Das ideale Notebook für die Uni
Es treten an: Zwei Leichtgewichte mit Mac OS X, mit den man den Uni-Alltag besser meistern kann. In der linken Ecke: Apples MacBook Air, in der rechten Ecke: Asus “MacEee” Eee 1000H.

Die Regeln: Die Praxistauglichkeit beurteile ich anhand typischer Studenten-relevanter Kriterien, wobei je Kriterium maximal 5 Punkte vergeben werden.
| Kriterium | Eee | Air |
Vor der Uni |
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| Anschaffungspreis Keine Frage, keine Diskussion: Hier stehen etwa 340€ beim Eee PC mindestens 1700€ für den Apfel gegenüber. Neben den Computern an sich müssen beim Air noch Schutzhülle und ein Monitor-Adapter, beim MacEee eine Speichererweiterung auf 2 GB und eine neue WLAN-Karte sowie OS X angeschafft werden. Die Endpreise: Eee 480 € – Air 1760 € |
5 | 0 |
| Einrichtung Dafür entscheidet der Mac dieses Duell klar für sich: Er kommt ab Werk mit vorinstalliertem OS X Leopard. Wer in der Lage ist, seinen eigenen Namen zu tippen und ein Touchpad zu bedienen, ist in wenigen Minuten online. Anders beim Eee: Es gibt im Netz zwar Schritt-für-Schritt Anleitungen, ein wenig technische Begabung schadet aber nicht und der Vorgang dauert mindestens eine Stunde. |
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| Transport Beide Kontrahenten sind klein und leicht. Auf die Waage mit den beiden: Das Air gewinnt knapp mit 1,36 kg vs 1,45 kg. Beim Volumen liegen Air und Eee zwar fast gleichauf, allerdings punktet der MacEee durch seine unschlagbare Handlichkeit. Leider ist der Eee außen in Klaverlackoptik gehalten und sehr Anfällig für Kratzer. |
2 | 3 |
In der Vorlesung |
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| Wenig Platz Hier trumpft der Eee mit seiner geringen Breite von weniger als 27 Zentimetern auf. Nur bei diesem Modell bleibt auf dem Pult noch genug Platz für einen DIN A4 Collegeblock. |
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| Display Glossy Displays gehören zu den unmöglichsten “Errungenschaften” der PC-Fabrikanten. Leider hat sich auch Apple wider jeglicher Logik dazu entschieden, den unwissenden Käufer mit glänzenden Geräten zu ködern. Das MacBook Air ist zwar noch die Vorstufe zur Glasplatten-Front bei den aktuellen Unibody-Geräten, aber leider trotzdem mit dem glänzenden Display des weißen MacBooks ausgestattet. Anders Asus: Hier leuchtet ein helles, entspiegeltes 10 Zoll Display. Nur die Auflösung von 1024×600 ist verbesserungswürdig. |
3 | 1 |
| Tastatur & Trackpad Irgendwo muss Asus ja gespart haben: Die Tastatur hat fast (95%) “Normalgröße”, das Trackpad darunter ist aber eine Zumutung. Die Hardwaretasten für primäre und sekundäre Maustaste sind billig und lassen sich nur schwer drücken. Multitouch beschränkt sich unter OS X auf vertikales Scrollen mit zwei Fingern. Das Air hat eine normalgroße Tastatur und ein – in meinen Augen – perfektes Touchpad mit Gestensteuerung (wie beim iPhone). |
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| Design, Haptik und Neidfaktor Das Urteil fällt eindeutig aus: Hier kommt keiner an Cupertino ran. Die geschwungene Form, die das Air noch dünner erscheinen lässt ist sexy. |
0 | 3 |
| Rechenleistung Eines vorab: Beide Notebooks reichen aus, um – ohne je an die Leistungsgrenzen zu stoßen – im Internet zu surfen, eMails zu schreiben und natürlich für die bekannten Officeanwendungen. Beide sind für aktuelle (3D) Spiele gleichermaßen ungeeignet. Anseine Grenzen stößt der Eee aber beispielsweise bei der Wiedergabe von High Definition Videos aus MKV Containern. Die Geekbench Scores: Eee 751 – Air 2241. |
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| Akkulaufzeit Wer nicht mehr als zwei Vorlesungen am Tag hat, kann bei beiden Geräten das Netzteil zu Hause lassen. Sie halten unter Unibedingungen (WLAN aktiviert, Display hell, mehrere Programme in Benutzung) mehr als 2x 90 Minuten durch. Der MacEee macht nach 3:45, das Air nach 4:10 Stunden schlapp. Dafür ist ärgerlicher weise der Akku bei letzterem nicht wechselbar, sondern fest im Gehäuse verbaut. |
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Mein Fazit: Beide Geräte sind gut für Studenten geeignet. Letztendlich hängt die Entscheidung davon ab, wie viel Geld zur Verfügung steht und ob einem die Vorteile des Apple Originals einen so hohen Aufpreis wert sind.



Auch ein zweidimensionaler Stadtplan wird mit iPhone um eine dritte Dimension und Zusatzinformationen (z.B. den ehemaligen Grenzverlauf) erweitert.