Bada – Samsungs Zukunft im Handymarkt oder Totgeburt

- Closed Source System, obwohl ein Linux Kernel im Hintergrund werkelt
- kein (echtes) Multitasking
- bada ist geschlossen, neue Anwendungen lassen sich nur signiert über den Store von Samsung beziehen
- Apps mit “sexually exclicit content” auch “incite(s) violence or hate” schaffen es nicht in den Store
- wer schon einmal ein Samsung Handy besessen hat, weiß, wie schlecht es um (oftmals nötige!) Softwareupdates bestellt ist. Samsung Galaxy Käufer müssen – sofern sie das Gerät nicht wegen Sachmängeln an o2 zurückgegeben haben – weiterhin mit Android 1.5 Leben.
- Thema Datenschutz: Samsung möchte die Daten von Nutzern und Applikationen auf deren zentralen Profilierungsserver zusammen führen. Man muss kein Pirat sein, um das bedenklich zu finden.

Bada OS
- als IDE kommt bei bada ein angepasstes Eclipse zum Einsatz. Das ist gut, aber Samsung bietet den Download nur für Windows an und ganz ehrlich: “stable” fühlt sich anders an
- Programmiersprache der Wahl ist C++. Das ist okay, aber smartphone-entwickler.de weist auf einige abartig anmutende Gängelungen der Entwickler hin
- für jeden Prozessortyp (ARM-8, ARM-11, etc.) und jede Bildschirmauflösung künftiger Endgeräte muss eine eigene Version entwickelt und in den Store geladen werden. Das geht gar nicht.
Was sagt ihr zu Bada? Ich fürchte ja, dass die meisten Leser mit iPhone und Android OS glücklich sind, freue mich aber über First-Hand Berichte!

