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Archiv für die Kategorie ‘Leben & lassen’

Lebensmittel online shoppen bei EDEKA

27. August 2011 1 Kommentar

Heute haben wir zum zweiten Mal unseren Wochenend-Einkauf erledigt ohne auch nur das Haus verlassen zu müssen. Möglich macht das die neue EDEKA-Filiale in Rostock, die für das Einzugsgebiet Rostock und Waren (an der Müritz) unter www.dein-edeka.de auch einen Onlineshop anbietet.

Bestellt werden kann das komplette Sortiment, also auch frisches Obst, Gemüse und andere gekühlte bzw. gefrorene Lebensmittel.

Die Liefermodalitäten

Für Berufstätige ist sicherlich die Selbstabholung interessant. Kostenpunkt für die Kommissionierung: 1,50€.
Wer es bequemer mag, lässt sich die Ware nach Hause liefern. Der Service wird – unabhängig vom Stockwerk – mit 3,95€ berechnet.

Geliefert wird je nach Wohngebiet an wechselnden Tagen (jeweils Mo/Mi/Fr bzw. Do/Do/Sa in drei Schichten: 11-14, 15:30-19 und 20:30-22Uhr) mit speziellen Kühlfahrzeugen. EDEKA braucht mindestens zwei Stunden Vorlaufzeit, um die Bestellung in den nächsten Auslieferungszeitraum zu bekommen. Eine spätere Lieferung ist aber natürlich ebenfalls möglich.

Gezahlt wird entweder während des Bestellprozesses per Kreditkarte (MasterCard oder Visa) oder direkt beim Fahrer in bar oder mit EC-Karte.

Die Besonderheiten

Leider hat der Supermarkt kein aktuell gehaltenes Warenwirtschaftssystem. So kann es vorkommen, dass bestellte (und ggf. schon bezahlte) Artikel nicht lieferbar sind. Wer möchte, kann angeben, dass dann gleichwertige Ersatzartikel geliefert werden sollen. Das war bei unserer ersten Bestellung ein getauschter Joghurt (Almighurt Fantasie Blutorange statt Fantasie Cranberry). Bei der zweiten gab es (nach telefonischer Rückfrage) frische statt Aufback-Semmeln. Geänderte Artikel werden auch explizit auf der Rechnung erwähnt.

Ein anderes, typisch deutsches, Einkaufsproblem ist Leergut mit Pfand. Ist man registrierter EDEKA-Kunde (sonst kein Registrierungszwang), nimmt der Fahrer Flaschen, Dosen und was sonst noch so mit Pfand belegt ist mit. Der Betrag wird dem eigenen Kundenkonto für die nächste Bestellung gutgeschrieben.

Fazit

Absolut praktisch. Für faule Studenten, Berufstätige und ältere Menschen die bequemste Möglichkeit, sich mit Lebensmitteln und Haushaltsbedarf zu versorgen. Mein persönliches Highlight sind jedoch die kostenlosen Einkaufstüten

Nie wieder Expedia.de

28. März 2011 2 Kommentare

Tolle Geschichten kann man erleben, wenn man bei Firmen bucht, die ihren Firmensitz außerhalb der EU haben. So auch beim bekannten Reiseportal Expedia.de.

Was ist passiert?

Ich wollte im Februar einen Flug von Rostock nach München buchen (wer mich kennt oder mir gar bei Twitter folgt kennt meine Hasstiraden über die Deutsche Bahn samt “Publikum” vielleicht). Während ich die Flüge normalerweise direkt auf lufthansa.de buche, kam mir dieses Mal ein Gutschein gerade recht. Ein Bekannter sandte mir den Code für einen Voucher, der wohl den Preis aller Click & Mix Reisen um 70 Euro senkt.
Click & Mix? Das heißt noch schnell eine billige Absteige für eine Nacht dazu gebucht – die Differenz macht dann den Flugpreis günstiger.

Gesagt getan:
Daten eingegeben, Flüge und Unterkunft ausgesucht. Angezeigter Preis: 178,80 €.
Dann: Gutschein eingelöst. Neuer Preis: 108,80 €.
Und direkt per MasterCard bezahlt.
Wenige Minuten später: eine Reisebestätigung per eMail mit ausgewiesenem Betrag von 108,80 €.

Ab hier wird es lustig
Denn einige Tage später bucht die Lufthansa (nicht Expedia!) 146,03 € von meiner Kreditkarte ab.

Dabei kann es sich nur um einen Irrtum handeln – dachte ich. Ein kurzer Anruf bei der Expedia Hotline (030 / 20164021) verspricht mir schnelle Klärung und vor allem: die Erstattung der Differenz.
Ich rufe nach etwa einer Woche nochmal an, da sich niemand gemeldet hat und auch keine Gutschrift erfolgte. Sinngemäß: "wir haben das vorgemerkt, weil mehrere Leute mit dem Gutschein hatten, und erstatten Ihnen den Betrag demnächst".

Als ich drei Wochen nach meiner Flugbuchung immer noch nichts gehört hatte, beschwerte ich mich per eMail. Hier die dreiste Antwort – von der Rechtschreibung mal ganz abgesehen:

Sehr geehrter Herr Stiffel,

vielen Dank für Ihr Schreiben an Expedia bezüglich Ihres 70 Euro Gutscheins.

Ihr 70 Euro Gutschein ist an einen Mindestbuchungswert von 500 Euro gebunden.

Leider wurde aufgrund eines kurzfristigen Fehlers der Gutscheincode akzeptiert obwohl Ihre Buchung die Konditionen nicht erfüllt.
Daher wurde der Fluganteil in Höhe von ]€146,03 Ihrer Kreditkarte belastet, dieser Betrag ist nicht Rabattfähig.

Der Reisepreis ohne Rabatt wurde Ihnen während der Buchung angezeigt , leider haben Sie die zu diesem Gutschein gehörenden Konditionen überlesen.

Wir können aus diesem Grund keine weitere Erstattungen gewährleisten.

[...]

Bitte lesen Sie dazu noch einmal die beigfügten Gutscheinbedingungen.

Mit freundlichen Grüßen

M. Lehmann
Kundenservice
Ihr Expedia.de Team
Reisen. Wie, wann, wohin Du willst.
www.expedia.de
E-Mail: service@expedia.de

Expedia.de ist ein Reisevermittlungs-Service der Expedia Inc., 333 108th Avenue NE Bellevue, WA 98004, USA. Diese E-Mail wurde Ihnen im Auftrag und Namen der Expedia Inc. durch die TRX Germany GmbH zugesandt.
TRX Germany GmbH Am Borsigturm 13 13507 Berlin Amtsgericht Charlottenburg HRB 80161 Geschäftsführer: Shane Hammond, David Cathcart.
Bei Buchung einer Click & Mix-Reise ist Ihr Reiseveranstalter die Travelscape LLC, USA.

Weder dem Gutscheincode als solches noch der Buchungsseite waren die Konditionen des Vouchers zu entnehmen. Mit meiner Bestellung habe ich einen anderen Preis bestätigt als den, der letztendlich abgebucht wurde. Deshalb ist hier laut deutschem Recht hier wohl kein Vertrag zustande gekommen. Ob mir eine Rückbuchung via MasterCard gegenüber Lufthansa zusteht, hätte man juristisch prüfen müssen (Dreiecksgeschäft).
Nur zu gerne hätte ich Strafanzeige gegen Expedia erstattet, da das Verfahren für Beträge unter 50 € gar nicht erst eröffnet wird – vom ausländischen Firmensitz völlig zu schweigen -, habe ich mir den Aufwand gespart und meine Lektion gelernt: künftig wird wieder im Binnenraum gebucht. Vielleicht werde ich mir nächstes Mal aber einen anderen Anbieter raussuchen. Ich habe von Freunden gehört, dass ITS sehr seriös sein soll und auch günstige Angebote im Bereich Balearen anbietet. Ein Urlaub auf Mallorca wäre doch mal was tolles. Aber Expedia…nein danke.

Dazu fällt mir eigentlich nur eines ein:
Expedia. Reisen. Wie, wann, wohin Du willst, aber zu x-beliebigen Preisen.

Server Monitoring mit serverstate.de

23. Februar 2011 Keine Kommentare

Blog Marketing Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag

Etliche meiner Leser werden das Problem (hoffentlich nicht) kennen: Serverausfälle. Ein schlecht konfiguriertes Updateskript oder ein Hardwaredefekt im Rechenzentrum kann schon mal die eigene Webseite lahmlegen. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht sogar noch an meine Erfahrungen mit ServCity

Bei privaten Seiten – wie diesem Blog – ist das ärgerlich. Wer mit seiner Webseite aber Geld verdient oder seinen Partnern gar vertraglich eine Mindestverfügbarkeit zugesichert hat, wird um professionelle Serverüberwachung kaum herumkommen. Serverseitig löst man die Überwachung ja häufig mit Tools wie Nagios. Was aber, wenn der Server – wie im obigen Szenario angedeutet – keine Verbindung zum Internet hat.

Hier kommt serverstate.de ins Spiel. Der Anbieter prüft in regelmäßigen Abständen, ob eine Verbindung zum eigenen Server möglich ist. Falls nicht, wird eine eMail (kostenlos) oder SMS (15 Cent) an voreingestellte Empfänger versandt. Was genau geprüft wird, lässt sich in der Konfiguration haargenau einstellen.

Das richtige Highlight ist jedoch das flexible Abrechnungsmodell. So gibt es keine monatliche Pauschale, sondern man zahlt je getätigter Prüfung 0,0001 €. Daraus ergibt sich je nach Intervall folgender Preis:

  • minütlich: 4,32 € / Monat
  • alle 5 Minuten: 0,85 € / Monat
  • stündlich: 0,07 € / Monat

Meiner Meinung nach ist das mehr als erschwinglich. Anfangs bekommt jeder Nutzer eine zweiwöchige, kostenlose Testphase, die automatisch endet, wenn man kein Geld auflädt.

Zum Angebot.

FocalPrice Ableger für Apple Zubehör

14. Januar 2011 Keine Kommentare

Die meisten von euch werden FocalPrice.com ja schon kennen. Es handelt sich dabei um einen chinesischen Elektronik- und Gadgetversand, der weltweit kostenlos liefert –  und das zu sehr günstigen Preisen.

Gerade was Zubehör angeht, kaufe ich gerne bei FocalPrice und dem vergleichbaren Mitbewerber DealExtreme ein.

Nächsten Mittag, also am 19. Januar 2011, startet FocalPrice einen Ableger für Apple Zubehör mit dem Namen “iThrough – For Apple Accessories Only”. Nicht, dass mich das interessieren würde, aber unter euch sind laut Statistik ja einige Macianer…

Konkret wird es dort Zubehör für:

  • Mac
  • iPod
  • iPhone und
  • iPad

geben. Einen kleinen Überblick über die erhältlichen Produkte kann man sich ja schonmal bei Focalprice selbst verschaffen.

Ich rechte mit den üblichen Modalitäten:

  • Zahlung per Kreditkarte oder PayPal
  • Versand als internationales Einschreiben, Dauer ~ 2-3 Wochen
  • Zoll fällt auf Elektronik aus China nicht an, aber ggf. Einfuhrumsatzsteuer (19%) ab einem Warenwert von 22 Euro (je Sendung)

Wer auf Schnäppchen im Zubehörbereich aus ist, sollte sich diesen Link schonmal bookmarken:

http://www.ithrough.com/

Amazon Weihnachtsschnäppchen: Cyber Monday

28. November 2010 2 Kommentare

Morgen läuft bei Amazon eine Verkaufsaktion der besonderen Art: 30 Artikel, die per Abstimmung von den Kunden selbst ausgewählt wurden, stehen zu deutlich reduzierten Preisen zum Verkauf.

Cyber Monday

Das ganze ist natürlich an die aus den Staaten stammenden Black Friday Aktionen angelehnt und funktioniert bei Amazon so:

  • Ab dem 29.11. um 0:00 Uhr ist eine Liste mit genauem Zeitplan der Angebote online.
  • Um 10:00 Uhr startet der Verkauf und geht dann bis 22:00 Uhr.
  • Jedes Produkt ist für 2 Stunden zum reduzierten Preis – der erst bei Beginn des Verkaufs bekannt gegeben wird – erhältlich.
  • Jeder Kunde darf maximal ein Exemplar jedes Artikels kaufen – und solange der Vorrat reicht.

Was wird es zu kaufen geben?

  • PlayStation 3
  • Fernseher
  • TomTom Go 730
  • Logitech Harmony 900
  • Microsoft Office Home & Student

Und: Rabatt auf alle Einkaufe in Amazons MP3 Musikladen. Also durchaus auch attraktive Weihnahtsgeschenke, oder?

Zur Aktion: Amazon Cyber Monday

PayPal “Käuferschutz” bei Produktfälschungen via eBay

1. November 2010 11 Kommentare

Der eine oder andere mag es bei Twitter gelesen haben: auf dem Rückflug aus den USA hat ein Flugbegleiter von US Airways versehentlich meine Kopfhörer kaputt gemacht. Apropos: Heute, nach über 6 Wochen, kam der Scheck der Fluggesellschaft an.

Da ich mit den alten Kopfhörern sehr zufrieden war, sollten es nochmal die gleichen werden: Sennheiser CX400 II Precision. Einen ganz netten Testbericht zum In-Ear Kopfhörer gibt es z.B. hier. Aufgrund des satten Klangs eignet er sich auch gut für Hörbücher (Download Hörbücher bei audible).

Laut Vergleichsseiten fangen die Preise der deutschen Shops so bei 45€ an (Amazon). Bei eBay fand ich jedoch auch ein günstiges Angebot aus England. “the-stripes” (aka Anthony Clarke aus Essex) heißt der Shop, der massenhaft Sennheiser unters Volk bringt. Bei 99,6% positiven Bewertungen (über 2500 insgesamt) muss man sich ja keine Gedanken machen – dachte ich.

Falsch gedacht! Dass das, was bei mir ankam, kein Original ist, erkennt jeder Laie sofort. Falsche Materialien, miese Verarbeitung (Fehler eingeschlossen), unterirdischer Klang. Hier ein paar Fotos der “Sennheiser”:

Äußerlich hätte man es der Verpackung wohl nicht angesehen, aber im Inneren stimmt fast nichts. Selbst die mitgelieferte Hülle wirkt billigst.

1. Verkäufer kontaktieren

Anthony zeigte sich schockiert. Allerdings schien die Antwortmail aus Textbausteinen zu bestehen, so schnell tippt kein Mensch. ;)

Ich solle die Kopfhörer auf eigene Kosten nach England retournieren. Das Geld bekäme ich nach einer Prüfung der Kopfhörer samt Versandkosten zurück. Öhm: NEIN! Weitere Diskussionen liefen ins Leere.

2. Sennheiser informieren

Der Einfachheit halber zitiere ich hier die Antwort des Sennheiser Kundendienstes:

Nach Europa kommen die asiatischen Fälschungen nahezu ausschließlich über Internetauktionsplattformen wie ebay. Äußerlich sind die Plagiate zunehmend nicht von unseren Originalen zu unterscheiden, sondern oft erst nach einer Demontage des Gerätes, weshalb wir davon absehen müssen, jedem Internetplattform-Kunden zu bestätigen, ob er definitiv eine Fälschung gekauft hat.

[...]

Für betrogene Käufer können wir leider nicht mehr tun, außer darauf hinzuweisen, dass wir den Verkauf von Sennheiser-Produkten auf Internetplattformen beobachten und je nach Einzelfallentscheidung auch rechtliche Schritte gegen den Verkäufer einleiten.

3. PayPal einschalten

“Wozu gibt es denn den PayPal Käuferschutz?” – dachte ich mir. Also den Fall bei PayPal gemeldet. Reaktion des Verkäufers: Widerspruch.

Zwei Tage später dann eine eMail von PayPal:

Wir brauchen von Ihnen den Nachweis eines unabhängigen Dritten, der bestätigt, dass die Ware nicht authentisch ist.

Und so gehen Sie vor:

1. Bitte wenden Sie sich an einen Händler, Sachverständigen, Gutachter oder eine andere unabhängige Organisation.
[...]
Ebenfalls gut zu wissen: Wir können Sie leider nicht für eine eventuelle Gebühr, die für das Gutachten anfällt, entschädigen.

Danke für Ihre Mitarbeit und Ihr Vertrauen in uns.

OK, ich als Geschädigter muss als auf meine Kosten ein Gutachten erstellen lassen. Händlerschutz sozusagen, aber das Dings hieß doch anders, oder? Lustiges Detail am Rande. In der eMail ist von 10 Tagen die Rede. Online sieht es mit den Fristen ein wenig anders aus: Bis zum 4.11. (3 Tage!) habe ich noch Zeit…

Ja, ich reiche ein unabhängiges Gutachten ein. Aber nicht wegen den paar Mücken, sondern um gegen solche Händler etwas zu unternehmen!

Frage an meine Leser: hattet ihr schon vergleichbaren Ärger mit eBay und Paypal?

Elektronikschnäppchen im dealclub

26. Oktober 2010 Keine Kommentare

Blog Marketing Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag

Ich muss vorab gestehen: ich bin ein Internet Schnäppchenjäger. Zu meinen täglich gelesenenen RSS Feeds gehören auch einige Seiten, die sich ausschließlich mit Sonderangeboten und Preisfehlern und sonstigen “dealz” auseinander setzen.

Aus den USA zu uns herübergeschwappt ist kürzlich das so genannte Speedshopping. Grob zusammen gefasst bedeutet das: man sieht für ein Produkt einen Preis, der deutlich unter der UVP liegt, angezeigt und muss sich dann binnen Sekunden entscheiden, ob man zuschlagen will oder den Deal eben verpasst.

Eins dieser Speedshopping Portale möchte ich euch hier vorstellen. Es handelt sich um dealclub.de. Da die Seite von einem Elektronikkonzern betrieben wird, handelt es sich bei den Angeboten häufig um

  • Navis (mit TMC, Bluetooth etc.)
  • Notebooks und Netbooks
  • Flachbildschirm Fernseher (LCD, Plasma)
  • Computer und Zubehör (Monitore, Peripherie, Festplatten)

Wie läuft eine Bestellung bei dealclub ab?

Doof, wenn man einen Artikel schreiben soll und die Seite dann so gut findet, dass man gleich selbst bestellen muss… Jedenfalls habe ich mir beim Shop einen digitalen Bilderrahmen für die Wohnung zugelegt und zeige euch nun Schritt für Schritt, wie der Prozess abläuft.

1.) Die Startseite

Sofern gerade ein Deal aktiv ist, seht ihr hier alle aktullen Angebote mit ihrem “Standardpreis”. Falls keine Dealrunde ist, könnt ihr Preise für kommende Runde vorschlagen und seht oben einen Timer, der euch die Wartezeit angibt.

2.) Artikelseite

Hier findet der Nutzer die Artikeldetails Seite, die neben einer Beschreibung auch den Zustand (Neuware, B-Ware, etc.) und technische Daten enthält. Mit einem Klick auf “Zeig’s mir” geht es weiter…

3.) Sicherheitshinweis

Du wirst hier nochmal explizit darauf hingewiesen, dass der angezeigte Preis nur 33 Sekunden lang gültig ist. Verstanden? Gut, dann weiter.

4.) Tada: dein Big Deal

Gefällt dir der Preis? Mit “Gib’s mir” wandert das Produkt sofort in den Warenkorb. Nicht lange überlegen, denn die Zeit läuft…

5.) Im Warenkorb

Auch hier gibt es ein Zeitlimit. 15 Minuten, nicht länger, lässt einem dealclub.de, um die Bestellung mit einer Zahlung abzuschließen.

6.) Zahlen

Ein vorbildliches Aufgebot an Zahlungsmöglichen findet man hier:

  • Kreditkarten (American Express, Visa, MasterCard)
  • PayPal (!)
  • Überweisung und
  • Nachnahme

So muss das sein.

Fazit

Shopping muss in Zeiten von web 2.0 nicht nur günstig sein, sondern auch Spaß machen. Das hat dealclub verstanden und umgesetzt. Ich hoffe, dass mein digitaler Bilderrahmen in den nächsten Tagen eintrifft. Update hierzu folgt!
In meine Lesezeichenverwaltung hat es diese Webseite zumindest schon geschafft, falls die Qualität der Angebote so bleibt, hat sie einen regelmäßigen Besucher gefunden.

Links

Jetzt zum Angebot

Android Geocaching Apps [neu]

24. Oktober 2010 Keine Kommentare

Seit meinem letzten Artikel zum Thema hat sich einiges getan. Ein Grund für mich, die beiden “großen” dieser Plattform genauer zu beleuchten.

Es geht um c:geo und Columbus. Daneben möchte ich euch noch den praktischen Hintdecoder vorstellen.

1. c:geo

Der Platzhirsch hat deutlich nachgebessert. Während sich die früheren Versionen durch regelmäßige Abstürze von sich reden machten, sieht jetzt nicht nur schicker aus, sondern läuft seit Version 1.0 auch recht stabil. Die folgenden Screenshots zeigen den üblichen Workflow. Eingebaut ist natürlich ein Hint-Decoder sowie alles, was zum Cachen essentiell ist.

Features:

  • direkter Zugriff auf GC.com (auch für nicht Premium Mitglieder)
  • GPX Import
  • Pocket Query Import (nur Premium)
  • GCvote Integration
  • Cachedetails offline verfügbar machen (manuell)

Preis: kostenlos. Entwickler: carnero. Download (einfach QR Code scannen):

2. Columbus

Der Herausforderer brachte einige Funktionen mit, bevor c:geo schließlich nachzog. Gefühlt ist es immer noch stabiler und schneller, wenn auch nicht ganz so schick anzuschauen. Besonders schön ist die Funktion, dass einmal aufgerufene Caches automatisch auch offline zur Verfügung stehen und übersichtlich auf einer Karte dargestellt werden. Wie sich Columbus bedienen lässt, seht ihr hier:

Features:

  • direkter Zugriff auf GC.com (auch für nicht Premium Mitglieder)
  • GPX Import
  • Cachedetails offline verfügbar machen (automatisch)

Preis: kostenlos. Entwickler: Vladimir Bucko. Download (einfach QR Code scannen):

3. Hintdecoder for Geocaching

Zu guter Letzt noch ein kleiner, praktischer Helfer, der einige Codes automatisch auch unterwegs entschlüsselt. Natürlich nicht so umfangreich wie die Geocaching Codetabellen von myGEOtools, aber bis dieses Tool auch für Android erscheint, müsst ihr euch wohl noch ein wenig gedulden.

Preis: kostenlos. Entwickler: Sebastian. Download (einfach QR Code scannen):

DAK – Unternehmen Misswirtschaft

29. Januar 2010 3 Kommentare

Vielleicht hat jemand gestern den dreist anmutenden Auftritt des DAK Präsidenten Herbert Rebscher bei busch@n-tv gesehen – falls nicht, lässt sich der Beitrag hier bei n-tv online abrufen.

In einer Krankenkassenlandschaft, die quasi keinen Wettbewerb zulässt (nahezu alle Leistungen sind gesetzlich vorgeschrieben), stellt sich die DAK an vorderste Front, um ihren Mitgliedern nun unsoziale Zusatzbeiträge (96 € / Jahr) abzuknöpfen.

Zugegeben: für die “Asozialität” der Beiträge kann die Kasse nichts: unser Gesetzgeber hat beschlossen, diese Zusatzbeiträge ausschließlich auf die Beitragszahler abzuwälzen, statt wie bisher auch Arbeitgeber mit knapp der Hälfte zu beteiligen. Damit müssen also auch Hartz4-Empfänger, selbst versicherte Studenten und andere einkommensschwache Wirtschaftssubjekte zahlen!

Als kleinen Vorgeschmack auf die von der FDP geplante “Kopfpauschale” kommt 2010 auf DAK-versicherte Studenten also schonmal eine Beitragserhöhung von über 12% zu (bisheriger Beitrag: 64,66 € / Monat).

Wer ein bisschen recherchiert, findet schnell heraus, dass die DAK selbst zu marktähnlichen Zeiten (also bis 2008) stets zu den teuersten Kassen zählte. Im Jahr 2006 “glänzte” sie beispielsweise damit, ihren Versicherten 14,5% des Bruttolohns (Arbeitgeber- & Arbeitnehmeranteil) abzunehmen, während andere Kassen mit 12,6% auskamen.

Dann beleuchten wir doch mal die von Herrn Rebscher angesprochenen Qualitätsunterschiede genauer:

  • die DAK unterhält etwa 900 Geschäftsstellen in ganz Deutschland
    (davon profitiere ich als Versicherter aber kaum bis gar nicht, da mir maximal eine nutzt und wichtige Entscheidungen meist nur von der Zentrale gefällt werden können)
  • die Hotline ist weder kostenlos (noch per Festnetznummer erreichbar)
  • und für die Gestaltung der Homepage (Krankenkassendeutsch: Onlinefiliale) wird ganz offensichtlich auch nicht viel Geld ausgegeben:

  • und nicht zuletzt zahlt man dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates das zweithöchste Gehalt der Branche
Beim direkten Vergleich der Geschäftsberichte (2008) zweiter Krankenkassen (HKK und DAK) sieht man, dass
  • die DAK mehr als 35% höhere Verwaltungskosten je Mitglied (!) ausweist und dennoch
  • 2008 einen Überschuss von etwa 24 Millionen Euro erwirtschaftet hat

Und diese – seine – Krankenkasse will Herr Rebscher ernsthaft als Opfer des Systems darstellen?

Was sagt das DAK Versicherten – wie mir? Sofort wechseln!

Warum?
  1. Versicherte bekommen quasi überall die gleichen Leistungen
  2. Wechseln geht wirklich einfach: mit Einführung der Zusatzbeiträge steht jedem DAK Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu. Ein formloses Kündigungsschreiben an die alte Kasse genügt.
  3. Gut wirtschaftende Kassen garantieren ihren Mitgliedern nicht nur den Verzicht auf Zusatzbeiträge, sondern zahlen gar Prämien am Jahresende – unabhängig von den in Anspruch genommenen Leistungen (z.B. 60€ / Jahr bei der HKK)
Links:

bigger.cc als neues Abmahnopfer? [updated]

12. Dezember 2009 73 Kommentare

Seit Anfang Oktober bin ich mit einigen “Spaßprojekten” Kunde bei ServCity. Meine Erfahrungen mit Qualität und Kundenservice hatte ich an anderer Stelle bereits verbloggt.

Dank Googles Algorithmen taucht dieser Artikel bei der Suche nach ServCity mittlerweile auf der ersten Trefferseite auf. Das reicht der Firma aus Lemgo offenbar, um mir nun offen mit einer anwaltlichen Abmahnung zu drohen:

Abmahnung

Da mein Artikel ausschließlich auf (belegbaren) Fakten basiert, räume ich – trotz der oft nicht nachvollziehbaren Rechtssprechung – meinem Provider keine großen Chancen ein. Gerne weise ich an dieser Stelle auch auf der Streisand Effekt hin, den schon andere Unternehmen (z.B. Jack Wolfskin oder PearC) in letzter Zeit zu spüren bekamen.

[UPDATE]

Abmahnung2Offenbar habe ich nun doch nicht mehr bis Montag Zeit. Arbeitet da ein fleißiger Rechtsanwalt auch am Samstag?

[/UPDATE]

[UPDATE2]

Es geht ja doch! Gestern Abennd kam noch eine Kündigung von der ServCity Buchhaltung mit Kündigungstermin 1.4.2010. Unbequeme, weil bloggende, Kunden zu gehen, kann ich immerhin _irgendwie_ nachvollziehen. Auch wenn der Text natürlich Nonsense ist:

Sehr geehrte(r) Herr Sebastian Stiffel,
Hiermit bestaetigen wir Ihre Kuendigung des Vertrages zum Ende der Laufzeit.
Kuendigungstermin: 01.04.2010
[...]
Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfuegung und hoffen auf Ihre
Zufriedenheit
.

[/UPDATE2]

Was sagen denn meine juristisch bewanderten Leser dazu? Oder Blog-Kollegen, die ähnliches erlebt haben?