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Archiv für Dezember, 2008

Videos für Apple TV konvertieren [updated]

29. Dezember 2008 6 Kommentare

Oder: Wie ich MKV am besten in M4V (H264 MPEG-4) umwandle.

ffmpegx.jpgJeder, der sich in einer ähnlichen Situation befindet und häufiger MKV (Matroska) Container mit h264 Video (und “zu hohen” Bitraten) und AC3 Audio vorfindet, steht vor der Qual der Wahl beim Konverter. Bis gestern kannte ich nur die folgenden Programme:

  • Quicktime Pro (+ Perian) für 30€
    Pros: konvertiert stabil jedes Perian-lesbare Format für vordefinierte Profile (z.B. iPod, iPhone, Apple TV)
    Cons: sehr langsam (teilweise >12 Stunden für einen Film), exportiert immer nur die erste Audiospur, relativ teuer
  • VisualHub (leider vom Hersteller eingestellt, davor Shareware für 24 US$)
    Pros: sehr schneller und stabiler Konvertierer
    Cons: Weiterentwicklung eingestellt, Nachfolge-Opensource-Projekt erst in Planung, exportiert nur die erste Audiospur
  • HandBrake (Open Source, kostenlos)
    Pros: kostenlos, viele Optionen und Voreinstellungen, schnell, Audiospur(en) wählbar (also z.B. auch Deutsch + Englisch), Kapitelunterstützung
    Cons: manche Videos lassen sich nicht umwandeln und führen zum Absturz

Also war mein erster Versuch beim Konvertieren stets HandBrake. Wenn es abstürzte (im Schnitt bei jedem vierten Film), musste ich auf VisualHub wechseln und hoffen, dass Deutsch die erste Audiospur ist. Ansonsten war Handarbeit mit MKVextract und anderen halbgaren Tools angesagt.

Doch nun zu meiner Entdeckung:

  • ffmpegX (Shareware, 15 US$)
    Pros: unendlich viele Optionen, stabil, relativ schnell, 1 Audiospur wählbar
    Cons: unendlich viele Optionen

Damit ist ffmpegX meine Alternative zu Handbrake beim Konvertieren von MKV zu H264! Die vergleichbare Geschwindigkeit und bessere Stabilität lassen sowohl den Preis von 15 Dollar als auch die etwas kompliziertere Bedienung verschmerzen.

Über weitere Tipps zum Thema würde ich mich in den Kommentaren freuen.

[Update]

1. ffmpegX ist leider nicht die Lösung für alle Videoprobleme! Je nach Aufbau der MKV Datei hinterlässt er statt einer gemuxten Videodatei die einzelnen Spuren, teilweise sogar leer.

2. Arne hat mir eine ganz nette Python-basierte Lösung gezeigt, die aber leider nicht mit mehr als einer Tonspur (vor allem ärgerlich, wenn Deutsch nicht die Erste ist) umgehen kann und das Video-Ausgangsmaterial nicht anfasst. Dadurch ist sie zwar unglaublich schnell, aber die Bitraten sind in vielen Szenen für die Apple TV Box zu hoch.

3. Neuer Test: MKVtools (Shareware, 10 US$): Von der GUI von allen getesteten Programmen absoluter Spitzenreiter: Preset für Apple TV vorhanden, Bitrate lässt sich anpassen und die Video- und Audiospuren lassen sich einzeln aus-/abwählen. Ich bin auf die Ergebnisse gespannt und werde natürlich berichten.

mkvtools

[/Update]

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MacEee – OS X auf dem EEE 1000H

28. Dezember 2008 4 Kommentare

Da mir bis dato noch keine vollständige, einfache und aktuelle Anleitung für alle notwendigen Schritte über den Weg gelaufen ist, habe ich mir die Mühe gemacht und hier ein kleines HowTo geschrieben:

1. Voraussetzungen

  • Asus EEE 1000H – z.B. HIER bestellen
  • externes (USB) DVD-Laufwerk
  • gültige Lizenz für Mac OS X Leopard – z.B. HIER bestellen
  • das Disk-Image “iDeneb 1.3 (10.5.5)” – aus den üblichen Quellen
  • 2 “Treiber”-Packs (EINS und ZWEI)
  • CPU Tool (von Superhai)
  • WLAN “Treiber” (Rapidshare DDL)
  • Sound “Triber” (Rapidshare DDL)
  • BIOS Update (via Osrom)
  • USB Stick oder SD-Karte (> 128 MB Speicher, formatiert als FAT)

2. Vorbereitungen

  1. Entpacke (falls nicht bereits automatisch geschehen) die Treiberpacks eins, zwei, WLAN, Sound sowie das CPU Tool. Die Ordner kopierst du zusammen mit dem BIOS Update auf den USB Stick bzw. die SD-Karte.
  2. Starte das vorhandene Windows XP auf dem EEE PC.
    Kopiere die Datei “1000H-ASUS-1103.ROM” (aus dem Ordner EeePC1000H1103_mod.by.Kabyl) auf den Windows-Desktop.
    Im Startmenü findest du unter Programme > ASUS > ASUSUpdate > ASUSUpdate. In diesem Programm wählst du als Methode “Update BIOS from file”, wählst die Datei auf dem Schreibtisch als quelle aus und folgst den weiteren Anweisungen.
  3. Der Computer wird neu gestartet. Drücke beim Starten die Taste F2, um das BIOS-Update aufzurufen. Hier müssen folgende Einstellungen getroffen werden:
    • Unter Advanced > Onboard Device Configuration 
      Onboard LAN: DisableOnboard Camera: EnableOnboard Wlan: EnableOnboard Bluetooth: Enable
    • Unter Advanced – CPU settings
      Max CPUID Value Limit: Disable

    Speichern & beenden.

3. Mac OS X installieren

Schließe das externe DVD Laufwerk an den EEE an und lege die “iDeneb 1.3″-DVD ein. Drücke im BIOS Modus schnell die ESC-Taste, um das Bootmenü aufzurufen. Hier wählst du dein USB-Laufwerk aus und bestätigst mit Enter.

Nach etwa 2 Minuten erscheint die OS X Installationsroutine. WICHTIG: Als Installationssprache (die ist unabhängig von der später im Betrieb verwendeten) unbedingt Englisch auswählen, sonst scheitert die Installation.

 

Alle Fenster durchklicken bis “Select a Destination”. Jetzt startest du im Menü “Utilities” das “Disk Utility”. Wähle die komplette Platte (149.1 GB ST…), wechsle in den Reiter Partition. Hier folgendes einstellen:

  • Volume Scheme: 1 Partition
  • Name: Mac OS X
  • Format: Mac OS Extended (Journaled)
  • Options: “Master Boot Record”

Die Änderungen übernehmen, dann kannst du das Disk Utility wieder schließen.

Wähle nun – zurück in der Installationsroutine – die Gerade erstellte Partition aus. Weiter mit “Continue”. Auf der nächsten Seite muss per “Customize”-Button das Setup an den EEE 1000H angepasst werden. Verändere dabei nichts außer folgenden Einstellungen:

  • Languages
    Haken bei “German” setzen
  • Chipsets
    Haken bei “ICHx Fixed” setzen
  • Fix
    Haken bei “FireWire Remove” setzen
  • Video > Intel
    Haken bei “GMA950″ setzen
  • Applications
    Haken bei “Kext Helper”, “OSx86 Tools” und “Pacifist” setzen

“Done” klicken, dann “Install” klicken und ca. 30-40 Minuten warten.
Starte das Notebook im Anschluss neu. Es folgt die Mac-typische Einrichtung der Netzwerkverbindung und das Anlegen eines neuen Benutzers. Hier muss unbedingt ein Passwort für den Benutzer vergeben werden!

4. Nach der Installation

Jetzt installierst du noch die Treiber vom USB Stick oder der SD-Karte:

 

  • “Über diesen Mac” reparieren
    Starte “AboutThisMac.pkg” aus dem Treiber Pack eins.
  • Diverse Treiber ersetzen
    Starte die Anwendung “Kext Helper” (“Applications/iDeneb App/Kext Helper b7″), ziehe alle .kext-Dateien aus dem Treiber Pack eins im Ordner “kexts” in die Liste, gib unten dein Computerpasswort ein und klicke dann auf “EASY INSTALL”. Starte danach den EEE neu.
  • Power Management Reparieren
    Lösche folgende Datei: “/System/Library/SystemConfiguration/PowerManagement.bundle”. Kopiere die Datei “PowerManagement aus dem Treiber Pack eins (Ordner: Bundle) in den gleichen Ordner.
    Starte nun das Programm OSx86 Tool (“/Applications/iDeneb App/OSx86Tools/OSX86Tools”) und wähle unter “System Maintainance” folgende zwei Optionen: “Repair Permissions” und “Clear Extensions Cache”. Nach dem Klicken auf “Run Selected Tasks” etwa 5 Minuten warten bis der Vorgang abgeschlossen ist. Starte den Computer dann neu.
  • WLAN Treiber
    Installiere den WLAN-Treiber, inderm du WLANneu.dmg mountest, “CardbusPCIWireless-10.5/CardbusPCIWireless-Leopard.pkg” ausführst und den Anweisungen folgst.
  • Audio Treiber
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Hack statt Mac, Teil I

27. Dezember 2008 Keine Kommentare

Leider hat mich mein eigenes Feiertagsprogramm nicht ausreichend unterhalten.

powermac-1.jpgDeshalb ist mir die Idee gekommen, meinen alten aber nachgerüsteten PowerMac G4 bei eBay zu versteigern und für den Erlös als Ersatz einen neuen Hackintosh mit Quad oder zumindest Dual Core auf Basis OSX86 kompatibler Hardware zu basteln und den Vorgang hier zu dokumentieren.

Was steht zum Verkauf?

  • PowerMac G4 (AGP), 1 GHz (Sonnet)
  • 786 MB RAM
  • 80 GB interne Festplatte
  • 128 MB ATI Grafikkarte (ADC + DVI)
  • Airport Karte

Der Geekbench-Score: respektable 549. Nicht schlecht für ein fast 10 Jahre (Baujahr 1999) altes Gerät. In manchen Bereichen, zum Beispiel der Integer-Performance, schneidet er sogar besser ab als mein MacEee (Score gesamt: 751)

Wenn jemand einen netten Surf- und Officerechner sucht: Einfach hier mitbieten!

Was soll angeschafft werden?

Das Ziel wäre:

  • Intel Core 2 Quad CPU
  • 4 GB RAM
  • 512 MB GeForce-kompatible Grafikkarte

Mal sehen, ob ich einen Score von über 5000 erreichen kann und wie sich Handbrake beim Videokodieren im direkten Vergleich z.B. zum MacBook Pro schlägt.

Fortsetzung folgt.

Feiertagsprogramm

26. Dezember 2008 Keine Kommentare

Wer ein wenig Unterhaltung über die – möglicherweise langweiligen – Feiertage sucht: hier 3 Tipps:

1. iTunes

Besorg dir einen deutschen und amerikanischen iTunes-Store Account und hol dir im Deutschen täglich kostenlosen Inhalt, im US-Store zumindest wöchentlich ein Song und unregelmäßig eine TV-Show dazu.

2. eBay

Geh auf große Shoppingtour für kleines Geld: eBay-Händler aus China und Hong Kong machen es möglich. Mit Versandkosten von teilweise nur 1€ nach Deutschland und der Sicherheit des Paypal-Käuferschutzes im Rücken konnte ich bei meinen drei Einkäufen nur positive Erfahrungen sammeln. So hat man z.B. eine schicke Subnotebook-Tasche für unter 5€ Komplettpreis 10 Tage später im Briefkasten.

3. MacHeist

Lade dir iConquer beim MacGivingTree herunter und fordere deine Freunde heraus. Was für ein geniales Spiel!

Apple TV mit nitoTV im Test

22. Dezember 2008 2 Kommentare

appletv-1.jpg Gestern sind nicht nur meine Eltern aus München angekommen, sondern auch mein lang erwarteter Apple TV. Ja, so kurz vor Weihnachten arbeitet Hermes auch Sonntags. In jedem Fall sehr begrüßenswert.

Die Verpackung war für Apple Verhältnisse riesig. Passt nicht zur üblichen Linie. Der Inhalt ist schnuckelig anzuschauen und fühlt sich wertig an.

Nun ein wenig zum Gerät an sich: Strom, HDMI und TosLink Audio einstöpseln, einschalten mit der Apple Remote, läuft! Per 802.11n oder Ethernet hat sich der ATV sofort im Netzwerk als AirTunes Empfänger publiziert. Mit wenigen Tastendrücken war ein Mac gekoppelt und iTunes hat sofort begonnen, gigabyteweise Daten (Musik) zu schaufeln.

Bei genau diesem Transfer zeigt sich schon die erste Schwäche der Original-Software: Man ist auf 40 bzw. 160 GB Speicherkapazität beschränkt (USB-Laufwerke oder Netzwerkfreigaben werden nicht unterstützt) und kann ausschließlich Filme und Serien sehen, die in der iTunes Bibliothek gelistet sind. Also stehen an Formaten nur Quicktime mov, h263 und h264 (HD bis 720p) zur Verfügung.

Da mir auch 160 GB nicht für meine Mediensammlung ausreichen, habe ich mich für die 40 GB Version und eine Modifikation der Software entschieden. Die interne Platte nutze ich für Musik. Bilder kommen via MobileMe auf den LCD. Eine Erweiterung namens nitoTV erlaubt es jetzt, USB-Speichermedien zu mounten, von Netzwerkfreigaben abzuspielen, Videos in anderen Formaten (u.a. DivX, XViD, MKV) anzuzeigen und installiert auf Wunsch auch zusätzliche Anwendungen wie den Webbrowser “Couch Surfer”. Hier ein paar Aufnahmen:

appletv-3.jpg appletv-4.jpg appletv-2.jpg

Die Installation von nitoTV ist leider eine etwas frickelige Angelegenheit und erfordert technisches Know How. Alleine das Downgrade der ATV-Software auf 2.1, das nötig ist, um nitoTV mit allen Funktionen auszustatten, erinnert an alte (die Zeit vor ZiPhone oder Dev Team) iPhone Jailbreaks.

Der andere gewaltige Nachteil im Vergleich zum Mediacenter-Hackintosh, der zuvor den Platz unter meinem Fernseher eingenommen hat: Die Hardware ist einfach unperformant. Die Wiedergabe von allen H264 m4v bzw. mov Dateien bis zu einer Bitrate von 6.000 kbps geht recht flüssig von statten. Bei höheren Bitraten werden in schnellen Szenen Frames gedropt. MKVs ruckeln allgemein gerne.

Eine Entscheidung: Neuer “MediaMac” oder Apple TV steht noch aus.

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Apple und das leidige Thema Qualität

21. Dezember 2008 3 Kommentare

Der Premium-Anbieter, der gerne auch mal den einen oder anderen Euro mehr für die – zugegebenermaßen innovativen – Produkte verlangt, scheint davon auszugehen, dass sich der durchschnittliche Fanboy alle 15 Monate das Nachfolgermodell des aktuellen Notebooks kauft und somit nicht an die (engen) Grenzen der Hardware stößt. Mein MacBook Pro hat diese 15 Monate nun deutlich überschritten. Und das macht sich bemerkbar:

Mein MacBook Pro nutzt das DRITTE Netzteil – das zweite musste nach einem Schmorbrand ersetzt werden – und sieht schon wieder so aus:

qualitaet-1.jpg

Außerdem steckt der VIERTE Akku im Gehäuse, wobei alle Vorgänger wegen merkwürdigem Verhalten (1. Akku: Sony-Umtauschaktion, 2. Akku: Laufzeit 2 Minuten, 3. Akku: unregelmäßiges willkürliches Ausschalten) ausgetauscht werden mussten. Und auch der Vierte ist nach 15 Monaten am Ende:

qualitaet-2.jpg

Ein neuer Akku und ein neues Magsafe Netzteil kosten im AppleStore mehr, als andere Hersteller – unter anderem Dell, Asus, Acer – für Komplett-Notebooks verlangen. Irgendwie traurig.

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Das Leben mit MobileMe

20. Dezember 2008 4 Kommentare

mobileme.jpg

Ich hatte ja einen kurzen Erfahrungsbericht über MobileMe versprochen und kann nach 4 Tagen Testbetrieb sagen: Ja, es lohnt sich auch für mich. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten werden nun

  • meine Adressbucheinträge
  • alle drei Kalender
  • die Safari Lesezeichen
  • der Schlüsselbund
  • und meine Transmit Favoriten

automatisch zwischen dem Macbook Pro und dem MacEEE synchron gehalten. Änderungen am Kalender oder Adressbucheinträgen werden OTA (Over-the-Air) binnen Minuten ans und vom iPhone transferiert. Und was ich besonders schätze: Es funktioniert einfach und ohne Rückfragen!

Die Mail-Funktion halte ich für Unsinn und vertraue statt dessen weiterhin auf die Zuverlässigkeit und den unschlagbaren Spamfilter von Google Mail (und “pulle” auf dem iPhone lieber alle 30 Minuten).

Mein Tipp: Kauft euch einen MobileMe Code via eBay USA und für umgerechnet 45€ seid ihr dabei!

Frage: Kennt jemand eine (elegante) Möglichkeit, die Firefox 3 Lesezeichen mit MobileMe kompatibel zu machen?

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EEE 1000H – WLAN / Airport Karte tauschen

19. Dezember 2008 7 Kommentare

Wer plant auf seinem Asus EEE 1000H alternative Betriebssysteme z.B. Mac OS X zu betreiben, wird früher oder später mit dem Wireless Cardbus – Treiber von Ralink Ärger haben.

airport-1.jpgDeshalb habe ich mir aus China (eBay) eine Airport-kompatible WLAN-Karte bestellt. An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich – entgegen anfänglicher Bedenken – bisher ausschließlich positive Erfahrungen mit Verkäufern aus China und Hong Kong machen durfte. Die Ware (Elektronik mit einem Warenwert von unter 30 Dollarn) kam in der Regel in weniger als sieben Tagen an bei Versandkosten, an denen sich selbst deutsche Händler ein Beispiel nehmen können.

Um anderen Ralink-”Fans” zu demonstrieren, wie leicht es uns Asus macht, die Karte selbst zu wechseln, hier eine kleine bebilderte Anleitung:

Vorbereitungen

  • Broadcom BCM94321MC basierte MiniPCI Karte kaufen (eBay-Suche)
  • Kreuzschlitz-Schraubenzieher bereit legen

1. Erden

Erde dich (am besten an einem Stück blanken Metall an einem Heizkörper), bevor du elektronische Bauteile berührst.

2. Strom weg

Trenne das Netzteil und nimm den Akku aus dem Gerät (nachdem du das Betriebssystem heruntergefahren hast).

airport-2.jpg3. Gehäuse öffnen

Wer sich hier schwer tut, kann ein paar Zeilen in meinem RAM Upgrade Artikel nachlesen.

 

airport-3.jpg

4. Alten Riegel entfernen

Ziehe gemäß der Abbildung zuerst die beiden Antennen-Stecker vorsichtig mit dem Finger ab und biege die Drähte weg. Danach schraubst du die beiden mit (2) gekennzeichneten Schrauben heraus. Dann lässt sich die Karte auf der Seite mit den Schrauben und Anschlüssen widerstandslos anheben und aus der Plastikhalterung ziehen.

Das Ergebnis sollte dann wie folgt aussehen:

airport-5.jpg

 

airport-6.jpg

5. Neue Karte einsetzen

Nun schiebst du die neue Broadcom Karte in die Halterung und befestigst sie mit den alten beiden Schrauben. Achte darauf, dass die beiden Antennen-Drähte nicht unter die Karte kommen.
Anschließend drückst du die Antennen-Stecker zurück auf die vorgesehenen Anschlüsse auf der Karte. Als Letztes muss das Gehäuse wieder geschlossen werden.

6. Im Betriebssystem

Nachdem du den Akku wieder eingesetzt und das Netzteil wieder angeschlossen hast, kannst du den Rechner wieder einschalten. Nutzt du Mac OS X sind nun noch folgende Schritte sinnvoll:

  • Starte im Apfelmenü die “Systemeinstellungen”
  • Wechsle in die “Netzwerk”-Einstellungen
  • Wähle auf der linken Seite den Eintrag “Ethernet” (nun mit Airport Symbol daneben) und klicke auf den Minus-Button darunter.
  • Nun füge mit dem Plus Button und der Auswahl “AirPort” eine neue WLAN-Verbindung mit dem Namen “AirPort” hinzu
  • Jetzt lässt sich die neue Verbindung wie an jedem Mac konfigurieren

Fertig. Das Ergebnis sollte folgendermaßen aussehen:

AirPort.png

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Apples MobileMe Chat Support

17. Dezember 2008 Keine Kommentare

supportchat.jpg

Ja, die erste Erfahrung mit MobileMe war in erster Linie eine Fortsetzung an meine .Mac-Erinnerungen…

Das Szenario: Extrem simpel! Auf zwei Macs mit 10.5.5 sowie einem iPhone mit aktueller Firmware sollen Bookmarks, Adressbuch, Kalender und Schlüsselbunde synchron gehalten werden. (auf Pseudo-Push-Mail kann ich verzichten)

Aber schon etwa 2 Minuten nach dem Einrichten haben die Probleme angefangen. Ständig ein Popup:

Geben sie das Passwort für ihren Benutzer Account auf … ein

Außerdem wurde der Schlüsselbund in keine Richtung synchronisiert. Keine Lösung brachte: Das Account-Passwort auf beiden Rechnern angleichen, das Schlüsselbund-Passwort ändern.

Also: Professionelle Unterstützung musste her. Doch anstatt Geld für die Hotline auszugeben, sollte Apples Chat Support das Problem lösen. Ich erwartete ausschließlich aus Textbausteinen zusammen gesetzte Antworten (wie beispielsweise im Apple Store Chat) und wurde positiv überrascht. Zugegeben, die Problemlösung dauerte etwas länger (1 Stunde und 33 Minuten um genau zu sein), aber liegt wohl an der MobileMe Programmierung.

Alleine hätte man das Problem nicht lösen können – unter anderem weil dafür ein zweiter MobileMe-Account nötig war, um das “System auszutricksen”. Florian G., so der Name meines “Operators” war trotz meiner sarkastischen Art freundlich und hat mir bezüglich der “Unvollkommenheit” von MobileMe zugestimmt.

Fazit: Wer ein paar Minuten übrig hat, sollte die Hotline meiden.

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Oli verlost ecto 3 [updated]

16. Dezember 2008 Keine Kommentare

ecto

Wenn Oli auf aptgetupdate.de ecto 3 Lizenzen verlost und ich mich momentan sowieso noch mit blogo (kurzer Test folgt demnächst) bzw. der Weboberfläche von WordPress rumschlage, warum nicht die Glücksfee beschwören?

Ooohhhhh, leider nicht gewonnen.

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