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Archiv für Januar, 2009

iFinder GPS Datenkabel im Eigenbau

23. Januar 2009 8 Kommentare

gpskabel.jpgWie versprochen stelle ich jetzt eine Mini-Bastelanleitung für ein Lowrance iFinder Go2 Datenkabel online, denn mein USB auf Seriell Adapter ist gestern aus China eingetroffen:

Das solltest du zur Hand haben:

  • überzähliges RS-232 (9 Pin) Kabel (z.B. von alter Computermaus, Nullmodem-Kabel, etc.)
  • nicht mehr benötigte Plastikkarte (z.B. alte Mitgliedskarte)
  • Lötkolben, Lötzinn, ein paar Drahtreste
  • Multimeter
  • Schere

Nun zum Vorgehen:

  1. GPS-Stecker
    Schneide aus der alten Plastikkarte ein etwa 25 mm langes und 18,5 mm breites Stück aus der Chipkarte. Danach noch etwas fein tunen, bis der Stecker in den Schlitz passt und dort auch fest sitzt. Zuletzt musst du noch einen etwa 1,5 mm breiten und 8 mm langen Schlitz ausschneiden, da der iFinder zwischen Pin 3 und 4 eine kleine Erhöhung hat.
  2. Verkabelung
    verbindung1.jpg Trennt die Maus bzw. die nicht mehr benötigte Seite vom Kabel, so dass nur noch der weibl. Stecker auf der einen und ein “nacktes” Kabel auf der anderen Seite übrig bleiben. Du benötigst in den weiteren Schritten nur noch die Kontakte 2, 3 und 5. Lege alle Adern auf der nackten Seite auf ca. 5 Zentimetern frei. Finde dann mit Hilfe des Multimeters heraus, welche Adern den Kontakten 2, 3 und 5 entsprechen. Die restlichen Adern kannst du kappen.
  3. Lötstation
    gpscable.jpg Nun geht es darum, drei Kontakte auf der Karte zu erzeugen. Dazu biegst du kurze Drahtstücke in eine kleine U-Form (etwa 3 mm breit) und erhitzt diese mit dem Lötkolben. Sie sind dann heiß genug, um sie mit Hilfe einer Zange durch die Chipkarte zu drücken. Die überstehenden Kontakte auf der Oberseite leicht verdrehen und einen kleinen Tropfen Lötzinn auf die verdrehten Drahtenden. Dann lötest du gemäß Abbildung die drei Drähte an.
  4. Fertig!

Leider gibt es für meinen chinesischen 1$ USB auf Seriell Adapter keinen (mir bekannten) Mac OS X Treiber, weshalb ich softwaretechnisch derzeit an Windows gebunden bin. In der virtuelle Maschine mit W2k lassen sich jetzt Wegpunkte auf den iFinder hochladen und meine aktuellen Koordinaten auslesen. GPSU (GPS Utility) in der Freeware Version überträgt dabei die aus TrailRunner exportierten Wegpunkte.

wingps.jpg

Apples Verkaufszahlen brechen ein [UPDATED]

20. Januar 2009 7 Kommentare

Wie bei Onkel Heise berichtet, sind bei Apple im vierten Quartal 2008 die Verkaufszahlen um 23% gegenüber dem Vorquartal geschrumpft.

glossyair.jpgJa, man könnte es als Ursache jetzt den Bildungssektor oder die Finanzkrise anführen. Meiner Meinung nach liegt es aber überwiegend an der aktuellen Produktpalette:

  1. Der prinzipiell interessante Mac Mini kommt mit veralteter Hardware daher und ist schlicht zu teuer.
  2. Die gut ausgestatteten Mac Pros kosten etwa 400% mehr als die gleiche Hardware in anderem Gehäuse (PC).
  3. Alle tragbaren (unter 17 Zoll) Computer werden nur noch mit Spiegeln statt Displays geliefert.
  4. Fest verbaute Akkus kann Apple nur an Neukunden ohne Erfahrung mit Apple Akkus verkaufen.
    [UPDATE]
  5. Auch das neue – unverschämt teure – Cinema Display taugt eher als Schminkspiegel denn zum Arbeiten.
  6. Für Geräte im Netbook-Segment sieht Apple keine Chance, Verkauspreise von 1000€+x durchzusetzen, weshalb der Markt nicht angepeilt wird.
    [/UPDATE]

Oder kümmert sich ein Fanboy gar nicht um solche Kleinigkeiten und es liegt letztendlich doch an der Finanzkrise?

Was meint ihr dazu?

[UPDATE 2]

Die Überschrift mag tatsächlich etwas zu reisserisch formuliert sein: Bei iPods und iPhones konnte Apple Rekordgewinne verbuchen.

[/UPDATE 2]

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Krankes deutsches “Gesundheits”-system

20. Januar 2009 Keine Kommentare

Gerne erinnere ich mich an die Zeiten zurück, in denen ich noch privat krankenversichert war. Gerade in Situationen wie meiner jetzigen: die Grippe – immerhin Todesursache Nummer 3 in Deutschland – hat mich heimgesucht und seit Samstag mit Fieber ans Bett gefesselt.

In meiner Wahlheimat Rostock spürt man die Zweiklassengesellschaft in den Arztpraxen sehr viel deutlicher als in Bayern. Hier mein Erlebnisbericht – dank T-Mobile Xtra Dayflat direkt aus dem Ärztehaus Evershagen:

photo.jpg10:32
Ich stelle mich in die Warteschlange zur Anmeldung. Vor mir: 6 Personen. Irgendwie bekomme ich Mitleid mit ihnen, denn ich bin mir nicht sicher, ob sie meine ausgehusteten Bazillen überleben werden.

10:42
Die Schlange vor mir hat sich auf drei halbiert. Dafür stehen jetzt hinter mir 6 neue Wartende.

10:52
Keiner mehr vor mir! Ich bin tatsächlich der Nächste, dem Einlass zur Anmeldung gewährt wird!

10:55
Freudig habe ich 10€ Praxisgebühr für das 1. Quartal 2009 abgedrückt und meine “Hamburg Münchener” Krankenkassenkarte über den Tisch geschoben

10:56
Das Warten kann beginnen. Ich schätze, dass vor mir etwa 7 ältere Herrschaften zur Halbgöttin vorgelassen werden.

11:12
Ich bin unglaublich froh, sowohl Taschentücher als auch meinen MacEee mit UMTS-Stick eingepackt zu haben. Denn wer sich nicht für Autos, Diäten oder Prominente interessiert, hat in der Zeitschriftenlotterie hier eine Niete gezogen.

Ich bin am grübeln, ob sich nicht sogar mich als Studenten wieder eine PKV lohnt. Im Moment zahle ich 66€ für keine nennenswerte Gegenleistung. Ich gehe im Schnitt einmal pro Jahr zum Arzt und kaufe im selben Zeitraum für weniger als 50€ (Kaufpreis, nicht Zuzahlung) Medikamente. Selbst als ich nach meinem Rollerunfall im Krankenhaus wieder “zusammen geflickt” wurde, habe ich die nur etwa 70€ aus eigener Tasche bezahlt. Und wenn es mir dieses eine Mal im Jahr wirklich so dreckig geht, dass ich freiwillig zum Arzt gehe, will ich keine Stunden im Wartezimmer verbringen. Und ich möchte bei Bedarf auch wieder direkt zu einem Spezialisten gehen…

11:32
So, nun bin ich seit einer Stunde in der Praxis. Immer wieder werden Menschen zur Ärztin eingelassen, die definitv nach mir gekommen sind. PKV-Patienten?

11:44
Gemäß Öffnungszeiten ist hier ein 16 Minuten erstmal Schluss?! Das hört sich an, als ob ich gleich einen Aufstand anzetteln müsste. Ich hätte doch ein paar Pflastersteine mitnehmen sollen.

12:04
Fertig. Wow! So schnell kam ich das letzte Mal nicht dran! Die Untersuchung bei Frau Doktor hat keine zehn Minuten gedauert. Nun ab zur Apotheke.

12:30
Endlich zu Hause. Für 29,80€ Medikamente gekauft. Natürlich zahlt die gesetzliche KV nichts für “unwichtige” Medikamente zur Fiebersenkung, Befreiung der Atemwege, o.ä.

Fazit: knapp 40€ gezahlt, krank geschrieben bis Ende der Woche. Nach 2 Stunden wieder zu Hause.

Picasa für Mac OS X (beta)

19. Januar 2009 Keine Kommentare

PicasaLogo.jpgPicasa kenne ich aus alten Windows-Tagen. Und schon damals beeindruckte das Programm mit einer schier unfassbaren Geschwindigkeit. Auf einem alten W2k-Notebook, das beinahe bei Notepad.exe ins Schnaufen kam, fand Picasa binnen Minuten alle Bilder auf der Festplatte und präsentierte auch Thumbnails schneller als der Windows Explorer.

In den letzten Monaten ist zum einen umzugs- zum anderen studienbedingt leider wenig Zeit für die DSLR-Fotografie übrig geblieben. Trotzdem muss ein Programm die tausenden alten Bilder verwalten.

Folgende habe ich mir angesehen:

  • Apple iPhoto
    Positiv: günstig, gute Integration in iTunes, iWork, ecto, etc.
    Negativ: bei vielen Bildern langsam, intransparente Ablage der Dateien
  • Apple Aperture
    Positiv: gute OS X Integration, perfekte RAW-Unterstützung
    Negativ: recht teuer, langsam
  • Adobe Lightroom
    Positiv: Cross-Plattform
    Negativ: Flash-mäßige Oberfläche, noch langsamer als Aperture

Und nun: Picasa.

Erster Eindruck: Die Oberfläche ist nicht typisch für Mac-Anwendungen.
Zweiter Eindruck: Die Oberfläche erfüllt ihren Zweck dennoch vorbildlich und Google ist es gelungen, die von Windows gewohnte Geschwindigkeit mit zu portieren!

Picasa tastet meine Ordnerstruktur nicht an, importiert neue Fotos bequem in diese bestehende Struktur, bietet bequemen Export. Die Software startet auch auf meinem MacEee mit großer Bibliothek in unter 2 Sekunden, bearbeitet RAW-Fotos problemlos und genauso schnell wie JPEGs. Gesichtserkennung und Geotagging funktionieren über das Webinterface, sobald man die Fotos synchronisiert hat.

Schick wäre sicherlich, die letzt genannten Funktionen auch offline (ala iPhoto 09) nutzen zu können. Denn ich habe nicht vor, alle Bilder der “Datenkrake” Google anzuvertrauen.

Meine Empfehlung: Dieses Programm sollte jeder Hobbyfotograf zumindest antesten!

Link: Picasa Download

Das 29€ Outdoor-GPS

16. Januar 2009 6 Kommentare

Heute hat mich nicht nur mein neues Fahrrad erreicht, sondern auch ein kleines Päckchen aus China. Inhalt: Mein Outdoor Navigationsgerät, das ich kürzlich für umgerechnet etwa 29€ plus Versand (Gesamtpreis unter 34€) aus China via eBay bestellt habe. Tipp: ZWEI Geräte sind hier noch verfügbar (Der Verkäufer nimmt einen Preisvorschlag von 35$ an)

DSC_0109.jpg

Es handelt sich um ein iFinder Go2 der hier recht unbekannten Marke Lowrance in der US-Version. Im Gegensatz zu “normalen” Auto-Navigationsgeräten hat das Go nur sehr rudimentäre Karten (große Gewässer, Großstädte und Länder) für Europa implementiert. Dadurch ist eine automatische Routenberechnung natürlich nicht möglich.

DSC_0107.jpg Das widerspricht aber auch dem primären Zweck des Gerätes: Der Outdoor-Einsatz auf dem Fahrrad, beim Bergsteigen, im Segelboot, beim Suchen von Geocaches o.ä. Die hierfür passenden Routen findet man in keinem 08-15-Navi, sondern stellt sich die Routen vorab zusammen. An dieser Stelle möchte ich erneut auf TrailRunner aufmerksam machen, eine geniale Software, um Routen am Mac unter Zuhilfenahme unterschiedlichen Kartenmaterials anzulegen. Viele Windows-User schwören auf EasyGPS.

Fast alle Testberichte stimmen überein, dass das Gerät im Einsteigersegment ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis (Neupreis in Deutschland liegt bei 90-120€) aufweist. Gelobt wird vor allem die Genauigkeit und Empfangsstärke (ich habe im Wohnzimmer recht flott einen 3D-Fix! bekommen). Aber auch das geringe Gewicht und die Laufzeit mit zwei normalen AA-Batterien oder Akkus beeindrucken: 50 Stunden ohne, 20 Stunden mit mittlerer Beleuchtung. (Diese Zeiten wurden von Benutzern und nicht dem Hersteller angegeben)

Ich habe heute den Doppeltest vorgenommen: Fahrrad + GPS und war von beiden positiv überrascht.

Bekannte Nachteile: Keine offizielle Unterstützung für Datentransfers zwischen PC/Mac und iFinder Go. Aber hier kann Abhilfe geschaffen werden: Findige Tüftler haben die PIN-Belegung auf der Rückseite veröffentlicht, was mich auf die Idee brachte, ein serielles Kabel für 0€ selbst zu basteln:

DSC_0111.jpg
Ich warte noch auf die Lieferung des “USB zu Seriell”-Adapters, um die Funktionalität (auch und vor allem am Mac) zu prüfen, dann stelle ich eine Bastel- und Installationsanleitung online.

[MacEee] Eee 1000H mit Mac OS X 10.5.6

11. Januar 2009 5 Kommentare

1056.jpgDie Möglichkeit, das neue iWork 09 zu testen, wollte ich mir natürlich nicht durch ein “veraltetes” System (10.5.5) entgehen lassen und hatte die folgende zwei Optionen zum Update zur Auswahl:

  • das installierte iDeneb 1.3 “offiziell” updaten und patchen
  • das brandneue iPC 10.5.6 testen (und ggf. patchen)

Natürlich habe ich mich für die zweite Variante entschieden. Wer sich den Aufwand sparen möchte, findet hier die Anleitung zum Software Update.

Nach einem Backup meines Home-Ordners und der Programme die frisch gebrannte DVD ins Laufwerk: Das Setup bootet wunderbar. Auch die mitgelieferten Treiber und Optionen sind umfangreicher, als alles, was ich bisher an “Distributionen” angetestet habe. So lassen sich viele aus der IPIS-Methode bekannte kexts direkt über den Installer mit einbacken.

Nach der Installation noch zu erledigen: PS2 kext hinzufügen (sonst kann man weder Touchpad noch das eingebaute Keyboard nutzen), GMA950 kext aus den IPIS Base hinzufügen.

Dann läuft wieder alles.

Bald MacEee touch

9. Januar 2009 Keine Kommentare

Wie Onkel Heise verlautbaren lässt, hat Asus zur CES 2009 zwei Eee PC Notebooks mit 9 und 10 Zoll Displays und Tablet PC Funktionalität vorgestellt.

Bis dato hielt sich meine Begeisterung für Tablet PCs aufgrund der meist sperrigen Geräte (Displays >12 Zoll) und der in keinem Verhältnis zum Produktivitätszuwachs stehenden Preise zurück.

Sollte Asus aber nun der Wurf gelingen, ein 10 Zoll Tablet für unter 600€ auf den Markt zu werfen, muss mein aktueller MacEee wohl weichen. Leider ist zu den Preisen aber noch nichts bekannt.

 

1.jpeg

Link:

Heise Artikel

Kurze Manöverkritik zur Keynote

6. Januar 2009 Keine Kommentare

keynote.jpg

Worauf ich mich am meisten gefreut hab, wurde leider nicht erwähnt: Details zu Snow Leopard (OS X 10.6).

Zuerst die Software. Ich erwähne allerdings nur die Punkte, die ich nicht für sinnnfreies Gedöns (neue Vorlagen, Animationen und ähnlichen Schnickschnack) halte:

1. iLife ’09

iPhoto hat die marktüblichen (Picasa) Funktionen: Gesichtserkennung und Geotagging nachgereicht bekommen.

iMovie sieht überarbeitet und endlich nutzbar aus. So, wie iMovie ’08 wohl ursprünglich hätte aussehen sollen.

Garageband bietet nun virtuellen Musikunterricht. Eine neue und kreative Idee.

Der Spaß kostet 79€.

2. iWork ’09

Pages bekommt einen Vollbildmodus und einen Gliederungsmodus spendiert. Endlich sind auch Serienbriefe möglich.

Numbers hat vor allem im Funktionsumfang (Formeln und Grafiken) zugelegt. Außerdem lassen sich in Pages verwendete Tabellen mit dem Originaldokument verlinken (ala MS Office).

Keynote lässt sich per (kostenpflichtiger) iPhone App steuern.

iWork.com ist ein zukünftig kostenpflichtiges und abgespecktes Google Docs zur Kollaboration, allerdings um die Möglichkeit beraubt, Dokumente auch online zu bearbeiten.

Kritik: Warum wird iWork.com nicht in MobileMe integriert? Der Speicherplatz wäre ja vorhanden und die Dokumente idealerweise schon auf der iDisk.
Und jede neue “Version” von iWork, die in erster Linie dazu dient, Pages, Numers und Keynote endlich als ernstzunehmende Konkurrenz zu Microsoft Office aufzustellen, lässt sich Apple fürstlich (79€ pro Jahr) bezahlen.

3. iTunes

(Fast) alle Titel sind nun “iTunes Plus“, das heißt DRM-frei und mit 256 kb/s codiert. Dafür behalten die Plattenlabel es sich vor, aktuelle Titel auch für mehr als die gewohnten 0,99$/€ an den Mann oder die Frau zu bringen.
iPhone 3G Telefonierer lässt man nun auch per UMTS-Verbindung im Store einkaufen.

Nun zur Hardware:

Wie von vielen erwartet wurde auch das neue MacBook Pro 17″ auf “unibody”, also dem aus wenigen Teilen gefertigen Alukörper, umgestellt. Das Gerät ist gleichzeitig das erste Apple Notebook, das auf Wunsch auch ohne glossy Display (non-glare) geliefert wird. Diese Option kostet allerdings satte 45€ Aufpreis. Apropos Preis: In Deutschland sind in der Standardkonfiguration für 2499 € weder Adapterkabel für den Bildschirm noch eine Fernbedienung enthalten. Den für mich entscheidenden (siehe Erfahrungsbericht) Todesstoß verpasst Apple dem Gerät allerdings durch den fest verbauten Akku. Da hätten noch so viele “Spezialisten” auf der Bühne über platzsparende Akku-Technik referieren können: Ich verzichte zugunsten eines Wechselakkus lieber auf 5 oder 10 Minuten Laufzeit.

Und jetzt liebe Fanboys: Hackt auf mich ein. ;-)

Outdoorspaß mit Trailrunner

4. Januar 2009 7 Kommentare

TrailRunner.jpgEs kommt wirklich selten vor, dass ich eine Software durch die Bank empfehlen kann. In den Kommentaren bei aptgetupdate hat Kay einen Blick auf TrailRunner empfohlen und ich muss wirklich sagen: Danke.

Was ist TrailRunner? Eine Donationware und wahrscheinlich DIE Revolution für alle Draußen-Sportler und Mac-Nutzer.
Echte Geeks trainieren doch mit Gadgets, sonst würde Sport keinen Spaß machen, richtig? Und genau hier setzt das Programm an: Kompatibel mit Nike+ Sport Kit, iPhone/iTouch, vielen Garmin und Magellan GPS-Receivern erlaubt es, Trainingsrouten anzulegen, einen Trainingsplan anzulegen und Tagebuch zu führen.

TR-big.jpg

Wirklich gut gelungen ist die Kartenansicht. Hier lassen sich längere Radtouren am Mac planen und sie dient auch als Routenplaner für Wanderer und Läufer. Folgende Hintergrundkarten sind eingebaut:

  • Straßen
  • Luftbild
  • Wandern (topografische Karte der Landesvermessungsämter)
  • Oberfläche (Google Maps topografische Ansicht)
  • Open Cycle Map (Fahrradwege)
TR1.png TR2.png TR3.jpg TR4.jpg

Anhand der dargestellten Informationen, z.B. Fahrradwege lassen sich dann wiederverwendbare Streckenabschnitte leicht zusammen klicken. Man bastelt mit den gegebenen Karten seine eigene personalisierte Karte mit optimalen Wegen, zum Beispiel Mountainbike-Touren durch den Wald.

Diese Wege (im Programm Streckenabschnitte genannt) lassen sich anschließend zu Routen zusammenfassen und als Grundlage für Trainings mit dem Nike+ Sport Kit oder Garmin Forerunner verwenden. Wer TrailRunner als Fahrradroutenplaner am Mac gebraucht, kann sich die Wegpunkte der gesamten Route als GPX oder Garmin-TCX Datei exportieren lassen und direkt ans Gerät überspielen.

Ohne Satellitennavigation auf dem richtigen Weg zu bleiben funktioniert mit TrailRunner auch: Man lässt sich die Route als iPod nano Karte exportieren, die unterwegs über die Fotofunktion abzurufen ist und wie folgt aussieht:

MTB Tour 1-02.jpg MTB Tour 1-05.jpg MTB Tour 1-04.jpg MTB Tour 1-03.jpg

Wer gerne neues entdeckt: eine Schnittstelle zu GPSies.com findet automatisch von anderen Nutzern angelegte Routen in der Nähe und zeigt diese an bzw. importiert sie.

Alle Funktionen hier zu erwähnen sprengt den Rahmen. Die wichtigsten sollten genannt worden sein und ich empfehle jedem dringend, es mal selbst zu probieren und bei Gefallen auch an den Programmierer zu spenden.

Link: TrailRunner

Digitales Grundrauschen #11

4. Januar 2009 3 Kommentare

dg11.jpg

Das Digitales Grundrauschen Themenspecial “Hackintosh” mit mir als Gast in der Sendung ist seit heute online.

Behandelt wird der geschichtliche Hintergrund, die anfängliche Entwicklung der Szene, mögliche Motivationen, wie man Mac OS X auf einen PC bekommt, der rechtliche Rahmen, Vor- und Nachteile und vieles mehr.

Hört auf jeden Fall mal rein! 2 spannende Stunden mit 5 Nerds…

Hier die Links: