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ServCity: Alter Wein in neuen Schläuchen

11. April 2010 25 Kommentare

Eigentlich zu traurig, um wahr zu sein, aber die “unendliche Leidensgeschichte” mit ServCity geht weiter. Siehe:

Mittlerweile wurde die von Herrn Marek Zarei geführte Firma, die sich in diversen Forenbeiträgen und Blogartikeln einen zweifelhaften Ruf erarbeitet hat, veräußert. (Der Statistik wegen: die Uptime der Server lag im Februar 2010 laut WHL bei lediglich 91,6%)

Laut Impressum wird ServCity nun von der “Core Internet GmbH” in Darmstadt (yellowgrey.de) betrieben. Geschäftsführer ist Pascal Malladi-Rao.

Trotz Übernahme der Server, Leistungen und Kunden scheint man sich nicht an schriftliche Vereinbarungen der ehemaligen Inhabers halten zu wollen. Mir liegt (wie im Artikel beschrieben) eine Kündigung durch ServCity vor, ausgestellt im Dezember 2009, unterschrieben durch den damals Berechtigten Herrn Zarei persönlich, Kündigungstermin: 01.04.2010.

Das hält die Firma aber nicht davon ab, mir am 1. April eine Rechnung über weitere 6 Monate “Dienstleistung” zuzusenden. Ich informiere ServCity über ihren Fehler unter Verweis auf das mir vorliegende Kündigungsschreiben.

ServCity Kündigung

Aus der Antwort zitiere ich hier:

Sehr geehrter Herr Stiffel,
wie Sie vielleicht der Signatur dieser und der vorherigen E-Mail, plus dem
E-Mail bzw. Postrundschreiben entnommen haben, hat sich der Betreiber des
Labels servcity geändert.
Im Übrigen sind Äußerungen wie Saftladen ein Leckerbissen für jeden Anwalt.
Wie dem auch sei, wir werden das Ticket nun bearbeiten und schließen.

Man fühlt sich also für die Handlungen der ServCity KG nicht verantwortlich?!

Achso. Und heute kam die erste Zahlungserinnerung per eMail. Was denken die juristisch bewanderten Leser unter euch? Reicht das für eine Strafanzeige wegen Betruges aus?
Ich werde das Gefühl nicht los, dass diese Geschichte noch eine ganze Weile weiter geht. Updates gibt es natürlich hier.

[UPDATE]
Erste Mahnung flatterte am heutigen 14. Mai in meinen elektronischen Briefkasten. Eins muss man ServCity lassen: dreist sind sie ja.