Ja, ich mag Fleurop. Browser öffnen, Blumenstrauß aussuchen, Empfänger eintippen, zahlen, kommt pünktlich.
Aber das sind halt Blumen. Knapp die Hälfte der Weltbevölkerung ist aussen vor.
Als interessante Alternative dazu hat @trulco kürzlich das Wonnewerk entdeckt. Wonnewerk verpackt nette Geschenkideen (unisex!) in eine Metallbox und nennt die Kisten dann zum Beispiel:
Stresslesskiste
da ist zum Beispiel drin: Anti-Stress-Tee, Chill Out CD, Badekugel, Entspannungs-Tipps, Anti-Stress-Block, kühlende Augenmaske, Stress-Knetball, eine Tafel Schokolade
Valentinstagkiste
Nachwuchskiste
Besserungskiste
Traumbadkiste
Glückskiste
Natürlich ist der Inhalt nicht nur länger haltbar als Blumen, sondern bereitet dem einen oder anderen (mich eingeschlossen) auch mehr Freude.
Preislich kann sich das Angebot ebenfalls durchaus mit den Blumendiensten messen: zwischen 28,95 € und 36,95 € kosten die Kisten – je nach Füllung.
Versendet wird wahlweise als normales DHL-Paket oder per Kurier mit fixem Zustelltermin. Zahlen kann man auf beinahe jede erdenkliche Art und Weise: PayPal, Sofortüberweisung, Kreditkarte, Bankeinzug, Vorkasse…
War euer erster Gedanke auch: wo ist die “Nerd”-Kiste?
Die meisten von euch werden FocalPrice.com ja schon kennen. Es handelt sich dabei um einen chinesischen Elektronik- und Gadgetversand, der weltweit kostenlos liefert – und das zu sehr günstigen Preisen.
Gerade was Zubehör angeht, kaufe ich gerne bei FocalPrice und dem vergleichbaren Mitbewerber DealExtreme ein.
Nächsten Mittag, also am 19. Januar 2011, startet FocalPrice einen Ableger für Apple Zubehör mit dem Namen “iThrough – For Apple Accessories Only”. Nicht, dass mich das interessieren würde, aber unter euch sind laut Statistik ja einige Macianer…
Konkret wird es dort Zubehör für:
Mac
iPod
iPhone und
iPad
geben. Einen kleinen Überblick über die erhältlichen Produkte kann man sich ja schonmal bei Focalprice selbst verschaffen.
Ich rechte mit den üblichen Modalitäten:
Zahlung per Kreditkarte oder PayPal
Versand als internationales Einschreiben, Dauer ~ 2-3 Wochen
Zoll fällt auf Elektronik aus China nicht an, aber ggf. Einfuhrumsatzsteuer (19%) ab einem Warenwert von 22 Euro (je Sendung)
Wer auf Schnäppchen im Zubehörbereich aus ist, sollte sich diesen Link schonmal bookmarken:
Die Aktion ist nicht neu, da sich aber gestern die Bedingungen gelockert haben, weise ich euch trotzdem darauf hin:
RIM, der Blackberry-Hersteller, verschenkt an alle Entwickler, die bis zum 15. März 2011 (zuvor 1. Februar) eine App für das bald erscheinende Playbook einreichen, ein ebensolches Gerät. Wer mit “Playbook” nichts anfangen kann, dem helfe ich mit einer Video-Review von der CES 2011 auf die Sprünge:
Die technischen Daten sind recht knackig (Dual-Core 1 GHz CPU, 1 GB RAM, FullHD-Playback, 2 HD Kameras, 7″ Display mit 1024×600 Pixel Auflösung) und das Betriebssystem erinnert an das auf Multitasking getrimmte Palms WebOS. Eine interessante Kombination.
Warum RIM das macht? Mobile Plattformen definieren sich aktuell über die Anzahl und Qualität der im Marktplatz verfügbaren Anwendungen. Ein Gerät ohne nennenswerte Apps wird nicht gekauft, für ein Gerät ohne ausreichend Nutzer entwickelt niemand. Um diesem Henne-Ei-Problem zu entkommen, lockt der Hersteller hier schon vor Marktstart Entwickler ins eigene Lager.
Welche Voraussetzungen müsst ihr und eure App erfüllen?
je Entwickler gibt es nur ein Playbook – unabhängig davon, wie viele Apps eingereicht werden
die Anwendung – und alle ggf. nötigen Korrekturen – müssen bis 15. März 2011 im App World Vendor Portal eingereicht sein
eure App muss in irgendeiner Form auch für andere nützlich sein und muss über mehr als eine Funktion (Beispiel: ein Bild anzeigen) verfügen
Programmierkenntnisse in Flex/Actionscript (AIR SDK) oder Webtechnologien (WebWorks SDK) sind von Vorteil
ein Windows PC oder Mac ist momentan noch unabdingbar
Ich habe nach Weihnachten angefangen, mich intensiver mit Tablet OS zu beschäftigen und bin jetzt mit der dritten ActionScript-App fertig. Sagen wir es so: es gibt schlimmeres. Die Doku ist zwar noch nicht vollständig, einige qnx-Elemente verhalten sich noch nicht so, wie man das erwartet, aber im Forum findet man oft schnell eine Lösung oder bekommt einen Tipp.
Meinen justdict.com Client habe ich am 8. Januar eingereicht, seit dem 11. ist er “under review”.
Jetzt stürze ich mich noch auf das neue WebWorks SDK, womit ich hoffe, meine webOS Apps (z.B. myGeoTools) bequem portieren zu können. Die Anwendungen werde ich aber dann hier nochmal gesondert vorstellen.
Was sagt ihr zur Aktion? Interessant? Seid ihr dabei?
Ein weiteres “Weihnachtsgadget” zum Vorstellen hier ist der neue Palm Pre 2, den es in Deutschland so noch gar nicht zu kaufen gibt. Irgendwie sind Palm die üblichen Entwicklergeräte (Pre Plus) ausgegangen, weshalb mich kurz vor Weihnachten per UPS ein nagelneuer Pre 2 aus den USA erreichte. Auch an dieser Stelle nochmal Danke in Richtung Sunnyvale.
Ich habe vom Unboxing ein kleines Video gemacht. Entschuldigt – wie üblich – das Gewackle. Vielleicht sollte ich mir tatsächlich mal ein Stativ zulegen…
Was denkt man sich nach dem Auspacken? Optisch kaum Neuerungen – an sich ja nicht schlecht. Ich mag den Formfaktor und das bestehende Zubehör (Touchstones, Ledertasche, etc.) kann so natürlich weiter verwendet werden.
Also erstmal ein Blick auf die inneren Werte:
Außerdem neu:
der microUSB Slot ist jetzt nicht mehr durch eine Schutzklappe verdeckt
die Front besteht nun aus kratzbeständigem Gorilla Glas statt Plastik
die Klavierlackoptik ist glücklicherweise einem matten Finish gewichen
und die Tastatur besitzt eine bessere Haptik (knackiger Druckpunkt)
webOS 2.0
An Bord ist auch die neue Version 2.0 des genialen Betriebssystems webOS. Besitzer älterer Palms bekommen das Update “demnächst” ebenfalls nachgereicht – Betatester (Entwickler) auch schon jetzt. Was mir am besten an Version 2.0 gefällt:
Autokorrektur “Textassistent”
Universelle Suchfunktion “Just Type”, die jetzt auch Anwendungen durchsucht
Stacks zum Gruppieren von geöffneten Anwendungen
Bürosuite Quickoffice vorinstalliert – samt Unterstützung für Google Docs, Dropbox, box.net, me.com, …
Der integrierte Flash Player hingegen interessiert mich weniger, ich meide Seiten, die ausschließlich in Flash verfügbar sind – auch auf meinem Rechner daheim. Andere angekündigte Features wie Exhibition (Touchstone-Anwendungen) und Synergy-Erweiterungen im Catalog fehlen bisher.
Im Praxiseinsatz
Um einen realistischen Geschwindigkeitsvergleich durchführen zu können, lasse ich in diesem Video einen Pre (erste Generation) gegen den neuen Pre 2 antreten. Beide mit einer o2 Karte ausgestattet und mit dem gleichen WLAN verbunden. Beide Geräte sind eingerichtet und haben ähnlich viele Anwendungen installiert.
Zu sehen ist das Einschalten, einige App-Launches (Mail, Facebook, Geocaching), der Browser, etc.
Tipps für Palm User
Preware: (von Palm geduldeter) Anwendungsmanager, der die Installation von Anwendungen aus Drittquellen für Hacks, Kernel-Erweiterungen, etc.pp. erlaubt
Latitude Updater: Google Latitude Erweiterung für die Maps-Anwendung
Battery Safer: versetzt euer Gerät zu bestimmten Uhrzeiten (Nachts) automatisch in den Flugzeugmodus, um Strom zu sparen
Ein weiteres Gadget gab es diese Weihnachten geschenkt. Einen kleinen Testbericht will ich euch nicht vorenthalten.
Es handelt sich dabei um das Archos 70 Internet Tablet, das manche vielleicht schon auf der IFA 2010 im September zu Gesicht bekommen haben. Die vorweihnachtliche Lieferbarkeit war – gelinge gesagt – problematisch, aber das Glück mir hold.
Ein bisschen zur Technik: es handelt sich dabei um ein Gerät mit 7 Zoll Bildschirm. Verbaut hat Archos hier einen Multitouch-fähigen kapazitiven Touchscreen – ein deutlicher Fortschritt zu den alten resistiven (drucksensitiven) Bildschirmen und DAS Unterscheidungsmerkmal gegenüber den Billigheimern aus Fernost oder von 1&1. Aber auch die sonstige Ausstattung kann sich sehen lassen:
8 GB (Flash) oder 250 GB (Festplatte) Speicherplatz
erweiterbar mit MicroSD Karten (max. 32 GB)
1 GHz Cortex A8 Prozessor
WLAN 802.11 b/g/n
Bluetooth 2.1
Mini HDMI Ausgang
USB Host Modus: Anschluss von USB-Stick, Tastatur, etc.
Li-Polymer-Akku mit etlichen Stunden Laufzeit (siehe unten)
Android 2.2 “Froyo”
Das klingt gut, oder? Und erinnert ein wenig an die Spezifikationen des Samsung Galaxy Tab. Was unterscheidet die beiden Geräte?
geringere Bildschirmauflösung beim Archos 70 – dadurch weniger scharf, aber bessere Unterstützung für viele Apps (Stichwort: schwarzen Rahmen ala iPad)
kein eingebautes UMTS-Modul – stattdessen Tethering über Bluetooth, USB oder WLAN (Alternative: MiFi)
kein eingebauter GPS-Receiver – Anbindung per Bluetooth möglich
Leistungstechnisch liegen die beiden ebenfalls dicht zusammen, laut Quadrant Benchmark führt das Archos 70 mit einem Score von etwa 1300 gegenüber dem Galaxy Tab mit etwa 1100.
Usability
Die tatsächliche Nutzbarkeit und Geschwindigkeit lässt sich oft schwer in Worte fassen. Deshalb war ich so frei, ein kleines Video aufzunehmen. Entschuldigt die Qualität – der Oscar für die beste Kameraführung muss wohl noch ein wenig auf mich warten…
Zu sehen ist unter anderem der Homescreen, einige App-Launches, Google Maps 5 (mit Vektorgrafiken), der neue Google Market, “Bilderrahmen”, der Dateibrowser sowie Archos’ Musik-App.
Tipps für Archos 70 Nutzer
Besorgt euch zu Beginn gleich eine ordentliche Tastatur: mit SwiftKey oder Swype lässt sich gleich viel schneller tippen.
Besser konfigurierbar und schlanker als der default Launcher ist der kostenlose Zeam Launcher (im Market).
Stichwort Tasche: aus China bekommt man hier eine passende Ledertasche (~ 7 € inkl. Versand) und hier eine passende Hülle (~ 3 € inkl. Versand) geliefert. Habe beide in Benutzung.
Tablet-optimierte Apps: Dolphin Browser HD, Twidroyd und natürlich Angry Birds, das auf dem großen Bildschirm richtig Spaß macht.
Fazit
Archos ist mit dem Archos 70 ein tolles, erschwingliches Gerät gelungen. Eine Kaufempfehlung für Android-begeisterte Technikfreaks kann ich aussprechen, wer sich noch überzeugen will, findet wahrscheinlich im nächsten MediaMarkt ein A70 (oder das Schwestermodell Archos 101IT) ausgestellt.
Was mir hingegen nicht so gut gefällt ist die Anfälligkeit für Fingerabdrücke – sowohl auf dem Display als auch auf dem schwarzen Bereich darum – die hier über meine normale Aversion gegen glossy Bildschirme hinaus geht. Auch hat die aktuelle Firmwareversion noch kleinere Bugs (von der wohl nur Nutzer der inoffiziell verfügbaren GApps betroffen sind), um die sich Archos aber kümmern will. Einen Hersteller, der in Verbraucherforen aktiv ist, kann man eigentlich nicht genug loben…