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Archiv für August, 2009

VoIP & Tethering Abzocke

31. August 2009 3 Kommentare

no-surfstick.jpgWährend o2 sich als erst kürzlich als liberaler Netzanbieter gezeigt hat und VoIP sowie Tethering zulässt, nutzen die beiden Großen am Markt – Vodafail Vodafone und T-Abzocke T-Mobile – die Verbreitung von Datendiensten erstmal für eine kräftige Preiserhöhung.

Warum? Immer mehr Kunden nutzen ihr UMTS-Handy auch als Modem, um Unterwegs mit dem Notebook online zu kommen.

Nach dem Willen von T-Mobile zahlt man künftig im kleinsten Tarif mit Datenflatrate knapp 45 Euro, darf diese (ab 300 MB ohnehin gedrosselte) Datenflatrate aber nur am Handydisplay nutzen. Wer seine eMails lieber mit dem daneben stehenden Notebook abfragt, zahlt 20 Euro extra. Und für den gelegentlichen Skype-Plausch mit der Schwester im Ausland weitere 15 Euro.
Okay, mag sich der eine oder andere jetzt denken: T-Mobile möchte eben die eigenen, teureren Tarife pushen. Fehlanzeige! Selbst für den 120 Euro teuren “Toptarif” (Combi Flat L) ist eine Nutzung mit Data Cards, USB Sticks, Notebooks, etc. ausgeschlossen.

Hier eine Übersicht über die zusätzlichen Kosten je Monat:

Vodafone

Modemnutzung + VoIP
SuperFlat Internet Wochenende: 29,95 € (+500 MB)
SuperFlat Internet Mobil / Festnetz: 19,95 € (+1 GB)
SuperFlat Internet / SuperFlat Internet Allnet: 9,95 € (+1 GB)

T-Mobile

Modemnutzung

19,95 €
Dafür erhält man 3GB zusätzliches Inklusivvolumen (also das Volumen, ab dem die Geschwindigkeit gedrosselt wird). Jedes weitere Megabyte schlägt mit 50 Cent zu Buche!

VoIP

10 € / 15 €
(je nach Tarif)
Dafür erhält man: NICHTS. Aber allen, die diese Gebühr nicht entrichten, wird künftig VoIP gesperrt.

Handytarife mit UMTS-Flatrate

30. August 2009 3 Kommentare

Apples iPhone ist so beliebt wie nie zuvor – was man nicht zuletzt an unglaublichen eBay-Preisen mitverfolgen kann. Doch die Konkurrenz schläft nicht und Geräte, die auf Googles Android setzen, haben sich zu einer erschwinglichen Alternative gemausert. Die folgenden beiden Modelle bekommt man derzeit bei Amazon fast geschenkt:

google-g1.jpg
HTC Dream
Google G1
250 €
samsung-galaxy.jpg
Samsung i7500
Galaxy
400 €

simkarten.jpg

Aber fast noch spannender als das richtige Handy ist die Wahl eines passenden Tarifes. Wer – wie ich – mittlerweile das Handy häufiger zum Surfen als zum Telefonieren nutzt, wird mit einem Sprachtarif kaum glücklich werden. Ich habe für euch ein paar Tarife (mit UMTS Flatrate) verglichen und präsentiere hier die Interessantesten:

Übersicht

Anbieter T-Mobile Vodafone o2 o blau.de
Tarif Combi Flat S SuperFlat Internet Mobil O2o + Internet Pack L Einheitstarif + Daten-Flatrate
monatliche Kosten 44,95 Euro 34,95 Euro 25,00 Euro 19,80 Euro
Vertrag Postpaid Postpaid Postpaid / Prepaid Prepaid
Gespräche inkl. WE: FN & NI und
WT: FN oder NI
- - -
SMS inkl. alle NI am WE: 3000 NI - -
Daten inkl. Pseudoflat Pseudoflat Pseudoflat Pseudoflat
Datendrossel ab 300 MB 300 MB 5 GB 5 GB
Gesprächsminute 0,29 Euro 0,29 Euro 0,15 Euro 0,09 Euro
SMS 0,19 Euro 0,19 Euro 0,15 Euro 0,09 Euro
Netzqualität *** *** ** *
Mehr Infos Link Link Link Link

Legende:
FN: Festnetz, NI: Netzintern, WE: Wochenende (Sa+So), WT: Werktags (Mo-Fr)

Und ihr?

Welchen Tarif nutzt ihr? Fehlt hier womöglich ein spannendes Angebot? Und mit wie vielen MB kommt ihr (mit welchem Endgerät) in Monat aus?

Snow Leopard jetzt für 28 Euro inkl. VSK bestellen

29. August 2009 Keine Kommentare

Seit 28. August versenden die Händler den gezähmten Schneeleoparden als Box zu euch!

Snow Leopard Box

Wer mit als Erster starten möchte, sollte jetzt im Apple Store oder bei Amazon bestellen:

[Update] Amazon hat die Preise gesenkt! [/Update]

[Update 2] … und wieder um ein paar Euro erhöht! [/Update2]

Und das jeweils versandkostenfrei!

Snow Leopard New Features

Und hier noch ein paar Tipps:

  • Snow Leopard updated auch Tiger (10.4) ohne Murren
  • die “Update DVD” lässt sich auch auf einem blanken System (also nicht als Update)
  • wie üblich gibt es keine Seriennummer und keinen Zwang zur Aktivierung
  • Snow Leopard funktioniert nur auf Intel Macs!

Erste Bugs in Snow Leopard

28. August 2009 12 Kommentare

NoShadow.pngSoll man nun 10.6 schon bestellen oder lieber noch die ersten Updates abwarten?

Für letztere Option spricht, dass mir heute schon die ersten Bugs über den Weg gelaufen sind. Neben Fehlfunktionen in TextMate (cmd + Pfeiltasten funktionieren nicht mehr) spielt gerade auch die Grafik verrückt.

Die beiden Screenshots zeigen ein merkwürdiges Verhalten der transluzenten Menüleiste und 2-Bit-Fensterschatten einmal ganz anders:

NoMenuBar.png

Schatten2.png

P.S.: Für TextMate gibt es einen Fix (hier im Support-Forum). Der Grafikfehler war nach einem Reboot behoben.

Ist eure Schneeraubkatze schon angekommen? Welche Bugs konntet ihr bis dato ausmachen?

Zeitung zum Hören – myAudioNews

28. August 2009 6 Kommentare

zeitungen.jpgViele Leser werden das Problem kennen: Natürlich würde man sich gerne auf dem Weg in die Arbeit oder Universität auf dem Laufenden halten, doch wie?

Ganz altmodisch mit riesiger Zeitung in der Hand?
Oder modern mit iPhone auf den Mobilportalen der Zeitungen – sofern Netzabdeckung gegeben ist?
Und Autofahrern ergeht es noch schlechter: sie sind auf die unlustigen Radiomoderatoren der Frühsendungen und deren Nachrichtenauswahl angewiesen.

myAudioNews.de

könnte hier der Lückenfüller werden und ich habe den Dienst für euch einige Tage getestet.

Als Quelle dienen drei hochqualitative Zeitungen (Süddeutsche, Handelsblatt und Frankfurter Allgemeine), deren Artikel von professionellen Sprechern vorgelesen werden. Als zahlender Abonnent darf man sich sein eigenes Programm zusammen stellen, indem man

  • Rubriken.pngRubriken (u.a. Politik, Wirtschaft, Sport) als “Soll”, “Kann” oder “Nein” markiert
  • Zeitungen ausschließt oder priorisiert
  • wählt, ob man lieber mehr Kurznachrichten oder stattdessen weniger, aber längere Artikel hört
  • redundante Artikel (aus mehreren Quellen zu einem Thema) ausschließt oder zulässt

Worüber man sich beim Anbieter noch Gedanken gemacht hat, ist die Verbreitung der Inhalte, denn die MP3-Dateien lassen sich nicht über den eigenen Benutzer-Account direkt herunterladen, sondern man kann auch wahlweise

  • eine tägliche eMail mit direkten Links zum Download bekommen
  • die persönliche Auswahl als Podcast für iTunes abonnieren (Sync mit iPod, iPhone)
  • über eine Festnetznummer abhören
  • per spezielle Software direkt auf den Blackberry und Windows Mobile Geräte laden

Die Inhalte stehen morgendlich ab 5 Uhr zur Verfügung!

490822_53990118.jpg

Was kostet der Spaß?

Single Medium: 9,90 € / Monat
= 20 Minuten Zeitung je Tag aus einer Zeitung nach Wahl.

Pressespiegel: 14,90 € / Monat
= 30 Minuten Zeitung je Tag aus allen drei Zeitungen.

Beide Angebote sind monatlich kündbar, auch bereits entrichtete Gebühren werden zurückerstattet.

Fazit

Leider nicht ganz günstig könnte myAudioNews dennoch eine interessante Option für Geschäftsleute werden, denn bequemer geht es nicht, sich während der Fahrt ins Büro über aktuelle Themen zu informieren. Auch als Ergänzung zu den Webportalen perfekt!
Was mir noch fehlt: zeitgemäßes Homepagedesign und eine native Anwendung für iPhone und iPod touch!

myAudioNews.png

Links

Medion Akoya Mini E1312

27. August 2009 2 Kommentare

Medion Akoya Mini E1312Jetzt geht es also endlich richtig los mit den lange erwarteten AMD Netbooks. Den Anfang machte im Juli Medion und jetzt legen sie für den Deutschen Massenmarkt nach: Ab heute, 27. August, verkauft Aldi Süd wieder das

MEDION® AKOYA® Mini E1312

Medion verscherbelte ja schon öfters Netbooks in Standardausführung (dafür aber teils in pink oder mit Glitzersteinen verziert), dieses Mal erscheint die Ausstattung aber nur auf den ersten Blick vertraut:

  • 160 GB Festplatte
  • 1 GB RAM
  • 802.11n / LAN / Bluetooth

Aber nun zu den Unterschieden:

  • AMD Sempron 210U Prozessor (1,5 GHz) statt der üblichen Intel Atom CPU
  • 11,6 Zoll (29 cm) glossy Display statt des üblichen 10 Zoll LCD
  • Radeon Express 1250 mit HDMI Out statt der üblichen Intel GMA 950 mit VGA
  • Cardreader (SD, MS, MMC)

Preis: 399 Euro.

Fazit

Als Mac-User bevorzuge ich genrell Geräte mit Intel-Prozessoren, die im Zweifelsfall auch Mac OS X statt Windows ausführen könnten. Dieses Modell ist auf den ersten Blick ersichtlich mit zu wenig Arbeitsspeicher ausgestattet, kommt mit stark spiegelndem Display daher und wird seine Leistungsfähigkeit erst in weiteren Tests beweisen müssen.

Hat einer meiner Leser dieses Gerät schon bei sich rumstehen? Bitte melden!

Snow Leopard 32 oder 64 bittig?

24. August 2009 Keine Kommentare

Version.pngDer eine oder andere hat es ja via Twitter schon mitbekommen: Ich habe mein Air auf die designierte Gold Master Version (Build 10A432) von Snow Leopard upgedated, also die Version, die angeblich dieser Tage bereits massenhaft auf DVDs gebrannt wird, um in den Handel zu kommen.

Was dabei auffällt (nicht nur mir, sondern auch den Jungs von macworld.com), ist die Tatsache, dass der Kernel im 32 bit Modus startet, obwohl Hardware und EFI definitiv 64-Bit kompatibel ist:

no64bit.png

Snow Leopard lässt sich zwar manuell auch mit 64-Bit Kernel booten:

  1. OS X ausschalten
  2. Computer einschalten
  3. sofort die beiden Tasten 6 + 4 drücken und gedrückt halten (Für 32-Bit: Tasten 3 + 2)
  4. Booten abwarten (dauert etwas länger als gewöhnlich)

Allerdings bereitet dieser Modus Probleme mit einigen Treibern (inklusive iPhone Tethering).

Und nun?

Hat man als Apple Kunde jetzt eine Situation ähnlich der bei Microsoft Windows: entweder man verzichtet auf Arbeitsspeicher oder auf Peripherie?

Macworld.com sagt dazu nein: Der 32-Bit Kernel unterstützt bis zu 32 Gigabyte RAM und erlaubt es dennoch, Anwendungen im 64-Bit-Modus auszuführen, damit diese von Funktionen in neuen Intel Prozessoren zu profitieren:

Applications running in Snow Leopard will have access to a full 16 exabyte virtual address space, just the same as if they were running in a 64-bit kernel. As a result, there’s very little difference between booting into the 64-bit kernel and the 32-bit kernel in current Mac systems.

Das stimmt wohl: hier ein Screenshot von Snow Leopard (32-Bit Kernel) und 64-Bit Safari mit manueller Möglichkeit zum “Downgrade” auf 32-Bit:

64-Bit-Safari.png

Ich bin auf jeden Fall auf die weiteren Entwicklungen gespannt…

[UMTS im Urlaub] Österreich

17. August 2009 6 Kommentare

umts-oesterreich.jpgAus dem Urlaub melde ich mich mit einem kurzen Artikel zurück, wie man in unserem Nachbarland günstig mobil online gehen kann. Wer noch auf der Suche nach einer passenden UMTS-Karte ist, findet hier einen aktuellen Tipp für günstige UMTS-Karten.

Roaming

Zum Abrufen von eMails kommt man oft mit der eigenen, auch sonst genutzten Sim-Karte aus. Denn dank EU Regulierung zahlt man nur noch 19 Cent je 100 Kilobyte übertragener Daten. Ein Megabyte kostet also 1,90 Euro. Diese Möglichkeit besteht mit auch mit Prepaidkarten wie blau.de, o2 o oder Simyo.

Wer ein bisschen mehr braucht, sollte sich bei Vodafone umsehen: Websessions International heißt das Zauberwort. Für 14,95 Euro kann man mit jeder deutschen Vodafone SIM-Karte im EU-Ausland 24 Stunden lang bis zu 50 MB (in Worten: fünfzig) “versurfen”. Um Websessions zu nutzen, einfach den APN (Zugangspunkt) auf events.vodafone.de umstellen (detaillierte Anleitung hier). Zahlen kann man wahlweise per CallNow Code, Guthaben auf der SIM-Karte oder per Kreditkarte.

Ausländische SIM-Karten

Die in meinen Augen bessere Variante stellen ausländische Anbieter dar. Die beiden österreichische Anbieter, die auch UMTS Tarife auf Prepaid Basis anbieten, stelle ich samt Tarif hier kurz vor:

DSC_0140.jpgYesss diskont-surfen

  • Preise
    – Starterkit (SIM-Karte + 500 MB Guthaben): 9,90 Euro
    – 2 GB Daten: 20 Euro
  • erhältlich online oder in jeder Hofer-Filiale
  • Zugangsdaten
    APN: web.yesss.at
    Benutzername: - frei lassen -
    Passwort: - frei lassen -

Mobilkom A1 B.FREE Breitband

  • Preise
    – Starterkit (SIM-Karte + 1 GB Guthaben): 19,90 Euro
    – 1,5 GB Daten: 20 Euro
  • erhältlich online oder in A1 Shops
  • Zugangsdaten
    APN: A1.net
    Benutzername: ppp@A1plus.at
    Passwort: ppp

Wichtig: Man sollte (vor allem in den Bergen) vorab testen, ob am eigenen Aufenthaltsort Netzabdeckung des gewünschten Anbieters gegeben ist
(Tipp: Yesss verwendet das Netz von Orange und wird auf dem Handydisplay als “one” bzw. “Orange A” angezeigt).

Die SIM-Karten müssen nicht vorab registriert oder aktiviert werden, sondern sind sofort einsatzbereit. Ein Traum für Datenschützer!

DSC_0141.jpg

Vodafone Websessions UMTS Stick (K3565)

15. August 2009 4 Kommentare

Vodafone Websessions K3565Trotz meiner Abneigung gegen Vodafail (siehe Artikel und Artikel), haben sie derzeit ein sehr interessantes Angebot im Programm. Vodafone verkauft einen Prepaid UMTS Surfstick für 29,90 Euro (bei Amazon sogar für 19,98 Euro). Darin ist ein Startguthaben von 3x 1 Stunde Surfen im Inland enthalten.

Diese Tatsache an sich wäre noch nicht außergewöhnlich, der Stick hat aber weder

  • SIM-Lock noch
  • Net-Lock

und kann somit ohne großen Aufwand (vgl. Artikel T-Mobile Web’n'Walk) auch mit jeder anderen Simkarte betrieben werden! Zusätzlich kann man die auf dem Flash-Speicher vorinstallierte Software leicht durch einen nicht von Vodafone gebrandete Version austauschen. Für den täglichen Einsatz ebenfalls interessant: Der Stick hat einen eingebauten MicroSD(HC)-Leser, der Speicherarten bis zu 8GB unterstützen soll.

Sobald ihr das Startpaket in den Händen haltet, schaut mal auf die Rückseite des Gerätes, es gibt zwei – optisch schwer zu unterscheidende – Modelle, die sich nur durch einen Buchstaben unterscheiden:

Beide Modelle unterstützen jedoch HSDPA bis maximal 3,6 MBit/s.

Windows

Ich empfehle die Verwendung der Originaltreiber von ZTE (siehe “drivers”) bzw. Huawei (siehe “Möglichkeit 2″).

Mac OS X

Leider liefert ZTE keine Software für OS X mit. Vodafone liefert ihn mit einer speziell gebrandeten Version von nova medias Launch2net.
Die Vollversion, die auch ein paar Geräte mehr unterstützt und quasi jede SIM-Karte weltweit automatisch konfigurieren kann, kostet leider aber auch 49,90 Euro.

Bildschirmfoto 2009-08-15 um 08.15.10.png Bildschirmfoto 2009-08-15 um 08.15.31.png Bildschirmfoto 2009-08-15 um 08.17.06.png

Studieren in Rostock

13. August 2009 6 Kommentare

CIMG0470.jpgMit ordentlich räumlicher Distanz schreibe ich diesen lange geplanten Artikel zum Studium in Rostock aus dem Urlaub.
Er behandelt, was mich – als gebürtigen Münchner – dazu gebracht hat, ans andere Ende Deutschlands zu ziehen; was mir dort gefällt und was anderswo besser ist! Vielleicht hilft das ja euch bei der Auswahl einer Universität weiter.
Wer die “Über mich” Seite noch nicht gelesen hat: Ich studiere Wirtschaftsinformatik an der Uni Rostock.

Pro

1. Für Studenten vielleicht einer der wichtigsten Punkte überhaupt: Wohnen. In Rostock sind die Mieten sehr günstig und WGs leicht zu finden, da von den insgesamt 200.000 Einwohnern Rostocks etwa 15.000 Studenten sind. Ein Beispiel: Im Ortsteil Evershagen zahlen wir für eine 60qm 3-Zimmer Wohnung warm inkl. Internet- und Telefonflatrate etwa 420 Euro.

2. Auch bei den Bedingungen für Studenten hat man sich sichtlich Mühe gegeben:

CIMG0478.jpgSo gibt es:

  • keine Studiengebühren in Mecklenburg-Vorpommern
  • kostenlose Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel (ist im Semesterbeitrag enthalten)
  • im Gegensatz zu München beispielsweise verkehren die öffentlichen Verkehrsmittel in Rostock regelmäßig rund um die Uhr (teilweise in Form von Nachtbussen)
  • viele Gebäude, die gerade modernisiert oder neu gebaut (Wirtschaftswissenschaften, 2 Mensen, Bibliothek)
  • Baustellen für neue Gebäude: z.B. Informatik und Physik
  • keine überfüllten Hörsäle (selbst bei den BWLern)
  • in allen Uni-Gebäuden (für Studenten kostenloses) WLAN
  • ausgezeichnetes Mensa-Essen

CIMG0946.jpg3. Die Lage Rostocks mag dem einen oder anderen ebenfalls verlockend erscheinen. MV wirbt auf dem Portal www.studieren-mit-meerwert.de mit “Lernen, wo andere Urlaub machen”, aber auch ich profitiere oft davon, dass das Meer in wenigen Minuten zu erreichen ist. Von unserer Wohnung aus per Fahrrad in etwa 25 Minuten, vom Hauptbahnhof in Rostock mit der S-Bahn in 20 Minuten. Nicht nur für entspanntes Lernen mit Meerrauschen eignet sich die Nähe: auch Strandparties wirken entspannend.

Wer in eine “richtige Stadt” fahren möchte, erreicht die Metropolen Hamburg und Berlin mit der Bahn in etwa 2,5 Stunden. Das Mecklenburg-Vorpommern Ticket der Bahn, das bis einschließlich Hamburg gilt, kostet für fünf Personen 26€, für eine Person 18€. Nach Berlin gibt es eine günstige Privatbahn.

Contra

1. Die Universität schneidet in Hochschulrankings selten als Spitzenreiter ab und ist auch keine “Elite-Universität” wie die Münchner Hochschulen. Außerdem stammen die Gebäude von so manchem Fachbereich aus DDR-Zeiten und sind sanierungsbedürftig. (Anm.: Die Sanierungsarbeiten haben vielerorts schon begonnen)

2. Leider ist Rostock auch einfach weit weg! Der lokale Flughafen Rostock-Laage bedient im Winter nur 3 Destinationen (München, Stuttgart und Köln), im Sommer kommen ein paar Urlaubsziele (Türkei, Griechenland) dazu.

CIMG0467.jpgAuch die Bahnanbindung ist suboptimal, da man fast immer in Berlin oder Hamburg umsteigen muss, um in den Genuss einer ICE-Fahrt zu kommen. Hier die beispielhafte Fahrzeit in ein paar Städte:

  • München: 8,5 Stunden
  • Stuttgart: 8 Stunden
  • Frankfurt / Main: 6,5 Stunden
  • Köln: 6 Stunden

Tipps

1. Wo wohnen?

CIMG0523.jpga) Eigene Wohnung / WG
Viele Studenten wohnen in der KTV, der Kröpeliner Tor Vorstadt, wo nebst alten Häusern viele Kneipen locken. Wer es günstiger (oder näher zum Meer gelegen haben möchte), kann auch ins ruhige Komponistenviertel, nach Reutershagen oder in die westlich der Warnow gelegenen Neubaugebiete (= Plattenbausiedlungen) ziehen. Evershagen und Lütten Klein (mit großem Einkaufszentrum, Kino, etc.) kann ich hier empfehlen.
Nicht empfehlen kann ich Lichtenhagen, Dierkow und Toitenwinkel.

b) Studentenwohnheim
Halte ich in Rostock für wenig sinnvoll, außer man tut sich schwer, Leute kennen zu lernen. Denn die Mieten sind nicht wesentlich günstiger als bei einer selbst initiierten WG.

2. Welcher Vermieter?

Wer we der beim Studentenwerk (siehe Studentenwohnheim) noch bei privaten Vermietern (KTV) sein Glück gefunden hat, kann sich in Rostock bei den Wohnungsgenossenschaften umsehen. Hier einige WGs mit Wertung:

CIMG0748.jpg3. Wo baden?

Der Strand direkt in Warnemünde (beim Leuchtturm und Teehaus) ist nichts für Einheimische. Hier tümmeln sich vor allem Touristen wie die Sardinen am Strand. Einige hundert Meter weiter Richtung Westen am Strand entlang (auf Höhe der Jugendherberge, Bus-Haltestelle “Warnemünde Strand”) findet man einen weniger stark frequentierten Strandabschnitt, wo (neben FKK) auch Grillen erlaubt ist.
Der andere bei Studenten besonders beliebte Strandabschnitt liegt östlich der Warnow-Mündung bei Markgrafenheide.

4. Fortbewegung

Rostock ist flach. Also perfekt, um mit dem Fahrrad erobert zu werden. Sowohl in der S-Bahn als auch in der Straßenbahn können Fahrräder (für Studenten sogar kostenlos) mitgenommen werden.

Hat jemand Lust, rechtzeitig vor Beginn des neuen Semsters im Oktober, seine Universität & Stadt in Form eines Gastartikels hier vorzustellen?