Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Leben & lassen’

DAK – Unternehmen Misswirtschaft

29. Januar 2010

Vielleicht hat jemand gestern den dreist anmutenden Auftritt des DAK Präsidenten Herbert Rebscher bei busch@n-tv gesehen – falls nicht, lässt sich der Beitrag hier bei n-tv online abrufen.

In einer Krankenkassenlandschaft, die quasi keinen Wettbewerb zulässt (nahezu alle Leistungen sind gesetzlich vorgeschrieben), stellt sich die DAK an vorderste Front, um ihren Mitgliedern nun unsoziale Zusatzbeiträge (96 € / Jahr) abzuknöpfen.

Zugegeben: für die “Asozialität” der Beiträge kann die Kasse nichts: unser Gesetzgeber hat beschlossen, diese Zusatzbeiträge ausschließlich auf die Beitragszahler abzuwälzen, statt wie bisher auch Arbeitgeber mit knapp der Hälfte zu beteiligen. Damit müssen also auch Hartz4-Empfänger, selbst versicherte Studenten und andere einkommensschwache Wirtschaftssubjekte zahlen!

Als kleinen Vorgeschmack auf die von der FDP geplante “Kopfpauschale” kommt 2010 auf DAK-versicherte Studenten also schonmal eine Beitragserhöhung von über 12% zu (bisheriger Beitrag: 64,66 € / Monat).

Wer ein bisschen recherchiert, findet schnell heraus, dass die DAK selbst zu marktähnlichen Zeiten (also bis 2008) stets zu den teuersten Kassen zählte. Im Jahr 2006 “glänzte” sie beispielsweise damit, ihren Versicherten 14,5% des Bruttolohns (Arbeitgeber- & Arbeitnehmeranteil) abzunehmen, während andere Kassen mit 12,6% auskamen.

Dann beleuchten wir doch mal die von Herrn Rebscher angesprochenen Qualitätsunterschiede genauer:

  • die DAK unterhält etwa 900 Geschäftsstellen in ganz Deutschland
    (davon profitiere ich als Versicherter aber kaum bis gar nicht, da mir maximal eine nutzt und wichtige Entscheidungen meist nur von der Zentrale gefällt werden können)
  • die Hotline ist weder kostenlos (noch per Festnetznummer erreichbar)
  • und für die Gestaltung der Homepage (Krankenkassendeutsch: Onlinefiliale) wird ganz offensichtlich auch nicht viel Geld ausgegeben:

  • und nicht zuletzt zahlt man dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates das zweithöchste Gehalt der Branche
Beim direkten Vergleich der Geschäftsberichte (2008) zweiter Krankenkassen (HKK und DAK) sieht man, dass
  • die DAK mehr als 35% höhere Verwaltungskosten je Mitglied (!) ausweist und dennoch
  • 2008 einen Überschuss von etwa 24 Millionen Euro erwirtschaftet hat

Und diese – seine – Krankenkasse will Herr Rebscher ernsthaft als Opfer des Systems darstellen?

Was sagt das DAK Versicherten – wie mir? Sofort wechseln!

Warum?
  1. Versicherte bekommen quasi überall die gleichen Leistungen
  2. Wechseln geht wirklich einfach: mit Einführung der Zusatzbeiträge steht jedem DAK Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu. Ein formloses Kündigungsschreiben an die alte Kasse genügt.
  3. Gut wirtschaftende Kassen garantieren ihren Mitgliedern nicht nur den Verzicht auf Zusatzbeiträge, sondern zahlen gar Prämien am Jahresende – unabhängig von den in Anspruch genommenen Leistungen (z.B. 60€ / Jahr bei der HKK)
Links:

Leben & lassen, Politik , , , , , , , , , , , , ,

bigger.cc als neues Abmahnopfer? [updated]

12. Dezember 2009

Seit Anfang Oktober bin ich mit einigen “Spaßprojekten” Kunde bei ServCity. Meine Erfahrungen mit Qualität und Kundenservice hatte ich an anderer Stelle bereits verbloggt.

Dank Googles Algorithmen taucht dieser Artikel bei der Suche nach ServCity mittlerweile auf der ersten Trefferseite auf. Das reicht der Firma aus Lemgo offenbar, um mir nun offen mit einer anwaltlichen Abmahnung zu drohen:

Abmahnung

Da mein Artikel ausschließlich auf (belegbaren) Fakten basiert, räume ich – trotz der oft nicht nachvollziehbaren Rechtssprechung – meinem Provider keine großen Chancen ein. Gerne weise ich an dieser Stelle auch auf der Streisand Effekt hin, den schon andere Unternehmen (z.B. Jack Wolfskin oder PearC) in letzter Zeit zu spüren bekamen.

[UPDATE]

Abmahnung2Offenbar habe ich nun doch nicht mehr bis Montag Zeit. Arbeitet da ein fleißiger Rechtsanwalt auch am Samstag?

[/UPDATE]

[UPDATE2]

Es geht ja doch! Gestern Abennd kam noch eine Kündigung von der ServCity Buchhaltung mit Kündigungstermin 1.4.2010. Unbequeme, weil bloggende, Kunden zu gehen, kann ich immerhin _irgendwie_ nachvollziehen. Auch wenn der Text natürlich Nonsense ist:

Sehr geehrte(r) Herr Sebastian Stiffel,
Hiermit bestaetigen wir Ihre Kuendigung des Vertrages zum Ende der Laufzeit.
Kuendigungstermin: 01.04.2010
[...]
Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfuegung und hoffen auf Ihre
Zufriedenheit
.

[/UPDATE2]

Was sagen denn meine juristisch bewanderten Leser dazu? Oder Blog-Kollegen, die ähnliches erlebt haben?

Leben & lassen, World Wide Web , , , , , , , , , , , , ,

Discount Urlaub Mallorca

17. November 2009

Als Student ist man ja glücklicherweise nicht an Ferienzeiten gebunden, sondern kann auch mal über ein verlängertes Wochenende Sonderangebote wahrnehmen. Die nachfolgende Rechnung gibt den Preis pro Person bei 2 Personen wieder.

1. Flug – Ryanair

Dank mydealz.de entgeht uns kaum ein Schnäppchen auf dem Flugticketmarkt. Wir haben für den Flug Lübeck -> Palma de Mallorca und zurück 15,99 € gezahlt. Um diesen günstigen Preis zu erreichen waren aber ein paar Tricks nötig:

  • man darf nur mit Handgepäck reisen (bei 4 Tagen wohl kein Problem)
  • max. 1 Handgepackstück (10 kg) je Passagier
  • die Buchung muss per VISA Electron Karte erfolgen, sonst werden deftige Gebühren fällig (Tipp: virtuelle Kreditkarte bei EntroPay)

Für diesen Preis darf man natürlich nicht viel erwarten. Auf dem Hinflug störten betrunkene Ballermann-Reisende die Dauerwerbesendung der Stewards und Stewardessen. Komfort? Fehlanzeige. Im Flughafen Lübeck warten Fluggäste des Billigfliegers in einer zeltartigen Konstruktion mit knirschendem Holzfußboden auf die – verspätete – Ankunft der Maschine. In der Boing 737-800 dann freie Sitzplatzwahl in der Holzklasse: Beinfreiheit ist nicht gegeben, Werbung an den Gepäckfächern, die Sitze lassen sich nicht verstellen.

Nach 2,5 Stunden ist der Spuk vorbei und in Anbetracht des Preises darf man wohl nicht meckern.
Hinweis: Das Parken am Flughafen kostet für 4 Tage 29 €, also 14,50 € pro Person.

IMG_0058.jpg IMG_0059.jpg IMG_0056.JPG

2. Mietwagen – Sixt

Unseren Mietwagen haben wir nicht beim günstigsten Anbieter gemietet, was wohl an meiner durchweg positiven Erfahrung mit dem Pullacher Anbieter liegt. Für 78,00 € (also 39,00 € / Person) hatten wir uns einen Smart mit folgenden Leistungen gebucht:

  • unbegrenzte Kilometer inklusive
  • Vollkaskoversicherung OHNE Selbstbeteiligung
  • Diebstahlversicherung
  • 2 Fahrer inklusive
  • und sämtlicher Steuern und Gebühren

Wie so häufig bei Sixt hat man uns am Schalter kostenlos eine Kategorie upgegraded. Wir wählten aus drei Fahrzeugen dann den VW Polo.

Die Straßen auf Mallorca sind bis auf wenige Ausnahmen sehr gut ausgebaut. Fahren macht (vielleicht nur außerhalb der Hauptsaison) wirklich Spaß, oft kamen uns kilometerweit keine Autos entgegen. Obwohl jedem Mieter eine Straßenkarte gratis überreicht wird, hatte ich mein Android Handy vorsorglich mit Navigationssoftware (CoPilot Live) ausgestattet.

CIMG1508.jpg CIMG1505.jpg CIMG1532.jpg

3. Hotel – Hotelopia

Zugegeben: auch hier hätte man mit einer kurzfristigeren Buchung noch günstiger übernachten können. Aber auch unser Angebot war in Ordnung. Für 59 € / Person gab es:

  • ein Doppelzimmer in einem lieblosen
  • 3 Sterne Beton-Touristen-Bunker in Magalluf
  • nur wenige andere (spanische) Hotelgäste
  • Halbpension mit Frühstück und Abendessen in Buffetform
  • gratis Tischwein zum Abendessen

Unser Zimmer war sauber und hatte Meerblick, der Fernseher (mit rbb als einzigem deutschen Sender) war winzig. Aber wir wollten das Wochenende ja auch nicht im Hotel verbringen.

CIMG1477.jpg CIMG1484.jpg

4. Tipps

Besonders günstig sind in Spanien Apotheken : zwar nicht ganz auf US-Niveau, aber mit etwa 3,50 € für eine 20er Packung Bayer Aspirin fast 50% günstiger als in Deutschland. Auch sind hier manche Arzneimittel frei verkäuflich, die es in Deutschland nur auf Rezept gibt, beispielsweise die Anti-Baby-Pille.

Essen sollte man vorzugsweise nicht in den touristisch erschlossenen Orten an der Küste. Günstig und (vor allem) gut wird es in der Inselmitte, wo auch die Einheimischen einkehren. Wenn die Speisekarte mehrsprachig ist und Fotos der Speisen aushängen, weiß man: hier nicht essen.

CIMG1422.jpg CIMG1423.jpg

Fazit

Ein fantastisches Wochenende, das uns mit blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen um die 25 °C mitten im November ein wenig das Rostocker Grau vergessen ließ. Und für 4 Tage insgesamt weniger als 150€ (p.P.) ist mehr als fair!

CIMG1395.jpg CIMG1455.jpg CIMG1431.jpg CIMG1461.jpg CIMG1485.jpg

Leben & lassen , , , , , , , , , , , , ,

[Werbung] Sport online buchen mit Easysport.de

9. November 2009

Blog Marketing Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag

Kölner haben es gut. Nicht nur im Karneval und wegen ihrem Dom. Sondern auch, weil das Onlinesportportal Easysport.de in Köln (+ Umland) gestartet ist. Nur hier können Sportler ihre liebsten Sportplätze, Kurse und auch Trainer rund um die Uhr online buchen.

Keine Rolle spielt dabei die Sportart: Badminton, Fußball, Tennis, u.v.m. sind im Angebot enthalten.

Das Buchen funktioniert bei EASYSPORT sehr einfach:

Bildschirmfoto 2009-11-09 um 20.54.42.png
1. Ort, Datum, Zeit und Sportart auswählen
Bildschirmfoto 2009-11-09 um 20.55.59.png
2. Sportanlage auswählen und ggf. Bewertungen lesen
Bildschirmfoto 2009-11-09 um 21.05.26.png
3. Persönliche Daten ergänzen, gezahlt wird in der Regel vor Ort

Besonders gut gefallen hat mir die Möglichkeit, Bewertungen abgeben bzw. vorab lesen zu können. Auch die von Easysport Bestpreisgarantie ist klasse: Man zahlt unter keinen Umständen mehr als bei Buchung vor Ort. Ganz im Gegenteil: Registriert man sich, bekommt man für jede Buchung einen Gutschein von 5%.

Fazit: Ausprobieren! “Kölns größter Sportplatz” EASYSPORT ist gratis und bietet Sportlern einen echten Mehrwert.

Link:

Leben & lassen , , , , , , , , ,

o2 im Sparwahn? Lieferung per Hermes

6. Oktober 2009

Wer es nicht glauben kann: meine Empfehlung für die günstige Datenflatrate von o2 (Angebot derzeit verlängert) erfolgte völlig selbstlos. Ich habe selbst auch direkt zugeschlagen, um zu sehen, ob ich mit dieser Kombination aus Netz und Tarif in Rostock glücklich werde.

o2logo.jpgKurz nach der Bestellung fangen die Probleme jedoch schon an… Die Auslieferung soll durch Hermes erfolgen. Mir schwant übles. Außerdem steht in der eMail vom o2:

Zu Ihrer Sicherheit wird die Bestellung nur an Sie persönlich übergeben. Bei der Lieferung wird daher Ihre Identität anhand Ihres Personalausweises bzw. Ihres Reisepasses in Verbindung mit einem Adressnachweis (z.B. Meldebestätigung oder KFZ-Schein) überprüft. Bitte halten Sie diese Dokumente bei der Zustellung bereit.

Sehr witzig, liebe Manager bei o2, denn die Auswahl eines Zeitfensters oder Wunschtermins war im Bestellprozess nicht möglich! Erwartet ihr ernsthaft, dass sich potentielle Kunden eine Woche frei nehmen, um die Zustellung in Empfang zu nehmen?

Während DHL – wo dieses Verfahren PostIdent heißt – zumindest meine Adresse findet, kann mich der Hermes Fahrer angeblich nicht lokalisieren. Ich soll eine kostenpflichtige Hotline anrufen. Die Warteschleife dauerte wenigstens keine 2 Minuten. Meine Adresse ist korrekt, der Fahrer kommt _irgendwann_ in den nächsten Tagen nochmal…

Auch das Tracking von Hermes ist einfach das Letzte. Vor einigen Jahren habe ich deren IT Abteilung über eine fiese Sicherheitslücke in Kenntnis gesetzt, die das massenhafte Auslesen von Kunden- und Empfängerdaten zuließ und auf Wunsch alle Preise offen legte. Das haben sie schnell in den Griff bekommen, aber konsistent ist ihr System weiterhin nicht. Die folgenden beiden Screenshots sind mehr oder weniger zeitgleich entstanden:

Bildschirmfoto 2009-10-06 um 10.33.51.png Bildschirmfoto 2009-10-06 um 10.34.31.png
Welche Aussage stimmt nun?

Dass ich bei weitem kein Einzelfall bin, zeigen unter anderem diese Fälle bei Das Sprachrohr, BlogWave und im Gulli Forum.

Hallo o2!

Falls ihr dies lest (und das tut ihr, immerhin geht eine Kopie an die Pressestelle): tut euren Kunden was Gutes und ändert die Versandmodalitäten! T-Mobile schafft das ja auch irgendwie…

[Update]

Heute lag ein Brief (Deutsche Post) von Hermes im Briefkasten. Ich zitiere:

Ihr Name stand weder auf dem Klingelschild noch auf dem Briefkasten

Muss er wohl doch, sonst hätte sich auch die Deutsche Post heute mit der Zustellung schwer getan…

[/Update]

Leben & lassen , , , , , , , , , , ,

Trabi Trip

26. September 2009

Oli mag in diesem Tweet Recht damit haben, dass sich nur ein “Wessi” so was wünschen kann. Aber was solls? Ich wollte dieses Stück deutscher Geschichte eben auch mal live erleben und Isa machte es mir möglich. Danke nochmal dafür!

Vermieter war der Anbieter TrabiTrip, der an den Standorten Berlin, Hohen Wanglin und Greifswald momentan 52 Trabis in verschiedenen Varianten (601 S, Kombi, Cabrio, “Stoffhund”) zur Vermietung anbieten kann.

DSC_0018.jpg DSC_0022.jpg
DSC_0008.jpg DSC_0011.jpg DSC_0029.jpg

Unsere fünfstündige Fahrt führte uns nicht nur zu Erich Honeckers ehemaliger Jagdresidenz, sondern dank der beiden Geocaches GC1HABX  und GC1J6GF auch zu einem verlassenen Luftbeobachtungsbunker sowie zu einem ehemaligen NVA Militärgelände (mitsamt Bunkeranlagen, Baracken, etc.).

Alles in Allem ein wunderbarer Nachmittag.
Und: sooooo schlecht fährt sich ein Trabi nun wirklich nicht! Wer sich an den Geräuschpegel, die interessante Schaltung und die übersteuernde Lenkung gewöhnt hat, wird sicherlich Spaß hinter dem Lenkrad haben!

Leben & lassen , , , , , , , , ,

Zeitung zum Hören – myAudioNews

28. August 2009

zeitungen.jpgViele Leser werden das Problem kennen: Natürlich würde man sich gerne auf dem Weg in die Arbeit oder Universität auf dem Laufenden halten, doch wie?

Ganz altmodisch mit riesiger Zeitung in der Hand?
Oder modern mit iPhone auf den Mobilportalen der Zeitungen – sofern Netzabdeckung gegeben ist?
Und Autofahrern ergeht es noch schlechter: sie sind auf die unlustigen Radiomoderatoren der Frühsendungen und deren Nachrichtenauswahl angewiesen.

myAudioNews.de

könnte hier der Lückenfüller werden und ich habe den Dienst für euch einige Tage getestet.

Als Quelle dienen drei hochqualitative Zeitungen (Süddeutsche, Handelsblatt und Frankfurter Allgemeine), deren Artikel von professionellen Sprechern vorgelesen werden. Als zahlender Abonnent darf man sich sein eigenes Programm zusammen stellen, indem man

  • Rubriken.pngRubriken (u.a. Politik, Wirtschaft, Sport) als “Soll”, “Kann” oder “Nein” markiert
  • Zeitungen ausschließt oder priorisiert
  • wählt, ob man lieber mehr Kurznachrichten oder stattdessen weniger, aber längere Artikel hört
  • redundante Artikel (aus mehreren Quellen zu einem Thema) ausschließt oder zulässt

Worüber man sich beim Anbieter noch Gedanken gemacht hat, ist die Verbreitung der Inhalte, denn die MP3-Dateien lassen sich nicht über den eigenen Benutzer-Account direkt herunterladen, sondern man kann auch wahlweise

  • eine tägliche eMail mit direkten Links zum Download bekommen
  • die persönliche Auswahl als Podcast für iTunes abonnieren (Sync mit iPod, iPhone)
  • über eine Festnetznummer abhören
  • per spezielle Software direkt auf den Blackberry und Windows Mobile Geräte laden

Die Inhalte stehen morgendlich ab 5 Uhr zur Verfügung!

490822_53990118.jpg

Was kostet der Spaß?

Single Medium: 9,90 € / Monat
= 20 Minuten Zeitung je Tag aus einer Zeitung nach Wahl.

Pressespiegel: 14,90 € / Monat
= 30 Minuten Zeitung je Tag aus allen drei Zeitungen.

Beide Angebote sind monatlich kündbar, auch bereits entrichtete Gebühren werden zurückerstattet.

Fazit

Leider nicht ganz günstig könnte myAudioNews dennoch eine interessante Option für Geschäftsleute werden, denn bequemer geht es nicht, sich während der Fahrt ins Büro über aktuelle Themen zu informieren. Auch als Ergänzung zu den Webportalen perfekt!
Was mir noch fehlt: zeitgemäßes Homepagedesign und eine native Anwendung für iPhone und iPod touch!

myAudioNews.png

Links

Leben & lassen , , , , , , , , , , , , , ,

Rezept Kaiserschmarrn [Bavarian Saturday]

8. August 2009

DSC_0003_2.jpgUrsprünglich ist Kaiserschmarrn eine österreichische Süßspeise. Aufgrund der kulturellen Nähe veröffentliche ich diese Köstlichkeit aber dennoch unter dem Motto Bavarian Saturday. Traditionell in den Bergen verspeist schmeckt das Gericht aber auch an der Küste hervorragend!

Die folgenden Mengenangaben beziehen sich auf eine Menge für zwei bis drei hungrige Personen.

Zutaten

  • 200 g Mehl
  • 0,5 l Milch
  • Sahne
  • 5-6 Eier
  • 1 Pkg. Margarine
  • 75 g Mandelblätter
  • 100 g Rum-Rosinen
  • Salz
  • Zucker
  • Vanillezucker
  • Puderzucker
  • Apfel- oder Pflaumenmus

Zubereitung

Mehl, Milch und Sahne mit einem Rührgerät gut vermischen. Die Eier trennen: Eigelb kommt zu den übrigen Zutaten ins Rührgerät, Eiweiß aufbewahren. Den Teig anschließend etwa 30 Minuten ruhen lassen.
Solange das Eiweiß zusammen mit Vanillezucker in einem anderen Gefäß fest schlagen. Sobald der Teig lange genug geruht hat, das steife Eiweiß per Hand unter den Teig rühren.

Jetzt eine Pfanne erhitzen und soviel Margarine hinzugeben, dass der Boden vollständig benetzt ist. Mandelblätter in die Pfanne streuen. Dann die Pfanne etwa einen Zentimeter hoch mit Teig befüllen und sofort Rosinen in den noch flüssigen Teig einstreuen. Sobald die untere Seite goldbraun ist gilt es, den kompletten Inhalt auf die andere Seite zu wenden. Ist auch die zweite Seite gebräunt, wird der “Pfannkuchen” mit zwei Gabeln zerpflückt, also in die gewünschte Größe gerissen (auf keinen Fall aber geschnitten o.ä.!). Zum Karamelisieren kommt jetzt unter ständigem Wenden eine ordentliche Prise Zucker zu den kleinen Stücken. Fertig ist der Kaiserschmarrn, wenn der Zucker komplett geschmolzen ist.

Servieren: am besten mit Puderzucker bestäubt und dazu Apfel- oder Pflaumenmus. Als Getränk empfehle ich frische Vollmilch oder Buttermilch.

DSC_0008_2.jpg

Leben & lassen , , , ,

Rezept Obatzter [Bavarian Saturday]

1. August 2009

DSC_0031.jpg

Wer diese fantastische bayrische Käsespezialität noch nie selbst zubereitet hat, dem fehlt ein Geschmackserlebnis der ganz besonderen Art. Dabei ist es so einfach und die Zutaten für diesen Bavarian Saturday finden sich zum Glück auch außerhalb Bayerns im gut sortieren Supermarkt.

Hier das Familien-Rezept:

Zutaten

  • Camembert (weich + reif)
  • Frischkäse (etwa gleich viel wie Camembert)
  • Zwiebeln
  • je Camembert 1 gekochtes Ei
  • Paprikapulver (mild)
  • Salz, Pfeffer
  • Kümmel
  • Weißbier

Zubereitung (etwa 10 Minuten)

Camembert aus dem Kühlschrank nehmen und warm werden lassen. Dann mit einer Gabel zerdrücken und in einer Schüssel mit dem Frischkäse vermengen. Ein paar Schlücke Weißbier untermengen. Zwiebeln fein hacken und unter die Masse rühren. Hart gekochte Eier schälen, klein schneiden und einrühren. Anschließend mit den Gewürzen abschmecken und das Ganze etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.

Dazu empfehle ich frische Brez’n (zur not auch frisch im Backofen aufgebackene) und ein Münchener Weißbier (z.B. Paulaner oder Hacker-Pschorr).

DSC_0033.jpg

Leben & lassen , , , , , , ,

Rückmeldung aus dem Sommerloch

15. Juli 2009

Dem einen oder anderen Stammleser mag es aufgefallen sein: Hier hat sich leider seit einigen Tagen nichts getan…

Ursachenforschung

Das liegt zum einen natürlich am (Vor-) Wahlkampf für die Piratenpartei in Mecklenburg-Vorpommern. Hier sind z.B. ein paar Fotos vom gestrigen Shooting.
Danke @lundner fürs Fotografieren und die Geduld! ;)

basti-pirat-1-14.jpg basti-pirat-1-6.jpg basti-pirat-1-12.jpg basti-pirat-1-16.jpg

Zum anderen aber natürlich auch an der bevorstehenden Klausurzeit. Bis dato:

  • Englisch C-Test: bestanden
  • WINF Prüfungszulassung: bestanden

Und nicht zu vergessen: Das Sommerloch. Entweder fehlt mir die Zeit, mich mit spannenden Dingen zu beschäftigen oder es gibt derzeit einfach keine guten Themen. Wenn selbst Mossberg und Pogue nur öde Themen durch die Mangel drehen…

Wie geht es weiter?

Ich gelobe Besserung und nehme mir fest vor, künftig wieder regelmäßiger zu schreiben…

Leben & lassen, Politik, Uni & Co , , , , , , ,