iFinder GPS Datenkabel im Eigenbau
Wie versprochen stelle ich jetzt eine Mini-Bastelanleitung für ein Lowrance iFinder Go2 Datenkabel online, denn mein USB auf Seriell Adapter ist gestern aus China eingetroffen:
Das solltest du zur Hand haben:
- überzähliges RS-232 (9 Pin) Kabel (z.B. von alter Computermaus, Nullmodem-Kabel, etc.)
- nicht mehr benötigte Plastikkarte (z.B. alte Mitgliedskarte)
- Lötkolben, Lötzinn, ein paar Drahtreste
- Multimeter
- Schere
Nun zum Vorgehen:
- GPS-Stecker
Schneide aus der alten Plastikkarte ein etwa 25 mm langes und 18,5 mm breites Stück aus der Chipkarte. Danach noch etwas fein tunen, bis der Stecker in den Schlitz passt und dort auch fest sitzt. Zuletzt musst du noch einen etwa 1,5 mm breiten und 8 mm langen Schlitz ausschneiden, da der iFinder zwischen Pin 3 und 4 eine kleine Erhöhung hat. - Verkabelung
Trennt die Maus bzw. die nicht mehr benötigte Seite vom Kabel, so dass nur noch der weibl. Stecker auf der einen und ein “nacktes” Kabel auf der anderen Seite übrig bleiben. Du benötigst in den weiteren Schritten nur noch die Kontakte 2, 3 und 5. Lege alle Adern auf der nackten Seite auf ca. 5 Zentimetern frei. Finde dann mit Hilfe des Multimeters heraus, welche Adern den Kontakten 2, 3 und 5 entsprechen. Die restlichen Adern kannst du kappen. - Lötstation
Nun geht es darum, drei Kontakte auf der Karte zu erzeugen. Dazu biegst du kurze Drahtstücke in eine kleine U-Form (etwa 3 mm breit) und erhitzt diese mit dem Lötkolben. Sie sind dann heiß genug, um sie mit Hilfe einer Zange durch die Chipkarte zu drücken. Die überstehenden Kontakte auf der Oberseite leicht verdrehen und einen kleinen Tropfen Lötzinn auf die verdrehten Drahtenden. Dann lötest du gemäß Abbildung die drei Drähte an. - Fertig!
Leider gibt es für meinen chinesischen 1$ USB auf Seriell Adapter keinen (mir bekannten) Mac OS X Treiber, weshalb ich softwaretechnisch derzeit an Windows gebunden bin. In der virtuelle Maschine mit W2k lassen sich jetzt Wegpunkte auf den iFinder hochladen und meine aktuellen Koordinaten auslesen. GPSU (GPS Utility) in der Freeware Version überträgt dabei die aus TrailRunner exportierten Wegpunkte.



Picasa kenne ich aus alten Windows-Tagen. Und schon damals beeindruckte das Programm mit einer schier unfassbaren Geschwindigkeit. Auf einem alten W2k-Notebook, das beinahe bei Notepad.exe ins Schnaufen kam, fand Picasa binnen Minuten alle Bilder auf der Festplatte und präsentierte auch Thumbnails schneller als der Windows Explorer.





Es kommt wirklich selten vor, dass ich eine Software durch die Bank empfehlen kann. In den Kommentaren bei 







