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Wiko Darkfull 5″ Android Smartphone im Test

21. Dezember 2013 Keine Kommentare

Und schon wieder ein Android Smartphone…

Wiko Darkfull

Diese Woche erreichte mich ein Paket mit dem kürzlich vorgestellten und seit wenigen Tagen erhältlichen Top-Modell Darkfull von Wiko, einem französischen Hersteller (mit chinesischem Partner im Rücken), der den deutschen Markt mit einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen will, wie es in Heimatmarkt bereits gelungen ist: Wiko ist dort bei den Verkaufszahlen auf Platz 3 – hinter Samsung und Apple. Die Besonderheit aller Smartphones des Herstellers ist ein in Deutschland (leider) noch nicht sehr verbreitetes Features: Dual-SIM, also die Möglichkeit, zwei SIM-Karten gleichzeitig in einem Handy zu betreiben.

Inbetriebnahme und erster Eindruck

Die Verpackung kommt minimalistisch und elegant daher. Die transparente Kunststoffverpackung hat umschließt das Smartphone passgenau und erinnert in der Aufmachung an Apples iPod Linie. Neben dem Gerät findet sich in der Box auch noch folgendes Zubehör:

  • ein Netzteil (1000 mA),
  • ein In-Ear Headset mit Fachband-Kabel sowie Silikon-Stöpsel in 2 weiteren Größen,
  • ein Micro-USB Flachband-Kabel,
  • SIM-Karten-Adapter und einen “Schlüssel” zum Öffnen der seitlichen Einschübe sowie
  • der übliche Papierkram.

Die Rückseite des Darkfull ist aus Aluminium und fest verbaut. Ein Wechsel des 2000mAh starken Akkus ist somit leider nicht möglich.

Das mit Gorilla Glass geschützte Display ist von Kunststoff umrahmt, der etwa einen halben Zentimeter übersteht, um Kratzer zu verhindern. Zudem weiß das LCD direkt nach dem Einschalten zu begeistern: es ist hell, hat eine wahnsinnig hohe Pixeldichte (441 PPI – verglichen z.B. mit 326 PPI beim iPhone 5) und ist dabei extrem Blickwinkel-stabil.

Richtig angenehm überrascht war ich von der Software: Das Darkfull kommt mit einem nur minimal angepasstem Stock Android (Jellybean 4.2.1) und mit einer nur mäßigen Menge Bloatware daher. Bei meinem Modell waren drei Spiele sowie die Sicherheitslösung “TrustGo” vorinstalliert, die sich allesamt nicht deinstallieren ließen.

Das Unboxing könnt ihr euch hier ansehen:

Technische Daten und Leistung

Auf dem Papier kommt das Darkfull mit einer Ausstattung daher, die sich auch vor aktuellen Top-Modellen nicht verstecken muss:

  • 5 Zoll IPS Display mit FullHD Auflösung (1920×1080 Pixel)
  • Quad-Core Prozessor mit 1,5 GHz
  • 2 GB Arbeitsspeicher (RAM)
  • 16 GB interner Speicher (nicht erweiterbar), davon etwa 13GB zur freien Verfügung
  • eine 13 MP Autofokus Rückkamera (Videos bis 1080p) und eine 5 MP Frontkamera
  • zwei Micro-SIM-Karten Slots, die auch gleichzeitig aktiv sein können

Der verbaute Chipsatz von MediaTek (MT6589T) kann es leistungstechnisch nicht ganz mit dem aktuellen Spitzenreiter im SoC-Markt, dem Snapdragon 800, aufnehmen. In den Benchmarks liegt es etwa im Bereich der Top-Smartphones vom letzten Jahr, jedoch weit entfernt von Boliden wie dem Galaxy S4 oder gar Note 3.

Im täglichen Gebrauch läuft die Software sehr stabil und flüssig. Ich konnte keine Abstürze und nur ganz selten mal minimale Ruckler (direkt nach dem Wechsel in eine andere App) feststellen. Bei der Nutzung der geläufigen Apps (und von 3D Spielen) stößt man mit dem Darkfull jedenfalls an keine Leistungsgrenzen.

Dual SIM

Der Einsatz von zwei SIM Karten kann ganz unterschiedliche Zwecke erfüllen, die Umsetzung im Darkfull besteht aus zwei gleichwertigen Slots, die es erlauben, mit beiden Karten gleichzeitig erreichbar zu sein, zu telefonieren und Daten zu nutzen (3G, also HSDPA+, aber lediglich auf einer gleichzeitig) . Es lässt sich mittels der App “Sim-Management” jeweils eine SIM-Karte als Standard vorwählen für:

  • Sprachanrufe
  • Videoanrufe (hat das schon jemals einer meiner Leser in Deutschland genutzt?)
  • SMS/MMS
  • Datenverbindung (Internet)

Alternativ entscheidet man sich vor jedem Anruf oder jeder SMS manuell für eine der beiden Karten.

Folgende Szenarios sind dabei in meinen Augen besonders prädestiniert für ein Dual SIM Smartphone:

  1. Urlaub: Auch wenn wir innerhalb der EU wohl bald von Roaminggebühren befreit werden, ist es in Drittländern immer noch fast unbezahlbar, mit dem deutschen Vertrag ins Internet zu gehen. Mit einer zusätzlichen Prepaid-SIM, z.B. für die USA, kann man auch im Urlaub günstig E-Mails lesen und surfen während man gleichzeitig unter der deutschen Nummer erreichbar bleibt.
  2. Dienstnummer: Viele Arbeitnehmer kennen das Problem: der Arbeitgeber stellt eine SIM-Karte zur Verfügung, die aber in der Regel nur für dienstliche Telefonate genutzt werden darf und/oder keine Internet-Option beinhaltet. Künftig reicht es dennoch, nur ein Telefon dabei zu haben.
  3. Günstige Datentarife: Wer sich regelmäßig auf Schnäppchen-Seiten herumtreibt, wird feststellen, dass es reine Datentarife mit großem Inklusivvolumen (3 oder 5 GB) teilweise für wenige Euro Grundgebühr als Aktionsangebot gibt. Ein solcher Tarif in Kombination mit einer günstigen Prepaid-Karte zum Telefonieren (z.B. vom eigenen DSL- oder Kabel-Anbieter) kann helfen, monatlich bis zu 20€ zu sparen – bei gleichen Inklusiv-Leistungen.

Meine Befürchtungen bezüglich der Akkulaufzeit, immerhin ist der Kommunikationschip einer der großen Energiefresser von Smartphones, hat sich nicht bewahrheitet. Selbst mit zwei aktiven Karten und intensiver Nutzung hält das Darkfull problemlos einen Tag durch. Für viele Normalnutzer dürften es sogar zwei Tage sein.

Die Kamera

Ganze dreizehn Megapixel hat Wiko dem Darkfull spendiert. Was auf dem Papier nach viel klingt, sorgt aber nur bei guten Lichtverhältnissen für schöne Bilder. Vor Bildrauschen ist man jedoch auch bei vollem Sonnenschein nicht gewappnet. Videos in Full HD werden hingegen recht ansehnlich.

Hier findet ihr zwei Test-Bilder in Original-Auflösung:

Wiko Darkfull Testbild 1Wiko Darkfull Testbild 2

Was gefällt

  • Das superscharfe und Blickwinkel-stabile IPS Display mit Full HD Auflösung
  • Die gute Verarbeitung und gelungene Materialauswahl mit angenehmer Haptik
  • Ein beinahe unverändertes Android (Jelly Bean)
  • Volle Unterstützung für zwei SIM Karten
  • Die brauchbare Akkulaufzeit von einem oder zwei Tagen, je nach Nutzungsverhalten
  • Ein derzeit wohl ungeschlagenes Preis-Leistungs-Verhältnis

Was nicht gefällt

  • Der Speicher ist leider nicht per MicroSD-Karte erweiterbar
  • Kein NFC
  • Kein LTE (in Anbetracht der Kosten für LTE-fähige Tarife derzeit wohl verschmerzbar)
  • Kein direkter Videoausgang (Micro-HDMI oder MHL), sondern nur Miracast
  • Das WLAN funkt nur im 2,4GHz Band (b/g/n), nicht jedoch auf 5 GHz (a/n/ac)
  • Der Akku ist nicht wechselbar, sondern fest verbaut

Mein Fazit

So viel Smartphone für unter 300 Euro bieten nicht viele Telefone. Wer neben dem FullHD-Display auch den Komfort einer zweiten SIM-Karte nicht missen möchte, hat derzeit nicht viele Alternativen. Das Telefon, das Wiko hier vorgelegt hat, weiß aber durchaus nicht nur mit dem Preis zu begeistern: Verarbeitung, Material und auch die Software sind nur im Detail zu verbessern.

Nach meinem Alltagstest fällt es mir weiterhin schwer zu glauben, für wie wenig Geld man Ende 2013 bereits ein gutes Smartphone bekommt.

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Samsung Galaxy Note III im Test

26. November 2013 Keine Kommentare

Inbetriebnahme und erster Eindruck

Das Note 3 ist groß. Zu groß für einige der Jacken-Taschen, in denen ich sonst meine Smartphones umhertrage, aber klein genug für meine Jeans – für eine Damenhandtasche wohl genau das richtige…

Zum Testen habe ich seit etwa drei Wochen die 32 GB LTE Variante des Samsung Galaxy Note 3 (SM-N9005) in Benutzung. Das passende Zubehör hatte ich ja bereits vorgestellt: die Galaxy Gear Smartwatch.

Galaxy Note 3 Rückseite Note 3 vs Kindle Paperwhite Note 3 zu groß für Jeans

Nach dem Auspacken gilt es, eine microSIM und – sofern gewünscht – eine microSD-Karte sowie den mitgelieferten 3.200 mAh Akku einzulegen. Man packte mir zusätzlich auch ein S View Cover ins Paket, das die originale Rückseite komplett ersetzt und neben der reinen Schutzfunktion zusätzlich auch ein kleines Akku-sparendes Infofenster auf der Vorderseite bietet. Zusätzlich erlaubt sie, das Note 3 kabellos per Induktion zu laden – ein passendes Ladegerät natürlich voraus gesetzt.

Das Originalcover hat eine Lederoptik, ist aber wie der Rest der Telefons aus Kunststoff. Ja: auch der metallfarbene Rahmen ist aus Plastik Polycarbonat. Leider ist die Verarbeitung meines Geräts nicht perfekt: Rund um das Gorilla Glass, das die Vorderseite gegen Kratzer schützen soll, klafft ein Spalt, der groß genug ist, um Staubkörner aufzunehmen und leider auch nicht genau im Gerät zentriert ist. Bei mir ist der rechte Spalt zum Beispiel spürbar breiter als der linke.

Direkt nach dem Start strahlt einen Samsungs TouchWiz Oberfläche an, deren größter Fan ich nicht bin. Sie wurde mit dem Ziel geschaffen, die Android Nutzung möglichst einfach zu machen – manche bösen Zungen sprechen gar von einer Kopie der iOS Usability. Zum Glück lässt sich TouchWiz ohne Probleme und Hacks gegen alternative Launcher austauschen. In meinem Fall ist das Nova Launcher (siehe Screenshots), der eine Stock Android ähnliche Oberfläche bietet. Aber nicht nur beim Launcher nerven die von Samsung vor-installierten Anwendungen: so spammte unter anderem der Samsung App Store regelmäßig mit Push-Notifications zu App-Angeboten.

Technische Daten und Leistung

Note 3 FullHD Schrift

Die technischen Daten wissen zu begeistern. Nur eine Hand voll Smartphones kann mit ähnlich beeindruckenden Zahlen aufwarten. Der Full HD Bildschirm ist ein wahrer Augenschmaus und das wahrscheinlich beste Handy-Display, das man derzeit am Markt finden kann. Dazu kommen ein Quad-Core Prozessor und ganze drei Gigabyte RAM, aber auch sonst muss sich das Note 3 nicht verstecken:

  • 5,7 Zoll Super-AMOLED Bildschirm mit 1920×1080 Pixel Auflösung (Full HD)
  • Interner Speicher: 16, 32 oder 64 GB, aufrüstbar per microSD-Steckplatz
  • GSM, GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA, LTE (alle deutschen Frequenzen) per Micro-SIM
  • Snapdragen 800 Chipset mit 2.3 GHz Quadcore Prozessor und Adreno 330 Grafik
  • Android 4.3 Jelly Bean (Upgrade auf 4.4 angekündigt)
  • 13 Megapixel Autofokus Kamera mit LED Blitz nach hinten (unterstützt 4K Videoaufnahmen), 2 Megapixel Kamera nach vorne
  • WLAN: 802.11 a/b/g/n/ac sowie Wi-Fi Direct
  • Bluetooth 4.0 mit den gängigen Profilen und NFC
  • Sonstige Sensoren: Gesichts-Abstand, Accelerometer, Gyroskop, Kompass, Barometer, Thermometer, Luftfeuchtigkeitsmesser
  • 3200 mAh Li-Ion Akku
  • Abmessungen: 151,2 x 79,2 x 8,3 mm, Gewicht: 168 Gramm

Bei den Benchmarks gab es ja leichte “Verstimmungen” in den Medien (z.B. bei heise), da Samsung offenbar bestimmte Apps, die der Leistungsmessung dienen, gezielt bevorzugt behandelt hat, um Traumwerte zu erreichen. Wie sich aber unter anderem bei c’t Labs nachlesen lässt, schneidet das Note 3 auch ohne derlei Tricksereien ganz vorne ab.

Und tatsächlich: ein dermaßen flüssiges und angenehmes Android habe ich bisher noch nicht erlebt. Keine Ruckler, keine Verzögerungen beim Wechseln zwischen Apps, sondern ein absolut flüssiges Benutzererlebnis, wie man es sonst nur von iOS kennt.

Diese Leistung hat natürlich ihren Preis: so viel 3200 mAh auf dem Papier auch sind: bei starker Nutzung und ständig gekoppelten Bluetooth-Geräten muss das Note täglich an die Steckdose. Bei normaler Nutzung sind auch zwei Tage möglich.

Stifteingabe per S Pen

Ob ein Smartphone mit Stift tatsächlich Sinn macht, war eine meiner brennensten Fragen bevor ich das Note 3 in die Finger bekam. Nach zwei Wochen in der Praxis kann ich bestätigen, dass ich den Stift quasi täglich in Benutzung habe. Die Möglichkeiten, die Samsung eingebaut hat, sind vielfältig und einige der nützlichsten sind die folgenden:

Direkt aus dem S-Pen Menü verfügbar sind Aktionsmemo, Screenshot-Notiz, Scrapbooker und S Pen-Fenster.

S-Pen Menü S Pen-Fenster Galaxy Note 3 - S Pen Galaxy Note 3 - Aktionsmemo

Aktionsmemo: diese Funktion öffnet ein neues Post-It direkt über den aktuell geöffneten Apps, wo man beliebige Inhalte skizzieren oder niederschreiben kann. Schreibt man dort eine Telefonnummer, eine Anschrift oder eine Internetadresse, kann man dank der ziemlichen präzisen Schrifterkennung direkt einen Anruf tätigen, Google Maps öffnen oder den Browser starten.
Screenshot Notiz: nimmt den aktuellen Bildschirminhalt als Foto auf und erlaubt es, Notizen hinzuzufügen. Diese lassen sich dann bequem verschicken, zum Beispiel per WhatsApp oder BBM.
S Pen-Fenster ist Multitasking wie es sein sollte. Egal, welche App gerade im Vordergrund läuft: mit dem S Pen-Fenster kann man darüber ein weiteres Mini-Fenster legen und darin zum Beispiel einen Taschenrechner, Webbrowser oder WhatsApp laufen lassen. Das Fenster lässt sich in Größe und Position jederzeit verändern.

Schön: alle Funktionen lassen sich auch mit alternativem Launcher problemlos nutzen.

Die Kamera

Note 3 Kamera Note 3 Christkindlmarkt Note 3 Christkindlmarkt Note 3 Christkindlmarkt

Ganze 13 Megapixel hat die zentral auf der Rückseite des Note positionierte Kamera. Direkt darunter befindet sich ein LED-Blitz für Aufnahmen unter schlechten Lichtverhältnissen.

Die Fotos oben wurden auf dem Münchner Christkindlmarkt unter denkbar schlechten Lichtverhältnissen “aus der Hüfte” ohne Blitz geschossen und können sich durchaus sehen lassen. Die Qualität von 150€ Kompakt-Knipsen ist hier endlich überschritten.

Aber auch bei den Videos leistet sich das Note 3 keinen Patzer. 1080p Full HD Videos in makelloser Qualität sind kein Problem. Doch die Optik leistet mehr: selbst 4K Video-Aufnahmen (3.840 x 2.160 Pixel) sind möglich – wenn auch derzeit mangels bezahlbarer 4K TVs kaum sinnvoll.

Was gefällt

  • das große, brilliante Super-AMOLED Display
  • die wirklich sehr gute Kamera
  • der Prozessor, der für eine absolut reibungslose Erfahrung sorgt
  • eine Hardwareausstattung, die auch sonst kaum Wünsche offen lässt
  • die clevere Integration des S Pen in vielen Anwedungsszenarien
  • eine Akku-Laufzeit, die mit zwei Tagen (bei normaler Nutzung) durchaus als gut bezeichnet werden kann

Was nicht gefällt

  • Samsungs nicht deinstallierbare Zwangs-Apps, TouchWiz und Werbung durch den App Store
  • das Gehäuse aus Kunststoff mutet – im Vergleich zu Smartphones wie dem iPhone oder HTC One – billig an und ist (in meinem Fall) auch leider nicht perfekt verarbeitet mit Spalten, die groß genug für Staub sind
  • die “Kriminalisierung” von Rootern und Custom-ROM Nutzern durch Samsung Knox mit eFUSE und Garantieverlust, wo doch Custom ROMs bei Samsung oft die einzige Möglichkeit sind, nach Erscheinen eines Nachfolgemodells an größere OS Updates zu kommen

Mein Fazit

Samsung ist mit dem Galaxy Note 3 ein großer Wurf gelungen. Sicher ist es einigen Nutzern schlicht zu groß – das hat auch mein Feedback bei Kollegen und Freunden gezeigt – aber für andere ist es ein Gerät, das mit dem großen Display zusätzliche Geräte (z.B. einen eBook-Reader oder gar ein kleines Tablet) unnötig macht. Zum derzeitigen Preis (Cashback-Aktion) erhält man schlicht ein Paket mit verdammt guter Preis-Leistung. Wer sich von der Größe und den Eigenheiten des Herstellers nicht abschrecken lässt, liegt beim Note 3 also genau richtig.

Samsung Galaxy Gear im Test

18. November 2013 Keine Kommentare

Wie versprochen dreht sich heute alles um Samsungs Galaxy Gear. Ich muss vorab gestehen: ich stehe auf Swartwatches – herkömmliche Uhren trage ich nur noch selten. Bis zuletzt hatte ich regelmäßig einen iPod nano der sechsten Generation (2010) am Handgelenk. Ob Samsung die drei Jahre zusätzlicher Entwicklungszeit seit Veröffentlichung des “Uhr-Nanos” genutzt hat, erfahrt ihr hier:

Inbetriebnahme

Galaxy Note 3 und GearZuerst gilt es, die Uhr mit einem kompatiblen Smartphone (derzeit drei Modelle: Galaxy S4, Galaxy Note 3 und Note 10 2014 Edition) zu koppeln. Das funktioniert relativ einfach per NFC, heißt: Telefon ans Dock der Uhr halten und den Anweisungen Folge leisten.

Konkret wird auf dem Telefon die Anwendung “Gear Manager” installiert, mit der sich die Uhr anschließend auch konfiguriert und gesucht werden kann. Hier lässt sich festlegen, welche Notifications auf der Uhr angezeigt werden sollen, eine überschaubare Anzahl von Apps aus Samsungs App Store installieren und ein Ziffernblatt wählen.

Frisch konfiguriert wirkt Samsungs Gear an meinem (Herren) Arm nicht überdimensioniert und lässt sich auch sehr angenehm tragen. An schlanken Frauenarmen könnte sie aber verloren aussehen…

Das Display ist in der Regel schwarz und lässt sich somit, im Gegensatz zu den Smartwatches von Qualcomm (Mirasol Display) oder Pebble (E-Ink), nicht ohne weiteres ablesen. Um die Nutzung trotzdem bequem zu halten, nutzt die Uhr den eingebauten Beschleunigungssensor, um das Display automatisch per Drehung des Handgelenks aufzuwecken. Das funktioniert meistens wie gewünscht, aber zusätzlich auch bei etlichen Bewegungen in Situationen, zu denen man die Uhr gar nicht betrachten wollte.

Man navigiert zwischen den Anwendungen per Swipe-Gesten. Ein Fingerwisch von oben nach unten entspricht dem “Zurück”-Button von Android, das Menü ist horizontal angeordnet und lässt sich mit links/rechts Swipes durchsuchen.

Funktionen

Galaxy Gear Uhr mit Wetter

Die vorhersehbarste Funktion in diesem Format ist vermutlich eine Uhr. Es gibt diverse vorinstallierte Ziffernblätter: digitale wie analoge, teilweise auch mit zusätzlich eingeblendeten Informaitonen wie dem aktuellen Wetter oder anstehenden Kalendereinträgen. Zusäzlich findet man Stoppuhr und Timer im Menü.

Gear: GMail, BBM, Nachrichten Samsung Galaxy Gear GMail Notification

Im Mittelpunkt vieler anderer Smartwatches stehen Notifications, also die Möglichkeit, Neuigkeiten des Telefons, also beispielsweise eingegangene E-Mails, SMS und Facebook-Nachrichten, auf dem kleinen Display der Uhr anzuzeigen. Im Auslieferungszustand war der Funktionsumfang dieses Modells bezüglich Notifications sehr stark eingeschränkt. Viele der interessantesten Android Apps (z.B. GMail, WhatsApp, BBM, …) wurden überhaupt nicht unterstützt. Zum Glück hat Samsung zeitnah ein Update hinterher geschickt (Version V700XXUAMK7), die es erlaubt, wirklich jede Benachrichtigung auch auf der Uhr anzuzeigen – mitsamt Text (oder einer Vorschau des Inhalts).

Galaxy Gear 1,9 MP Kamera

Ein ganz besonderes Feature der Gear ist die eingebaute Kamera mit 1,9 Megapixeln. Nicht viel verglichen zum Beispiel mit den 13 Megapixeln der Galaxy Note 3 – aber genug für kleine Schnappschüsse aus dem Handgelenk oder kurze HD-Videos (720p) mit bis zu 15 Sekunden. Die Qualität ist nicht überragend, aber bei ausreichend Licht entstehen Aufnahmen wie die folgenden:

 

 

Galaxy Gear: Skoda Armaturen Samsung Galaxy Gear: Strand Samsung Galaxy Gear bei Gegenlicht

Galaxy Gear Telefonfunktionen Galaxy Gear S-Voice

Die Gear hat ein paar zusätzliche Gimmicks wie S-Voice, einen sprachgesteuerten Assistenten (vergleichbar mit Apples Siri), allerdings funktional sehr eingeschränkt. Ausserdem sind ein Schrittzähler sowie einige Telefon-Funktionen mit an Bord. Ja, man kann dank eingebautem Mikrofon und Lautsprecher tatsächlich auch direkt mit der Uhr telefonieren, allerdings wirkt das auf der Straße oder im Büro reichlich nerdig.

Galaxy Gear Apps

Ausserdem laufen auf dem Gerät nachinstallierbare Apps aus dem App Store (Gear). Zu den interessanteren Anwendungen zählt eine Art Evernote “light”, das mit dem Handgelenkt aufgenommene Tondateien und Fotos direkt im eigenen Notizbuch ablegen lässt. Die App CamDictionary nutzt die Uhr-Kamera, um Wörter zu erkennen und live zu übersetzen. Vivino erkennt Weinflaschen am Etikett und liefert dann Details zum Inhalt der Flasche. Insgesamt kann man das Angebot aber sowohl in Bezug auf die Quantität als auch auf die Qualität wohlwollend als optimierbar bezeichnen.

Was gefällt

  • Verarbeitung und Material
    (Samsung-untypisch glänzt hier tatsächlich echtes Metall)
  • das scharfe, große und reflektionsarme Display
  • Aufwecken per Handbewegung
  • Menü und Gestensteuerung, sobald man sich daran gewöhnt hat
  • die eingebaute Kamera
  • Schrittzähler (Fitness)
  • die Funktionen “Gerät finden” (Handy piept) und “Gear finden” (Uhr piept)
  • eine Akkulaufzeit von zwei bis drei Tagen bei intensiver Nutzung

Was nicht gefällt

  • gar nicht smart ohne verbundenes Handy
  • fehlender Audioausgang (Musik beim Training)
  • die seperate Dockingstation, ohne die sich die Uhr nicht laden lässt
  • nur wenige Handys werden unterstützt
  • “App” Auswahl und Qualität eher lachhaft (dank fehlendem SDK)
  • das Bauart-bedingte nicht tauschbare Kunststoff-Armband (nicht Anzug-tauglich)

Technische Daten

Was steckt unter der Haube? Interessanterweise Handy-Hardware, wie sie vor gar nicht allzu langer Zeit auch in Android Smartphones verbaut war:

  • 800 MHz Single-Core Prozessor
  • 512 MB RAM
  • 4 GB interner Speicherplatz (nicht erweiterbar)
  • 1.63″ Super-AMOLED Display mit einer Auflösung von 320 x 320 Pixeln
  • Kamera mit 1,9 Megapixeln (und 720p “HD ready” Videoaufnahmen bis zu 15 Sekunden)
  • Bluetooth 4.0
  • Accelerometer, Gyroskop
  • 315 mAh Akku (nicht wechselbar)
  • Abmessungen: 36.8 x 56.6 x 11.1 mm
  • Gewicht: 73.8g

Mein Fazit

Samsung hat mit dem aktuellen Gear-Modell ein ausbaufähiges Konzept vorgestellt, das mit einen größeren App-Auswahl und Qualität bestimmt deutlich interessanter wird. Für Gadget-Fanatiker, Sport-Enthusiasten und Samsung-Fanboys ist die Uhr schon jetzt ein must-have. Allen anderen empfehle ich etwas Geduld. Mit dem letzten Update hat Samsung gezeigt, dass man sich die Anregungen der Nutzer zu Herzen nimmt. Mir ist sie in der derzeiten Verfassung (November 2013) keine 300€ wert, sondern ich hätte diesen “Second Screen” gerne als Zugabe zu einem High End Smartphone.

Gadget: Pico Projector Rollei Innocube IC200T

12. April 2013 1 Kommentar

Rollei Innocube Pico BeamerDinge, die klein genug sind, um sie immer in der Tasche dabei zu haben, üben auf viele Menschen eine besondere Anziehungskraft aus – ich nehme mich da natürlich nicht aus.

Ein Gadget, das es seit Kurzem in meinen Messenger-Bag geschafft hat, ist ein winzig kleiner Beamer von Rollei. Die technischen Daten sind beeindruckend: das Gehäuse aus Aluminium ist würfelförmig und kommt mit einer Seitenlänge von nur etwa 4,5 Zentimetern aus. Neben dem Akku, der laut Hersteller 2 Stunden halten soll (einen Wert, den ich im Test nicht ganz erreichen konnte) ist in dem Gehäuse auch Platz für eine lichtstarke LED, die das Bild mit 35 ANSI Lumen an die Wand wirft, und einen Lautsprecher. Das Gerät wiegt nur 129 Gramm.

Lieferumfang, Anschlüsse & Adapter

Der Innocube IC200T verfügt über zwei Eingänge: Micro-USB zum Laden sowie Micro HDMI für die Übertragung von Bildsignalen. Um den Anschluss zu erleichtern, legt der Hersteller einen MHL-Adapter (für viele moderne Smartphones) sowie ein HDMI-auf-Micro HDMI Kabel bei, das zum Anschluss an viele Notebooks genutzt werden kann. Für MacBooks, iPads und Geräte mit Micro HDMI Ausgang müssen jeweils noch Adapter bzw. passende Kabel besorgt werden – sofern nicht bereits vorhanden.

Ansonsten ist neben dem Würfel als solches und obligatorischem “Papierkram” auch noch ein Ladegerät mit in der Box.

Rollei Innocube Lieferumfang

Nutzungsszenarien

Ich habe den Innocube derzeit überwiegend in zwei Szenarios im Einsatz: zum einen für die Uni – natürlich nicht für Vorlesungen, sondern für Gruppenbesprechungen und Lerngruppen. Dank des Pico Projektors verwandle ich beinahe jede Wand in eine Präsentations-Fläche für Unterlagen oder in ein Whiteboard, wenn auf dem Tablet skizziert wird. Denn sobald drei oder mehr Personen versammelt sind, ist ein (Notebook-) Bildschirm einfach keine brauchbare Lösung mehr.

Zum anderen kam er in letzter Zeit immer häufiger fürs Heimkino-Feeling im Schlafzimmer zum Tragen: Am Kopfende des Bettes platziert wirft der Rollei Projektor ein etwa 1,50m breites Bild an die Decke. Noch bequemer lässt sich die Lieblings-Serie kaum genießen, oder?

Rollei Innocube Pico Beamer iPad und Mini Projektor

Die VGA-Auflösung im 4:3 Format ist für beide Fälle ausreichend.

Im Einsatz

Hat man im Raum für gedämpftes Licht gesorgt, kann es losgehen. Direkte Sonneneintrahlung verträgt sich erwartungsgemäß nicht mit einem Beamer – Texte lassen sich jedoch (abhängig von der Distanz zur Wand) bereits bei Bewölkung gut ablesen. Für einen Film empfehle ich jedoch, die Rollos runter zu lassen, damit schwarze Szenen dann auch tatsächlich schwarz sind. Ganz ohne Lüfter kommt der Innocube nicht aus – bei normalen Umgebungsgeräuschen nimmt man ihn kaum wahr, in leisen Filmszenen möglicherweise schon.

Die folgende Abbildung zeigt den Innocube IC200T im Einsatz bei gemäßigtem Tageslicht (8 Uhr morgens, bewölkt) mit angeschlossenem Smartphone. Natürlich ist das Szenario mit der Rauhfasertapete denkbar schlecht geeignet, aber die Lichtstärke wird dennoch ersichtlich.

Rollei Pico Projekt bei Tageslicht

Letztlich muss ich konstatieren, dass dieses kleine Gerät eine große Bereicherung für meine Technik-Sammlung ist. Der Mehrwert ergibt sich aus den winzigen Abmessungen und dem kaum spürbaren Gewicht, die es erlauben, den Beamer jeden Tag griffbereit dabei zu haben.

Links

Übrigens veranstaltet Rollei auf Facebook auch diverse Gewinnspiele. Wer sich also für Fotografie oder das Drehen von Sport-/Actionfilmen interessiert, sollte sich diese Links näher ansehen.

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BlackBerry 8520 Prepaid (CallYa)

10. September 2011 Keine Kommentare

Dank trulco durfte ich in den letzten Tagen ein BlackBerry Curve 8520 in Kombination mit dem ersten (und derzeit einzigen) BlackBerry kompatiblen Prepaid Tarif Deutschlands testen.

Von trnd bekam ich zum Testen ein Starterpaket mit folgendem Inhalt zur Verfügung gestellt:

  • BlackBerry Curve 8520 (mit microUSB-Kabel, 2GB microSD-Karte, Ladegerät, Headset, Software, etc.)
  • CallYa SIM-Karte (Startguthaben inklusive)
  • Anleitungen und Infos zur Testaktion
Das Paket gibt es so auch direkt bei Vodafone für 169,99€ zu kaufen.

Die Hardware: BlackBerry Curve 8520

Das Curve 8520 ist das derzeit günstigste Einsteigermodell des kanadischen Herstellers Research in Motion (RIM), wurde bereits im August 2009 veröffentlicht, hat aber schon das neue optische Trackpad statt dem Navigationsball, der die “Brombeeren” anno dazumal berühmt machte. Das Alter merkt man dem Smartphone aber dennoch bei den technischen Daten an:

  • Perfekte Hosentaschengröße: 109 x 60 x 13.9 mm
  • Schön leicht: 106 Gramm (mit Akku)
  • Akkulaufzeit: bei mir etwa 2 Tage bei durchschnittlicher Nutzung (E-Mail-Push, Facebook, Twitter, …)
  • Display mit (leider nur) 320 x 240 px Auflösung
  • QWERTZ-Tastatur
  • 2 Megapixel Kamera (Fotos max: 1600 x 1200 px, Videos max: 320 x 240 px), ohne LED-Licht oder -Blitz
  • 256 MB Speicherplatz (durch microSD-Karten erweiterbar, max. 32 GB; im Lieferumfang: eine 2 GB Karte)
  • 512 MHz Prozessor
  • Kommunikation/Daten:
    • Quad-Band GSM (GPRS, EDGE): 850 / 900 / 1800 / 1900 (aber leider kein UMTS!)
    • WLAN 802.11b/g
    • Bluetooth 2.0 (mit A2DP für Stereo-Audio Übertragung)

Wer – von der aktuelle Gigahertz-Jagd geblendet – jetzt ein lahmes oder ruckeliges Smartphone-Erlebnis erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt – meist läuft alles sehr flott.

Die eingebaute 2 Megapixel Fixfokus Kamera reicht für Schnappschüsse aus, die Farben werden meist brauchbar wieder gegeben. Wer höhere Ansprüche hat, wird mit der geringen Auflösung und dem fehlenden Blitz (oder LED-Licht) wohl nicht glücklich.

Sehr schmerzlich finde ich jedoch, dass der Hersteller auf UMTS- und GPS-Module verzichtet hat. Das heißt: unterwegs reicht die Geschwindigkeit dank RIMs Kompressionstechnik zwar locker aus, um E-Mails und BBM-Nachrichten in Echtzeit zu empfangen und senden, aber surfen auf “normalen” Webseiten macht mit maximal 236 kbps nicht wirklich Spaß. Und mal eben auf einer Karte die eigene Position anzeigen lassen oder gar Navigation im Auto: Fehlanzeige.

Für Android oder iPhone Nutzer enttäuschend: die BlackBerry App Word, wo Curve Nutzer Anwendungen herunterladen können. Es ist nicht nur die Auswahl stark eingeschränkt, sondern vor allem meist kostenpflichtig und nicht immer qualitativ überzeugend.

Wo das kleine Kraftpaket hingegen auch iPhone 4 und das Samsung Galaxy S schlägt sind die textgestützten Kommunikationsdienste, vor allem E-Mail und SMS. Schneller war ich noch nie. Sehr gut gefällt mir auch der BBM (BlackBerry Messenger), den ich trotz nur weniger BBM Kontakte mittlerweile intensiver Nutze als SMS. Er ist:

  • schnell und einfach – wie eine SMS
  • mit Anhängen (Bilder, Audio, etc.) – wie eine MMS
  • automatische Zustell- und Lesebestätigung
  • kostenlos
  • und leider nur zwischen BlackBerry Usern…

iPhone 4 - BlackBerry Curve - Galaxy S

Der Tarif: CallYa Smartphone Fun (BlackBerry)

Eins vorab: ich bin seit etwa zwei Jahren Vertragskunde bei o2 (im Tarif o2 o online) und meine Rechnungen überschreiten trotz Datenflat selten 20 Euro. Der voreingestellte CallYa Tarif hingegen ist gar nicht nach meinem Geschmack. Zu kompliziert und für mein Nutzungsverhalten einfach völlig unpassend.

  • Grundgebühr 12,48€ (2,49€ + 9,99€)
  • Darin enthalten: BlackBerry Dienste Flat (E-Mail, BBM, IM) + Internet (Drosselung ab 200 MB)
  • Je Gespräch zu Vodafone (Inland): 29 Cent
  • SMS zu Vodafone (Inland): 1. SMS/Tag: 29 Cent, 2.-100. SMS/Tag: kostenlos, ab der 101. SMS/Tag: 19 Cent
  • Je Gespräch ins Festnetz (Inland): 29 Cent
  • Je Minute in anderen Handynetze: 29 Cent
  • SMS in die anderen Handynetze: 19 Cent

Wer denkt sich denn so einen Tarif aus? Wo Preise in drei verschiedenen Abrechnungseinheiten ausgedrückt werden: €/Gesprächsminute, €/Gespräch und € für die erste SMS und dann ab der 101. wieder, jeweils unterschieden nach Netz. Ich will mir ehrlich gesagt nicht vor jeder Interaktion mit meinem Handy überlegen, welche Kosten denn dieses Mal auf mich zukommen bzw. welche Freunde im Vodafone Netz unterwegs sind (dank Rufnummernportierung ist das ja auch nicht einfach zu erkennen)…

Eventuell aufgrund eines Fehlers (denn laut der uninformierten CallYa Hotline in Kairo, Ägypten [sic!] wäre diese Kombination gar nicht möglich) kann man mit der auf dem Curve vorinstallierten “Mein CallYa”-App in die Tarifoption Smartphone Fun wechseln, die für die (wohl) gleiche Grundgebühr nicht nur eine SMS-Flat in alle Netze, sondern auch sonst einfache und günstige Konditionen bietet (9 Cent pro SMS und Gesprächsminute in alle inländischen Netze) bietet.

@Vodafone: hier bitte unbedingt nachbessern! Sowohl was die unübersichtlichen Tarife und -optionen angeht als auch Schulung der Hotline-Mitarbeiter. Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, während der Testphase nichts aus eigener Tasche zahlen zu müssen…

Die Netzabdeckung war bisher durchwegs gut – selbst in neuen Gebäuden, wo o2 teilweise Probleme hat. Leider hat Vodafone aber viele Funkmasten direkt von GPRS auf UMTS umgerüstet und die Brückentechnik EDGE übersprungen. Dort surft man dann mit maximal 53,6 kBit/s.
Zwei Rechenbeispiele: die Anzeige einer kleinen Webseite (200 KB) dauert so über eine halbe Minute. Und eine Beispiel-App aus der App World mit 2 MB mehr als fünf Minuten…

Links

  1. CallYa Prepaid Tarif
  2. BlackBerry Curve 8520
  3. BlackBerry Messenger