Archiv

Artikel Tagged ‘Rostock’

Apple “Care” bei Jessen Lenz Rostock

29. Dezember 2009 6 Kommentare

Ein netter Leser hatte mich bei meinem letzten Ärgernis mit Apple (geplatzter Akku) auf den Apple Servicepartner in Rostock – Jessen Lenz aufmerksam gemacht.

Nur eine Woche später kam ich dank meines Zeitnotebooks (MB Air) in den zweifelhaften Genuss, genau diesen authorisierten Servicepartner zu testen. Woran kränkelte das Air?

  • der Lüfter hat nach einiger Zeit nervende (Schleif-)Geräusche von sich gegeben
  • das Scharnier am Display wies von Anfang an den Air-Serienfehler (Apple Support Artikel) auf, bot also immer weniger Festigkeit. Resultat: ein wackelnder / zufallender Monitor.

Natürlich kommen solche “Problemchen” in einem Notebookleben vor und eine generell schlechte Qualität würde ich Apple auch nicht unterstellen.

Traurig ist aber – mal wieder – der Service. Für 250 Euro gibt es im Apple Care Protection Plan einfach keine nennenswerte Leistung. Für deutlich weniger Aufpreis gibt es bei anderen Herstellern 3 Jahre Next-Day Vor-Ort (z.B. Toshiba 3 J, 172 Euro).
Hier also meine aktuelle Reparaturhistorie:

  • 10.12.2009 vormittags Anruf bei Apple Care, nette Mitarbeiterin, zwei Reparaturnummern bekommen
  • 10.12.2009 mittags Habe das Gerät bei Jessen Lenz in der Lagerstraße vorbei gebracht. Aussage: “Vielleicht schaffen wir das sogar bis zum kommenden Dienstag (15.12.)”
  • 13.12.2009 mir raucht ärgerlicherweise meine Time Machine Festplatte ab
  • 16.12.2009 Ich rufe bei Jessen Lenz an. Aussage: “Gerät ist schon repariert, aber noch nicht von Apple freigegeben.”
  • 21.12.2009 Ich rufe erneut bei Jessen Lenz an. Aussage: “Ist immer noch nicht freigegeben.” Das Angebot, meine Kreditkartendaten als Sicherheit zu hinterlegen, damit ich das Notebook über Weihnachten mit nach München nehmen kann, wurde ausgeschlagen. Noch schlimmer: ich bat darum, mir wenigstens meine wichtigsten Daten auf einen USB Stick sichern zu dürfen. Antwort: “Dafür holen wir das Gerät nicht aus unserem Lager”.
  • 29.12.2009 Erneuter Anruf meinerseits: ein Band erzählt mir, dass das Büro erst ab 11.01.2010 wieder besetzt sei.

[UPDATE vom 1.1.2010]

  • 01.01.2010 Bekomme – trotz Neujahr – telefonisch die Info, dass Apple den Ersatzteil-Status freigegeben hat. Am 4. Januar kann ich mir das Gerät abholen.

[/UPDATE]

[UPDATE 4.1.2010]

  • 04.01.2010 Wow! Habe das Notebook endlich zurück. Jetzt ab zu eBay damit!

[/UPDATE]

Ursächlich für diese extreme Verzögerung ist laut Jessen Lenz eine kleine Delle an der linken Seite des Monitors:

Widersprüchlich dazu sagt der Reparaturstatus auf apple.com, dass mein Gerät schon seit 15.12. zum Abholen bereit ist:

Wer gerade seine Thesis über TQM schreibt, jetzt aufpassen, denn genau so müssen Reparaturen laufen:

  • Reparaturzeit länger als einen Monat
  • proaktive Kundenkommunikation vermeiden
  • und ja nicht im Sinne des Kunden handeln

Was mich brennend interessiert: was machen mittelständische Firmen, die mit Apple Rechnern arbeiten müssen? Ersatzgeräte oder zugesicherte Reparatur-/Antwortzeiten (also das was man als professionellen Support bezeichnen könnte) gibt es ja beim angebissenen Apfel nicht! Also immer Ersatzgeräte im Lager halten!?

P.S.: Bevor mich Fanboys in den Kommentaren belehren: mir ist durchaus bewusst, dass Reparaturen besser verlaufen können und es auch zuvorkommende Service Partner gibt. Allen Münchnern empfehle ich z.B. dringend den (ggf. weiten) Weg nach Isen zu Agelero IT-Systeme bzw. direkt in den Apple Store. Aber: in Rostock gibt es keine Alternative!

Wahlen und so

28. September 2009 2 Kommentare

Piraten

Ich muss meinen Mitstreitern und mir wirklich auf die Schultern klopfen. Wir haben Großartiges erreicht! 2,0 Prozent in Deutschland (und das ohne Sachsen!) ist ein respektables Ergebnis. Die Grünen erreichten bei ihrer ersten Kandidatur für den Bundestag nur 1,5 Prozent.

Noch besser haben wir im Mecklenburg-Vorpommern abgeschnitten. Laut vorläufig endgültigem Wahlergebnis kamen wir in der Hansestadt Greifswald auf 4,3 %, in Rostock auf 3,3 %. Unser Kampf hat sich also gelohnt und in 2 Jahren sind Landtagswahlen!

Rostock

Ein weiterer Grund zum Feiern: Mein “spezieller Freund” Christian Kleiminger konnte sein Mandat in Rostock nicht verteidigen. Obwohl Rostock seit eh und je in SPD-Hand war, unterlag Kleiminger mit nur 20% der Erststimmen nicht nur dem neuen Abgeordneten für Rostock: Steffen Bockhahn (die Linke), sondern auch Peter Stein (CDU).

Neue Regierung

Leider kein Grund zum Feiern: die schwarz-gelbe Pest. Als Student sollte man langsam Zukunftsängste bekommen. Zum Glück bin ich nicht auf Bafög angewiesen, aber ich fühle mit meinen Kommilitonen! Wer trotzdem lachen will: zum Thema neuer Außenminister: Westerwelles Englischkenntnisse. Aber seht selbst:



Sehr geil. Schicken wir ihn ins Ausland. Aber die Übersetzer nicht vergessen!

Christian Kleimingers Demokratieverständnis

3. September 2009 3 Kommentare

Gleich zu Beginn und bevor ich erkläre, wer dieser Kleiminger überhaupt ist, muss ich gestehen: ER hat dazu beigetragen, dass ich Mitglied der Piratenpartei bin und für den Bundestag kandidiere! Mehr dazu später…

Christian-Kleiminger-Bildung.jpgChristian Kleiminger

ist SPD-Bundestagsabgeordneter und Direktkandidat im Wahlkreis Rostock. Er wurde vor 43 Jahren in Osnabrück geboren und sitzt seit einer Legislaturperiode im Deutschen Bundestag. Um den Wiedereinzug sicher zu stellen, hat die SPD Rostock aktuell mit einer schieren Flut an Wahlplakaten überzogen.

Sein Abstimmungsverhalten zu den Themen, die mir besonders am Herzen liegen, liste ich hier kurz auf:

  • Internet-Sperren (aka Zensursulas Gesetz)
    zugestimmt
  • Vorratsdatenspeicherung
    zugestimmt
  • BKA-Gesetz
    zugestimmt
  • Lissabon Vertrag
    zugestimmt

Nun könnte man davon ausgehen, dass ein ordentlicher Abgeordneter zu “seinem Mist” wenigstens stehen / reden kann. So habe ich mich im Vorfeld des Zensurgesetzes über verschiedene Kanäle (eMail / Twitter / abgeordnetenwatch.de) an Herrn Kleiminger gewandt, um ihm sachliche Fragen zu stellen. Zugegeben: eine wahrheitsgemäße Beantwortung dieser Fragen hätte gezeigt, wie unwirksam und gefährlich das populistische Zensur-Gesetz ist, aber es kam nicht einmal die übliche Standardantwort zurück. Sondern einfach: nichts!

Erst nachdem das Gesetz verabschiedet war, bekam ich via abgeordnetenwatch.de als Antwort eine standardisierte Erklärung, die von allen SPD Abgeordneten sämtlichen Fragestellern zum Gesetz zugegangen ist. Christian Bahls vom Verein “Missbrauchsopfer gegen Internetsperren” (Mogis) hakte nach und wartet seitdem (Juni!) auf Antwort.

Kritische Fragen von Bürgern auf seinem meinVZ / studiVZ Profil werden in der Regel kommentarlos gelöscht, genau wie eMails unbeantwortet bleiben.

Bürgernah?

Zu meinem Erstaunen lud Christian Kleiminger gestern via Twitter und VZ zu einem offenen Gespräch ein:

myKleiminger.jpg Christian-Kleiminger.png

“Nette Gespräche” und “lockerer Plausch” könnten mich meinem Ziel, eine ehrliche Antwort zu bekommen, näher bringen: also nichts wie hin! Um 20 Uhr war die “rote Ecke” zwar noch leer, aber kurze Zeit später trudelten die ersten Jusos ein, mit denen sich auch nette Gespräche ergaben.

DSC00876.JPG

Bald darauf traf auch der Abgeordnete Kleiminger ein, der nicht nur die 3 anwesenden Gäste (einen Rostocker Bürger, Christian Bahls und mich), sondern auch etwa 15 SPDler und Jusos begrüßte. Doch die lockere Stimmung täuschte: Nachdem ich mein erstes Bier ausgetrunken hatte, wollte ich von Herrn Kleiminger erstmal wissen, wer denn seine Onlineaccounts (z.B. StudiVZ) betreut. Trotz freundlicher Formulierung der Frage kam nur ein: “Ich weiß, dass sie von den Piraten sind. Darum rede ich nicht über dieses Thema.”. Nunja, er hat den restlichen Abend gar nicht mehr mit mir geredet.
Auch Christian Bahls Frage, warum er denn seit Juni noch keine Antwort über abgeordnetenwatch.de erhalten habe, kam gar ein: “Sie verhalten sich ja wie ein Stalker!” “Ich sehe, was sie schreiben und sie wollen mich offenbar im Wahlkampf nur fertig machen.” – ebenfalls keine Antwort.

Wie wenig kritikfähig muss jemand sein, der im Kreis der eigenen Anhänger keine Antworten geben kann? Was sagt es über das Demokratieverständnis eines Abgeordneten, wenn er nicht mit Mitgliedern anderer Parteien spricht?
Haben wir Rostocker tatsächlich ein Abgeordneten im Bundestag, der nichtmal zu seinen Abstimmungen stehen kann?

Links

Studieren in Rostock

13. August 2009 6 Kommentare

CIMG0470.jpgMit ordentlich räumlicher Distanz schreibe ich diesen lange geplanten Artikel zum Studium in Rostock aus dem Urlaub.
Er behandelt, was mich – als gebürtigen Münchner – dazu gebracht hat, ans andere Ende Deutschlands zu ziehen; was mir dort gefällt und was anderswo besser ist! Vielleicht hilft das ja euch bei der Auswahl einer Universität weiter.
Wer die “Über mich” Seite noch nicht gelesen hat: Ich studiere Wirtschaftsinformatik an der Uni Rostock.

Pro

1. Für Studenten vielleicht einer der wichtigsten Punkte überhaupt: Wohnen. In Rostock sind die Mieten sehr günstig und WGs leicht zu finden, da von den insgesamt 200.000 Einwohnern Rostocks etwa 15.000 Studenten sind. Ein Beispiel: Im Ortsteil Evershagen zahlen wir für eine 60qm 3-Zimmer Wohnung warm inkl. Internet- und Telefonflatrate etwa 420 Euro.

2. Auch bei den Bedingungen für Studenten hat man sich sichtlich Mühe gegeben:

CIMG0478.jpgSo gibt es:

  • keine Studiengebühren in Mecklenburg-Vorpommern
  • kostenlose Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel (ist im Semesterbeitrag enthalten)
  • im Gegensatz zu München beispielsweise verkehren die öffentlichen Verkehrsmittel in Rostock regelmäßig rund um die Uhr (teilweise in Form von Nachtbussen)
  • viele Gebäude, die gerade modernisiert oder neu gebaut (Wirtschaftswissenschaften, 2 Mensen, Bibliothek)
  • Baustellen für neue Gebäude: z.B. Informatik und Physik
  • keine überfüllten Hörsäle (selbst bei den BWLern)
  • in allen Uni-Gebäuden (für Studenten kostenloses) WLAN
  • ausgezeichnetes Mensa-Essen

CIMG0946.jpg3. Die Lage Rostocks mag dem einen oder anderen ebenfalls verlockend erscheinen. MV wirbt auf dem Portal www.studieren-mit-meerwert.de mit “Lernen, wo andere Urlaub machen”, aber auch ich profitiere oft davon, dass das Meer in wenigen Minuten zu erreichen ist. Von unserer Wohnung aus per Fahrrad in etwa 25 Minuten, vom Hauptbahnhof in Rostock mit der S-Bahn in 20 Minuten. Nicht nur für entspanntes Lernen mit Meerrauschen eignet sich die Nähe: auch Strandparties wirken entspannend.

Wer in eine “richtige Stadt” fahren möchte, erreicht die Metropolen Hamburg und Berlin mit der Bahn in etwa 2,5 Stunden. Das Mecklenburg-Vorpommern Ticket der Bahn, das bis einschließlich Hamburg gilt, kostet für fünf Personen 26€, für eine Person 18€. Nach Berlin gibt es eine günstige Privatbahn.

Contra

1. Die Universität schneidet in Hochschulrankings selten als Spitzenreiter ab und ist auch keine “Elite-Universität” wie die Münchner Hochschulen. Außerdem stammen die Gebäude von so manchem Fachbereich aus DDR-Zeiten und sind sanierungsbedürftig. (Anm.: Die Sanierungsarbeiten haben vielerorts schon begonnen)

2. Leider ist Rostock auch einfach weit weg! Der lokale Flughafen Rostock-Laage bedient im Winter nur 3 Destinationen (München, Stuttgart und Köln), im Sommer kommen ein paar Urlaubsziele (Türkei, Griechenland) dazu.

CIMG0467.jpgAuch die Bahnanbindung ist suboptimal, da man fast immer in Berlin oder Hamburg umsteigen muss, um in den Genuss einer ICE-Fahrt zu kommen. Hier die beispielhafte Fahrzeit in ein paar Städte:

  • München: 8,5 Stunden
  • Stuttgart: 8 Stunden
  • Frankfurt / Main: 6,5 Stunden
  • Köln: 6 Stunden

Tipps

1. Wo wohnen?

CIMG0523.jpga) Eigene Wohnung / WG
Viele Studenten wohnen in der KTV, der Kröpeliner Tor Vorstadt, wo nebst alten Häusern viele Kneipen locken. Wer es günstiger (oder näher zum Meer gelegen haben möchte), kann auch ins ruhige Komponistenviertel, nach Reutershagen oder in die westlich der Warnow gelegenen Neubaugebiete (= Plattenbausiedlungen) ziehen. Evershagen und Lütten Klein (mit großem Einkaufszentrum, Kino, etc.) kann ich hier empfehlen.
Nicht empfehlen kann ich Lichtenhagen, Dierkow und Toitenwinkel.

b) Studentenwohnheim
Halte ich in Rostock für wenig sinnvoll, außer man tut sich schwer, Leute kennen zu lernen. Denn die Mieten sind nicht wesentlich günstiger als bei einer selbst initiierten WG.

2. Welcher Vermieter?

Wer we der beim Studentenwerk (siehe Studentenwohnheim) noch bei privaten Vermietern (KTV) sein Glück gefunden hat, kann sich in Rostock bei den Wohnungsgenossenschaften umsehen. Hier einige WGs mit Wertung:

CIMG0748.jpg3. Wo baden?

Der Strand direkt in Warnemünde (beim Leuchtturm und Teehaus) ist nichts für Einheimische. Hier tümmeln sich vor allem Touristen wie die Sardinen am Strand. Einige hundert Meter weiter Richtung Westen am Strand entlang (auf Höhe der Jugendherberge, Bus-Haltestelle “Warnemünde Strand”) findet man einen weniger stark frequentierten Strandabschnitt, wo (neben FKK) auch Grillen erlaubt ist.
Der andere bei Studenten besonders beliebte Strandabschnitt liegt östlich der Warnow-Mündung bei Markgrafenheide.

4. Fortbewegung

Rostock ist flach. Also perfekt, um mit dem Fahrrad erobert zu werden. Sowohl in der S-Bahn als auch in der Straßenbahn können Fahrräder (für Studenten sogar kostenlos) mitgenommen werden.

Hat jemand Lust, rechtzeitig vor Beginn des neuen Semsters im Oktober, seine Universität & Stadt in Form eines Gastartikels hier vorzustellen?

Vorhang zu – Warum Kinos sterben

10. Mai 2009 6 Kommentare

cinema.jpg

Es ist selten geworden, dass mich ein Kinotrailer überzeugen kann, Snacks und Softdrinks in einem Cineplex Center statt auf der heimischen Couch zu konsumieren.

Wer sich dann aber den folgenden Screenshot (CineStar Rostock) ansieht, wird vielleicht verstehen, warum ich jetzt doch lieber ein paar Wochen warte, bis der Film für 10€ im Regal oder – noch besser – für meinen Apple TV im iTunes Store steht.

Bild 1.png

Eigentlich ist mit 8,20 € meine Schmerzgrenze in anbetracht der schier endlosen Zwangswerbung schon überschritten. Aber dem Onlinekäufer (der dadurch dem Kinobetreiber potentiell Personalkosten einspart) noch eine “Systemgebühr” zuzumuten, grenzt in meinen Augen an mutwillige Geschäftsschädigung.

Zum Vergleich: mein Lieblingskino im Münchner Raum schafft es, den gleichen Film für 5,50 € – inkl. Onlinereservierung aber ohne Werbung – anzubieten…

Flugtickets, die EU und so

31. März 2009 Keine Kommentare

Seit 1. November 2008 sollte die neue EU Verordnung bezüglich der Transparenz von Ticketpreisen gelten. Ein Selbstversuch.

Ein Flug von München nach Rostock. Germanwings.

germanwings.jpg

24€ Flugpreis klingen super. Weiter unten kommen noch 78,72€ Steuern und Gebühren dazu.
In Summe: 102,72€. Klingt immer noch okay.

germanwings2.jpgNatürlich habe ich einen Koffer dabei. Macht 5,95€ extra. Auf eine Sitzplatzreservierung (ebenfalls 5,95€) verzichte ich. Ebenso auf die verschiedenen Versicherungsangebote.

Bezahlen kann man so kurzfristig (ab 10 Tage vor Abflug) natürlich nur noch per Kreditkarte. Das kostet 9,52€ “Transaktionsgebühr”.
Als insgesamt knapp 120€. Wie war das noch gleich mit den Endpreisen?

Als mündiger Verbraucher habe ich dann das Browsertab geschlossen und bei airberlin gebucht.

[CeBIT] Forschung & Entwicklung

7. März 2009 Keine Kommentare

Natürlich musste ich meiner Alma Mater – der Universität Rostock – ebenfalls einen Besuch abstatten. Denn weder meine Kommilitonen noch ich selbst waren im Bilde, an welchen Themen die eigene Fakultät derzeit arbeitet.

Mich am stärksten beeindruckt haben:

1. Computer on a stick

DSC_0119.jpg

Es handelt sich dabei um einen vollwertigen Computer (inkl. CPU) in Größe eines älteren USB-Speichersticks, der über diese Schnittstelle auch mit Strom versorgt wird und im Gastbetriebssystem mittels einer VLC-ähnlichen, aber proprietären treiberlosen Technik, den Bildschirminhalt des (sicheren) Stick-Betriebsystems anzeigt. Als beispielhafte Anwendung wird am Stand sicheres Onlinebanking gezeigt. Link: Telebanking-Stick / Com2Stick

2. das Schnarch-frei Kissen

DSC_0118.jpgDieses Kissen könnte die sanfte und operationsfreie Lösung meines lauten, nächtlichen Problems werden und so manche Ehe retten. Das Kissen besteht im Inneren aus mehreren mit Luft gefüllten Kammern, die sich seperat füllen und leeren lassen. Über eine gezielte Steuerung des Luftdrucks lässt es sich nicht nur bequem einschlafen: Sobald die Technik Schnarchgeräusche wahrnimmt wird der Kopf in eine unbequeme Lage gedrückt, das Unterbewusstsein sorgt dann für eine neue schnarchfreie Schlafposition. Offizieller Name: Atmungs-Support-System

Mit meinem iPhone leider nicht kompatibel war der InfoBeacon, ein vernetzter Bluetooth-”Spammer”, der eingeschaltete Mobiltelefone in Reichweite beispielsweise mit Shoppingtipps versorgen kann.

DSC_0145.jpg

Ein zweiter Stand durfte natürlich ebenfalls nicht auf meinem Rundgang durch Halle 9 fehlen: das Fraunhofer IGD.Hier wird eine faszinierende Technik gezeigt, wie sich Geschichte besser erleben lässt: ein iPhone oder UMPC (mit Kamera auf der Rückseite) dient als Hardware.

Die vom Institut für grafische Datenverarbeitung entwickelte Software erkennt in Echtzeit auf den Bilddaten der Kamera bekannte Objekte (z.B. den Reichstag in Berlin) und blendet dann Optionen ein, das Gebäude aus dem gleichen Blickwinkel zu einem anderen Zeitpunkt zu betrachten.
DSC_0148.jpgAuch ein zweidimensionaler Stadtplan wird mit iPhone um eine dritte Dimension und Zusatzinformationen (z.B. den ehemaligen Grenzverlauf) erweitert.

E-Plus rüstet EDGE nach

6. März 2009 2 Kommentare

Schneller als erwartet hat E-Plus damit begonnen, wie im November 2008 angekündigt, die eigene Netzabdeckung um EDGE zu erweitern. Im Gegensatz zu O2 will sich E-Plus dabei nicht auf Gebiete ohne UMTS beschränken.

Seit gestern sehe ich zu Hause statt dem gewohnten Kreis ein kleines “E” für EDGE auf meinem iPhone Display.

blau_edge.jpg

Auf dem Weg (Autobahn) nach Hannover und selbst vor Ort strahlte mich leider noch der GPRS-Kreis an. Aber bis Ende diesen Jahres sollen 90% ausgebaut sein!

Davon profitieren dann alle iPhone Nutzer, die ihr Mobiltelefon ebenfalls mit einer Prepaid SIM-Karte von blau.de oder simyo betreiben, um deren günstige Daten-Flatrate zu nutzen.

Mehr Sport in 2009

2. Januar 2009 1 Kommentar

Polizei M/VOder: Warum meine Kinder besser nicht in Rostock aufwachsen sollten.

Mein Roller wurde wohl am 31.12. nachmittags gestohlen und mehrere Kilometer entfernt in komplett ramponiertem Zustand (Lenkradsperre gebrochen, Zündung kurzgeschlossen, Verkleidung an vielen Stellen gebrochen) von der Polizei in einem Waldstück aufgefunden. Ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Aber ich betrachte einfach mal den positiven Aspekt der Geschichte: Ich nutze die Gelegenheit, steige aufs Fahrrad um und folge somit Olis Beispiel.

KategorienSonstiges Tags: , ,

Frohes neues Jahr

1. Januar 2009 3 Kommentare

Ich wünsche allen Lesern einen guten Start ins neue Jahr!
Im Besonderen natürlich gute Gesundheit und, dass sich die Auswirkungen der Wirtschaftskrise nicht bis zu euch durchschlagen.

Wir haben gestern am Ostseestrand in Warnemünde gefeiert.

Notiz an mich selbst: Sand aus den Schuhen saugen.

Hier ein paar Fotos von der fantastischen Stimmung vor Ort:

sylvester-7.jpg sylvester-5.jpg sylvester-1.jpg sylvester-4.jpg sylvester-3.jpg sylvester-6.jpg