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Archiv für die Kategorie ‘Uni & Co’

Studieren in Passau

9. September 2009 Keine Kommentare

Heute ein Gastbeitrag von Sebastian, der sonst den Blog portnoy.de betreibt:


Gerade noch rechtzeitig zur Auswahl eines geeigneten Studienplatzes möchte ich euch die

Universität Passau

P1010342.JPGvorstellen, an der ich seit 2 Semestern studiere. Über die Stadt Passau, mit ca. 50.000 Einwohnern von denen ungefähr 8.200 Studenten sind, lässt sich freilich nur als einer kleinen Stadt sprechen. Seine bescheidene Größe macht sowohl den größten Vorteil für die Uni, als auch ihren größten Nachteil gegenüber anderen Unis in großen Städten aus. So sind die Wege hier sehr kurz, die Fakultäten liegen direkt nebeneinander. Trotzdem lädt der Campus zum Schlendern und Lümmeln ein, wie auch UNICUM in seinem gerade entschiedenen Wettbewerb zu Deutschlands schönstem Campus bestätigt. Die Uni wurde vor 31 Jahren gegründet. Die Architektur reicht von historisch (Philo) über zeitgemäß (Wiwi) bis hin zu topmodern (ITZ). In der kleinen Stadt fällt einem aber auch schnell die Decke auf den Kopf, wenn man die Ferien auch noch hier verbringt, denn das studentische Leben spielt sich im Zentrum und der Innstadt ab, sonst nirgends. Auch bietet die Stadt keinerlei Anonymität. Wer nicht gesehen werden will bleibt besser zuhause, denn es ist schier unmöglich unter dem Semester durch die Stadt zu gehen ohne jemandem zu begegnen den man kennt.

Studium

Insgesamt zählt die Universität Passau zwar nur zur Mittelgruppe des CHE-Rankings, doch können einige Studiengänge besonders punkten. Zu diesen zählen nach dem Stand von 2008:

  • Informatik: Spitzengruppe mit aufsteigender Tendenz (außer Forschungsreputation)
  • Jura: Spitzengruppe bei Gesamtsituation, Betreuung und Bibliothek
  • BWL: Mittelgruppe in allen Kategorien
  • Politik: Spitzengruppe mit aufsteigender Tendenz
  • ICBS: International Cultural and Business Studies (profitiert natürlich von den Topfächern und ist in Deutschland einmalig: (Sprachen, Kulturen und Wirtschaft)

Wohnen

Die für uns Studenten so wichtige zentrale Lage der eigenen Wohnung lässt sich eigentlich nur in 2 Stadtteilen finden. Diese sind die Altstadt, die in jeder Hinsicht am meisten zu bieten hat und die Innstadt, so benannt weil sie am Inn liegt.
Ab Oktober zieht meine WG in die Aldstadt und wir werden für 76 qm ca. 650 € warm zahlen. Inklusive Internet- und Telefonflatrate. Die Lage ist perfekt und so kann man von der Dönerbude bis zum Bahnhof wirklich alles in max. 10 Minuten erreichen. Der zweite Stadtteil ist die Innstadt, nicht zu verwechseln mit dem Zentrum. Hier wird rustikales Ambiente geboten und definitiv auch zum alternativen Wohnen eingeladen. Offene WGs über ganze Etagen sind hier kein Problem. Zum Einkaufen und fürs Kino muss man zwar ins Zentrum, für sonstige Unterhaltung ist aber reichlich gesorgt.
P1010347.JPGEin weiterer Stadtteil ist Haidenhof, der aber mehr oder weniger Ästhetik bietet, je nachdem in welcher Ecke man sein Lager aufschlägt. Wem das egal ist und den ordentlich bergigen Anstieg nicht scheut, der kann dort mindestens so günstig wohnen wie Sebastian in Rostock. Die Ilzstadt aber auch Hals sind für jene unter euch zu empfehlen, die einen idyllischen Platz am Fluss suchen, der nicht viel kostet und den man auch ohne öffentliche Verkehrsmittel oder Mountain Bike erreichen kann. Alle anderen Stadtteile sind einfach zu weit ab vom Schuss, dass gilt eigentlich auch für Haidenhof.

Wohnheime finden sich im Zentrum mit dem Hans-Kapfinger, in Haidenhof mit dem Donau-Schwaben und in Österreich ganz nahe der Grenze mit dem Kloster Hamberg. Letzteres bietet die schönste Lage überhaupt, liegt es doch hoch über Passau (!), aber keinerlei Einkaufsmöglichkeiten im Umkreis von 2 Kilometern! Wohnheime die vom Studentenwerk vermittelt werden, findet ihr hier.

Verkehrsmittel

Die öffentlichen Verkehrmittel verkehren von morgens früh bis abends 21.00 Uhr im 20-Min-Takt. Danach wird’s ohne Fahrrad richtig unangenehm. Die Preise hingegen sind moderat. Eine Wochenkarte kostet 8 €, eine Monatskarte kostet 26 €. Beide Karten gelten von Montag bis Samstag zwischen der Wohnung und der Uni und lassen sich wahlweise für eine Woche mit 2 €, für einen Monat mit 4,50 € oder für das ganze Jahr mit 30 € extra, zu einer Netzkarte aufwerten, die immer und überall gilt. Eine sinnvolle Alternative ist die Passau-Superkarte, für 36,50 € kommt man einen Monat lang überall hin.

Sport

Das Sportangebot der Uni ist – ohne übertreiben zu wollen – gigantisch. Beinahe jeder Buchstabe des Alphabets wird als Kategorie mindestens einmal bedient. Und der Clou: Die meisten Angebote sind völlig kostenlos. Das gilt zwar nicht für’s Rudern, Yoga, Reiten oder Fechten, doch sind die Beiträge mit ca. 25 – 50 € pro Semester auch für uns Studenten erschwinglich. Für 30 € im Semester kann man das Cardio- und Fittness-Center der Uni unbegrenzt benutzen. Wer jetzt an eine muffige Muckibude denkt und an der Ausstattung zweifelt, wird überrascht werden. Die Geräte sind wirklich auf aktuellem Stand und werden gehegt und gepflegt. Da fühlen sich auch die Mädels wohl. Außerdem bietet das Umland reichlich Gelegenheit zum Wandern und Radfahren. Wer da nichts für sich findet, dem kann kaum geholfen werden. Baden kann man in Passau auch, zum einen im Stausee bei Hals in idyllischer Lage, zum anderen im Passauer Erlebnisbad.

Lage

IMG_0893.JPGPassau liegt im Hinterland (Nierderbayern), doch lassen sich einige schöne und größere Städte bequem und günstig mit der Bahn erreichen. Alle Orte sind mit Spezialtickets zu erreichen und je nachdem wie viele Mitfahrer man hat, muss man zwischen 3,60 € und 30 € einplanen.

  • München: 2,5 h (hier findet man immer Mitfahrer, hin wie her)
  • Regensburg: 1,5 h
  • Linz: 1,5 h
  • Nürnberg: 2,0 h mit dem ICE sonst 3,25 h

Jetzt bleibt mir nur noch euch viel Spass im Studium zu wünschen!

Studieren in Rostock

13. August 2009 6 Kommentare

CIMG0470.jpgMit ordentlich räumlicher Distanz schreibe ich diesen lange geplanten Artikel zum Studium in Rostock aus dem Urlaub.
Er behandelt, was mich – als gebürtigen Münchner – dazu gebracht hat, ans andere Ende Deutschlands zu ziehen; was mir dort gefällt und was anderswo besser ist! Vielleicht hilft das ja euch bei der Auswahl einer Universität weiter.
Wer die “Über mich” Seite noch nicht gelesen hat: Ich studiere Wirtschaftsinformatik an der Uni Rostock.

Pro

1. Für Studenten vielleicht einer der wichtigsten Punkte überhaupt: Wohnen. In Rostock sind die Mieten sehr günstig und WGs leicht zu finden, da von den insgesamt 200.000 Einwohnern Rostocks etwa 15.000 Studenten sind. Ein Beispiel: Im Ortsteil Evershagen zahlen wir für eine 60qm 3-Zimmer Wohnung warm inkl. Internet- und Telefonflatrate etwa 420 Euro.

2. Auch bei den Bedingungen für Studenten hat man sich sichtlich Mühe gegeben:

CIMG0478.jpgSo gibt es:

  • keine Studiengebühren in Mecklenburg-Vorpommern
  • kostenlose Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel (ist im Semesterbeitrag enthalten)
  • im Gegensatz zu München beispielsweise verkehren die öffentlichen Verkehrsmittel in Rostock regelmäßig rund um die Uhr (teilweise in Form von Nachtbussen)
  • viele Gebäude, die gerade modernisiert oder neu gebaut (Wirtschaftswissenschaften, 2 Mensen, Bibliothek)
  • Baustellen für neue Gebäude: z.B. Informatik und Physik
  • keine überfüllten Hörsäle (selbst bei den BWLern)
  • in allen Uni-Gebäuden (für Studenten kostenloses) WLAN
  • ausgezeichnetes Mensa-Essen

CIMG0946.jpg3. Die Lage Rostocks mag dem einen oder anderen ebenfalls verlockend erscheinen. MV wirbt auf dem Portal www.studieren-mit-meerwert.de mit “Lernen, wo andere Urlaub machen”, aber auch ich profitiere oft davon, dass das Meer in wenigen Minuten zu erreichen ist. Von unserer Wohnung aus per Fahrrad in etwa 25 Minuten, vom Hauptbahnhof in Rostock mit der S-Bahn in 20 Minuten. Nicht nur für entspanntes Lernen mit Meerrauschen eignet sich die Nähe: auch Strandparties wirken entspannend.

Wer in eine “richtige Stadt” fahren möchte, erreicht die Metropolen Hamburg und Berlin mit der Bahn in etwa 2,5 Stunden. Das Mecklenburg-Vorpommern Ticket der Bahn, das bis einschließlich Hamburg gilt, kostet für fünf Personen 26€, für eine Person 18€. Nach Berlin gibt es eine günstige Privatbahn.

Contra

1. Die Universität schneidet in Hochschulrankings selten als Spitzenreiter ab und ist auch keine “Elite-Universität” wie die Münchner Hochschulen. Außerdem stammen die Gebäude von so manchem Fachbereich aus DDR-Zeiten und sind sanierungsbedürftig. (Anm.: Die Sanierungsarbeiten haben vielerorts schon begonnen)

2. Leider ist Rostock auch einfach weit weg! Der lokale Flughafen Rostock-Laage bedient im Winter nur 3 Destinationen (München, Stuttgart und Köln), im Sommer kommen ein paar Urlaubsziele (Türkei, Griechenland) dazu.

CIMG0467.jpgAuch die Bahnanbindung ist suboptimal, da man fast immer in Berlin oder Hamburg umsteigen muss, um in den Genuss einer ICE-Fahrt zu kommen. Hier die beispielhafte Fahrzeit in ein paar Städte:

  • München: 8,5 Stunden
  • Stuttgart: 8 Stunden
  • Frankfurt / Main: 6,5 Stunden
  • Köln: 6 Stunden

Tipps

1. Wo wohnen?

CIMG0523.jpga) Eigene Wohnung / WG
Viele Studenten wohnen in der KTV, der Kröpeliner Tor Vorstadt, wo nebst alten Häusern viele Kneipen locken. Wer es günstiger (oder näher zum Meer gelegen haben möchte), kann auch ins ruhige Komponistenviertel, nach Reutershagen oder in die westlich der Warnow gelegenen Neubaugebiete (= Plattenbausiedlungen) ziehen. Evershagen und Lütten Klein (mit großem Einkaufszentrum, Kino, etc.) kann ich hier empfehlen.
Nicht empfehlen kann ich Lichtenhagen, Dierkow und Toitenwinkel.

b) Studentenwohnheim
Halte ich in Rostock für wenig sinnvoll, außer man tut sich schwer, Leute kennen zu lernen. Denn die Mieten sind nicht wesentlich günstiger als bei einer selbst initiierten WG.

2. Welcher Vermieter?

Wer we der beim Studentenwerk (siehe Studentenwohnheim) noch bei privaten Vermietern (KTV) sein Glück gefunden hat, kann sich in Rostock bei den Wohnungsgenossenschaften umsehen. Hier einige WGs mit Wertung:

CIMG0748.jpg3. Wo baden?

Der Strand direkt in Warnemünde (beim Leuchtturm und Teehaus) ist nichts für Einheimische. Hier tümmeln sich vor allem Touristen wie die Sardinen am Strand. Einige hundert Meter weiter Richtung Westen am Strand entlang (auf Höhe der Jugendherberge, Bus-Haltestelle “Warnemünde Strand”) findet man einen weniger stark frequentierten Strandabschnitt, wo (neben FKK) auch Grillen erlaubt ist.
Der andere bei Studenten besonders beliebte Strandabschnitt liegt östlich der Warnow-Mündung bei Markgrafenheide.

4. Fortbewegung

Rostock ist flach. Also perfekt, um mit dem Fahrrad erobert zu werden. Sowohl in der S-Bahn als auch in der Straßenbahn können Fahrräder (für Studenten sogar kostenlos) mitgenommen werden.

Hat jemand Lust, rechtzeitig vor Beginn des neuen Semsters im Oktober, seine Universität & Stadt in Form eines Gastartikels hier vorzustellen?

Rückmeldung aus dem Sommerloch

15. Juli 2009 3 Kommentare

Dem einen oder anderen Stammleser mag es aufgefallen sein: Hier hat sich leider seit einigen Tagen nichts getan…

Ursachenforschung

Das liegt zum einen natürlich am (Vor-) Wahlkampf für die Piratenpartei in Mecklenburg-Vorpommern. Hier sind z.B. ein paar Fotos vom gestrigen Shooting.
Danke @lundner fürs Fotografieren und die Geduld! ;)

basti-pirat-1-14.jpg basti-pirat-1-6.jpg basti-pirat-1-12.jpg basti-pirat-1-16.jpg

Zum anderen aber natürlich auch an der bevorstehenden Klausurzeit. Bis dato:

  • Englisch C-Test: bestanden
  • WINF Prüfungszulassung: bestanden

Und nicht zu vergessen: Das Sommerloch. Entweder fehlt mir die Zeit, mich mit spannenden Dingen zu beschäftigen oder es gibt derzeit einfach keine guten Themen. Wenn selbst Mossberg und Pogue nur öde Themen durch die Mangel drehen…

Wie geht es weiter?

Ich gelobe Besserung und nehme mir fest vor, künftig wieder regelmäßiger zu schreiben…

Studentenschreibtisch

15. April 2009 5 Kommentare

Ich war über das Osterwochenende ein wenig aufräumen und Dinge im Keller verstauen. Die Ergebnisse meiner Aufräumaktion findet ihr auch bei eBay: Studio Display, ADC-Adapter, Stereo-Receiver (wurde durch eine kompakte 2.1 Anlage ersetzt)

Jetzt gefällt mir mein Arbeitsplatz irgendwie besser…

DSC_0003.jpg

20″ Cinema Display, daran mein altes MacBook Pro mit Tastatur und Wacom Intuos 3.
Daneben das “beste Telefon der Welt” (iPhone 2G) und das “Uni-Notebook” Air.

Peripherietechnisch habe ich einen CanoScan LIDE 70 sowie Dell Farblaser (beide im Netzwerk freigegeben) dran hängen.

Das ideale Notebook für die Uni

4. April 2009 10 Kommentare

Es treten an: Zwei Leichtgewichte mit Mac OS X, mit den man den Uni-Alltag besser meistern kann. In der linken Ecke: Apples MacBook Air, in der rechten Ecke: Asus “MacEee” Eee 1000H.

Smackdown

Die Regeln: Die Praxistauglichkeit beurteile ich anhand typischer Studenten-relevanter Kriterien, wobei je Kriterium maximal 5 Punkte vergeben werden.

Kriterium Eee Air

Vor der Uni

Anschaffungspreis
Keine Frage, keine Diskussion: Hier stehen etwa 340€ beim Eee PC mindestens 1700€ für den Apfel gegenüber. Neben den Computern an sich müssen beim Air noch Schutzhülle und ein Monitor-Adapter, beim MacEee eine Speichererweiterung auf 2 GB und eine neue WLAN-Karte sowie OS X angeschafft werden.
Die Endpreise: Eee 480 € – Air 1760 €
5 0
Einrichtung
Dafür entscheidet der Mac dieses Duell klar für sich: Er kommt ab Werk mit vorinstalliertem OS X Leopard. Wer in der Lage ist, seinen eigenen Namen zu tippen und ein Touchpad zu bedienen, ist in wenigen Minuten online.
Anders beim Eee: Es gibt im Netz zwar Schritt-für-Schritt Anleitungen, ein wenig technische Begabung schadet aber nicht und der Vorgang dauert mindestens eine Stunde.
0 3
Transport
Beide Kontrahenten sind klein und leicht. Auf die Waage mit den beiden: Das Air gewinnt knapp mit 1,36 kg vs 1,45 kg. Beim Volumen liegen Air und Eee zwar fast gleichauf, allerdings punktet der MacEee durch seine unschlagbare Handlichkeit. Leider ist der Eee außen in Klaverlackoptik gehalten und sehr Anfällig für Kratzer.
2 3

In der Vorlesung

Wenig Platz
Hier trumpft der Eee mit seiner geringen Breite von weniger als 27 Zentimetern auf. Nur bei diesem Modell bleibt auf dem Pult noch genug Platz für einen DIN A4 Collegeblock.
2 0
Display
Glossy Displays gehören zu den unmöglichsten “Errungenschaften” der PC-Fabrikanten. Leider hat sich auch Apple wider jeglicher Logik dazu entschieden, den unwissenden Käufer mit glänzenden Geräten zu ködern. Das MacBook Air ist zwar noch die Vorstufe zur Glasplatten-Front bei den aktuellen Unibody-Geräten, aber leider trotzdem mit dem glänzenden Display des weißen MacBooks ausgestattet.
Anders Asus: Hier leuchtet ein helles, entspiegeltes 10 Zoll Display. Nur die Auflösung von 1024×600 ist verbesserungswürdig.
3 1
Tastatur & Trackpad
Irgendwo muss Asus ja gespart haben: Die Tastatur hat fast (95%) “Normalgröße”, das Trackpad darunter ist aber eine Zumutung. Die Hardwaretasten für primäre und sekundäre Maustaste sind billig und lassen sich nur schwer drücken. Multitouch beschränkt sich unter OS X auf vertikales Scrollen mit zwei Fingern. Das Air hat eine normalgroße Tastatur und ein – in meinen Augen – perfektes Touchpad mit Gestensteuerung (wie beim iPhone).
0 3
Design, Haptik und Neidfaktor
Das Urteil fällt eindeutig aus: Hier kommt keiner an Cupertino ran. Die geschwungene Form, die das Air noch dünner erscheinen lässt ist sexy.
0 3
Rechenleistung
Eines vorab: Beide Notebooks reichen aus, um – ohne je an die Leistungsgrenzen zu stoßen – im Internet zu surfen, eMails zu schreiben und natürlich für die bekannten Officeanwendungen. Beide sind für aktuelle (3D) Spiele gleichermaßen ungeeignet. Anseine Grenzen stößt der Eee aber beispielsweise bei der Wiedergabe von High Definition Videos aus MKV Containern.
Die Geekbench Scores: Eee 751 – Air 2241.
1 2
Akkulaufzeit
Wer nicht mehr als zwei Vorlesungen am Tag hat, kann bei beiden Geräten das Netzteil zu Hause lassen. Sie halten unter Unibedingungen (WLAN aktiviert, Display hell, mehrere Programme in Benutzung) mehr als 2x 90 Minuten durch. Der MacEee macht nach 3:45, das Air nach 4:10 Stunden schlapp. Dafür ist ärgerlicher weise der Akku bei letzterem nicht wechselbar, sondern fest im Gehäuse verbaut.
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fazit1

Mein Fazit: Beide Geräte sind gut für Studenten geeignet. Letztendlich hängt die Entscheidung davon ab, wie viel Geld zur Verfügung steht und ob einem die Vorteile des Apple Originals einen so hohen Aufpreis wert sind.

[CeBIT] Forschung & Entwicklung

7. März 2009 Keine Kommentare

Natürlich musste ich meiner Alma Mater – der Universität Rostock – ebenfalls einen Besuch abstatten. Denn weder meine Kommilitonen noch ich selbst waren im Bilde, an welchen Themen die eigene Fakultät derzeit arbeitet.

Mich am stärksten beeindruckt haben:

1. Computer on a stick

DSC_0119.jpg

Es handelt sich dabei um einen vollwertigen Computer (inkl. CPU) in Größe eines älteren USB-Speichersticks, der über diese Schnittstelle auch mit Strom versorgt wird und im Gastbetriebssystem mittels einer VLC-ähnlichen, aber proprietären treiberlosen Technik, den Bildschirminhalt des (sicheren) Stick-Betriebsystems anzeigt. Als beispielhafte Anwendung wird am Stand sicheres Onlinebanking gezeigt. Link: Telebanking-Stick / Com2Stick

2. das Schnarch-frei Kissen

DSC_0118.jpgDieses Kissen könnte die sanfte und operationsfreie Lösung meines lauten, nächtlichen Problems werden und so manche Ehe retten. Das Kissen besteht im Inneren aus mehreren mit Luft gefüllten Kammern, die sich seperat füllen und leeren lassen. Über eine gezielte Steuerung des Luftdrucks lässt es sich nicht nur bequem einschlafen: Sobald die Technik Schnarchgeräusche wahrnimmt wird der Kopf in eine unbequeme Lage gedrückt, das Unterbewusstsein sorgt dann für eine neue schnarchfreie Schlafposition. Offizieller Name: Atmungs-Support-System

Mit meinem iPhone leider nicht kompatibel war der InfoBeacon, ein vernetzter Bluetooth-”Spammer”, der eingeschaltete Mobiltelefone in Reichweite beispielsweise mit Shoppingtipps versorgen kann.

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Ein zweiter Stand durfte natürlich ebenfalls nicht auf meinem Rundgang durch Halle 9 fehlen: das Fraunhofer IGD.Hier wird eine faszinierende Technik gezeigt, wie sich Geschichte besser erleben lässt: ein iPhone oder UMPC (mit Kamera auf der Rückseite) dient als Hardware.

Die vom Institut für grafische Datenverarbeitung entwickelte Software erkennt in Echtzeit auf den Bilddaten der Kamera bekannte Objekte (z.B. den Reichstag in Berlin) und blendet dann Optionen ein, das Gebäude aus dem gleichen Blickwinkel zu einem anderen Zeitpunkt zu betrachten.
DSC_0148.jpgAuch ein zweidimensionaler Stadtplan wird mit iPhone um eine dritte Dimension und Zusatzinformationen (z.B. den ehemaligen Grenzverlauf) erweitert.