Archiv

Artikel Tagged ‘SIM’

Wiko Darkfull 5″ Android Smartphone im Test

21. Dezember 2013 Keine Kommentare

Und schon wieder ein Android Smartphone…

Wiko Darkfull

Diese Woche erreichte mich ein Paket mit dem kürzlich vorgestellten und seit wenigen Tagen erhältlichen Top-Modell Darkfull von Wiko, einem französischen Hersteller (mit chinesischem Partner im Rücken), der den deutschen Markt mit einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen will, wie es in Heimatmarkt bereits gelungen ist: Wiko ist dort bei den Verkaufszahlen auf Platz 3 – hinter Samsung und Apple. Die Besonderheit aller Smartphones des Herstellers ist ein in Deutschland (leider) noch nicht sehr verbreitetes Features: Dual-SIM, also die Möglichkeit, zwei SIM-Karten gleichzeitig in einem Handy zu betreiben.

Inbetriebnahme und erster Eindruck

Die Verpackung kommt minimalistisch und elegant daher. Die transparente Kunststoffverpackung hat umschließt das Smartphone passgenau und erinnert in der Aufmachung an Apples iPod Linie. Neben dem Gerät findet sich in der Box auch noch folgendes Zubehör:

  • ein Netzteil (1000 mA),
  • ein In-Ear Headset mit Fachband-Kabel sowie Silikon-Stöpsel in 2 weiteren Größen,
  • ein Micro-USB Flachband-Kabel,
  • SIM-Karten-Adapter und einen “Schlüssel” zum Öffnen der seitlichen Einschübe sowie
  • der übliche Papierkram.

Die Rückseite des Darkfull ist aus Aluminium und fest verbaut. Ein Wechsel des 2000mAh starken Akkus ist somit leider nicht möglich.

Das mit Gorilla Glass geschützte Display ist von Kunststoff umrahmt, der etwa einen halben Zentimeter übersteht, um Kratzer zu verhindern. Zudem weiß das LCD direkt nach dem Einschalten zu begeistern: es ist hell, hat eine wahnsinnig hohe Pixeldichte (441 PPI – verglichen z.B. mit 326 PPI beim iPhone 5) und ist dabei extrem Blickwinkel-stabil.

Richtig angenehm überrascht war ich von der Software: Das Darkfull kommt mit einem nur minimal angepasstem Stock Android (Jellybean 4.2.1) und mit einer nur mäßigen Menge Bloatware daher. Bei meinem Modell waren drei Spiele sowie die Sicherheitslösung “TrustGo” vorinstalliert, die sich allesamt nicht deinstallieren ließen.

Das Unboxing könnt ihr euch hier ansehen:

Technische Daten und Leistung

Auf dem Papier kommt das Darkfull mit einer Ausstattung daher, die sich auch vor aktuellen Top-Modellen nicht verstecken muss:

  • 5 Zoll IPS Display mit FullHD Auflösung (1920×1080 Pixel)
  • Quad-Core Prozessor mit 1,5 GHz
  • 2 GB Arbeitsspeicher (RAM)
  • 16 GB interner Speicher (nicht erweiterbar), davon etwa 13GB zur freien Verfügung
  • eine 13 MP Autofokus Rückkamera (Videos bis 1080p) und eine 5 MP Frontkamera
  • zwei Micro-SIM-Karten Slots, die auch gleichzeitig aktiv sein können

Der verbaute Chipsatz von MediaTek (MT6589T) kann es leistungstechnisch nicht ganz mit dem aktuellen Spitzenreiter im SoC-Markt, dem Snapdragon 800, aufnehmen. In den Benchmarks liegt es etwa im Bereich der Top-Smartphones vom letzten Jahr, jedoch weit entfernt von Boliden wie dem Galaxy S4 oder gar Note 3.

Im täglichen Gebrauch läuft die Software sehr stabil und flüssig. Ich konnte keine Abstürze und nur ganz selten mal minimale Ruckler (direkt nach dem Wechsel in eine andere App) feststellen. Bei der Nutzung der geläufigen Apps (und von 3D Spielen) stößt man mit dem Darkfull jedenfalls an keine Leistungsgrenzen.

Dual SIM

Der Einsatz von zwei SIM Karten kann ganz unterschiedliche Zwecke erfüllen, die Umsetzung im Darkfull besteht aus zwei gleichwertigen Slots, die es erlauben, mit beiden Karten gleichzeitig erreichbar zu sein, zu telefonieren und Daten zu nutzen (3G, also HSDPA+, aber lediglich auf einer gleichzeitig) . Es lässt sich mittels der App “Sim-Management” jeweils eine SIM-Karte als Standard vorwählen für:

  • Sprachanrufe
  • Videoanrufe (hat das schon jemals einer meiner Leser in Deutschland genutzt?)
  • SMS/MMS
  • Datenverbindung (Internet)

Alternativ entscheidet man sich vor jedem Anruf oder jeder SMS manuell für eine der beiden Karten.

Folgende Szenarios sind dabei in meinen Augen besonders prädestiniert für ein Dual SIM Smartphone:

  1. Urlaub: Auch wenn wir innerhalb der EU wohl bald von Roaminggebühren befreit werden, ist es in Drittländern immer noch fast unbezahlbar, mit dem deutschen Vertrag ins Internet zu gehen. Mit einer zusätzlichen Prepaid-SIM, z.B. für die USA, kann man auch im Urlaub günstig E-Mails lesen und surfen während man gleichzeitig unter der deutschen Nummer erreichbar bleibt.
  2. Dienstnummer: Viele Arbeitnehmer kennen das Problem: der Arbeitgeber stellt eine SIM-Karte zur Verfügung, die aber in der Regel nur für dienstliche Telefonate genutzt werden darf und/oder keine Internet-Option beinhaltet. Künftig reicht es dennoch, nur ein Telefon dabei zu haben.
  3. Günstige Datentarife: Wer sich regelmäßig auf Schnäppchen-Seiten herumtreibt, wird feststellen, dass es reine Datentarife mit großem Inklusivvolumen (3 oder 5 GB) teilweise für wenige Euro Grundgebühr als Aktionsangebot gibt. Ein solcher Tarif in Kombination mit einer günstigen Prepaid-Karte zum Telefonieren (z.B. vom eigenen DSL- oder Kabel-Anbieter) kann helfen, monatlich bis zu 20€ zu sparen – bei gleichen Inklusiv-Leistungen.

Meine Befürchtungen bezüglich der Akkulaufzeit, immerhin ist der Kommunikationschip einer der großen Energiefresser von Smartphones, hat sich nicht bewahrheitet. Selbst mit zwei aktiven Karten und intensiver Nutzung hält das Darkfull problemlos einen Tag durch. Für viele Normalnutzer dürften es sogar zwei Tage sein.

Die Kamera

Ganze dreizehn Megapixel hat Wiko dem Darkfull spendiert. Was auf dem Papier nach viel klingt, sorgt aber nur bei guten Lichtverhältnissen für schöne Bilder. Vor Bildrauschen ist man jedoch auch bei vollem Sonnenschein nicht gewappnet. Videos in Full HD werden hingegen recht ansehnlich.

Hier findet ihr zwei Test-Bilder in Original-Auflösung:

Wiko Darkfull Testbild 1Wiko Darkfull Testbild 2

Was gefällt

  • Das superscharfe und Blickwinkel-stabile IPS Display mit Full HD Auflösung
  • Die gute Verarbeitung und gelungene Materialauswahl mit angenehmer Haptik
  • Ein beinahe unverändertes Android (Jelly Bean)
  • Volle Unterstützung für zwei SIM Karten
  • Die brauchbare Akkulaufzeit von einem oder zwei Tagen, je nach Nutzungsverhalten
  • Ein derzeit wohl ungeschlagenes Preis-Leistungs-Verhältnis

Was nicht gefällt

  • Der Speicher ist leider nicht per MicroSD-Karte erweiterbar
  • Kein NFC
  • Kein LTE (in Anbetracht der Kosten für LTE-fähige Tarife derzeit wohl verschmerzbar)
  • Kein direkter Videoausgang (Micro-HDMI oder MHL), sondern nur Miracast
  • Das WLAN funkt nur im 2,4GHz Band (b/g/n), nicht jedoch auf 5 GHz (a/n/ac)
  • Der Akku ist nicht wechselbar, sondern fest verbaut

Mein Fazit

So viel Smartphone für unter 300 Euro bieten nicht viele Telefone. Wer neben dem FullHD-Display auch den Komfort einer zweiten SIM-Karte nicht missen möchte, hat derzeit nicht viele Alternativen. Das Telefon, das Wiko hier vorgelegt hat, weiß aber durchaus nicht nur mit dem Preis zu begeistern: Verarbeitung, Material und auch die Software sind nur im Detail zu verbessern.

Nach meinem Alltagstest fällt es mir weiterhin schwer zu glauben, für wie wenig Geld man Ende 2013 bereits ein gutes Smartphone bekommt.

Links

Blog Marketing Blog-Marketing ad by hallimash

BlackBerry 8520 Prepaid (CallYa)

10. September 2011 Keine Kommentare

Dank trulco durfte ich in den letzten Tagen ein BlackBerry Curve 8520 in Kombination mit dem ersten (und derzeit einzigen) BlackBerry kompatiblen Prepaid Tarif Deutschlands testen.

Von trnd bekam ich zum Testen ein Starterpaket mit folgendem Inhalt zur Verfügung gestellt:

  • BlackBerry Curve 8520 (mit microUSB-Kabel, 2GB microSD-Karte, Ladegerät, Headset, Software, etc.)
  • CallYa SIM-Karte (Startguthaben inklusive)
  • Anleitungen und Infos zur Testaktion
Das Paket gibt es so auch direkt bei Vodafone für 169,99€ zu kaufen.

Die Hardware: BlackBerry Curve 8520

Das Curve 8520 ist das derzeit günstigste Einsteigermodell des kanadischen Herstellers Research in Motion (RIM), wurde bereits im August 2009 veröffentlicht, hat aber schon das neue optische Trackpad statt dem Navigationsball, der die “Brombeeren” anno dazumal berühmt machte. Das Alter merkt man dem Smartphone aber dennoch bei den technischen Daten an:

  • Perfekte Hosentaschengröße: 109 x 60 x 13.9 mm
  • Schön leicht: 106 Gramm (mit Akku)
  • Akkulaufzeit: bei mir etwa 2 Tage bei durchschnittlicher Nutzung (E-Mail-Push, Facebook, Twitter, …)
  • Display mit (leider nur) 320 x 240 px Auflösung
  • QWERTZ-Tastatur
  • 2 Megapixel Kamera (Fotos max: 1600 x 1200 px, Videos max: 320 x 240 px), ohne LED-Licht oder -Blitz
  • 256 MB Speicherplatz (durch microSD-Karten erweiterbar, max. 32 GB; im Lieferumfang: eine 2 GB Karte)
  • 512 MHz Prozessor
  • Kommunikation/Daten:
    • Quad-Band GSM (GPRS, EDGE): 850 / 900 / 1800 / 1900 (aber leider kein UMTS!)
    • WLAN 802.11b/g
    • Bluetooth 2.0 (mit A2DP für Stereo-Audio Übertragung)

Wer – von der aktuelle Gigahertz-Jagd geblendet – jetzt ein lahmes oder ruckeliges Smartphone-Erlebnis erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt – meist läuft alles sehr flott.

Die eingebaute 2 Megapixel Fixfokus Kamera reicht für Schnappschüsse aus, die Farben werden meist brauchbar wieder gegeben. Wer höhere Ansprüche hat, wird mit der geringen Auflösung und dem fehlenden Blitz (oder LED-Licht) wohl nicht glücklich.

Sehr schmerzlich finde ich jedoch, dass der Hersteller auf UMTS- und GPS-Module verzichtet hat. Das heißt: unterwegs reicht die Geschwindigkeit dank RIMs Kompressionstechnik zwar locker aus, um E-Mails und BBM-Nachrichten in Echtzeit zu empfangen und senden, aber surfen auf “normalen” Webseiten macht mit maximal 236 kbps nicht wirklich Spaß. Und mal eben auf einer Karte die eigene Position anzeigen lassen oder gar Navigation im Auto: Fehlanzeige.

Für Android oder iPhone Nutzer enttäuschend: die BlackBerry App Word, wo Curve Nutzer Anwendungen herunterladen können. Es ist nicht nur die Auswahl stark eingeschränkt, sondern vor allem meist kostenpflichtig und nicht immer qualitativ überzeugend.

Wo das kleine Kraftpaket hingegen auch iPhone 4 und das Samsung Galaxy S schlägt sind die textgestützten Kommunikationsdienste, vor allem E-Mail und SMS. Schneller war ich noch nie. Sehr gut gefällt mir auch der BBM (BlackBerry Messenger), den ich trotz nur weniger BBM Kontakte mittlerweile intensiver Nutze als SMS. Er ist:

  • schnell und einfach – wie eine SMS
  • mit Anhängen (Bilder, Audio, etc.) – wie eine MMS
  • automatische Zustell- und Lesebestätigung
  • kostenlos
  • und leider nur zwischen BlackBerry Usern…

iPhone 4 - BlackBerry Curve - Galaxy S

Der Tarif: CallYa Smartphone Fun (BlackBerry)

Eins vorab: ich bin seit etwa zwei Jahren Vertragskunde bei o2 (im Tarif o2 o online) und meine Rechnungen überschreiten trotz Datenflat selten 20 Euro. Der voreingestellte CallYa Tarif hingegen ist gar nicht nach meinem Geschmack. Zu kompliziert und für mein Nutzungsverhalten einfach völlig unpassend.

  • Grundgebühr 12,48€ (2,49€ + 9,99€)
  • Darin enthalten: BlackBerry Dienste Flat (E-Mail, BBM, IM) + Internet (Drosselung ab 200 MB)
  • Je Gespräch zu Vodafone (Inland): 29 Cent
  • SMS zu Vodafone (Inland): 1. SMS/Tag: 29 Cent, 2.-100. SMS/Tag: kostenlos, ab der 101. SMS/Tag: 19 Cent
  • Je Gespräch ins Festnetz (Inland): 29 Cent
  • Je Minute in anderen Handynetze: 29 Cent
  • SMS in die anderen Handynetze: 19 Cent

Wer denkt sich denn so einen Tarif aus? Wo Preise in drei verschiedenen Abrechnungseinheiten ausgedrückt werden: €/Gesprächsminute, €/Gespräch und € für die erste SMS und dann ab der 101. wieder, jeweils unterschieden nach Netz. Ich will mir ehrlich gesagt nicht vor jeder Interaktion mit meinem Handy überlegen, welche Kosten denn dieses Mal auf mich zukommen bzw. welche Freunde im Vodafone Netz unterwegs sind (dank Rufnummernportierung ist das ja auch nicht einfach zu erkennen)…

Eventuell aufgrund eines Fehlers (denn laut der uninformierten CallYa Hotline in Kairo, Ägypten [sic!] wäre diese Kombination gar nicht möglich) kann man mit der auf dem Curve vorinstallierten “Mein CallYa”-App in die Tarifoption Smartphone Fun wechseln, die für die (wohl) gleiche Grundgebühr nicht nur eine SMS-Flat in alle Netze, sondern auch sonst einfache und günstige Konditionen bietet (9 Cent pro SMS und Gesprächsminute in alle inländischen Netze) bietet.

@Vodafone: hier bitte unbedingt nachbessern! Sowohl was die unübersichtlichen Tarife und -optionen angeht als auch Schulung der Hotline-Mitarbeiter. Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, während der Testphase nichts aus eigener Tasche zahlen zu müssen…

Die Netzabdeckung war bisher durchwegs gut – selbst in neuen Gebäuden, wo o2 teilweise Probleme hat. Leider hat Vodafone aber viele Funkmasten direkt von GPRS auf UMTS umgerüstet und die Brückentechnik EDGE übersprungen. Dort surft man dann mit maximal 53,6 kBit/s.
Zwei Rechenbeispiele: die Anzeige einer kleinen Webseite (200 KB) dauert so über eine halbe Minute. Und eine Beispiel-App aus der App World mit 2 MB mehr als fünf Minuten…

Links

  1. CallYa Prepaid Tarif
  2. BlackBerry Curve 8520
  3. BlackBerry Messenger

USA Prepaid Tarif mit Daten

7. September 2011 17 Kommentare

Vor dem Problem stehen bestimmt viele: es soll einige Wochen (oder in meinem Fall Monate) in die USA gehen; iPhone oder Android Smartphone müssen natürlich mit. Vor Ort telefonieren und im Internet surfen ohne horrende Gebühren ist dabei oft mehr als ein nettes Gimmick.

Das mit den Gebühren schließt die Verwendung der deutschen SIM-Karte meist aus – zumindest ist mir kein Vertrag bekannt, der in den USA bezahlbare Telefonate und Internet enthält. Also muss eine neue US-amerikanische her. Doch das ist leichter gesagt als getan…

Denn anders als in der EU gibt es in den USA verschiedene konkurrierende Mobilfunkstandards, die aber untereinander teilweise nicht kompatibel sind. Deshalb hier zuerst eine kleine Übersicht der vier nationalen Funknetzbetreiber:

  • Verizon (CDMA2000)
  • Sprint (CDMA2000 / iDEN)
  • T-Mobile USA (GSM 1900 & UMTS 1700/2100)
  • AT&T (GSM 850/1900 & UMTS 850/1900)

Die beiden Erstgenannten kann man als Reisender außen vor lassen: CDMA und iDEN sind Standards, die ohne SIM-Karten funktionieren und somit für mitgebrachte Telefone unbrauchbar sind.

Mit einem Quadband-Smartphone kann man aber sowohl im Netz von T-Mobile USA als auch bei AT&T telefonieren und sogar surfen, allerdings maximal mit EDGE-Geschwindigkeit (~ 3x ISDN). Kompatibles (prüft euer Smartphone am besten vorher bei GSMarena auf kompatible 3G=UMTS Frequenzen) UMTS-Netz gibt es hingegen nur bei AT&T (in den USA exklusiver Vertragspartner der GSM iPhones).

Da “drüben” gerne mit Begriffen wie 3G, 4G oder “High Speed” um sich werfen, hier zur Sicherheit hier die tatsächlichen Geschwindigkeiten im Überblick:

  • GPRS: 53,6 kBit/s (1 MB: < 3 Minuten)
  • EDGE: 217,6 kBit/s (1 MB: < 1 Minute)
  • UMTS: 384 kBit/s (1 MB: < 30 Sekunden)
  • HS(D)PA: 7.372,8 kBit/s (1 MB: < 5 Sekunden)

Vorab sollte man sich allerdings über die – für deutsche Verhältnisse – miese Netzabdeckung im klaren sein. In Städten kämpft man oft mit Verbindungsabbrüchen, in ländlichen Gegenden gibt es vielerorts gar keinen Empfang. Hier gibt es Details zur Abdeckung von T-Mobile und AT&T (GoPhone auswählen) – im Gegensatz zu den Vertragstarifen dürfen Prepaid-Kunden nicht in Drittnetzen roamen.

AT&T Netzabdeckung USA

Prepaid Tarife (Telefonieren + Daten)

Sowohl T-Mobile und AT&T selbst als auch deren Reseller bieten interessante Prepaid-Tarife an. Hier ist meine persönliche Bestenliste (Stand Anfang September 2011):

  1. H2O Wireless $60 unlimited everything [Link]
    Netz: AT&T
    Kosten: 60$ / Monat
    Enthalten: unbegrenzt Telefonate (USA), 20$ Guthaben für internationale Telefonate, SMS (international), MMS (USA)
    Daten: unbegrenzt (3G)
  2. AT&T GoPhone $50 unlimted + data feature [Link]
    Netz: AT&T
    Kosten: 75$ / Monat (50$ + 25$ data)
    Enthalten: unbegrenzt Telefonate (USA), SMS (international)
    Daten: 500 MB (3G)
  3. SIMPLE Mobile $50 [Link]
    Netz: T-Mobile USA
    Kosten: 50$ / Monat
    Enthalten: unbegrenzt Telefonate (USA), SMS (international)
    Daten: unbegrenzt (max. EDGE)
  4. T-Mobile Monthly 4G Unlimited Talk, Text & Web [Link]
    Netz: T-Mobile USA
    Kosten: 50$ / Monat
    Enthalten: unbegrenzt Telefonate (USA), SMS (USA)
    Daten: unbegrenzt (max. EDGE)
Alle vier Tarife erlauben es euch, euer deutsches SIM-Lock-freies (Danke, Massi) iPhone oder Android Handy vollständig (Telefonate und Internet, E-Mail, Navigation & Co) in den USA zu nutzen. Von eurem Handymodell und Netz hängt es ab, welche Internetgeschwindigkeit zur Verfügung steht.

Prepaid Tarife (Nur Daten)

Hier sieht es etwas magerer aus. Natürlich lassen sich die vorgenannten Tarife auch im UMTS-Stick oder -Modul nutzen, aber wozu für eine ungenutzte Telefonflat bezahlen? Deshalb hier reine Datentarife:

  1. H2O Broadband $50 [Link]
    Netz: AT&T
    Kosten: 50$ / 5 GB
  2. H2O Broadband $30 [Link]
    Netz: AT&T
    Kosten: 30 $ /  300 MB

H2O Wireless SIM vorab aktivieren

Einige Händler, z.B. bei eBay verschicken die SIM-Karten günstig auch nach Deutschland – ich habe für zwei Stück inklusive Versand nur etwa 3 € bezahlt. Die Lieferung kam zwei Wochen nach der Bestellung an. Wer direkt nach seiner Ankunft lossurfen oder -telefonieren will, lässt sich ein Starterset in die Heimat liefern und aktiviert es kurz vor Abreise online.

Alternativ gibt es die H2o Starterkits auch bei Best Buy und 7-Eleven für etwa 10$.

Vorwahl wählen bei H2O Wireless

Wenn ihr weitere interessante Angebote kennt: immer her damit. Ich erweitere diese Liste gerne!

Links:

Handytarife mit UMTS-Flatrate

30. August 2009 3 Kommentare

Apples iPhone ist so beliebt wie nie zuvor – was man nicht zuletzt an unglaublichen eBay-Preisen mitverfolgen kann. Doch die Konkurrenz schläft nicht und Geräte, die auf Googles Android setzen, haben sich zu einer erschwinglichen Alternative gemausert. Die folgenden beiden Modelle bekommt man derzeit bei Amazon fast geschenkt:

google-g1.jpg
HTC Dream
Google G1
250 €
samsung-galaxy.jpg
Samsung i7500
Galaxy
400 €

simkarten.jpg

Aber fast noch spannender als das richtige Handy ist die Wahl eines passenden Tarifes. Wer – wie ich – mittlerweile das Handy häufiger zum Surfen als zum Telefonieren nutzt, wird mit einem Sprachtarif kaum glücklich werden. Ich habe für euch ein paar Tarife (mit UMTS Flatrate) verglichen und präsentiere hier die Interessantesten:

Übersicht

Anbieter T-Mobile Vodafone o2 o blau.de
Tarif Combi Flat S SuperFlat Internet Mobil O2o + Internet Pack L Einheitstarif + Daten-Flatrate
monatliche Kosten 44,95 Euro 34,95 Euro 25,00 Euro 19,80 Euro
Vertrag Postpaid Postpaid Postpaid / Prepaid Prepaid
Gespräche inkl. WE: FN & NI und
WT: FN oder NI
- - -
SMS inkl. alle NI am WE: 3000 NI - -
Daten inkl. Pseudoflat Pseudoflat Pseudoflat Pseudoflat
Datendrossel ab 300 MB 300 MB 5 GB 5 GB
Gesprächsminute 0,29 Euro 0,29 Euro 0,15 Euro 0,09 Euro
SMS 0,19 Euro 0,19 Euro 0,15 Euro 0,09 Euro
Netzqualität *** *** ** *
Mehr Infos Link Link Link Link

Legende:
FN: Festnetz, NI: Netzintern, WE: Wochenende (Sa+So), WT: Werktags (Mo-Fr)

Und ihr?

Welchen Tarif nutzt ihr? Fehlt hier womöglich ein spannendes Angebot? Und mit wie vielen MB kommt ihr (mit welchem Endgerät) in Monat aus?

[UMTS im Urlaub] Österreich

17. August 2009 6 Kommentare

umts-oesterreich.jpgAus dem Urlaub melde ich mich mit einem kurzen Artikel zurück, wie man in unserem Nachbarland günstig mobil online gehen kann. Wer noch auf der Suche nach einer passenden UMTS-Karte ist, findet hier einen aktuellen Tipp für günstige UMTS-Karten.

Roaming

Zum Abrufen von eMails kommt man oft mit der eigenen, auch sonst genutzten Sim-Karte aus. Denn dank EU Regulierung zahlt man nur noch 19 Cent je 100 Kilobyte übertragener Daten. Ein Megabyte kostet also 1,90 Euro. Diese Möglichkeit besteht mit auch mit Prepaidkarten wie blau.de, o2 o oder Simyo.

Wer ein bisschen mehr braucht, sollte sich bei Vodafone umsehen: Websessions International heißt das Zauberwort. Für 14,95 Euro kann man mit jeder deutschen Vodafone SIM-Karte im EU-Ausland 24 Stunden lang bis zu 50 MB (in Worten: fünfzig) “versurfen”. Um Websessions zu nutzen, einfach den APN (Zugangspunkt) auf events.vodafone.de umstellen (detaillierte Anleitung hier). Zahlen kann man wahlweise per CallNow Code, Guthaben auf der SIM-Karte oder per Kreditkarte.

Ausländische SIM-Karten

Die in meinen Augen bessere Variante stellen ausländische Anbieter dar. Die beiden österreichische Anbieter, die auch UMTS Tarife auf Prepaid Basis anbieten, stelle ich samt Tarif hier kurz vor:

DSC_0140.jpgYesss diskont-surfen

  • Preise
    – Starterkit (SIM-Karte + 500 MB Guthaben): 9,90 Euro
    – 2 GB Daten: 20 Euro
  • erhältlich online oder in jeder Hofer-Filiale
  • Zugangsdaten
    APN: web.yesss.at
    Benutzername: - frei lassen -
    Passwort: - frei lassen -

Mobilkom A1 B.FREE Breitband

  • Preise
    – Starterkit (SIM-Karte + 1 GB Guthaben): 19,90 Euro
    – 1,5 GB Daten: 20 Euro
  • erhältlich online oder in A1 Shops
  • Zugangsdaten
    APN: A1.net
    Benutzername: ppp@A1plus.at
    Passwort: ppp

Wichtig: Man sollte (vor allem in den Bergen) vorab testen, ob am eigenen Aufenthaltsort Netzabdeckung des gewünschten Anbieters gegeben ist
(Tipp: Yesss verwendet das Netz von Orange und wird auf dem Handydisplay als “one” bzw. “Orange A” angezeigt).

Die SIM-Karten müssen nicht vorab registriert oder aktiviert werden, sondern sind sofort einsatzbereit. Ein Traum für Datenschützer!

DSC_0141.jpg

Vodafone Websessions UMTS Stick (K3565)

15. August 2009 4 Kommentare

Vodafone Websessions K3565Trotz meiner Abneigung gegen Vodafail (siehe Artikel und Artikel), haben sie derzeit ein sehr interessantes Angebot im Programm. Vodafone verkauft einen Prepaid UMTS Surfstick für 29,90 Euro (bei Amazon sogar für 19,98 Euro). Darin ist ein Startguthaben von 3x 1 Stunde Surfen im Inland enthalten.

Diese Tatsache an sich wäre noch nicht außergewöhnlich, der Stick hat aber weder

  • SIM-Lock noch
  • Net-Lock

und kann somit ohne großen Aufwand (vgl. Artikel T-Mobile Web’n'Walk) auch mit jeder anderen Simkarte betrieben werden! Zusätzlich kann man die auf dem Flash-Speicher vorinstallierte Software leicht durch einen nicht von Vodafone gebrandete Version austauschen. Für den täglichen Einsatz ebenfalls interessant: Der Stick hat einen eingebauten MicroSD(HC)-Leser, der Speicherarten bis zu 8GB unterstützen soll.

Sobald ihr das Startpaket in den Händen haltet, schaut mal auf die Rückseite des Gerätes, es gibt zwei – optisch schwer zu unterscheidende – Modelle, die sich nur durch einen Buchstaben unterscheiden:

Beide Modelle unterstützen jedoch HSDPA bis maximal 3,6 MBit/s.

Windows

Ich empfehle die Verwendung der Originaltreiber von ZTE (siehe “drivers”) bzw. Huawei (siehe “Möglichkeit 2″).

Mac OS X

Leider liefert ZTE keine Software für OS X mit. Vodafone liefert ihn mit einer speziell gebrandeten Version von nova medias Launch2net.
Die Vollversion, die auch ein paar Geräte mehr unterstützt und quasi jede SIM-Karte weltweit automatisch konfigurieren kann, kostet leider aber auch 49,90 Euro.

Bildschirmfoto 2009-08-15 um 08.15.10.png Bildschirmfoto 2009-08-15 um 08.15.31.png Bildschirmfoto 2009-08-15 um 08.17.06.png

Prepaid UMTS Flatrate für 14,99 / Monat

25. Juni 2009 36 Kommentare

prepaid-flatrates-1m.jpgAldi Talk / Medion Mobile macht es seit heute sogar ohne Vertrag möglich:

Einen ganzen Monat (30 Tage) lang für nur 14,99€ / Monat unbegrenzt mobil surfen. Wer lieber nur tageweise online geht, greift zur Tagesflatrate für 1,99 / Tag.

Die SIM-Karte gibt es ab sofort an der Kasse jedes Aldi Marktes deutschlandweit für 12,99€ inkl. 10€ Startguthaben zu kaufen.

Außerdem verkauft der virtuelle Netzbetreiber simlock-freie UMTS-Sticks zum fairen Preis von 59,99€.

Tipp: Wer einen günstigen, simlockfreien Stick sucht, dem sei der Vodafone Websessions USB Stick empfohlen (< 30€).

Technische Daten des WEB STICK S4011:

  • WebStick.jpgautomatische Installation des MEDIONmobile Verbindungsassistenten
  • Unterstützung von GSM, GPRS, EDGE, UMTS und HSDPA
  • Datenübertragung mit bis zu 3,6 Mbit/s1
  • Versand und Empfang von SMS
  • Speicherkartenslot für mircoSD (bis 8 GB)

Leider findet eine Drosselung (auf GPRS Geschwindigkeit) statt

  • ab 5 GB / Monat bei der Monatsflatrate
  • ab 1 GB / Tag bei der Tagesflatrate

Als Netz nutzt Medion Mobile wie die meisten Discounter E-Plus mit allen damit verbundenen Nachteilen. Wer prüfen möchte, wie die UMTS / GPRS Netzabdeckung aussieht, kann dazu diese Karte verwenden.

Ultrasn0w out! [updated]

23. Juni 2009 1 Kommentar

iPhone3G.jpgEndlich ist er da, der Unlock! Danke Dev-Team

Der lang erwartete Weg zum Entfernen des SIM-LOCK für das iPhone 3G / Software OS 3.0

Und so funktioniert es:

  1. Falls noch nicht geschehen auf iPhone OS 3.0 upgraden
  2. iPhone 3G mit dem PwnageTool jailbreaken (Cydia unbedingt mitinstallieren!)
  3. Cydia starten
  4. Das Repository repo666.ultrasn0w.com in Cydia hinzufügen
  5. Anschließend nach ‘ultrasn0w’ suchen und den Fund installieren
  6. iPhone 3G neu starten
  7. Viel Spaß!

[UPDATE]

Ich habe gerade ein iPhone 3G in die Finger bekommen und den Vorgang getestet:

Foto.jpg Foto 3.jpg Foto 2.jpg Foto 4.jpg

Hat wunderbar geklappt. Zeitaufwand gesamt: <3 Minuten.

[/UPDATE]

Wer nicht auf das Dev Team warten kann…

18. Juni 2009 Keine Kommentare

…und denkt, jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, sich ein iPhone 3GS zuzulegen, sollte schnell ein Bahn- oder Flugticket nach Italien kaufen!

Bei TIM (www.tim.it) bekommt man auch das neue Gerät wieder ohne Vertrag und ohne SIM-Lock für

  • 619€ (16 GB Version)
  • 719€ (32 GB Version)

iPhone3GS.png

Wer auf die neuen Funktionen (wie den elektronischen Kompass und HSDPA) verzichten kann, bekommt derzeit bei eBay neuwertige Geräte aus der 3G Serie für 300-350 €. Das beste daran: nicht nur der Preis ist so günstig wie nie, sondern mit Ultrasn0w wurde auch ein Unlock für alle 3G Geräte angekündigt.

P.S.: Das Firmwareupdate für iPhone 2G, 3G und 3GS (und iPod Touch) steht seit gestern Abend auch über Apples Server zum Download bereit.

iPhone 2G mit Software 3.0 GM

11. Juni 2009 34 Kommentare

Foto.jpgGestern hat die Gold Master Version der neuen iPhone Software 3.0 (Versionsnummer 7a341) über verschiedenste Kanäle das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Natürlich konnte auch ich die Finger nicht davon lassen und musste mein iPhone der ersten Generation sofort aktualisieren.

Ich habe ein US-iPhone (gejailbreaked und zuvor per QuickPwn SIM-Lock-frei).

So bin ich dabei vorgegangen:

  • iTunes 8.2 runterladen und installieren (falls nicht bereits geschehen)
  • Backup vom iPhone mit iTunes erstellen
  • Währenddessen die korrekte .ipsw – Datei besorgen (in meinem Fall: iPhone1,1_3.0_7A341_Restore.ipsw)
  • Alt-Klick auf “Software aktualisieren” in iTunes, ipsw auswählen
  • Geduld haben, während das Gerät updated
  • Fertig!

Bei mir lief es völlig problemlos (Jailbreak ist futsch, aber Gerät musste nicht aktiviert werden und SIM-lock ist immer noch ausgeschaltet: siehe Provider: blau.de), ich empfehle unerfahrenen Nutzern, noch bis zum 17. Juni und/oder das Release einer neuen QuickPwn / YellowSn0w Version vom Dev Team abzuwarten.Ein paar Bilder:

Foto 3.jpg Foto 2.jpg Foto 4.jpg

Tipp: Die anfänglich sehr träge Bedienung verbessert sich nach einiger Zeit merklich (vermutlich nach vollständiger Spotlight Indidierung).