Service?

Der Nutzer stellt wählt in der Rubrik “mobiles internet” zuerst den Hersteller. Momentan finden sich dort unter anderem:SonyVaio.png

  • Samsung
  • Sony (z.B. das VAIO VGN P11Z)
  • Toshiba
  • ASUS
  • Acer
  • Hewlett Packard (HP)
  • LENOVO

provider.png

Im Anschluss gilt es, das gewünschte Modell auszusuchen. Auswahlfelder (z.B. Bluetooth, HDMI-Ausgang, GPS) erleichtern die Auswahl, da nur noch passende Geräte angezeigt werden. Hat das Notebook keine UMTS Funktion eingebaut, liefert 24mobile.de ein UMTS Modem in Form eines USB Sticks mit. Zur gewählten Hardware präsentiert der Anbieter dann übersichtlich die möglichen Tarife in einer Tabelle, die neben dem Anschaffungspreis (für die Hardware) auch monatliche Grundgebühr sowie ggf. Mindestumsatz und Anschlussgebühr anzeigt.

Wer statt einem neuen Notebook, weil er mit seinem bestehenden noch gut zurecht kommt und lieber bares Geld möchte: kein Problem! Beim Abschluss eines neuen Datentarifs sind bis zu 420 Euro Auszahlung aufs Konto möglich! Mehr zum Thema gibt es bei “Datentarife mit UTMS und Auszahlung”. Dadurch reduzieren sich die monatlichen Kosten für eine Datenflatrate rechnerisch natürlich spürbar!

In einem Interview äußerte sich Thorsten Piontek, Geschäftsführer von 24mobile.de, so: “Mit der neuen Rubrik Mobiles Internet reagieren wir auf die hohe Nachfrage unserer Kunden nach diesen Angeboten. Wir wollen es ihnen auf diese Weise noch einfacher machen, das passende Net- oder Notebook zu finden und bieten bei der Wahl des Tarifs die höchstmögliche Auswahl“.

Darüber hinaus betreibt 24mobile.de auch einen Blog, in dem regelmäßig über aktuelle Handy- und Smartphone Neuheiten, technische Entwicklungen und sonstige News berichtet wird.

Fazit: Wer nach einem Tarif sucht, sollte möglichst nicht direkt beim Provider abschließen, sondern erst nach Alternativen umschauen.

[Werbung] Managed Hosting bei Centron

29. September 2009 Keine Kommentare

[Trigami-Anzeige]

Über Centron

centronlogo.jpgDer Hallstädter Anbieter Centron versteht sich als professioneller Premium Dienstleister für Firmen in den Bereichen Managed Hosting, Rootserver und dedizierte Server. Die Firma wurde im Jahr 1999 gegründet, betreibt seit 2008 ein eigenes Rechenzentrum in Nürnberg und ist gemäß ISO 9001:2008 und 14001 zertifiziert.

Als Referenzen führt Centron unter anderem Samsung, Onkyo, Mercedes und DerTour an.

Managed Hosting – Linux oder Windows?

Managed Hosting ist die Einsteigerklasse unter den Hosting Angeboten. Es handelt sich mehr oder weniger um den klassischen Webspace: hier kümmert sich der Anbieter um die Einspielung von Updates, Patches, etc. Als Kunde erhält man bequem Zugriff auf eine Verwaltungsoberfläche, wo Domains zugebucht und auf die Datenbank zugegriffen werden kann. Inhalte lädt man z.B. per FTP Zugang hoch.

Bei den Einsteigerpaketen (ab 9,95€ / Monat zzgl. MWSt.) hat der Kunde bei Centron die Wahl beim Betriebssystem zwischen Linux und Windows. Die Windows Variante enthält u.a. 50 MB MSSQL 2008 (Datenbankserver), ASP.NET 3.5, MS Silverlight und 10 Mailaccounts. Wer hingegen Typo3 oder osCommerce benötigt, sollte Linux als OS wählen. In beiden Paketen ist unlimitierter Datentransfer enthalten.

Root Server

Wer über die nötige Erfahrung und Kenntnisse im Umgang mit Servern verfügt, fährt mit einem Root Server wohl am besten. Hier bekommt man für monatliche Kosten ab 199 € (zzgl. MWSt.) einen eigenen Server im Rechenzentrum der Centron GmbH. An dieser Stelle weise ich auch auf das aktuelle Sonderangebot hin: Den Basic Server X.1 gibt es derzeit limitiert ab 99€ / Monat (zzgl. MWSt.).

serverimage.jpg

Managed Server

Das beste aus beiden Welten kombiniert der Managed Server. Hier kümmert sich Centron um die Konfiguration und alle Arbeiten, die den problemlosen Betrieb sicherstellen. Die Preise beginnen hier ab 179€ / Monat (zzgl. MWSt.) und zeichnen sich durch Folgendes aus:

  • Markenhardware (HP, IBM, DELL, Supermicro)
  • individuell konfigurierbar
  • Failover möglich
  • Quadcore bis 16 Kerne und mehr
  • DDR2 oder DDR3- Funktionalität
  • SATA oder SAS bis 15.000 rpm (im Raid)
  • sehr günstige Traffic-Pakete
  • Traffic Flat mit 100 MBit buchbar
  • Vertragslaufzeit bis zu 36 Monate möglich

Fazit: Wenn ihr also noch auf der Suche nach einem Provider seid: auch mal bei Centron vorbei schauen!

Vodafone + Web 2.0 = #fail

16. Juli 2009 1 Kommentar

yodafone2.jpgVodafone möchte nun hip werden und um die “Generation Upload” werben. Ich hätte wohl eher den Ausdruck “Generation iPhone” verwendet, aber da hätte man wohl nur dem Konkurrenten T-Mobile in die Hände gespielt.

Neuer Slogan “Es ist deine Zeit”

Doch irgendwie hat die zuständige Werbeagentur “Scholz & Friends” das soziale Web unterschätzt. Oder die Vorbereitungszeit war zu knapp? Bei einer per Webstream übertragenen Pressekonferenz konnten nur wenige Zuschauer überzeugt werden. Von was überhaupt?

  • Phrasendrescher Lobo als Vorzeige-Blogger? Mitnichten. (Und darüber hinaus mit einem Blackberry statt seinem iPhone?)
  • Neue Tarife? Fehlanzeige. Es bleibt beim alten: Teuer und limitiert. Von VoIP, Instant Messaging und Vertragslaufzeiten nicht zu sprechen
  • Dafür war Vodafone ganz vorne mit dabei, um für unsere Familienministerin die Beine breit zu machen Websperren freiwillig zu installieren

Yodafone: Deine Zeit es ist

Weiterlesen zum Thema z.B. bei:

Gut passt auch dieses Yodafone Plakat:

17516753.jpg

Vodafone reagiert mittlerweile vorbildlich auf Kritik: Wer z.B. klare Worte wie in diesem Artikel im StudiVZ / MeinVZ Profil von Vodafone Deutschland äußert, wird nicht nur wegzensiert, sondern auch gleich vollständig vom Profil ausgesperrt.

Auch auf die von Frau Carmen Hillebrand zugesicherte Stellungnahme bezüglich des Surfsticks, der einfach nicht kommen wollte warte ich seit Wochen…

Was uns bevorsteht…

20. April 2009 2 Kommentare

Keiner sagt oder tut was dagegen. Ein Beitrag von choel aus dem Heise-Forum lädt zum kritischen Nachdenken über die neuesten Zensurpläne unserer deutschen Regierung ein:

Mit einem Ermächtigungsgesetz (KiPo Sperren) übertrug in der Bundesrepublik der Deutsche Bundestag zeitweise der Regierung bzw. dem BKA die befristete Befugnis zur Gesetzgebung. Nach der Jahrtausendwende kam es zu mehreren derartigen Gesetzen, die eigentlich der Verfassung widersprachen und anfänglich mehrfach vom Bundesverfassungsgericht gekippt wurden.

Sie wurden letztlich verfassungsrechtlich toleriert, da sie mit Zweidrittelmehrheit beschlossen wurden, die auch zur Verfassungsänderung ausgereicht hätte.

Wenn ohne nähere Kennzeichnung vom Ermächtigungsgesetz gesprochen wird, ist jenes gemeint, das am 17. April 2009 beschlossen und am 20. April verkündet wurde, das Gesetz zur Behebung des Zugangs Volksfeindlichen Propagandamaterials. Es wurde von den Christdemokraten um Ursula v. d. Leyen und Wolfgang Schäuble beantragt und von SPD und weiteren bürgerlichen Parteien unterstützt; die kleinen Parteien hofften, damit weitergehende Machtansprüche der Christdemokraten eindämmen zu können. Gegen das Gesetz stimmten nur die 94 anwesenden Abgeordneten der SPD. Abgeordnete, die bereits verhaftet worden waren, wurden als „unentschuldigt fehlend“ betrachtet.

Dem Gesetz zufolge durfte künftig die Bundesregierung bzw. das BKA willkürlich Bürger verhaften, da eine rechtliche überprüfung den Überprüfenden selbst strafbar gemacht hätte. Das Gesetz war durch zwei Einschränkungen zeitlich begrenzt. Einerseits sollte es nur für die Dauer der gegenwärtigen Regierung gelten; dieser gehörten damals auch Nichtchristdemokraten an. Anderseits war die Dauer grundsätzlich für höchstens vier Jahre angesetzt.

Mit diesem Ermächtigungsgesetz wurde die Christdemokratische Diktatur weiter verfestigt, nachdem bereits mehrere Verordnungen zum Kampf gegen den internationalen Terror des Innenministers den Christdemokraten weitreichende Möglichkeiten der Bekämpfung ihrer Gegner gegeben hatten. Es bildete bis Mai 2021 somit die rechtliche Grundlage.

Seit Juni 2009 saßen in Merkels Regierung nur noch gefügige JA-Sager. Außerdem wurde das Kabinett im Laufe der Zeit durch zahlreiche Sonderbeauftragte weiter entmachtet. Im November 2009 wurde der Bundestag mit einer christdemokratischen Einheitsliste neu gewählt. 2013 und 2015 verlängerte der Bundestag das Ermächtigungsgesetz, 2019 wurde es per Führererlass verlängert.

Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland von 1949 machte Ermächtigungsgesetze eigentlich unmöglich, da es nur die ausdrückliche Änderung des Verfassungstextes erlaubt. Heute macht man u.a. die Finanzkrise für diese folgenschwere Entwicklung damals verantwortlich. Historiker sind sich jedoch nicht einig – auch die politisch kultivierte Terrorangst und nicht zuletzt die damit verbundene Polarisierung zwischen den verschiedenen Religionen spielte sicherlich auch eine Rolle.

Provider Blacklist

20. April 2009 3 Kommentare

Da die “alten Medien” sehr positiv darüber berichtet haben, dass ihr neuer Konkurrent Internet nun gefiltert wird, hier meine Meinung:

Die im folgenden genannten fünf Provider zensieren den Internetzugang ihrer Kunden ohne gesetzliche Grundlage oder Notwendigkeit für den User völlig intransparent. Die gesperrten Seiten werden von keinem Richter und keiner anderen vertrauenswürdigen Instanz geprüft! Die Liste der gesperrten Webseiten ist nicht öffentlich einsehbar.

Bild 1.png

Wer Kunde bei einem dieser Provider ist, sollte von seinem Sonderkündigungsrecht gebrauch machen und damit sein Interesse an demokratischen Grundwerten (“Eine Zensur findet nicht statt”, Art. 5, Abs. 1, Grundgesetz) bekennen.

  • Deutsche Telekom / T-Online
  • Vodafone / Arcor
  • Telefonica / O2
  • Hansenet / Alice
  • Kabel Deutschland

Natürlich ist KiPo ekelhaft und zu verurteilen! Aber diese Zensur ist nicht nur leicht zu umgehen, sondern ruft auch Neider hervor. Die Content-Mafia (Musik- und Filmkonzerne) sowie der Verfassungsschutz sind bestimmt nicht weit, wenn es um Websperren ohne Kontrollinstanz geht.

Willkommen in der Volksrepublik China Deutschland!