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BlackBerry 8520 Prepaid (CallYa)

10. September 2011 Keine Kommentare

Dank trulco durfte ich in den letzten Tagen ein BlackBerry Curve 8520 in Kombination mit dem ersten (und derzeit einzigen) BlackBerry kompatiblen Prepaid Tarif Deutschlands testen.

Von trnd bekam ich zum Testen ein Starterpaket mit folgendem Inhalt zur Verfügung gestellt:

  • BlackBerry Curve 8520 (mit microUSB-Kabel, 2GB microSD-Karte, Ladegerät, Headset, Software, etc.)
  • CallYa SIM-Karte (Startguthaben inklusive)
  • Anleitungen und Infos zur Testaktion
Das Paket gibt es so auch direkt bei Vodafone für 169,99€ zu kaufen.

Die Hardware: BlackBerry Curve 8520

Das Curve 8520 ist das derzeit günstigste Einsteigermodell des kanadischen Herstellers Research in Motion (RIM), wurde bereits im August 2009 veröffentlicht, hat aber schon das neue optische Trackpad statt dem Navigationsball, der die “Brombeeren” anno dazumal berühmt machte. Das Alter merkt man dem Smartphone aber dennoch bei den technischen Daten an:

  • Perfekte Hosentaschengröße: 109 x 60 x 13.9 mm
  • Schön leicht: 106 Gramm (mit Akku)
  • Akkulaufzeit: bei mir etwa 2 Tage bei durchschnittlicher Nutzung (E-Mail-Push, Facebook, Twitter, …)
  • Display mit (leider nur) 320 x 240 px Auflösung
  • QWERTZ-Tastatur
  • 2 Megapixel Kamera (Fotos max: 1600 x 1200 px, Videos max: 320 x 240 px), ohne LED-Licht oder -Blitz
  • 256 MB Speicherplatz (durch microSD-Karten erweiterbar, max. 32 GB; im Lieferumfang: eine 2 GB Karte)
  • 512 MHz Prozessor
  • Kommunikation/Daten:
    • Quad-Band GSM (GPRS, EDGE): 850 / 900 / 1800 / 1900 (aber leider kein UMTS!)
    • WLAN 802.11b/g
    • Bluetooth 2.0 (mit A2DP für Stereo-Audio Übertragung)

Wer – von der aktuelle Gigahertz-Jagd geblendet – jetzt ein lahmes oder ruckeliges Smartphone-Erlebnis erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt – meist läuft alles sehr flott.

Die eingebaute 2 Megapixel Fixfokus Kamera reicht für Schnappschüsse aus, die Farben werden meist brauchbar wieder gegeben. Wer höhere Ansprüche hat, wird mit der geringen Auflösung und dem fehlenden Blitz (oder LED-Licht) wohl nicht glücklich.

Sehr schmerzlich finde ich jedoch, dass der Hersteller auf UMTS- und GPS-Module verzichtet hat. Das heißt: unterwegs reicht die Geschwindigkeit dank RIMs Kompressionstechnik zwar locker aus, um E-Mails und BBM-Nachrichten in Echtzeit zu empfangen und senden, aber surfen auf “normalen” Webseiten macht mit maximal 236 kbps nicht wirklich Spaß. Und mal eben auf einer Karte die eigene Position anzeigen lassen oder gar Navigation im Auto: Fehlanzeige.

Für Android oder iPhone Nutzer enttäuschend: die BlackBerry App Word, wo Curve Nutzer Anwendungen herunterladen können. Es ist nicht nur die Auswahl stark eingeschränkt, sondern vor allem meist kostenpflichtig und nicht immer qualitativ überzeugend.

Wo das kleine Kraftpaket hingegen auch iPhone 4 und das Samsung Galaxy S schlägt sind die textgestützten Kommunikationsdienste, vor allem E-Mail und SMS. Schneller war ich noch nie. Sehr gut gefällt mir auch der BBM (BlackBerry Messenger), den ich trotz nur weniger BBM Kontakte mittlerweile intensiver Nutze als SMS. Er ist:

  • schnell und einfach – wie eine SMS
  • mit Anhängen (Bilder, Audio, etc.) – wie eine MMS
  • automatische Zustell- und Lesebestätigung
  • kostenlos
  • und leider nur zwischen BlackBerry Usern…

iPhone 4 - BlackBerry Curve - Galaxy S

Der Tarif: CallYa Smartphone Fun (BlackBerry)

Eins vorab: ich bin seit etwa zwei Jahren Vertragskunde bei o2 (im Tarif o2 o online) und meine Rechnungen überschreiten trotz Datenflat selten 20 Euro. Der voreingestellte CallYa Tarif hingegen ist gar nicht nach meinem Geschmack. Zu kompliziert und für mein Nutzungsverhalten einfach völlig unpassend.

  • Grundgebühr 12,48€ (2,49€ + 9,99€)
  • Darin enthalten: BlackBerry Dienste Flat (E-Mail, BBM, IM) + Internet (Drosselung ab 200 MB)
  • Je Gespräch zu Vodafone (Inland): 29 Cent
  • SMS zu Vodafone (Inland): 1. SMS/Tag: 29 Cent, 2.-100. SMS/Tag: kostenlos, ab der 101. SMS/Tag: 19 Cent
  • Je Gespräch ins Festnetz (Inland): 29 Cent
  • Je Minute in anderen Handynetze: 29 Cent
  • SMS in die anderen Handynetze: 19 Cent

Wer denkt sich denn so einen Tarif aus? Wo Preise in drei verschiedenen Abrechnungseinheiten ausgedrückt werden: €/Gesprächsminute, €/Gespräch und € für die erste SMS und dann ab der 101. wieder, jeweils unterschieden nach Netz. Ich will mir ehrlich gesagt nicht vor jeder Interaktion mit meinem Handy überlegen, welche Kosten denn dieses Mal auf mich zukommen bzw. welche Freunde im Vodafone Netz unterwegs sind (dank Rufnummernportierung ist das ja auch nicht einfach zu erkennen)…

Eventuell aufgrund eines Fehlers (denn laut der uninformierten CallYa Hotline in Kairo, Ägypten [sic!] wäre diese Kombination gar nicht möglich) kann man mit der auf dem Curve vorinstallierten “Mein CallYa”-App in die Tarifoption Smartphone Fun wechseln, die für die (wohl) gleiche Grundgebühr nicht nur eine SMS-Flat in alle Netze, sondern auch sonst einfache und günstige Konditionen bietet (9 Cent pro SMS und Gesprächsminute in alle inländischen Netze) bietet.

@Vodafone: hier bitte unbedingt nachbessern! Sowohl was die unübersichtlichen Tarife und -optionen angeht als auch Schulung der Hotline-Mitarbeiter. Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, während der Testphase nichts aus eigener Tasche zahlen zu müssen…

Die Netzabdeckung war bisher durchwegs gut – selbst in neuen Gebäuden, wo o2 teilweise Probleme hat. Leider hat Vodafone aber viele Funkmasten direkt von GPRS auf UMTS umgerüstet und die Brückentechnik EDGE übersprungen. Dort surft man dann mit maximal 53,6 kBit/s.
Zwei Rechenbeispiele: die Anzeige einer kleinen Webseite (200 KB) dauert so über eine halbe Minute. Und eine Beispiel-App aus der App World mit 2 MB mehr als fünf Minuten…

Links

  1. CallYa Prepaid Tarif
  2. BlackBerry Curve 8520
  3. BlackBerry Messenger

USA Prepaid Tarif mit Daten

7. September 2011 9 Kommentare

Vor dem Problem stehen bestimmt viele: es soll einige Wochen (oder in meinem Fall Monate) in die USA gehen; iPhone oder Android Smartphone müssen natürlich mit. Vor Ort telefonieren und im Internet surfen ohne horrende Gebühren ist dabei oft mehr als ein nettes Gimmick.

Das mit den Gebühren schließt die Verwendung der deutschen SIM-Karte meist aus – zumindest ist mir kein Vertrag bekannt, der in den USA bezahlbare Telefonate und Internet enthält. Also muss eine neue US-amerikanische her. Doch das ist leichter gesagt als getan…

Denn anders als in der EU gibt es in den USA verschiedene konkurrierende Mobilfunkstandards, die aber untereinander teilweise nicht kompatibel sind. Deshalb hier zuerst eine kleine Übersicht der vier nationalen Funknetzbetreiber:

  • Verizon (CDMA2000)
  • Sprint (CDMA2000 / iDEN)
  • T-Mobile USA (GSM 1900 & UMTS 1700/2100)
  • AT&T (GSM 850/1900 & UMTS 850/1900)

Die beiden Erstgenannten kann man als Reisender außen vor lassen: CDMA und iDEN sind Standards, die ohne SIM-Karten funktionieren und somit für mitgebrachte Telefone unbrauchbar sind.

Mit einem Quadband-Smartphone kann man aber sowohl im Netz von T-Mobile USA als auch bei AT&T telefonieren und sogar surfen, allerdings maximal mit EDGE-Geschwindigkeit (~ 3x ISDN). Kompatibles (prüft euer Smartphone am besten vorher bei GSMarena auf kompatible 3G=UMTS Frequenzen) UMTS-Netz gibt es hingegen nur bei AT&T (in den USA exklusiver Vertragspartner der GSM iPhones).

Da “drüben” gerne mit Begriffen wie 3G, 4G oder “High Speed” um sich werfen, hier zur Sicherheit hier die tatsächlichen Geschwindigkeiten im Überblick:

  • GPRS: 53,6 kBit/s (1 MB: < 3 Minuten)
  • EDGE: 217,6 kBit/s (1 MB: < 1 Minute)
  • UMTS: 384 kBit/s (1 MB: < 30 Sekunden)
  • HS(D)PA: 7.372,8 kBit/s (1 MB: < 5 Sekunden)

Vorab sollte man sich allerdings über die – für deutsche Verhältnisse – miese Netzabdeckung im klaren sein. In Städten kämpft man oft mit Verbindungsabbrüchen, in ländlichen Gegenden gibt es vielerorts gar keinen Empfang. Hier gibt es Details zur Abdeckung von T-Mobile und AT&T (GoPhone auswählen) – im Gegensatz zu den Vertragstarifen dürfen Prepaid-Kunden nicht in Drittnetzen roamen.

AT&T Netzabdeckung USA

Prepaid Tarife (Telefonieren + Daten)

Sowohl T-Mobile und AT&T selbst als auch deren Reseller bieten interessante Prepaid-Tarife an. Hier ist meine persönliche Bestenliste (Stand Anfang September 2011):

  1. H2O Wireless $60 unlimited everything [Link]
    Netz: AT&T
    Kosten: 60$ / Monat
    Enthalten: unbegrenzt Telefonate (USA), 20$ Guthaben für internationale Telefonate, SMS (international), MMS (USA)
    Daten: unbegrenzt (3G)
  2. AT&T GoPhone $50 unlimted + data feature [Link]
    Netz: AT&T
    Kosten: 75$ / Monat (50$ + 25$ data)
    Enthalten: unbegrenzt Telefonate (USA), SMS (international)
    Daten: 500 MB (3G)
  3. SIMPLE Mobile $50 [Link]
    Netz: T-Mobile USA
    Kosten: 50$ / Monat
    Enthalten: unbegrenzt Telefonate (USA), SMS (international)
    Daten: unbegrenzt (max. EDGE)
  4. T-Mobile Monthly 4G Unlimited Talk, Text & Web [Link]
    Netz: T-Mobile USA
    Kosten: 50$ / Monat
    Enthalten: unbegrenzt Telefonate (USA), SMS (USA)
    Daten: unbegrenzt (max. EDGE)
Alle vier Tarife erlauben es euch, euer deutsches SIM-Lock-freies (Danke, Massi) iPhone oder Android Handy vollständig (Telefonate und Internet, E-Mail, Navigation & Co) in den USA zu nutzen. Von eurem Handymodell und Netz hängt es ab, welche Internetgeschwindigkeit zur Verfügung steht.

Prepaid Tarife (Nur Daten)

Hier sieht es etwas magerer aus. Natürlich lassen sich die vorgenannten Tarife auch im UMTS-Stick oder -Modul nutzen, aber wozu für eine ungenutzte Telefonflat bezahlen? Deshalb hier reine Datentarife:

  1. H2O Broadband $50 [Link]
    Netz: AT&T
    Kosten: 50$ / 5 GB
  2. H2O Broadband $30 [Link]
    Netz: AT&T
    Kosten: 30 $ /  300 MB

H2O Wireless SIM vorab aktivieren

Einige Händler, z.B. bei eBay verschicken die SIM-Karten günstig auch nach Deutschland – ich habe für zwei Stück inklusive Versand nur etwa 3 € bezahlt. Die Lieferung kam zwei Wochen nach der Bestellung an. Wer direkt nach seiner Ankunft lossurfen oder -telefonieren will, lässt sich ein Starterset in die Heimat liefern und aktiviert es kurz vor Abreise online.

Alternativ gibt es die H2o Starterkits auch bei Best Buy und 7-Eleven für etwa 10$.

Vorwahl wählen bei H2O Wireless

Wenn ihr weitere interessante Angebote kennt: immer her damit. Ich erweitere diese Liste gerne!

Links:

Android Tablet Archos 70

1. Januar 2011 1 Kommentar

Ein weiteres Gadget gab es diese Weihnachten geschenkt. Einen kleinen Testbericht will ich euch nicht vorenthalten.

Es handelt sich dabei um das Archos 70 Internet Tablet, das manche vielleicht schon auf der IFA 2010 im September zu Gesicht bekommen haben. Die vorweihnachtliche Lieferbarkeit war – gelinge gesagt – problematisch, aber das Glück mir hold.

Ein bisschen zur Technik: es handelt sich dabei um ein Gerät mit 7 Zoll Bildschirm. Verbaut hat Archos hier einen Multitouch-fähigen kapazitiven Touchscreen – ein deutlicher Fortschritt zu den alten resistiven (drucksensitiven) Bildschirmen und DAS Unterscheidungsmerkmal gegenüber den Billigheimern aus Fernost oder von 1&1. Aber auch die sonstige Ausstattung kann sich sehen lassen:

  • 8 GB (Flash) oder 250 GB (Festplatte) Speicherplatz
  • erweiterbar mit MicroSD Karten (max. 32 GB)
  • 1 GHz Cortex A8 Prozessor
  • WLAN 802.11 b/g/n
  • Bluetooth 2.1
  • Mini HDMI Ausgang
  • USB Host Modus: Anschluss von USB-Stick, Tastatur, etc.
  • Li-Polymer-Akku mit etlichen Stunden Laufzeit (siehe unten)
  • Android 2.2 “Froyo”

Das klingt gut, oder? Und erinnert ein wenig an die Spezifikationen des Samsung Galaxy Tab. Was unterscheidet die beiden Geräte?

  • geringere Bildschirmauflösung beim Archos 70 – dadurch weniger scharf, aber bessere Unterstützung für viele Apps (Stichwort: schwarzen Rahmen ala iPad)
  • kein eingebautes UMTS-Modul – stattdessen Tethering über Bluetooth, USB oder WLAN (Alternative: MiFi)
  • kein eingebauter GPS-Receiver – Anbindung per Bluetooth möglich
  • das Archos kommt ohne vorinstallierten Android Market und Google Apps – ein Trick schafft hier schnell Abhilfe
  • dafür bekommt man ein “reines” Android ausgeliefert ohne die Samsung-typischen Verunstaltungen der Oberfläche und “KIES”-Pflicht für Firmwareupdates
  • Das Archos kommt mit eingebautem Standfuß – praktisch für den Schreibtisch und unterwegs

Den geringfügigen Größenunterschied kann man sich bei collate.us visualisieren lassen:

Hauptunterschied ist aber der Preis. Das Archos 70IT wandert für etwa 250 € über die virtuelle Ladentheke während man für das Galaxy Tab mehr als das Doppelte (aktuell knapp 600€) zahlen muss.

Leistungstechnisch liegen die beiden ebenfalls dicht zusammen, laut Quadrant Benchmark führt das Archos 70 mit einem Score von etwa 1300 gegenüber dem Galaxy Tab mit etwa 1100.

Usability

Die tatsächliche Nutzbarkeit und Geschwindigkeit lässt sich oft schwer in Worte fassen. Deshalb war ich so frei, ein kleines Video aufzunehmen. Entschuldigt die Qualität – der Oscar für die beste Kameraführung muss wohl noch ein wenig auf mich warten…

Zu sehen ist unter anderem der Homescreen, einige App-Launches, Google Maps 5 (mit Vektorgrafiken), der neue Google Market, “Bilderrahmen”, der Dateibrowser sowie Archos’ Musik-App.

Tipps für Archos 70 Nutzer

  1. Besorgt euch zu Beginn gleich eine ordentliche Tastatur: mit SwiftKey oder Swype lässt sich gleich viel schneller tippen.
  2. Besser konfigurierbar und schlanker als der default Launcher ist der kostenlose Zeam Launcher (im Market).
  3. Stichwort Tasche: aus China bekommt man hier eine passende Ledertasche (~ 7 € inkl. Versand) und hier eine passende Hülle (~ 3 € inkl. Versand) geliefert. Habe beide in Benutzung.
  4. Tablet-optimierte Apps: Dolphin Browser HD, Twidroyd und natürlich Angry Birds, das auf dem großen Bildschirm richtig Spaß macht.

Fazit

Archos ist mit dem Archos 70 ein tolles, erschwingliches Gerät gelungen. Eine Kaufempfehlung für Android-begeisterte Technikfreaks kann ich aussprechen, wer sich noch überzeugen will, findet wahrscheinlich im nächsten MediaMarkt ein A70 (oder das Schwestermodell Archos 101IT) ausgestellt.
Was mir hingegen nicht so gut gefällt ist die Anfälligkeit für Fingerabdrücke – sowohl auf dem Display als auch auf dem schwarzen Bereich darum – die hier über meine normale Aversion gegen glossy Bildschirme hinaus geht. Auch hat die aktuelle Firmwareversion noch kleinere Bugs (von der wohl nur Nutzer der inoffiziell verfügbaren GApps betroffen sind), um die sich Archos aber kümmern will. Einen Hersteller, der in Verbraucherforen aktiv ist, kann man eigentlich nicht genug loben…

o2 mit günstiger Datenflatrate [updated]

2. Oktober 2009 2 Kommentare

Für Neukunden im Tarif o2 o (Postpaid) hat o2 gerade ein besonderes Schnäppchen im Angebot:

Bildschirmfoto 2009-09-30 um 20.01.39.png

6,80 Euro / Monat

(statt sonst 10 Euro) kostet das Internet-Pack-M für die schnellsten 10.000 Neukunden.

[UPDATE] Davon sind jetzt nur noch etwa 50% übrig… Schnell sein! [/UPDATE]

Was ist enthalten?

  • 200 MB mit HSDPA (bis zu 7,2 MBit/s)
  • anschließend unbegrenztes Datenvolumen (GPRS)
  • Taktung: 10 KB

In Anbetracht der guten Netzabdeckung in urbanem Gebiet, ist dieser Tarif für Android, Windows Mobile und iPhone (3G und 3GS) Nutzer quasi Ideal. Wer wissen möchte, ob auch er guten Empfang hat, kann das hier online checken oder kostenlos eine o2 o Prepaid Karte bestellen. Bei der Prepaid Variante ist leider keine Rufnummernmitnahme möglich.

P.S.: Auch wenn es sich bei 200 MB vielleicht nicht lohnt, aber o2 erlaubt ausdrücklich die Nutzung als Modem und für VoIP.

[Werbung] 24mobile.de Handyshop

1. Oktober 2009 Keine Kommentare

Blog Marketing Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag
24mobile.png

Wer hier häufiger liest, hat schon einige Artikel über UMTS Tarife gelesen. Mit der heutigen Vorstellung von 24mobile.de, einem anbieterunabhängiger Handyshop für Handys, Handyverträge, Notebooks, Netbooks sowie Datentarife, kommt man möglicherweise sogar günstiger Weg als mit den bisherigen Tipps.

Mobiles Internet ist derzeit in aller Munde. Egal wann, egal wo – Mini-Laptops oder Netbooks haben ohnehin viele Leute ständig dabei. Mit einem aktuellen Datentarif hat man dann künftig auch das Internet dabei: eMails, Chats, Zugriff auf den Firmenserver usw. Um dieser wachsenden Nachfrage nach Datentarifen und -produkten Rechnung zu tragen, hat sich das Portal 24mobile.de dazu entschlossen, ihr Angebot um eine neu geschaffene Kategorie namens “Mobiles Internet” zu erweitern. Potentielle Kunden haben dort die Möglichkeit, Produkte und Tarife einfach und unabhängig zu kombinieren.

Was bisher für Mobiltelefone bereits ein außergewöhnlicher Service war, nämlich beliebige Endgeräte (Handies) mit beliebigen Tarifen zu kombinieren, ist nun auch für tragbare Computer, UMTS Sticks in Kombination mit Datentarifen möglich.

Wie funktioniert der Service?

Der Nutzer stellt wählt in der Rubrik “mobiles internet” zuerst den Hersteller. Momentan finden sich dort unter anderem:SonyVaio.png

  • Samsung
  • Sony (z.B. das VAIO VGN P11Z)
  • Toshiba
  • ASUS
  • Acer
  • Hewlett Packard (HP)
  • LENOVO

provider.png

Im Anschluss gilt es, das gewünschte Modell auszusuchen. Auswahlfelder (z.B. Bluetooth, HDMI-Ausgang, GPS) erleichtern die Auswahl, da nur noch passende Geräte angezeigt werden. Hat das Notebook keine UMTS Funktion eingebaut, liefert 24mobile.de ein UMTS Modem in Form eines USB Sticks mit. Zur gewählten Hardware präsentiert der Anbieter dann übersichtlich die möglichen Tarife in einer Tabelle, die neben dem Anschaffungspreis (für die Hardware) auch monatliche Grundgebühr sowie ggf. Mindestumsatz und Anschlussgebühr anzeigt.

Wer statt einem neuen Notebook, weil er mit seinem bestehenden noch gut zurecht kommt und lieber bares Geld möchte: kein Problem! Beim Abschluss eines neuen Datentarifs sind bis zu 420 Euro Auszahlung aufs Konto möglich! Mehr zum Thema gibt es bei “Datentarife mit UTMS und Auszahlung”. Dadurch reduzieren sich die monatlichen Kosten für eine Datenflatrate rechnerisch natürlich spürbar!

In einem Interview äußerte sich Thorsten Piontek, Geschäftsführer von 24mobile.de, so: “Mit der neuen Rubrik Mobiles Internet reagieren wir auf die hohe Nachfrage unserer Kunden nach diesen Angeboten. Wir wollen es ihnen auf diese Weise noch einfacher machen, das passende Net- oder Notebook zu finden und bieten bei der Wahl des Tarifs die höchstmögliche Auswahl“.

Darüber hinaus betreibt 24mobile.de auch einen Blog, in dem regelmäßig über aktuelle Handy- und Smartphone Neuheiten, technische Entwicklungen und sonstige News berichtet wird.

Fazit: Wer nach einem Tarif sucht, sollte möglichst nicht direkt beim Provider abschließen, sondern erst nach Alternativen umschauen.

VoIP & Tethering Abzocke

31. August 2009 3 Kommentare

no-surfstick.jpgWährend o2 sich als erst kürzlich als liberaler Netzanbieter gezeigt hat und VoIP sowie Tethering zulässt, nutzen die beiden Großen am Markt – Vodafail Vodafone und T-Abzocke T-Mobile – die Verbreitung von Datendiensten erstmal für eine kräftige Preiserhöhung.

Warum? Immer mehr Kunden nutzen ihr UMTS-Handy auch als Modem, um Unterwegs mit dem Notebook online zu kommen.

Nach dem Willen von T-Mobile zahlt man künftig im kleinsten Tarif mit Datenflatrate knapp 45 Euro, darf diese (ab 300 MB ohnehin gedrosselte) Datenflatrate aber nur am Handydisplay nutzen. Wer seine eMails lieber mit dem daneben stehenden Notebook abfragt, zahlt 20 Euro extra. Und für den gelegentlichen Skype-Plausch mit der Schwester im Ausland weitere 15 Euro.
Okay, mag sich der eine oder andere jetzt denken: T-Mobile möchte eben die eigenen, teureren Tarife pushen. Fehlanzeige! Selbst für den 120 Euro teuren “Toptarif” (Combi Flat L) ist eine Nutzung mit Data Cards, USB Sticks, Notebooks, etc. ausgeschlossen.

Hier eine Übersicht über die zusätzlichen Kosten je Monat:

Vodafone

Modemnutzung + VoIP
SuperFlat Internet Wochenende: 29,95 € (+500 MB)
SuperFlat Internet Mobil / Festnetz: 19,95 € (+1 GB)
SuperFlat Internet / SuperFlat Internet Allnet: 9,95 € (+1 GB)

T-Mobile

Modemnutzung

19,95 €
Dafür erhält man 3GB zusätzliches Inklusivvolumen (also das Volumen, ab dem die Geschwindigkeit gedrosselt wird). Jedes weitere Megabyte schlägt mit 50 Cent zu Buche!

VoIP

10 € / 15 €
(je nach Tarif)
Dafür erhält man: NICHTS. Aber allen, die diese Gebühr nicht entrichten, wird künftig VoIP gesperrt.

Handytarife mit UMTS-Flatrate

30. August 2009 5 Kommentare

Apples iPhone ist so beliebt wie nie zuvor – was man nicht zuletzt an unglaublichen eBay-Preisen mitverfolgen kann. Doch die Konkurrenz schläft nicht und Geräte, die auf Googles Android setzen, haben sich zu einer erschwinglichen Alternative gemausert. Die folgenden beiden Modelle bekommt man derzeit bei Amazon fast geschenkt:

google-g1.jpg
HTC Dream
Google G1
250 €
samsung-galaxy.jpg
Samsung i7500
Galaxy
400 €

simkarten.jpg

Aber fast noch spannender als das richtige Handy ist die Wahl eines passenden Tarifes. Wer – wie ich – mittlerweile das Handy häufiger zum Surfen als zum Telefonieren nutzt, wird mit einem Sprachtarif kaum glücklich werden. Ich habe für euch ein paar Tarife (mit UMTS Flatrate) verglichen und präsentiere hier die Interessantesten:

Übersicht

Anbieter T-Mobile Vodafone o2 o blau.de
Tarif Combi Flat S SuperFlat Internet Mobil O2o + Internet Pack L Einheitstarif + Daten-Flatrate
monatliche Kosten 44,95 Euro 34,95 Euro 25,00 Euro 19,80 Euro
Vertrag Postpaid Postpaid Postpaid / Prepaid Prepaid
Gespräche inkl. WE: FN & NI und
WT: FN oder NI
- - -
SMS inkl. alle NI am WE: 3000 NI - -
Daten inkl. Pseudoflat Pseudoflat Pseudoflat Pseudoflat
Datendrossel ab 300 MB 300 MB 5 GB 5 GB
Gesprächsminute 0,29 Euro 0,29 Euro 0,15 Euro 0,09 Euro
SMS 0,19 Euro 0,19 Euro 0,15 Euro 0,09 Euro
Netzqualität *** *** ** *
Mehr Infos Link Link Link Link

Legende:
FN: Festnetz, NI: Netzintern, WE: Wochenende (Sa+So), WT: Werktags (Mo-Fr)

Und ihr?

Welchen Tarif nutzt ihr? Fehlt hier womöglich ein spannendes Angebot? Und mit wie vielen MB kommt ihr (mit welchem Endgerät) in Monat aus?

[UMTS im Urlaub] Österreich

17. August 2009 6 Kommentare

umts-oesterreich.jpgAus dem Urlaub melde ich mich mit einem kurzen Artikel zurück, wie man in unserem Nachbarland günstig mobil online gehen kann. Wer noch auf der Suche nach einer passenden UMTS-Karte ist, findet hier einen aktuellen Tipp für günstige UMTS-Karten.

Roaming

Zum Abrufen von eMails kommt man oft mit der eigenen, auch sonst genutzten Sim-Karte aus. Denn dank EU Regulierung zahlt man nur noch 19 Cent je 100 Kilobyte übertragener Daten. Ein Megabyte kostet also 1,90 Euro. Diese Möglichkeit besteht mit auch mit Prepaidkarten wie blau.de, o2 o oder Simyo.

Wer ein bisschen mehr braucht, sollte sich bei Vodafone umsehen: Websessions International heißt das Zauberwort. Für 14,95 Euro kann man mit jeder deutschen Vodafone SIM-Karte im EU-Ausland 24 Stunden lang bis zu 50 MB (in Worten: fünfzig) “versurfen”. Um Websessions zu nutzen, einfach den APN (Zugangspunkt) auf events.vodafone.de umstellen (detaillierte Anleitung hier). Zahlen kann man wahlweise per CallNow Code, Guthaben auf der SIM-Karte oder per Kreditkarte.

Ausländische SIM-Karten

Die in meinen Augen bessere Variante stellen ausländische Anbieter dar. Die beiden österreichische Anbieter, die auch UMTS Tarife auf Prepaid Basis anbieten, stelle ich samt Tarif hier kurz vor:

DSC_0140.jpgYesss diskont-surfen

  • Preise
    – Starterkit (SIM-Karte + 500 MB Guthaben): 9,90 Euro
    – 2 GB Daten: 20 Euro
  • erhältlich online oder in jeder Hofer-Filiale
  • Zugangsdaten
    APN: web.yesss.at
    Benutzername: - frei lassen -
    Passwort: - frei lassen -

Mobilkom A1 B.FREE Breitband

  • Preise
    – Starterkit (SIM-Karte + 1 GB Guthaben): 19,90 Euro
    – 1,5 GB Daten: 20 Euro
  • erhältlich online oder in A1 Shops
  • Zugangsdaten
    APN: A1.net
    Benutzername: ppp@A1plus.at
    Passwort: ppp

Wichtig: Man sollte (vor allem in den Bergen) vorab testen, ob am eigenen Aufenthaltsort Netzabdeckung des gewünschten Anbieters gegeben ist
(Tipp: Yesss verwendet das Netz von Orange und wird auf dem Handydisplay als “one” bzw. “Orange A” angezeigt).

Die SIM-Karten müssen nicht vorab registriert oder aktiviert werden, sondern sind sofort einsatzbereit. Ein Traum für Datenschützer!

DSC_0141.jpg

Vodafone Websessions UMTS Stick (K3565)

15. August 2009 6 Kommentare

Vodafone Websessions K3565Trotz meiner Abneigung gegen Vodafail (siehe Artikel und Artikel), haben sie derzeit ein sehr interessantes Angebot im Programm. Vodafone verkauft einen Prepaid UMTS Surfstick für 29,90 Euro (bei Amazon sogar für 19,98 Euro). Darin ist ein Startguthaben von 3x 1 Stunde Surfen im Inland enthalten.

Diese Tatsache an sich wäre noch nicht außergewöhnlich, der Stick hat aber weder

  • SIM-Lock noch
  • Net-Lock

und kann somit ohne großen Aufwand (vgl. Artikel T-Mobile Web’n'Walk) auch mit jeder anderen Simkarte betrieben werden! Zusätzlich kann man die auf dem Flash-Speicher vorinstallierte Software leicht durch einen nicht von Vodafone gebrandete Version austauschen. Für den täglichen Einsatz ebenfalls interessant: Der Stick hat einen eingebauten MicroSD(HC)-Leser, der Speicherarten bis zu 8GB unterstützen soll.

Sobald ihr das Startpaket in den Händen haltet, schaut mal auf die Rückseite des Gerätes, es gibt zwei – optisch schwer zu unterscheidende – Modelle, die sich nur durch einen Buchstaben unterscheiden:

Beide Modelle unterstützen jedoch HSDPA bis maximal 3,6 MBit/s.

Windows

Ich empfehle die Verwendung der Originaltreiber von ZTE (siehe “drivers”) bzw. Huawei (siehe “Möglichkeit 2″).

Mac OS X

Leider liefert ZTE keine Software für OS X mit. Vodafone liefert ihn mit einer speziell gebrandeten Version von nova medias Launch2net.
Die Vollversion, die auch ein paar Geräte mehr unterstützt und quasi jede SIM-Karte weltweit automatisch konfigurieren kann, kostet leider aber auch 49,90 Euro.

Bildschirmfoto 2009-08-15 um 08.15.10.png Bildschirmfoto 2009-08-15 um 08.15.31.png Bildschirmfoto 2009-08-15 um 08.17.06.png

[FAIL] Vodafone & N24 Surfstick

28. Juni 2009 Keine Kommentare

Schade, dass ich – entgegen des Versprechens von Carmen Hillebrandt (Pressesprecherin bei Vodafone) vom 24.6., immer noch keine Stellungnahme zu meinem Gastartikel über die Nichtlieferung des N24 Surfsticks bekommen habe.

n24stick.jpg

Besonders dramatisch ist, dass die Möglichkeit der Kontaktaufnahme via eMail trotz der offensichtlich massiven Probleme bei der Abwicklung der Bestellungen noch nicht gegeben ist. Wer also, wie mein Gastautor, schon über einen Monat auf die Hardware wartet, bekommt auf jede Anfrage nur folgende Standardantwort zurück:

Guten Tag Herr XXX,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Bitte wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen bezüglich des N24-Internet-Sticks an das N24-Service-Team unter der 01805-242475 vom Festnetz aus. Die Kollegen unterstützen Sie gern bei der Problemlösung.

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Tag und viel Spaß beim Surfen.

Freundliche Grüße aus Ratingen
Ihr Vodafone-WebTeam

E-Mail: kontakt@vodafone.com

[...]

Makaber an dieser Antwort ist aber nicht nur die Aussage “und viel Spaß beim Surfen”, sondern auch die Tatsache, dass es mir trotz mehrerer Versuche nicht gelungen ist, innerhalb akzeptabler Zeit (= Geld) jemand unter der kostenpflichtigen Hotline zu erreichen.

Vom “Shop N24 Internet Stick” kam zwischenzeitlich eine eMail, aus der ich gern zitieren möchte:

[...] Durch die sehr hohe Anzahl an bereits eingegangenen Bestellungen hatten wir Lieferengpässe.

Spätestens sieben Wochen nach Ihrem Belegdatum erhalten Sie nun Ihr N24 INTERNET STICK Paket!

Die Lieferung dauert somit leider 2 Wochen länger als im Webshop kommuniziert wurde.

Das entspricht nicht der Wahrheit. Im Webshop war zum Zeitpunkt der Bestellung im FAQ-Bereich zu lesen: “Die Lieferzeit beträgt in der Regel 24 bis 48 Stunden. Davon abweichende Lieferzeiten teilen wir Ihnen bereits während Ihres Bestellprozesses mit.”

Wir hoffen Sie haben hierfür Verständnis, da wir sehr bemüht sind, trotz der Vielzahl der Bestellungen, so schnell wie möglich zu liefern.

Für die lange Lieferzeit schenken wir Ihnen wie bereits im Webshop versprochen ein Guthaben in Höhe von 9 Euro. [...]

Ob diese 6 EUR Extra-Guthaben von Bestellern wohl (nach knapp 2 Monaten Wartezeit) als “kulant” angesehen werden?

Nun bilde sich jeder selbst eine Meinung über Vodafone und N24. Ich würde als Kunde den Stick auspacken und anschließend sofort vom Widerrufsrecht Gebrauch machen: da der Warenwert 40 EUR übersteigt, muss N24 / Vodafone zusätzlich für das Rückporto aufkommen. Alternativen gibt es schließlich genug.