Gadget: Pico Projector Rollei Innocube IC200T
Dinge, die klein genug sind, um sie immer in der Tasche dabei zu haben, üben auf viele Menschen eine besondere Anziehungskraft aus – ich nehme mich da natürlich nicht aus.
Ein Gadget, das es seit Kurzem in meinen Messenger-Bag geschafft hat, ist ein winzig kleiner Beamer von Rollei. Die technischen Daten sind beeindruckend: das Gehäuse aus Aluminium ist würfelförmig und kommt mit einer Seitenlänge von nur etwa 4,5 Zentimetern aus. Neben dem Akku, der laut Hersteller 2 Stunden halten soll (einen Wert, den ich im Test nicht ganz erreichen konnte) ist in dem Gehäuse auch Platz für eine lichtstarke LED, die das Bild mit 35 ANSI Lumen an die Wand wirft, und einen Lautsprecher. Das Gerät wiegt nur 129 Gramm.
Lieferumfang, Anschlüsse & Adapter
Der Innocube IC200T verfügt über zwei Eingänge: Micro-USB zum Laden sowie Micro HDMI für die Übertragung von Bildsignalen. Um den Anschluss zu erleichtern, legt der Hersteller einen MHL-Adapter (für viele moderne Smartphones) sowie ein HDMI-auf-Micro HDMI Kabel bei, das zum Anschluss an viele Notebooks genutzt werden kann. Für MacBooks, iPads und Geräte mit Micro HDMI Ausgang müssen jeweils noch Adapter bzw. passende Kabel besorgt werden – sofern nicht bereits vorhanden.
Ansonsten ist neben dem Würfel als solches und obligatorischem “Papierkram” auch noch ein Ladegerät mit in der Box.
Nutzungsszenarien
Ich habe den Innocube derzeit überwiegend in zwei Szenarios im Einsatz: zum einen für die Uni – natürlich nicht für Vorlesungen, sondern für Gruppenbesprechungen und Lerngruppen. Dank des Pico Projektors verwandle ich beinahe jede Wand in eine Präsentations-Fläche für Unterlagen oder in ein Whiteboard, wenn auf dem Tablet skizziert wird. Denn sobald drei oder mehr Personen versammelt sind, ist ein (Notebook-) Bildschirm einfach keine brauchbare Lösung mehr.
Zum anderen kam er in letzter Zeit immer häufiger fürs Heimkino-Feeling im Schlafzimmer zum Tragen: Am Kopfende des Bettes platziert wirft der Rollei Projektor ein etwa 1,50m breites Bild an die Decke. Noch bequemer lässt sich die Lieblings-Serie kaum genießen, oder?
Die VGA-Auflösung im 4:3 Format ist für beide Fälle ausreichend.
Im Einsatz
Hat man im Raum für gedämpftes Licht gesorgt, kann es losgehen. Direkte Sonneneintrahlung verträgt sich erwartungsgemäß nicht mit einem Beamer – Texte lassen sich jedoch (abhängig von der Distanz zur Wand) bereits bei Bewölkung gut ablesen. Für einen Film empfehle ich jedoch, die Rollos runter zu lassen, damit schwarze Szenen dann auch tatsächlich schwarz sind. Ganz ohne Lüfter kommt der Innocube nicht aus – bei normalen Umgebungsgeräuschen nimmt man ihn kaum wahr, in leisen Filmszenen möglicherweise schon.
Die folgende Abbildung zeigt den Innocube IC200T im Einsatz bei gemäßigtem Tageslicht (8 Uhr morgens, bewölkt) mit angeschlossenem Smartphone. Natürlich ist das Szenario mit der Rauhfasertapete denkbar schlecht geeignet, aber die Lichtstärke wird dennoch ersichtlich.
Letztlich muss ich konstatieren, dass dieses kleine Gerät eine große Bereicherung für meine Technik-Sammlung ist. Der Mehrwert ergibt sich aus den winzigen Abmessungen und dem kaum spürbaren Gewicht, die es erlauben, den Beamer jeden Tag griffbereit dabei zu haben.
Links
- Rollei – der Hersteller
- Produkt Informationen (auf Englisch)
- Datenblatt
- Rollei Innocube IC200T bei Amazon kaufen
Übrigens veranstaltet Rollei auf Facebook auch diverse Gewinnspiele. Wer sich also für Fotografie oder das Drehen von Sport-/Actionfilmen interessiert, sollte sich diese Links näher ansehen.






































