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Archiv für die Kategorie ‘Mobilfunk’

Fazit zum Android Developer Lab 2010 Berlin

3. November 2010 Keine Kommentare

Gestern war ich in Berlin. Google und die Hochschule Beuth hatten eingeladen zum deutschen Android Developer Lab 2010.


Foto by pixelfahnder


Fotos by Falko Richter

An sich eine gute Idee, doch haben mir zahlreiche Organisationsmissstände den Spaß verdorben.

Bevor ich mit dem Tagesprogramm anfange, gleich der erste Missstand: es gab keine offizielle Agenda. Auf der Anmeldungsseite waren nur 4 Google Mitarbeiter aufgelistet und der grobe Zeitrahmen angegeben (10-17 Uhr). Bei Xing fand man weitere (inoffizielle) Informationen zum Event, dort wurde die Hoffnung auf eine kleine Gingerbread (Android 3.0) Einführung geweckt.

Die Veranstaltung war ziemlich schnell ausgebucht, 300 Registrierte wurden zugelassen.

Wer mit der Hoffnung, Neues zu hören, nach Berlin fährt und dann nur über das “alte” OS 2.2 (Froyo) erfährt, ist wohl berechtigt enttäuscht. Konkrete Nachfragen nach neuen Features wurden billig gekontert: “What is Gingerbread?”.

Konkret durften wir 4 englischsprachigen Vorträgen lauschen:

  • Einführung in die “neuen” Features von 2.2
  • bessere User Interfaces für Android
  • native Anwendungen (C/C++) für Android (NDK)
  • wie man “epische” (epic) Anwendungen erzielt

Wer diese Punkte mit der Agenda für den Google Developer Day 2010 kommenden Dienstag in München abgleicht wird dramatische Überschneidungen finden. Ein Besuch beider Veranstaltungen ist damit für den einen oder anderen Teilnehmer mit unnötigem Aufwand und Kosten verbunden.

Das Mittagessen war auch irgendwie nicht das wahre. Den Teilnehmern wurde empfohlen, die nahe Mensa zu nutzen. Das Preis/Leistungsverhältnis war zumindest bei meiner Mahlzeit nicht gerechtfertigt. Hier hätte sich der Gastgeber ruhig um Sonderkonditionen oder seperate Verpflegung bemühen können. Zumindest ein Hinweis auf die nahe “Fressmeile” mit zahlreichen asiatischen und türkischen Schnellimbissen wäre angebracht gewesen.

Ein weiteres organisatorisches Highlight war ein kurz vor Veranstaltungsbeginn aufgetauchter Link auf der Anmeldeseite der Hochschule, der sich wie folgt las:

Google has a really exciting present for you, [...] but it did not make it to this event in time, but for christmas.

Wer sich Hoffnungen machte, wurde enttäuscht. Der Link wurde wieder offline genommen, eine Klarstellung erfolgte nicht.

Man darf hoffen, dass die Hochschule aus diesem – zweiten – Lab lernt. Ich jedenfalls werde mich nur noch bei vorheriger Veröffentlichung der Themen auf den Weg nach Berlin machen. Trotzdem danke an die Jungs von Google! Die hatten Abends wohl noch ihren Spaß in der C-Base

myGEOtools im Palm App Catalog

26. Oktober 2010 1 Kommentar

Kaum zu glauben, aber freut mich sehr:

Meine kostenlose Palm App, die derzeit noch gar nicht direkt über den Catalog zu finden ist, hat in unter 72 Stunden schon fast 300 Downloads generiert.

Ihr könnt hier nachlesen, worum es geht und sie euch ggf. direkt unterladen via:

tinyurl.com/myGTbeta
(einfach direkt im Palm Pre Browser öffnen!)

Android Geocaching Apps [neu]

24. Oktober 2010 Keine Kommentare

Seit meinem letzten Artikel zum Thema hat sich einiges getan. Ein Grund für mich, die beiden “großen” dieser Plattform genauer zu beleuchten.

Es geht um c:geo und Columbus. Daneben möchte ich euch noch den praktischen Hintdecoder vorstellen.

1. c:geo

Der Platzhirsch hat deutlich nachgebessert. Während sich die früheren Versionen durch regelmäßige Abstürze von sich reden machten, sieht jetzt nicht nur schicker aus, sondern läuft seit Version 1.0 auch recht stabil. Die folgenden Screenshots zeigen den üblichen Workflow. Eingebaut ist natürlich ein Hint-Decoder sowie alles, was zum Cachen essentiell ist.

Features:

  • direkter Zugriff auf GC.com (auch für nicht Premium Mitglieder)
  • GPX Import
  • Pocket Query Import (nur Premium)
  • GCvote Integration
  • Cachedetails offline verfügbar machen (manuell)

Preis: kostenlos. Entwickler: carnero. Download (einfach QR Code scannen):

2. Columbus

Der Herausforderer brachte einige Funktionen mit, bevor c:geo schließlich nachzog. Gefühlt ist es immer noch stabiler und schneller, wenn auch nicht ganz so schick anzuschauen. Besonders schön ist die Funktion, dass einmal aufgerufene Caches automatisch auch offline zur Verfügung stehen und übersichtlich auf einer Karte dargestellt werden. Wie sich Columbus bedienen lässt, seht ihr hier:

Features:

  • direkter Zugriff auf GC.com (auch für nicht Premium Mitglieder)
  • GPX Import
  • Cachedetails offline verfügbar machen (automatisch)

Preis: kostenlos. Entwickler: Vladimir Bucko. Download (einfach QR Code scannen):

3. Hintdecoder for Geocaching

Zu guter Letzt noch ein kleiner, praktischer Helfer, der einige Codes automatisch auch unterwegs entschlüsselt. Natürlich nicht so umfangreich wie die Geocaching Codetabellen von myGEOtools, aber bis dieses Tool auch für Android erscheint, müsst ihr euch wohl noch ein wenig gedulden.

Preis: kostenlos. Entwickler: Sebastian. Download (einfach QR Code scannen):

Erfahrungsbericht Nummernportierung blau.de > o2

29. Oktober 2009 2 Kommentare

Nachdem ich – wie Oli – beim letzten Angebot von o2 gleich zugeschlagen habe, stand ich vor einem Problem:

Das Netz von o2 ist hier in Rostock und Umgebung nicht nur deutlich besser ausgebaut, sondern bietet den Datenturbo HSDPA, was im direkten Vergleich mit 2 baugleichen Android-Geräten den Seitenaufbau im Durchschnitt um 300% beschleunigt. Während die nur unwesentlich teureren Gesprächsminuten bei mir ohnehin kaum ins Gewicht fallen, entsprechen 50 Frei-SMS im Datenpaket M für mich einer Quasi-Flatrate.

Es war also klar, dass ich mit meiner Hauptrufnummer zu o2 wechseln möchte.

Was gilt es zu tun?

  1. Rufnummernmitnahme zu o2 ankündigen
    (dazu das Formular “Mitnahme der Mobilfunknummer” hier downloaden, ausfüllen und an o2 faxen)
  2. Verzichtserklärung an blau.de senden
    (Formular hier downloaden, ausfüllen und an blau.de faxen)
  3. Portierungsgebühr i.H.v. 24,95€ an blau.de überweisen
    WICHTIG: Eine verrechnung mit eventuell vorhandenem Guthaben ist nicht möglich, ihr müsst exakt den Betrag von 24,95 an folgende Bankdaten überweisen:
    Blau Mobilfunk GmbH / Konto: 159 09 00 / BLZ: 478 400 65 (Commerzbank Gütersloh)
  4. Eingang der Portierungsgebühr abwarten
    der Eingang wird in der Regel binnen 3 Werktagen per eMail bestätigt.
  5. o2 informieren
    Einfach eine kurze eMail an o2-RUFNUMMERNMITNAHME@o2.com unter Angabe der Kundennummer und alten Rufnummer, dass die Übernahme nun durchgeführt werden kann.
  6. Restguthaben auszahlen lassen
    Sobald die alte Karte von blau.de deaktiviert wurde, kann man sich (gebührenfrei) das Restguthaben auszahlen lassen. Anweisungen dazu bekommt man per eMail an service@blau.de.

Das ganze Prozedere dauerte bei mir etwa 2 Wochen. Wie sind eure Erfahrungen damit?

Chip.de testet Mobiltelefone

26. Oktober 2009 3 Kommentare

Ein Kommilitone hat mich heute auf die sehr amüsante Handy-Bestenliste bei Chip.de aufmerksam gemacht.chipscreenshot.jpg

Hier testen Praktikanten professionelle Redakteure für ein Magazin, das sonst eher für “Windows noch schneller und sicherer” Artikel bekannt ist. Ich bin weder Apple-Fanboy (iPhone 3GS, Chip-Rang 28) noch Android-Fanatiker (HTC Hero auf Rang 73), aber wer sieht was auf sich den besseren Plätzen so tummelt, muss sich das Lachen oft verkneifen. Beispiele gefällig?

  • Platz 2: Nokia 5800 (siehe CeBit Berichtschlechter kann man eine Touch Oberfläche nicht gestalten)
  • Platz 10: LG GD900 Crystal (ohne GPS, kein App-Store)
  • Platz 17: LG KM900 Arena (ohne GPS, kein App-Store)

Selbst das 2,5 Jahre alte N93i auf S60 3.0 Plattform ohne HSDPA, ordentlichem Browser oder Store schneidet deutlich besser ab als das HTC Hero. Dass das innovative Samsung Galaxy keine frei belegbaren Tasten bietet, ist bestimmt Grund genug für Platz 93.

Eine hohe Aussagekraft hat auch die “Tabelle mit Detailinformationen”, die Chip für jedes getestete Gerät anbietet. Statt Details zum installierten Webbrowser zu liefern, gibt es eine Spalte “WAP-Browser”. Ob und mit wie vielen Anwendungen ein App-Store verfügbar ist, wird verschwiegen. Dafür erfährt man die Anzahl der vorinstallierten Spiele und ob eine Java VM vorhanden ist.

Link zum Selberlachen:


P.S.:
Zum Vergleich noch der Link zur Konkurrenz von Computerbild. Und fast noch besser als bei Chip: Die Unterscheidung zwischen “Handy” und “PDA Phone” bei Connect.

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Geocaching Apps für Android

24. Oktober 2009 7 Kommentare

[Update: Neuer Artikel vom 24. Oktober 2010 mit c:Geo und Columbus]

Eines vorab: Geocaching auf Android Mobiltelefonen ist nicht ganz so bequem wie vom iPhone gewohnt. Das liegt vornehmlich daran, dass es (noch) keine offizielle Anwendung von Groundspeak, der Firma hinter Geocaching.com gibt.

Die hohe Genauigkeit der AGPS-Sensoren macht aber selbst das G1 zum interessanten Geocaching-Utensil, weshalb ich hier kurz zwei kostenlose Apps vorstellen möchte.

Cache ‘n’ Go

Cache ‘n’ Go ist kostenlos im Android Market erhältlich. Über den eingebauten Browser wird die Geocaching.com Seite mit Umkreissuche gestartet. Die gefundenen Treffer lassen sich relativ bequem in den integrierten Speicher importieren. Kartenansicht und Kompass werden auf einer Seite dargestellt. Leider lässt sich die Kartenansicht nicht auf “Straßenkarte” umstellen und auch nicht deaktivieren (um beispielsweise Datenvolumen zu sparen).

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Geobeagle

Geobeagle ist Open Source und steht unter Apache 2.0 Lizenz. Wer Caches in der Nähe sucht, öffnet den normalen Android Browser, besucht Geocaching.com, wählt einen Cache aus und klickt dort auf den “Google Maps” Button. Im “Aktion durchführen mit” Menü wählt man GeoBeagle und schon kann es losgehen. Alternativ lassen sich die Wegpunkte auch vorab am Computer herunterladen (z.B. im LOC- oder für Premiummitglieder auch GPX-Format) und am Handy dann importieren. Die Kompassdarstellung ist zwar schlicht, zeigt aber alle notwendigen Informationen an. Bei Google Maps lässt sich zwischen Satelliten- und Kartendarstellung wählen.

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iPhone Navigation mit CoPilot live 8

10. Oktober 2009 3 Kommentare

Nach einer herzlich geführten Diskussion über den Sinn oder Unsinn von Navigationssoftware fürs Handy habe ich die aktuelle Version von CoPilot live selbst im Praxistest probenavigiert.

Wer die Lösung von TomTom kennt, weiß, warum ich bisher nicht vom Handy-Navi-Konzept überzeugt war: 70€ für die D-A-CH Software + 100€ für die “TomTom Car Kit” getaufte Halterung macht in Summe 170€. Für dieses Geld bekomme ich alternativ ein gutes Stand-Alone Gerät mit größerem Display, besseren Lautsprechern und Bluetooth Freisprecheinrichtung…

Die Lösung von ALK Technologies hingegen kostet nur einen Bruchteil, nämlich 34€ für die D-A-CH Version. Wer iPhone Halterung und KFZ-Ladekabel bei Focalprice direkt in China bestellt, zahlt für beides zusammen inklusive Versand etwa 6€. Macht zusammen weniger als 40€!

CoPilot live 8

Was erhält man für diesen Preis? Erstaunlicherweise eine ausgereifte offline Navigationslösung mit aktuellem Kartenmaterial. Direkt aus dem App Store geladen macht es sich das Programm auf gut 400MB Speicher bequem. Der Start geht schnell von statten (etwa 9 Sekunden auf einem iPhone 3G), die schicke Optik der 3D Ansicht und die einfach gehaltene Benutzeroberfläche wissen zu gefallen. Selbst während der Fahrt lassen sich die riesigen Knöpfe bequem bedienen (natürlich nur vom Beifahrer).

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Erster Start, Menüführung, Zielauswahl

Die Berechnung einer Route quer durch die Bundesrepublik (von Rostock ins Münchener Umland) dauert nur 10 Sekunden. Wer dann startet, findet eine Navigationsansicht vor, die alle notwendigen Informationen übersichtlich anzeigt. Viele Optionen lassen sie an die eigenen Vorstellungen anpassen.

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Navigation in Hoch- und Querformat sowie Farbeinstellungen.

Optionsvielfalt

Wer sich ein wenig durch die Menüs hangelt, findet viele gute Funktionen. Zum Beispiel “Pannendienst”, wo die aktuelle Straße samt Hausnummer, GPS Koordinaten und die Nummer des nationalen Autoclubs eingeblendet werden. Oder “Live Wetter“, das über UMTS einen Wetterbericht für den aktuellen Standort oder das Ziel anzeigen kann. “Live Verkehr” als Ersatz für TMC ist leider noch nicht freigeschaltet und “Benzinpreise” hat noch keine Daten für Deutsche Tankstellen. Besonders positiv hervorheben möchte ich den Fahrspurassistent (nicht nur für die Autobahn), den eingebauten Radarwarner (“Sicherheitsalarm”) und konfigurierbare Geschwindigkeitswarnungen, um auch kein Problem mit mobilen Messungen zu bekommen.

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Fazit

Günstiger gibt es nicht, besser geht es kaum. Selbst der direkte Vergleich mit meinem Medion Navigationssystem endete in einem Remis. Mir fehlen aber derzeit Verkehrsmeldungen (kosten in den USA 19,99$ / Jahr, sind für Europa leider noch nicht verfügbar).

Link

o2 mit günstiger Datenflatrate [updated]

2. Oktober 2009 2 Kommentare

Für Neukunden im Tarif o2 o (Postpaid) hat o2 gerade ein besonderes Schnäppchen im Angebot:

Bildschirmfoto 2009-09-30 um 20.01.39.png

6,80 Euro / Monat

(statt sonst 10 Euro) kostet das Internet-Pack-M für die schnellsten 10.000 Neukunden.

[UPDATE] Davon sind jetzt nur noch etwa 50% übrig… Schnell sein! [/UPDATE]

Was ist enthalten?

  • 200 MB mit HSDPA (bis zu 7,2 MBit/s)
  • anschließend unbegrenztes Datenvolumen (GPRS)
  • Taktung: 10 KB

In Anbetracht der guten Netzabdeckung in urbanem Gebiet, ist dieser Tarif für Android, Windows Mobile und iPhone (3G und 3GS) Nutzer quasi Ideal. Wer wissen möchte, ob auch er guten Empfang hat, kann das hier online checken oder kostenlos eine o2 o Prepaid Karte bestellen. Bei der Prepaid Variante ist leider keine Rufnummernmitnahme möglich.

P.S.: Auch wenn es sich bei 200 MB vielleicht nicht lohnt, aber o2 erlaubt ausdrücklich die Nutzung als Modem und für VoIP.

Android Portal

11. September 2009 4 Kommentare

Wer mir bei Twitter folgt, weiß es bestimmt schon: wir basteln gerade an einem Android Portal. Mehr Details folgen bald…

Denn ich erwarte, auf der CeBIT bzw. IFA im Jahre 2012 nur noch 3 mobile Betriebssysteme vorzufinden, und zwar:

  1. iPhone OS,
  2. Android und
  3. Windows Mobile

Warum stürze ich mich direkt auf Android? Zum einen ist es gerade stark im Kommen und wird künftig auf immer mehr Geräten zu sehen sein: vom Highend-Gerät mit Touchscreen bis zum “Wegwerfhandy” mit Minibildschirm…

Nokias Symbian Plattform ist ohnehin gerade dabei zu sterben und deren neues Linux Projekt Maemo wird sich in der Masse wohl nicht gegen Android durchsetzen.

Warum kein iPhone Portal? Zum einen stehe ich auf quelloffene Software, auf Systeme, die nicht nach jedem Update wieder aufwändig gehackt werden müssten, um root-Zugriff zu bekommen oder um Tethering zu reaktivieren. Auch die “Modellinnovationen” beschränken sich derzeit auf eine Neuerscheinung im Jahr.

Dagegen produzieren momentan außer HTC (G1, Magic, Hero, Click) auch Samsung (Galaxy), Huawei (Pulse) und LG (Etna) Handies mit Googles Open Source Betriebssystem.


Sind unter meinen Lesern weitere Android Nutzer? Oder auch Entwickler?

VoIP & Tethering Abzocke

31. August 2009 3 Kommentare

no-surfstick.jpgWährend o2 sich als erst kürzlich als liberaler Netzanbieter gezeigt hat und VoIP sowie Tethering zulässt, nutzen die beiden Großen am Markt – Vodafail Vodafone und T-Abzocke T-Mobile – die Verbreitung von Datendiensten erstmal für eine kräftige Preiserhöhung.

Warum? Immer mehr Kunden nutzen ihr UMTS-Handy auch als Modem, um Unterwegs mit dem Notebook online zu kommen.

Nach dem Willen von T-Mobile zahlt man künftig im kleinsten Tarif mit Datenflatrate knapp 45 Euro, darf diese (ab 300 MB ohnehin gedrosselte) Datenflatrate aber nur am Handydisplay nutzen. Wer seine eMails lieber mit dem daneben stehenden Notebook abfragt, zahlt 20 Euro extra. Und für den gelegentlichen Skype-Plausch mit der Schwester im Ausland weitere 15 Euro.
Okay, mag sich der eine oder andere jetzt denken: T-Mobile möchte eben die eigenen, teureren Tarife pushen. Fehlanzeige! Selbst für den 120 Euro teuren “Toptarif” (Combi Flat L) ist eine Nutzung mit Data Cards, USB Sticks, Notebooks, etc. ausgeschlossen.

Hier eine Übersicht über die zusätzlichen Kosten je Monat:

Vodafone

Modemnutzung + VoIP
SuperFlat Internet Wochenende: 29,95 € (+500 MB)
SuperFlat Internet Mobil / Festnetz: 19,95 € (+1 GB)
SuperFlat Internet / SuperFlat Internet Allnet: 9,95 € (+1 GB)

T-Mobile

Modemnutzung

19,95 €
Dafür erhält man 3GB zusätzliches Inklusivvolumen (also das Volumen, ab dem die Geschwindigkeit gedrosselt wird). Jedes weitere Megabyte schlägt mit 50 Cent zu Buche!

VoIP

10 € / 15 €
(je nach Tarif)
Dafür erhält man: NICHTS. Aber allen, die diese Gebühr nicht entrichten, wird künftig VoIP gesperrt.