Natürlich gibt es eierlegende Wollmilchsäue wie Coda, die möglichst viele Funktionen unter einer Oberfläche vereinen. Aber Entwickler, die keinen Edu-Rabatt anbieten, werden in diesem Artikel auch nicht verlinkt
Ich fahre mit kleinen, seperaten Anwendungen aber sowieso besser. Und meine Auswahl möchte ich euch hier vorstellen:
1. Terminal
Absolut unverzichtlich! /Applications/Utilities/Terminal.app

Macfusion mountet als schickes GUI-Frontend für MacFuse SSH- und FTP- Server bequem ins Mac OS X Dateisystem
Mein Liebling unter den Subversion-Clients. Stabil, schnell und schick. Natürlich bekommt man Checkouts und Updates auch über die Command Line hin, aber ich stoße spätestens bei Locks oder dem Merges an meine Grenzen.
Die Klassiker unter den Texteditoren. Zwar habe ich TextMate öfter im Einsatz, SubEthaEdit ist dafür beim gemeinsamen Entwickeln oder Besprechen von Code unersetzlich. Gibt es eigentlich mittlerweile eine Art online Version von SubEthaEdit? Sollte doch umsetzbar sein…

Bei Oli werden ihr die kostenlosen Tools DiffMerge und Apples Filemerge vorgestellt. Ich bevorzuge Changes, da man nicht die Apple Developer Tools auf der Festplatte haben muss und eine schicke Cocoa GUI geboten bekommt. Auch die nahtlosen Plugins für u.a. TextMate sollen hier Erwähnung finden.

Ein sehr nützliches Plugin: Es erweitert das OS X-weite Farbauswahlpopup um hexagonale Farben.
Und was setzt ihr ein?
KategorienWorld Wide Web Tags: Changes, Coda, Cornerstone, Hex Color Picker, MacFUSE, Macfusion, OS X, SubEthaEdit, Terminal, TextMate, Web, Webbrowser, Webdev
[Trigami-Review]
Die meisten Leser werden – genau wie ich – kleine, innovative Webtools verwenden, um die Probleme des Alltags schicker zu lösen.
Vorbild dieser neuen Generation minimalistisch anmutender Seiten war mit Sicherheit die Softwareschmiede 37signals mit ihren Businesstools Basecamp, Highrise, Backcamp und Campfire. Webentwicklern empfehle ich an dieser Stelle deren Buch “Getting Real” (hier online lesen).
Im privaten Bereich ist “remember the milk” oder Doodle sicherlich vielen ein Begriff. Und bei der Funktionalität von letzterem setzt jetzt auch ein neuer Dienst an.
Der Name: Moreganize.
Der Auftrag: Die gleiche einfache Bedienung, aber mehr Features.
Wer steht dahinter? Mehrere Absolventen der ETH (Eidgenössische Technische Hochschule) in Zürich haben sich zusammen getan, um dieses Tool für den eigenen Bedarf zu entwickeln. Darunter Juristen und Informatiker. Interessante Randnotiz: Auch Mitbewerber Doodle wurde überwiegend von ETH-Absolventen programmiert…
Was leistet moreganize? Man kann damit kostenlos
- Termine vereinbaren
- Abstimmungen (über andere Themen als Termine) durchführen
- anonyme Meinungsumfragen erstellen
- ToDo Listen für die (gemeinsame) Nutzung anlegen
Wie sieht das im Detail aus?
So einfach funktioniert das Anlegen einer neuen Abstimmung:
- Klicke den Button “Wahl treffen” auf der Startseite von moreganize.com

- Dann geht es zu den allgemeinen Angaben: 4 Felder gilt es auszufüllen: Titel, Beschreibung (können Links enthalten), dein Name und eMail-Adresse (Pflichtfeld, leider…)

- Auf der folgenden Seite kannst du dann die gewünschten Auswahlmöglichkeiten eintragen

Weitere Optionen wie Dateianhänge, Ablauftermine, etc. sind standardmäßig versteckt, lassen sich aber auf Wunsch einblenden

- Fertig! Die Bestätigungsseite enthält noch den Link zum nachträglichen Bearbeiten der Umfrage sowie die an die Teilnehmer weiterzuleitende URL

Was sieht der Teilnehmer?
Meine Testumfrage habe ich hier für euch verlinkt. Ihr könnt natürlich gerne teilnehmen und eure ehrliche Meinung kundtun.
Für alle anderen hier ein Screenshot:

Warum moreganize? Weil
- es mehr kann als viele Mitbewerber
- es schnell ist
- es klein ist (< 70 kb)
- es kostenlos ist
Wo ist noch Verbesserungspotential?
- ich bin bei meinen Tests auf einen Bug gestoßen
- eine iPhone kompatible Version der Webseite bzw. eine App könnte man im Jahr 2009 eigentlich erwarten
- leider ist es nicht möglich, Umfragen anonym (ohne Angabe einer eMail Adresse) anzulegen
- Umfragen werden zwar schick dargestellt, auf einem Notebookbildschirm wird es aber schnell eng
Links
Wer seinem Nutzer personalisierte Inhalte oder zielgerichtete Werbung auf der Webseite präsentieren möchte, kommt in der Regel an einem IP Geolocation Dienst nicht vorbei.
Ein großer Anbieter wie IP2Location verlangt für eine Datenbank, die das Land, den Provider, die Stadt (inkl. PLZ, Telefonvorwahl, GPS-Koordinaten) sowie die Zeitzone für (fast) jede IP-Adresse ausspucken kann 800 US$ je Server.
Andere kommerzielle Anbieter (teilweise mit beschränkten kostenlosen Zugängen) sind: MaxMind, Quova oder Digital Element (englisch). Eine gänzlich kostenlose API – allerdings nur auf Länderebene – bietet: Hostip.info.

Unabhängig von der rechtlichen Situation (Datenschutz & Co) würde ich die IP-Adressen meiner Besucher äußerst ungern an irgendeine API übergeben. Marcs Blog schafft Abhilfe: Hier erhält man eine monatlich aktualisierte SQL-Datenbank für den eigenen Server zum Download (ca. 10 MB), die sich recht bequem einsetzen lässt:
Beispiel: 84.152.217.167 (T-Online DSL)
Dann eine SQL-Abfrage:
SELECT * FROM `ip_group_city` where `ip_start` <= ((INET_ATON('84.152.217.167'))/256) ORDER BY ip_start DESC LIMIT 1
Als Ergebnis erhält mal folgende Daten zurück:
ip_start | country_code | region_code | city | zipcode | latitude | longitude
Fazit: Eine schicke Angelegenheit, die jeder Webmaster durchaus testen sollte!