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Gadget: Pico Projector Rollei Innocube IC200T

12. April 2013 1 Kommentar

Rollei Innocube Pico BeamerDinge, die klein genug sind, um sie immer in der Tasche dabei zu haben, üben auf viele Menschen eine besondere Anziehungskraft aus – ich nehme mich da natürlich nicht aus.

Ein Gadget, das es seit Kurzem in meinen Messenger-Bag geschafft hat, ist ein winzig kleiner Beamer von Rollei. Die technischen Daten sind beeindruckend: das Gehäuse aus Aluminium ist würfelförmig und kommt mit einer Seitenlänge von nur etwa 4,5 Zentimetern aus. Neben dem Akku, der laut Hersteller 2 Stunden halten soll (einen Wert, den ich im Test nicht ganz erreichen konnte) ist in dem Gehäuse auch Platz für eine lichtstarke LED, die das Bild mit 35 ANSI Lumen an die Wand wirft, und einen Lautsprecher. Das Gerät wiegt nur 129 Gramm.

Lieferumfang, Anschlüsse & Adapter

Der Innocube IC200T verfügt über zwei Eingänge: Micro-USB zum Laden sowie Micro HDMI für die Übertragung von Bildsignalen. Um den Anschluss zu erleichtern, legt der Hersteller einen MHL-Adapter (für viele moderne Smartphones) sowie ein HDMI-auf-Micro HDMI Kabel bei, das zum Anschluss an viele Notebooks genutzt werden kann. Für MacBooks, iPads und Geräte mit Micro HDMI Ausgang müssen jeweils noch Adapter bzw. passende Kabel besorgt werden – sofern nicht bereits vorhanden.

Ansonsten ist neben dem Würfel als solches und obligatorischem “Papierkram” auch noch ein Ladegerät mit in der Box.

Rollei Innocube Lieferumfang

Nutzungsszenarien

Ich habe den Innocube derzeit überwiegend in zwei Szenarios im Einsatz: zum einen für die Uni – natürlich nicht für Vorlesungen, sondern für Gruppenbesprechungen und Lerngruppen. Dank des Pico Projektors verwandle ich beinahe jede Wand in eine Präsentations-Fläche für Unterlagen oder in ein Whiteboard, wenn auf dem Tablet skizziert wird. Denn sobald drei oder mehr Personen versammelt sind, ist ein (Notebook-) Bildschirm einfach keine brauchbare Lösung mehr.

Zum anderen kam er in letzter Zeit immer häufiger fürs Heimkino-Feeling im Schlafzimmer zum Tragen: Am Kopfende des Bettes platziert wirft der Rollei Projektor ein etwa 1,50m breites Bild an die Decke. Noch bequemer lässt sich die Lieblings-Serie kaum genießen, oder?

Rollei Innocube Pico Beamer iPad und Mini Projektor

Die VGA-Auflösung im 4:3 Format ist für beide Fälle ausreichend.

Im Einsatz

Hat man im Raum für gedämpftes Licht gesorgt, kann es losgehen. Direkte Sonneneintrahlung verträgt sich erwartungsgemäß nicht mit einem Beamer – Texte lassen sich jedoch (abhängig von der Distanz zur Wand) bereits bei Bewölkung gut ablesen. Für einen Film empfehle ich jedoch, die Rollos runter zu lassen, damit schwarze Szenen dann auch tatsächlich schwarz sind. Ganz ohne Lüfter kommt der Innocube nicht aus – bei normalen Umgebungsgeräuschen nimmt man ihn kaum wahr, in leisen Filmszenen möglicherweise schon.

Die folgende Abbildung zeigt den Innocube IC200T im Einsatz bei gemäßigtem Tageslicht (8 Uhr morgens, bewölkt) mit angeschlossenem Smartphone. Natürlich ist das Szenario mit der Rauhfasertapete denkbar schlecht geeignet, aber die Lichtstärke wird dennoch ersichtlich.

Rollei Pico Projekt bei Tageslicht

Letztlich muss ich konstatieren, dass dieses kleine Gerät eine große Bereicherung für meine Technik-Sammlung ist. Der Mehrwert ergibt sich aus den winzigen Abmessungen und dem kaum spürbaren Gewicht, die es erlauben, den Beamer jeden Tag griffbereit dabei zu haben.

Links

Übrigens veranstaltet Rollei auf Facebook auch diverse Gewinnspiele. Wer sich also für Fotografie oder das Drehen von Sport-/Actionfilmen interessiert, sollte sich diese Links näher ansehen.

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Die neue LED LENSER X21R im Test

19. Februar 2012 4 Kommentare

“Puh, was ist denn jetzt los?” So oder so ähnlich wird wohl jeder reagieren, wenn man die riesige Taschenlampe zückt und einschaltet. LED LENSER wagt sich hier auf ganz neues Terrain und meine Erfahrungen mit dem neuen Spitzenmodell gebe ich euch jetzt weiter.

Allgemeines

Hersteller der X21R ist die deutsche Firma Zweibrüder Optoelectronics. Sie ist seit Mitte Dezember 2011 im Handel verfügbar und wird zu Preisen um etwa 420 Euro (Stand Februar 2012) gehandelt.

Lieferumfang

Im stabilen und robust wirkenden Koffer befinden sich neben der eigentlich Leuchte X21R:

  • ein etwas klobiger Akku
  • eine stabile Ladehalterung (ermöglicht die Montage an der Wand – Dübel und Schrauben liegen bei) zzgl. Netzteil
  • Trageriemen nebst gummierten Manschetten zur Befestigung an der Lampe
  • SmartCard (nicht unwichtig bei so vielen Funktionen) zur Erklärung aller verschiedenen Lichtmodi

Technische Daten

Jetzt geht es ein wenig ans Eingemachte. Was leistet der High Performance Scheinwerfer?

  • 7x High End Power LEDs
  • 412 mm (41,2 cm) lang
  • 1440 g (1,4 kg) Gesamtgewicht
  • bis zu 1600 Lumen Leuchtkraft
  • 4x DNiMH Batterien (im Akkuschlauch verbaut)
  • 7 Std. durchschnittliche Leuchtdauer (bei minimaler Helligkeit)
  • Leuchtweite von bis zu 600 Metern

Smart Light Technology

Wer sich jetzt fragt, was “schlaues Licht” oder “intelligentes Licht” (Smart Light Technology) bedeutet, liest einfach weiter.

  • Grundlage: es ist ein computeroptimierter Microcontroller verbaut, der sich anhand dreier verschiedener Lichtprogramme an die Anforderungen des Benutzers anpasst. Die drei Programme sind:
    1. Professional (qualifizierte Nutzung einer Taschenlampe, z.B. Geocaching)
      Modi: Power, Low Power, Dim, Blink, S.O.S.
    2. Easy (normale Taschenlampennutzung)
      Modi: Low Power, Dim
    3. Defence (Sicherheitsmodus, z.B. für Nachtwächter)
      Modi: Power, Strobe
  • Bedient wird das ganze über einen einzigen Schalter zur Kontrolle aller Programme und Lichtmodi.
  • Einsatzszenarien der verschiedenen Lichtmodi:
    1. Defence Strobe (schnell blinkendes Licht, schmerzend bzw. tränend in den Augen, gut gegen Angreifer)
    2. Power (lang anhaltendes Licht)
    3. Low Power (automatisch regulierte Dimmung)
    4. S.O.S. (Notsignal)
    5. Dim (Dimmung auf 15 % seiner ursprünglichen Helligkeit, energiesparend)
    6. Blink (langsam blinkendes Licht)
    7. Boost (greller Lichtstrahl)

X-Lens System

Eine der Neuheiten (zumindest für mich) ist das X-Lens System. Trick dieses Systems ist es, die Lichtkegel mehrerer Linsen zu synchronisieren, also ihre Leuchtkraft zu bündeln. Bei der X21R werden alle 7 LEDs zu einem scharfen Lichtkreis kombiniert, der sich von der Helligkeit auch nicht hinter Autoscheinwerfern vergleichen muss.

 

 

Stromzufuhr

Das Ladesystem besteht aus einer magnetische Ladebuchse, die einen anwendungsfreundlichen Ladevorgang ermöglicht, da das bei vielen anderen Modellen übliche, umständliches Entnehmen des Akkus entfällt. Verschleißfreie Magnetkontakte sorgen für eine problemlose Ladung und dem Schutz vor Verschmutzung.

Zu diesem Konzept tragen auch vergoldete Kontakte zum Akkufach bei, die bessere Leitungsfähigkeit und weniger Verschleiß bedeuten. Ich kenne so hochwertige Verarbeitung sonst nur von High-End Audio-Equipment.

Etwa fünf Minuten vor Ende der Akkuleistung wird durch mehrmaliges kurzes Blinken dessen baldiges Ableben angezeigt: “Bring mich zur Steckdose”.

Die 12-eckige Form des Lichtkopfes und Akkufaches soll ein unerwünschtes Wegrollen verhindern, was im Außeneinsatz (unebene flächen) aber eher mäßig funktioniert.

Einsatzszenarien

Für die X21R gibt es viele Einsatzszenarien: als ambitionierter Hobbyfotograf weiß ich 1600 Lumen Leuchtkraft durchaus zu schätzen. Denn damit bekomme ich auch weiter entfernte Objekte ordentlich ausgeleuchtet. Bei Langzeitbelichtungen ergeben sich wunderbare Möglichkeiten der Lichtmalerei. Leider hat das Rostocker Wetter in den letzten Tagen keine ausgiebigen Fototouren zugelassen, aber ich trage ein X21R beleuchtetes Leuchtturm-Motiv nach…

Aber auch andere Einsätze erfordern viel Licht: Sicherheitsdienste, Feuerwehren, Rettungsdienste. Immer dann, wenn Größe und Gewicht eher nebensächlich sind, kommt diese LED Lenser groß raus.

Mein Fazit

Die Taschenlampe besteht aus hochwertigen Materialen und sieht edel aus, dabei ist sie griffig und liegt trotz oder gerade wegen ihres Gewichts gut in der Hand. Genau dieses Gewicht wird zum Problem, wenn man sie wirklich für längere Zeit aktiv als Taschenlampe einsetzen möchte: hier bietet sich der Einsatz des Umhängegurts an.

Ich denke, sie würde sich gut zur Verteidigung eignen, um potentiellen Angreifern “ordentlich eins über die Rübe ziehen zu können”, in meiner Tasche macht sie der Led Lenser M7R aber keine Konkurrenz, denn als “Immer-dabei-Lampe” ist sie einfach zu lang bzw. klobig; sie beansprucht zu viel Stauraum.

Bei der X21R handelt es sich um eine qualitativ hochwertige Taschenlampe mit extrem hellen Licht. Aufgrund der enormen Größe und des hohen Gewichts sehe ich für den privaten Gebrauch nur wenige Einsatzszenarien und spreche meine Empfehlung daher professionellen Anwendern (Fotografen, Sicherheitsdiensten, etc.) aus.

Links

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Palm Pre 2 im Test

2. Januar 2011 18 Kommentare

Ein weiteres “Weihnachtsgadget” zum Vorstellen hier ist der neue Palm Pre 2, den es in Deutschland so noch gar nicht zu kaufen gibt. Irgendwie sind Palm die üblichen Entwicklergeräte (Pre Plus) ausgegangen, weshalb mich kurz vor Weihnachten per UPS ein nagelneuer Pre 2 aus den USA erreichte. Auch an dieser Stelle nochmal Danke in Richtung Sunnyvale.

Ich habe vom Unboxing ein kleines Video gemacht. Entschuldigt – wie üblich – das Gewackle. Vielleicht sollte ich mir tatsächlich mal ein Stativ zulegen…

Was denkt man sich nach dem Auspacken? Optisch kaum Neuerungen – an sich ja nicht schlecht. Ich mag den Formfaktor und das bestehende Zubehör (Touchstones, Ledertasche, etc.) kann so natürlich weiter verwendet werden.
Also erstmal ein Blick auf die inneren Werte:

Außerdem neu:

  • der microUSB Slot ist jetzt nicht mehr durch eine Schutzklappe verdeckt
  • die Front besteht nun aus kratzbeständigem Gorilla Glas statt Plastik
  • die Klavierlackoptik ist glücklicherweise einem matten Finish gewichen
  • und die Tastatur besitzt eine bessere Haptik (knackiger Druckpunkt)

webOS 2.0

An Bord ist auch die neue Version 2.0 des genialen Betriebssystems webOS. Besitzer älterer Palms bekommen das Update “demnächst” ebenfalls nachgereicht – Betatester (Entwickler) auch schon jetzt. Was mir am besten an Version 2.0 gefällt:

  • Autokorrektur “Textassistent”
  • Universelle Suchfunktion “Just Type”, die jetzt auch Anwendungen durchsucht
  • Stacks zum Gruppieren von geöffneten Anwendungen
  • Bürosuite Quickoffice vorinstalliert – samt Unterstützung für Google Docs, Dropbox, box.net, me.com, …

Der integrierte Flash Player hingegen interessiert mich weniger, ich meide Seiten, die ausschließlich in Flash verfügbar sind – auch auf meinem Rechner daheim. Andere angekündigte Features wie Exhibition (Touchstone-Anwendungen) und Synergy-Erweiterungen im Catalog fehlen bisher.

Im Praxiseinsatz

Um einen realistischen Geschwindigkeitsvergleich durchführen zu können, lasse ich in diesem Video einen Pre (erste Generation) gegen den neuen Pre 2 antreten. Beide mit einer o2 Karte ausgestattet und mit dem gleichen WLAN verbunden. Beide Geräte sind eingerichtet und haben ähnlich viele Anwendungen installiert.

Zu sehen ist das Einschalten, einige App-Launches (Mail, Facebook, Geocaching), der Browser, etc.

Tipps für Palm User

  • Preware: (von Palm geduldeter) Anwendungsmanager, der die Installation von Anwendungen aus Drittquellen für Hacks, Kernel-Erweiterungen, etc.pp. erlaubt
  • Latitude Updater: Google Latitude Erweiterung für die Maps-Anwendung
  • Battery Safer: versetzt euer Gerät zu bestimmten Uhrzeiten (Nachts) automatisch in den Flugzeugmodus, um Strom zu sparen
  • … und natürlich meine beiden Apps JustDict Free sowie MyGeoTools ;)

Shopping-Links kann ich diesmal nicht anbieten. Das Gerät ist ja (noch) nicht verfügbar in Deutschland.

Habt ihr noch Fragen zum Gerät?

Chip.de testet Mobiltelefone

26. Oktober 2009 3 Kommentare

Ein Kommilitone hat mich heute auf die sehr amüsante Handy-Bestenliste bei Chip.de aufmerksam gemacht.chipscreenshot.jpg

Hier testen Praktikanten professionelle Redakteure für ein Magazin, das sonst eher für “Windows noch schneller und sicherer” Artikel bekannt ist. Ich bin weder Apple-Fanboy (iPhone 3GS, Chip-Rang 28) noch Android-Fanatiker (HTC Hero auf Rang 73), aber wer sieht was auf sich den besseren Plätzen so tummelt, muss sich das Lachen oft verkneifen. Beispiele gefällig?

  • Platz 2: Nokia 5800 (siehe CeBit Berichtschlechter kann man eine Touch Oberfläche nicht gestalten)
  • Platz 10: LG GD900 Crystal (ohne GPS, kein App-Store)
  • Platz 17: LG KM900 Arena (ohne GPS, kein App-Store)

Selbst das 2,5 Jahre alte N93i auf S60 3.0 Plattform ohne HSDPA, ordentlichem Browser oder Store schneidet deutlich besser ab als das HTC Hero. Dass das innovative Samsung Galaxy keine frei belegbaren Tasten bietet, ist bestimmt Grund genug für Platz 93.

Eine hohe Aussagekraft hat auch die “Tabelle mit Detailinformationen”, die Chip für jedes getestete Gerät anbietet. Statt Details zum installierten Webbrowser zu liefern, gibt es eine Spalte “WAP-Browser”. Ob und mit wie vielen Anwendungen ein App-Store verfügbar ist, wird verschwiegen. Dafür erfährt man die Anzahl der vorinstallierten Spiele und ob eine Java VM vorhanden ist.

Link zum Selberlachen:


P.S.:
Zum Vergleich noch der Link zur Konkurrenz von Computerbild. Und fast noch besser als bei Chip: Die Unterscheidung zwischen “Handy” und “PDA Phone” bei Connect.

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iPhone Navigation mit CoPilot live 8

10. Oktober 2009 1 Kommentar

Nach einer herzlich geführten Diskussion über den Sinn oder Unsinn von Navigationssoftware fürs Handy habe ich die aktuelle Version von CoPilot live selbst im Praxistest probenavigiert.

Wer die Lösung von TomTom kennt, weiß, warum ich bisher nicht vom Handy-Navi-Konzept überzeugt war: 70€ für die D-A-CH Software + 100€ für die “TomTom Car Kit” getaufte Halterung macht in Summe 170€. Für dieses Geld bekomme ich alternativ ein gutes Stand-Alone Gerät mit größerem Display, besseren Lautsprechern und Bluetooth Freisprecheinrichtung…

Die Lösung von ALK Technologies hingegen kostet nur einen Bruchteil, nämlich 34€ für die D-A-CH Version. Wer iPhone Halterung und KFZ-Ladekabel bei Focalprice direkt in China bestellt, zahlt für beides zusammen inklusive Versand etwa 6€. Macht zusammen weniger als 40€!

CoPilot live 8

Was erhält man für diesen Preis? Erstaunlicherweise eine ausgereifte offline Navigationslösung mit aktuellem Kartenmaterial. Direkt aus dem App Store geladen macht es sich das Programm auf gut 400MB Speicher bequem. Der Start geht schnell von statten (etwa 9 Sekunden auf einem iPhone 3G), die schicke Optik der 3D Ansicht und die einfach gehaltene Benutzeroberfläche wissen zu gefallen. Selbst während der Fahrt lassen sich die riesigen Knöpfe bequem bedienen (natürlich nur vom Beifahrer).

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Erster Start, Menüführung, Zielauswahl

Die Berechnung einer Route quer durch die Bundesrepublik (von Rostock ins Münchener Umland) dauert nur 10 Sekunden. Wer dann startet, findet eine Navigationsansicht vor, die alle notwendigen Informationen übersichtlich anzeigt. Viele Optionen lassen sie an die eigenen Vorstellungen anpassen.

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Navigation in Hoch- und Querformat sowie Farbeinstellungen.

Optionsvielfalt

Wer sich ein wenig durch die Menüs hangelt, findet viele gute Funktionen. Zum Beispiel “Pannendienst”, wo die aktuelle Straße samt Hausnummer, GPS Koordinaten und die Nummer des nationalen Autoclubs eingeblendet werden. Oder “Live Wetter“, das über UMTS einen Wetterbericht für den aktuellen Standort oder das Ziel anzeigen kann. “Live Verkehr” als Ersatz für TMC ist leider noch nicht freigeschaltet und “Benzinpreise” hat noch keine Daten für Deutsche Tankstellen. Besonders positiv hervorheben möchte ich den Fahrspurassistent (nicht nur für die Autobahn), den eingebauten Radarwarner (“Sicherheitsalarm”) und konfigurierbare Geschwindigkeitswarnungen, um auch kein Problem mit mobilen Messungen zu bekommen.

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Fazit

Günstiger gibt es nicht, besser geht es kaum. Selbst der direkte Vergleich mit meinem Medion Navigationssystem endete in einem Remis. Mir fehlen aber derzeit Verkehrsmeldungen (kosten in den USA 19,99$ / Jahr, sind für Europa leider noch nicht verfügbar).

Link

Snow Leopard (10.6) Preview [UPDATED]

13. Juni 2009 11 Kommentare

Ich habe mal die WWDC Developer Preview von OS X 10.6 – Snow Leopard – angetestet, um herauszufinden, welche Versprechungen aus der Keynote schon umgesetzt sind und vor allem: wie.

1. Der Finder
Bildschirmfoto am 2009-06-12 um 21.47.04.png Er reagiert schneller. Vor allem bei Netzwerkverbindungen, also im Zusammenspiel mit Servern und anderen Macs. Das Auswerfen von Festplatten macht zudem endlich Sinn. Auch nett: Man sieht jetzt am Ordner-Icon und nicht nur am Dreieck davor, ob der Ordner geöffnet ist.
Die kontext-sensitiven Dropdown Menüs sind ebenfalls nett: mit Aktionen wie “Schreibtischhintergrund festlegen” macht man Switchern eine Freude.
Bildschirmfoto am 2009-06-12 um 22.07.40.png Bildschirmfoto am 2009-06-12 um 22.10.05.png

2. Dock (Exposé & Stacks)
Leider ist die Exposé Funktion in der von mir getesteten Version noch nicht integriert. Stacks funktioniert wie vorgestellt und wirkt jetzt ausgereift. Endlich lassen sich auch Dokumente per Drag&Drop aus dem Downloads-Stack direkt in den Papierkorb ziehen.
Bildschirmfoto am 2009-06-12 um 22.01.13.png

3. PDF (Vorschau)
Das beste, was Apple Vorschau spendieren konnte. Die folgenden Screenshots demonstrieren am ehesten, wie gut das Markieren funktioiniert:
Bildschirmfoto am 2009-06-12 um 21.56.11.png Bildschirmfoto am 2009-06-12 um 21.56.49.png Bildschirmfoto am 2009-06-12 um 21.56.58.png

4. Installation
Bei mir verlief sie problemlos. Die versprochene Zeiteinsparung konnte ich aber nicht nachvollziehen. Es war die gewohnte knappe dreiviertel Stunde. Auch das Versprechen, es würden 6 GB Festplattenspeicherplatz freigegeben, wurde nicht gehalten: bei mir waren es lediglich 2.

5. Quicktime
Die fensterlose GUI ist nicht nach meinem Geschmack. Manch einem mag sie dennoch gefallen:
Bildschirmfoto am 2009-06-12 um 22.13.16.png

6. Exchange Unterstützung
Mein Leser Mario hat natürlich recht, wenn der nach Exchange fragt. Deshalb habe ich heute meinen Uni Account von IMAP auf Exchange umgestellt. Funktioniert soweit recht gut, allerdings fehlen mir für so manches “Powerfeature” die Testpartner.
Bildschirmfoto am 2009-06-13 um 08.48.01.png Bildschirmfoto am 2009-06-13 um 08.54.14.png Bildschirmfoto am 2009-06-13 um 08.54.10.png
Und diesen unschönen Bug habe ich gefunden: Adressbucheinträge die sich mysteriös vervielfachen (den Fehler konnte ich später nicht mehr reproduzieren):
Bildschirmfoto am 2009-06-13 um 08.51.18.png

Habe ich noch irgendetwas vergessen, das unbedingt getestet gehört?